eBook-Reader mit großem Bildschirm



Die Geräte mit 6-Zoll-Display bieten im Allgemeinen das beste Verhältnis zwischen Gewicht, Handhabung und Ablesbarkeit. Mehr Bildschirmfläche bedeutet aber, dass man beim Lesen nicht so oft umblättern muss oder dass man die Schrift stärker vergrößern kann. Das ist besonders für Menschen, die nicht sehr gut sehen können, ein großer Vorteil. Außerdem lassen sich PDF-Dokumente leichter lesen, da dieses Dokumentenformat sehr stark an feste Größen (z.B. Din-A4) gebunden ist und auf kleinen Bildschirmen recht schnell unleserlich wird.

Letzte Änderung:  01. März 2018 – PocketBook InkPad 3 hinzugefügt

Amazon Kindle Oasis

Abbildung des Amazon Kindle Oasis

  • Bildschirm: 7" (300 ppi)
  • Gewicht: 194 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.2 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grafit, schwarz/gold
  • Onleihe möglich: Nein
  • Preis: 230 €

Mit seinem sieben Zoll großen, hochauflösenden Bildschirm, den seitlichen Blättertasten und der Unterstützung von Audiblehörbücher, die über ein Bluetoothfähiges Gerät wiedergegeben werden können, bietet der wasserdichte Oasis aus dem Modelljahr 2017 einige Highlights, die es so in anderen Readern nicht gibt. Im Gegensatz zu anderen beleuchteten Kindles lässt sich das Licht beim Oasis komplett abschalten, leider nicht auf Knopfdruck. Da die Software auf allen Kindles die gleiche ist, bietet der Oasis sehr gute Wörterbücher, einen Vokabeltrainer, die Familienbibliothek und die perfekte Einbindung ins Amazon-Ökosystem. Beim Lesen lassen sich verschiedene Schriften auswählen, weitere können allerdings nicht nachinstalliert werden. Wie alle Kindles hat auch der Oasis keinen Einschub für eine Micro-SD-Karte und die Onleihe unterstützt er auch nicht. Vielleser, Hörbuch- oder Comicfans bekommen den Oasis wahlweise auch mit 32 GB statt 8 GB internem Speicher.

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Kobo Aura One

Abbildung des Kobo Aura One

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 230 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 229 €

Auf dem leichten Aura One macht das Lesen durch den großen, kontraststarken Bildschirm sehr viel Spaß. Durch die Nachtlichtautomatik, die abends die Beleuchtung dimmt und die Lichtfarbe nach Orange verschiebt, verhindert das Gerät durchwachte Nächte. Die Bibliothek ist rudimentär, allerdings unterstützt das Gerät Schlagworte, die auch per Calibre vergeben werden können. Wie alle eReader von Kobo können Artikel über den Webdienst “Pocket” synchronisiert werden. Einen Einschub für eine externe Speicherkarte bietet der Aura One nicht. Per Adobe-DRM geschützte eBooks unterstützt er, allerdings lassen sich diese eBooks nicht über den eingebauten Browser auf das Gerät herunterladen. Die Freischaltung der eBooks muss über das Programm “Adobe Digital Editions” am PC erfolgen. Dadurch gestaltet sich das Handling auch für eBooks aus der Onleihe etwas umständlicher. Einen Slot für eine externe Speicherkarte hat das Gerät nicht, dafür ist es wasserdicht.

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Kobo Aura H2O - Edition 2

Abbildung des Kobo Aura H2O - Edition 2

  • Bildschirm: 6,8" (265 ppi)
  • Gewicht: 208 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.9 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 179 €

Mit dem Aura H2O hat Kobo auch 2017 wieder einen Volltreffer gelandet. Wie gehabt kommt der wasserdichte Reader mit einem 6,8-Zoll großem Bildschirm. Dieser ist mit 265 ppi genauso hochauflösend, wie der seines Vorgängers. Neu beim 2017er Modell ist neben dem gefälligeren Gehäuse das Nachtlicht, das die Farbtemperatur des Bildschirms abends schrittweise in Richtung orange verschiebt. Leider hat Kobo die externe Speicherkarte wegrationalisiert, dafür ist der interne Speicher auf nutzbare 7 GB angestiegen. Das reicht immer noch für tausende eBooks. Wie bei allen Kobos gleich bietet die Bibliothek des Gerätes einige Sortier- und Filtermöglichkeiten der eBooks. Webartikel lassen sich nach wie vor über Pocket synchronsieren, um sie entspannt am Reader zu lesen. Wer mit den zehn vorinstallierten Schriften nicht auskommt, kann weitere nachinstallieren.

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PocketBook InkPad 3

Abbildung des PocketBook InkPad 3

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 208 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): dunkelbraun
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 229 €

Der Inkpad 3 von PocketBook ist fast die eierlegende Wollmilchsau, denn der eReader bietet neben dem 7,8-Zoll-Bildschirm mit 300 ppi, Blaulichtfilter und Blättertasten die umfangreichste Soft- und Hardwareausstattung. Und dabei ist das Gerät mit 208 g sehr leicht. In der Bibliothek lassen sich eBooks nach allerhand Kritieren filtern (auch nach Genres oder Serien) und sortieren, die Lesesoftware für eBooks und PDFs lässt fast keine Wünsche offen, eigene Schriftarten lassen sich nachinstallieren. Wer mag, kann den mit rund 6,7 GB recht üppig bemessenen Speicher um weitere 32 GB erweitern. Der Inkpad 3 unterstützt eBooks aus der Onleihe und kann per USB-Kabel, Browser, e-Mail, PocketBook-Cloud oder Dropbox mit neuem Lesestoff versorgt werden.

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Tolino Epos

Abbildung des Tolino Epos

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 265 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 5.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 249 €

Der Tolino Epos rundet die Modelpalette der Geräte im Tolinosystem nach oben hin ab. Das rund 260 g schwere Gerät bietet mit seinem mit 300 ppi auflösenden und beleuchteten 8″-Bildschirm in etwa soviel Lesefläche wie ein normales Buch. Ein eingebauter Blaulichtfilter soll helfen, die Nächste nicht zu durchwachen, in der Praxis bietet er die schöne Möglichkeit, die Farbe der Beleuchtung selbst zu bestimmen. Der Epos verträgt ein kurzes Tauchbad bis 1 m Tiefe. Wie auf allen Tolinos lassen sich eBooks in der Bibliothek nur sehr begrenzt filtern und sortieren. Die bereits vorhandenen, sehr gut lesbaren Schriften lassen sich durch weitere ergänzen. Die PDF-Funktion ist eher unbefriedigend ausgeführt, da sie herausgelösten Text als Wüste darstellt und sämtliche Formatierungen vergisst. Der sehr große Speicher von rund 6 GB lässt sich nicht erweitern. eBooks aus der Onleihe lassen sich über den eingebauten Browser herunterladen, sodass der Ganz zum PC nicht zwingend erforderlich ist. Über normale Telekom-Hotspots ist das kostenlose Surfen mit dem Tolino Epos außer Haus kein Problem.

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