eBook-Reader mit Blättertasten

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  • von Michael
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Nicht jeder mag es, beim Blättern auf dem eReader immer auf den Bildschirm zu tippen. Ein Taste, auf der der Daumen ruht, ist zudem leichter zu drücken, als eine Wischgeste oder das Tippen auf dem Bildschirm auszuführen. Obwohl fast alle Geräte mittlerweile mit berphrungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet sind, haben einige Modelle zusätzliche Blättertasten eingebaut.

Letzte Änderung: 03. Dezember 2020

Amazon Kindle Oasis

Abbildung des Amazon Kindle Oasis

  • Bildschirm: 7" (300 ppi)
  • Gewicht: 189 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.2 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grafit, schwarz/gold
  • Onleihe möglich: Nein
  • Preis: 224 €

Der wasserdichte Kindle Oasis aus dem Modelljahr 2019 ist Amazons Oberklassemodell für alle anspruchsvollen eBook-Leser. Das sehr gleichmäßig ausgeleuchetet 7-Zoll-Display löst mit 300 ppi auf und bietet erstmals bei Kindlereadern eine einstellbare Farbtemperatur. Zwei seitliche Blättertasten erlauben das bequeme Blättern mit einer Hand, Linkshänder drehen das Gerät einfach um 180 Grad und nutzen die Blättertasten dann auf der anderen Seite. Der Bildschirminhalt dreht sich automatisch mit.

Da die Software auf allen Kindles die Gleiche ist, kommen auch Aufsteiger von preiswerteren Kindles auf dem Oasis schnell zurecht.  Die Software des Gerätes bietet sehr gute Wörterbücher, einen Vokabeltrainer, die Familienbibliothek und die perfekte Einbindung ins Amazon-Ökosystem. Beim Lesen lassen sich verschiedene Schriften auswählen, weitere können allerdings nicht nachinstalliert werden. Wie alle Kindles hat auch der Oasis keinen Einschub für eine Micro-SD-Karte und die Onleihe unterstützt er auch nicht. Vielleser, Hörbuch- oder Comicfans bekommen den Oasis wahlweise auch mit 32 GB statt 8 GB internem Speicher.

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Kobo Forma

Abbildung des Kobo Forma

  • Bildschirm: 8" (300 ppi)
  • Gewicht: 198 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 289 €

Durch den großen 8-Zoll-Bildschirm und die seitlichen Blättertasten liegt der Kobo Forma sehr ausgewogen in der Hand und macht das Lesen sehr angenehm. Die Nachtlichtautomatik verhindert durchwachte Nächte. Die Bibliothek bietet Standardkost, unterstützt allerdings auch Schlagworte, die auch per Calibre vergeben werden können und zeigt Klappentexte zu den einzelnen Büchern an. Längere Artikel aus dem Internet lassen sich über “Pocket” synchronisieren. Der 6,7 GB große Speicher lässt sich nicht erweitern. E-Books aus der Onleihe können auf dem Forma gelesen werden, sie gelangen allerdings umständlich über Adobe Digital Editions auf das Gerät. Audiodateien kann der Forma nicht wiedergeben, dafür ist der 198 g leichte Reader wasserdicht.

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PocketBook Basic Lux 2

Abbildung des PocketBook Basic Lux 2

  • Bildschirm: 6" (212 ppi)
  • Gewicht: 155 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.8 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz, silber
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 85 €

Der Basic Lux 2 gilt seit 2018 als Einstieg in die Welt der beleuchteten eReader bei PocketBook. Der gleichmäßig beleuchtete Bildschirm des Gerätes zählt zur Carta-Serie und löst mit 212 ppi auf. Der Einstiegsreader wird per Steuerkreuz bedient, weil der Bildschirm nicht auf Berührungen reagiert. Mit knapp 7 GB ist der interne Speicher für ein Einstiegsmodell ungewöhnlich hoch, noch mehr lässt sich per Micro-SD-Karte hinzufügen. E-Books können in der Bibliothek nach allerlei Kriterien gefiltert und sortiert werden. Der Basic Lux 2 unterstützt zahlreiche eBookformate (auch eBooks aus der Onleihe). Die Bücher landen üblicherweise per USB-Kabel auf dem Reader, sie lassen sich aber auch via Dropbox laden. Für Abwechslung zwischendurch sorgen ein paar Spiele, darunter auch das legendäre Snake.

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PocketBook Color

Abbildung des PocketBook Color

  • Bildschirm: 6" (300 ppi)
  • Gewicht: 157 g
  • Speicherplatz: 16 GB (davon 14.8 GB nutzbar)
  • Farbe(n): Moon Silver
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 199 €

Der PocketBook Color ist momentan der einzige eBook-Reader, der ein Farbdisplay hat, das auf E-Ink-Technik basiert. Das heißt, schwarzer Text lässt sich genauso gut wie auf anderen eBook-Readern lesen, die Farbwiedergabe hingegen ist etwas schlechter. Das liegt am aktuellen Stand der technik, eine bessere Farbwiedergabe ist derzeit nicht machbar. Darüber hinaus punktet der Color mit den typischen PocketBook-Eigenschaften, wie umfangreiche Konfigurierbarkeit, die Möglichkeit, den mit 16 GB schon von Haus aus großzügig bemessenen Speicher zu erweitern.

Wie bei PocketBook üblich, lassen sich E-Books über die umfangreiche Bibliothek verwalten und natürlich gut selber lesen oder durch die eingebaute Sprachsynthese auch vorlesen. Musik oder Hörbücher spielt der Color wahlweise über Bluetooth oder per angestecktem Audioadapter. Die Inhalte landen übers USB-Kabel, PocketBook-Cloud, Dropbox, E-Mail oder über den Browser auf ddem Reader. Und die Onleihe unterstützt er natürlich auch.

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PocketBook InkPad 3

Abbildung des PocketBook InkPad 3

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 208 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): dunkelbraun, schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 229 €

Der Inkpad 3 von PocketBook ist fast die eierlegende Wollmilchsau, denn der eReader bietet neben dem 7,8-Zoll-Bildschirm mit 300 ppi, Blaulichtfilter und Blättertasten die umfangreichste Soft- und Hardwareausstattung. Und dabei ist das Gerät mit 208 g sehr leicht. In der Bibliothek lassen sich eBooks nach allerhand Kritieren filtern (auch nach Genres oder Serien) und sortieren, die Lesesoftware für eBooks und PDFs lässt fast keine Wünsche offen, eigene Schriftarten lassen sich nachinstallieren. Wer mag, kann den mit rund 6,7 GB recht üppig bemessenen Speicher um weitere 32 GB erweitern. Der Inkpad 3 unterstützt eBooks aus der Onleihe und kann per USB-Kabel, Browser, e-Mail, PocketBook-Cloud oder Dropbox mit neuem Lesestoff versorgt werden.

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PocketBook InkPad 3 Pro

Abbildung des PocketBook InkPad 3 Pro

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 215 g
  • Speicherplatz: 16 GB (davon 14.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grau
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 269 €

Schrieb ich beim Inkpad 3 noch, er wäre fast eine eierlegende Wollmilchsau, dann kann man beim Inkpad 3 Pro nun das Wörtchen “fast” streichen. Denn er bietet alles, was ein moderner eReader haben kann. Hochauflösendes, farbtemperaturgesteuertes Display, Wasserschutz, Blättertasten, Bluetooth zu Audioausgabe und wie immer die umfangreichste Einstellbarkeit. Mit 215 g ist das Gerät dabei unglaublich leicht.

In der Bibliothek lassen sich eBooks nach allerhand Kritieren sortieren und filtern, die Lesesoftware für eBooks und PDFs lässt fast keine Wünsche offen, eigene Schriftarten lassen sich nachinstallieren. Die Unterstützung von PDFS überzeugt, wie übrigens auch auf allen anderen PocketBook-Readern. PDFs werden. Der große Speicher von 16 GB ist ausreichend für tausende eBooks und ein paar Hörbücher bzw. Musik.  Der Inkpad 3 Pro unterstützt natürlich auch eBooks aus der Onleihe und kann per USB-Kabel, Browser, e-Mail, PocketBook-Cloud oder Dropbox (und bald per Bluetooth) mit neuem Lesestoff versorgt werden.

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PocketBook InkPad X

Abbildung des PocketBook  InkPad X

  • Bildschirm: 10,3" (227 ppi)
  • Gewicht: 304 g
  • Speicherplatz: 32 GB (davon 28.98 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grau
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 419 €

Der Inkpad X bietet mit seinem 10,3-Zoll-Bildschirm die größte Fläche eines PocketBook-Readers, um eBooks, PDF-Dokumente oder Comics zu lesen. Der Bildschirm (227 ppi) ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet und hat eine Nachtlichtfunktion. Der Bildschirm selbst basiert auf der Mobiustechnologie von E-Ink, weshalb er sehr praktisch unzerbrechlich ist.

Wie alle eReader von PocketBook bietet auch der Inkpad X eine schier überbordende Anzahl an Funktionen. Neben den Lesemöglichkeiten kann er natürlich auch eBooks vorlesen, Musik oder Hörspiele via Klinkenanschluss oder Bluetooth abspielen oder zum Spielen oder Surfen im Web genutzt werden. Selbstverständlich hat auch der Inkpad X die umfangreiche Bibliothek und die Anbindung an die PocketBook-Cloud und an Dropbox. Ebenso lässt sich die alternative Lesesoftware “Cool Reader” nutzen. Mit 32 GB bietet der Inkpad X viel Platz für eBooks, PDFs, Comics, Musik und Hörbücher.

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PocketBook Touch HD 3

Abbildung des PocketBook Touch HD 3

  • Bildschirm: 6" (300 ppi)
  • Gewicht: 157 g
  • Speicherplatz: 16 GB (davon 14.8 GB nutzbar)
  • Farbe(n): kupfer
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 159 €

Mit 157 g ist der PocketBook Touch HD 3 ein leichter und moderner eReader, dessen Funktionsumfang keine Wünsche offen lässt. Sein hochauflösender Bildschirm stellt auch kleine Schriften scharf dar, das SmartLight sorgt nachts für eine augeschonende Darstellung. Trotz des kompakten Gehäuses hat der Touch HD 3 Blättertasten, die sich zudem frei konfigurieren lassen. Ein Orientierungssensor dreht das Display automatisch und der Wasserschutz sorgt dafür, dass der Reader nach Tauchbad noch funktioniert.

eBooks lassen sich über die umfangreiche Bibliothek verwalten und natürlich gut selber lesen oder durch die eingebaute Sprachsynthese auch vorlesen. Auch Musik oder Hörbücher spielt der Touch HD 3 ab. Wahlweise über Bluetooth oder per Kabel. Die Inhalte können übers USB-Kabel, PocketBook-Cloud, Dropbox, E-Mail oder über den Browser auf das Gerät übertragen werden. Und wer mag, kann auch ein kleines Spielchen wagen. Ach, eBooks aus der Onleihe unterstützt der PocketBook Touch HD 3 natürlich auch.

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PocketBook Touch Lux 5

Abbildung des PocketBook Touch Lux 5

  • Bildschirm: 6" (212 ppi)
  • Gewicht: 156 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.9 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz, rot
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 119 €

Während das Gehäusedesign den PocketBook Touch Lux 5 trotz vier Zusatztasten klein und zu einem der leichtesten Geräte macht, sorgt der die leistungsfähige Hardware unter anderem für einen stromsparenden Standbymodus und die Sleepfunktion, mit der sich der Reader über die Hüllen ein- und ausschalten lässt. Der beleuchtete Bildschirm, der auch eine Nachtlichtfunktion hat, liefert mit 212 ppi eine gute Auflösung, um eBooks sehr angenehm lesen zu können. Die umfangreiche, anpassbare Software verwaltet tausende eBooks auf internem und externem Speicher problemlos. Über eine Anbindung an die PocketBook-Cloud bzw. Dropbox können eBooks auf das Gerät geladen werden. eBooks aus der Onleihe unterstützt das Gerät natürlich auch und wer mag, kann sich dem einen oder anderen Spiel hingeben.

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Tolino Epos 2

Abbildung des Tolino Epos 2

  • Bildschirm: 8" (300 ppi)
  • Gewicht: 198 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 5.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 299 €

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Tolino Vision 5

Abbildung des Tolino Vision 5

  • Bildschirm: 7" (300 ppi)
  • Gewicht: 188 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 5.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 179 €

Der Tolino Vision 5 bietet einen sehr gut ausgeleuchteten 300-ppi-Bildschirm mit einer Bildschirmdiagonale von 7″ (17,7 cm). Seine Nachtlichtfunktion kann die Farbtemperatur der Beleuchtung – auf Wunsch auch zeitabhängig – ins Orangene regeln. Durch das ergonomische Gehäuse mit den seitlichen Blättertasten liegt der Vision 5 sehr angenehm in der Hand und erlaubt so auch lange Lesesessions. Auch Wunsch auch in der Badewanne oder am Pool, denn der Vision 5 ist wasserdicht.

Wie auf allen Tolinos lassen sich eBooks in der Bibliothek nur sehr begrenzt filtern und sortieren. Die bereits vorhandenen, sehr gut lesbaren Schriften lassen sich durch weitere ergänzen. Die PDF-Funktion ist eher unbefriedigend ausgeführt, da sie herausgelösten Text als Wüste darstellt und sämtliche Formatierungen vergisst. Der große Speicher von rund 6 GB lässt sich nicht erweitern.

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5 Kommentare

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  1. Eine gute Zusammenfassung, die ich gerne meinen Kunden empfehlen werden.

    Denn das Herumtatschen auf dem Bildschirm zum Blättern ist einfach nur ein Zumutung.

    Als ebenfalls nervig empfinde ich eine Zwangsbeleuchtung des Displays, so als würde heutzutage jeder nur noch im abgedunkelten Flieger oder unter der Bettdecke lesen.

    Gruß
    JS

    • Michael sagt:

      Wüsste keinen eReader, der eine Zwangsbeleuchtung hat. Einzig auf dem Paperwhite lässt sich das Licht nur sehr stark herabdimmen und nicht komplett abschalten. Hat dann aber auch keinen Einfluss auf die Akkulaufzeit.

  2. jack sagt:

    Aus der Auflistung interessiert mich der PocketBook Touch HD2 am meisten. Ich lese aktuell meistens abends im Bett auf dem Rücke liegend mit einem alten Kindle 4 (?), der, der die Blättertasten seitlich hat. Finde die seitlichen Blättertasten in der Position sehr angenehm. Geht das mit den Blättertasten unter dem Bildschirm auch bequem oder ist dann der Griff zu weit unten?

    • Michael sagt:

      Ich lese im Bett auch meistens auf dem Rücken liegend und finde die unteren Blättertasten dann gerade richtig. Ab und zu lese ich auch mit dem Oasis, aber auf dem Rücken liegend empfinde ich dessen seitliche Tasten dann (und nur dann) als nicht bequem.

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