Der neue Kobo Aura H2O im Test

Nach der Vorstellung des neuen Kobo Aura H2O im Mai und der damit verbundenen Abkündigung von Kobo in Deutschland war ich schon enttäuscht, dass sich der Hersteller — nun da er sich in das Tolinosystem eingekauft hat — vom deutschen Markt zurückziehen will. Das hat zur Folge, dass der neue Aura H2O bei uns bisher nur mit massivem Aufpreis erhältlich war.

Dennoch habe ich mir ein Gerät besorgt, weil es mich einfach interessiert hat, ob Kobo auf den sehr erfolgreichen Aura H2O aus 2014 noch verbessern konnte.

Gehäuse & Design

Kobo folgt mit dem neuen Aura H2O der gleichen Designlinie wie beim kleineren Aura und dem größeren Aura One. Das heißt, der Einschalter befindet sich beim H2O nun auch leicht erreichbar auf der gummierten Rückseite. Das neue Modell ist etwas kleiner und dünner und auch das weiterhin knapp 7″ große Display sitzt nun nicht mehr so tief im Gehäuse. Das liegt daran, der neue H2O nun auf kapazitive Touchtechnik setzt und nicht mehr auf Infrarottouch. Das hat Vor- und Nachteile, auf die ich gleich zurück komme.

Wie bei Kobo mittlerweile üblich, hat der neue Aura H2O keinen Einschub für eine externe Speicherkarte mehr. Dafür ist der interne Speicher auf die derzeit normalen 8 GB gewachsen. Davon stehen dem Nutzer für eBooks knapp 7 GB zur Verfügung. Das ist mehr als ausreichend für ein paar tausend eBooks.

Unterseite mit Micro-USB-Anschluss

Insgesamt empfinde ich das Design des neuen Aura H2O ausgewogener als des seines Vorgängers. Das mit 208 g rund 25 g leichtere Gerät liegt sehr angenehm in der Hand, auch die seitlichen Gehäuseränder sind für die Daumenablage angenehm groß dimensioniert. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, nicht knarrt oder quietscht und es gibt auch keine Spalten, in denen sich Dreck sammeln könnte.

Bildschirm

Beim Bildschirm setzt Kobo wie gehabt auf eine Bildschirmdiagonale von 6,8 Zoll mit 265 ppi, bei dem mehr Text auf die Lesefläche passt, als bei den kleineren 6″-Geräten. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig, lediglich ein sehr leichter Schatten ist am unteren Bildschirmbereich sichtbar, der mich aber beim Lesen nicht gestört hat. Auf den Fotos wirkt er stärker, als er letzlich ist.

Wie oben geschrieben, verwendet Kobo nun einen kapazitiven Bildschirm, was heißt, dass der Bildschirm selbst auf Berührungen reagiert und nicht über seitlich angebrachte Infrarotdioden. Dadurch sitzt der Bildschirm nicht mehr ganz so tief im Gehäuse, wodurch der Schatten von hellem Sonnenlicht an den Kanten reduziert wurde.

Andererseits filtert die berührungsempfindliche Schicht, die sich nun zusätzlich auf dem Bildschirm befindet, etwas Licht heraus, sodass der Seitenhintergrund im Vergleich zum Vorgänger etwas dunkler und die Schrift etwas heller geworden ist. Das gilt übrigens auch für die maximale Helligkeit der Beleuchtung. Auch sie ist niedriger als beim Vorgänger.

Bildschirmvergleich
links: Aura H2o (2014) – rechts: Aura H2o (2017)

Auf die Lesequalität hat das aber nur wenig Einfluß, denn den Unterschied nimmt man wirklich nur im direkten Vergleich wahr. Der neue Aura H2O scheint auch den Text insgesamt etwas fetter zu rendern, was den Kontrastverlust etwas ausgleicht.

Nachtlicht

Aktuell ist das Nachtlicht bei allen neuen eReadern das große Ding. Auch der neue H2O hat eins dabei, das sehr an das Nachtlicht des Aura One erinnert.

Wie wirkt das Nachtlicht?
Normales Tageslicht enthält alle Farben, wobei insbesondere die blauen Anteile im menschlichen Körper dafür sorgen, dass er wach bleibt bzw. wenig Melatonin ausschüttet. Melatonin regelt den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen, d.h. wenn Melatonin produziert werden soll, um müde zu werden, müssen die Blaulichtanteile des Lichts reduziert werden. Hier setzt das Nachtlicht an, indem es die Lichtfarbe des eReaders um eben jenen Blaulichtanteil reduziert und gelber wird.

Und so kann auch der neue H2O die Lichtfarbe automatisch regeln und färbt den Hintergrund der Seite im Laufe des Abends immer gelber. Dabei geht die Automatik im Vergleich zum Aura One agressiver vor, denn bereits ein Wert von 50 % am H2O entspricht etwa 75 % der Farbtemperatur des Aura One:

Farbtemperaturvergleich bei 50 % Farbe und 100% Helligkeit:
links: Aura H2O (2017) – rechts Aura One (2016)

Dreht man den Schieberegler bis zum Anschlag auf, ändert sich das Verhältnis allerdings. Dann nämlich brüllt einem das Orange des Aura One förmlich ins Auge, während der Farbton des Aura H2O noch halbwegs erträglich ist (auf den Bildern ist das gar nicht so ersichtlich, wie heftig das Orange des Aura One ist):

Farbtemperaturvergleich bei 100 % Farbe und 100% Helligkeit:
links: Aura H2O (2017) – rechts Aura One (2016)

Übrigens kann man die maximale Farbtemperatur des Tolino Vision 4 HD im Vergleich mit beiden Kobos schon fast als blaustichig bezeichnen, wie dieses Vergleichsbild zeigt:

Farbtemperaturvergleich bei 100 % Farbe und 100% Helligkeit:
links: Tolino Vision 4 HD – mitte: Aura H2O (2017) – rechts Aura One (2016)

In der Praxis habe ich die Nachtlichtautomatik des neuen Aura H2O in der Regel abgeschaltet und den Schieber zwischen 30 – 50 % eingestellt. Damit konnte ich sehr angenehm lesen und blaue Bereiche, wie beim Aura One, waren auch keine zu sehen.

Wasserdichtigkeit

Wie sein Vorgänger ist natürlich auch der neue Aura H2O wieder wasserdicht. Das Gerät kann bis zu einer Stunde in zwei Metern Tiefe liegen, ohne dass es Schaden nimmt. Im Gegensatz zum alten H2O fehlt dem Neuen aber die geniale Tropfenerkennung, die das Display beim Kontakt mit Wasser blockiert. Das ist sehr schade, denn ein Untertauchen des Gerätes geht nun mit wilden Blättervorgängen einher, sodass die zuletzt gelesene Seite nach dem Herausfischen erst wieder mühsam gesucht werden muss. Wie wild das in Natura ausschaut, zeige ich in diesem Video:

Ich kann mir einerseits vorstellen, dass die Tropfenerkennung bei einem IR-Display gut funktioniert, allerdings glaube ich auch, dass man sie auch bei einem kapazitiven Display in den Griff bekommen könnte. Schauen wir mal. So jedenfalls sollte der Reader nicht ins Wasser fallen.

Bedienung

Beim ersten Einschalten und nach Eingabe des WiFi-Passwortes aktualisiert sich der Aura H20 auf die neueste Firmware. Danach muss er wie gehabt bei Kobo angemeldet werden, denn ohne Anmeldung lässt er sich gar nicht nutzen. Das ist bei Kobogeräten aber normal.

eBooks landen auf dem Kobo über den eingebauten Shop, über das USB-Kabel und beispielsweise Calibre oder per Download. Obwohl Kobo eBooks mit Adobe-DRM darstellen kann, ist es auch mit dem neuen H2O nicht möglich, diese direkt über den Reader herunterzuladen. Grund ist, dass das Gerät keine Möglichkeit enthält, die Containerdateien mit der Endung ACSM zu verarbeiten. Somit bleibt für eBooks aus der Onleihe oder anderen Shops nur der umständlichere Weg über Adobe Digital Editions.

Wenn sich die eBooks aber auf dem Gerät eingefunden haben, lassen sie sich vielfältig filtern und sortieren, sodass die gesuchten Bücher in der Regel schnell gefunden werden können, ohne die Suchfunktion zu bemühen. Und wie bei Koboreadern üblich, lässt sich auch die Kurzbeschreibung in den Buchdetails anzeigen. Natürlich vorausgesetzt, sie existiert in den Metadaten des Buches.

Wie gehabt, stehen zum Lesen zehn vorinstallierte Schriften zur Verfügung, auf Wunsch lassen sich weitere nachinstallieren. Das Lesen von eBooks klappt sehr zuverlässig, mir sind keine Hänger der Software aufgefallen. Was ich immer wieder klasse finde, ist die Einstellung der Bildschirmhelligkeit per Wischgeste am linken Bildschirmrand. Leider lässt sich nur die Helligkeit, nicht aber die Lichtfarbe ändern. Das geht dann nur über einen Tipp auf die Mitte des Bildschirms und der Auswahl der Beleuchtung am oberen Bildschirmrand. Schade finde ich es nach wie vor, dass sich die Schriftgröße nicht per Wisch- oder Zoomgeste ändert. Der rechte Bildschirmrand wäre noch frei.

PDFs lassen sich mit dem Aura H2O zur Not auch mal auch lesen, allerdings ist der Reader eher für normale eBooks geeignet. Das liegt unter anderem daran, dass  sich PDF-Dokumente nur vergrößern lassen, es aber nicht möglich ist, den Text aus dem Dokument herauslösen zu lassen und ihn als Fließtext anzuzeigen. Das können andere Reader besser (PocketBook oder die freien Androiden). Immerhin kann im PDF-Lesemodus der Bildschirm gedreht werden. Das geht beim Lesen von eBooks nicht.

Zur Hüllensituation

Bei neuen Readern gibt es ja anfangs meist nur die Hülle des Herstellers zu kaufen, die preislich zudem sehr weit oben liegen. Glücklicherweise bieten seit Anfang Juli zig verschiedene Chinashops die gleichen Hüllen an. Ich habe mich für diese (7,99 €) entschieden. Der Aura H2O passt wie angegossen rein und die Hülle schaltet das Gerät zuverlässig ein und aus. Was will man mehr?

Zusammenfassung

Das könnte für den Kobo Aura H2O - Edition 2 sprechen

  • Wasserdicht
  • Beleuchtung mit Nachtlichtautomatik
  • Großer Bildschirm
  • Onleihe kann benutzt werden
  • Wörterbücher vorhanden
  • Webartikel per Pocket-Dienst importierbar
  • Eigene Schriften können installiert werden

Das könnte gegen den Kobo Aura H2O - Edition 2 sprechen

  • Bildschirm blättert bei Wasserkontakt wild umher
  • Querformat nur bei PDFs möglich
  • eBooks mit hartem DRM (u.a. aus der Onleihe) lassen sich nur per Adobe Digital Editions importieren

Preise und Bezugsquellen

Fazit

Wie auch schon sein Vorgänger vor drei Jahren, überzeugt mich auch der neue Aura H2O wieder vom Handling. Durch das kleinere, dünnere  und leichtere Gehäuse wirkt er trotz gleich großem Bildschirm nicht mehr so wuchtig wie sein Vorgänger.

Die Nachtbeleuchtung ist für mich ein nettes Gimmik, von dessen Wirksamkeit nicht wirklich überzeugt bin. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass allein die Farbtemperatur einer wenige cm² kleinen, beleuchteten Fläche ausreichend ist, um den Tag-Nacht-Rhythmus zu beeinflussen. Dennoch habe ich festgestellt, dass ich mit gelber bis orangener Beleuchtung im Dunklen mittlerweile lieber lese, also ohne. Vielleicht auch, weil gelbes bis orangenes Licht die Umgebung nicht so stark aufhellt wie weißeres Licht?

Schade hingegen finde ich die fehlende Tropfenerkennung für den Fall, dass das Gerät mal ins Wasser fällt. Und natürlich, dass der Reader bisher nur zu einem saftigen Aufpreis hier in Deutschland erhältlich war (> 200 €). Rakuten-Kobo hat es aber offenbar eingesehen und bietet ihn auf der eigenen Website mittlerweile auch bei uns an.

Wer heiß auf den neuen Aura H2O ist und auch die finanziellen Mittel übrig hat, macht mit dem Reader nichts verkehrt. Ich würde ihn wahrscheinlich wieder kaufen. ;)

Datenblatt anschauen


Alternativen zum Kobo Aura H2O - Edition 2


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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17 Kommentare

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. Niels Man der sagt:

    Doch doch. Man kann den neuen H2O bei Kobo kaufen! https://go.papierlos-lesen.de/kobo/aura-h2o-2017
    Dort kostet er nur 180 Euro.

  2. PeterHadTrapp sagt:

    Hallo Michael,
    Danke für den aufschlussreichen Bericht. Bei der Abstimmung wäre noch eine Option in der Art ganz gut:
    ( ) habe einen Aura One und werde bei diesem bleiben

    • Michael sagt:

      Naja, der Test (und die Umfrage) dreht sich ja um den H2O. Dann könnte ich jeden eReader mit aufnehmen. Aber es freut mich zu lesen, dass du mit deinem Aura One zufrieden bist, ich nutze meinen auch regelmäßig (wenn ich nicht gerade andere Geräte teste). ;)

  3. PeterHadTrapp sagt:

    öhm … naja …
    Ich könnte mir vorstellen, dass es viele Aura One User gibt, für die der neue H2O ein interessante Alternative darstellt, denn an der doch merklich ungleichmäßigeren Ausleuchtung des größeren One-Bildschirmes stören sich schon einige User.
    Insbesondere wenn der „Nachtlichtmodus“ nun besser und gleichmäßiger ausgeleuchtet funktionert, denn hier stören die „grauen Wolken“ am meisten.

  4. Boris sagt:

    Vielen Dank für den ausführlichen Test und den Tipp mit dem Kobo Online Shop.
    Ich habe mir den H2O 2nd Edition bestellt und inzwischen auch erhalten.
    Der Reader hat ein sehr gleichmäßig ausgeleuchtetes Display und reagiert auch sehr gut. Habe inzwischen über 50 Bücher aufgespielt, u.a. auch 25 .cbr Dateien mit ca. 1 GB Gesamtvolumen.

    Auch hier hat der Kobo keine Probleme gehabt, weder bei der Verarbeitung der Daten noch beim öffnen der Files. Hier hatte ich bei älteren Kobo geraten doch ab und zu Probleme.

    Die Firmware scheint inzwischen sehr ausgereift zu sein. Ebenso ist die Hardware ausreichend schnell. Auch im Vergleich zur anderen aktuellen ereadern(Tolino Shine 2 HD und Tolino Vision4 HD, bzw. Amazon Paperwhithe) ist der neue Kobo sehr zu empfehlen. Ich würde den H2O 2nd Edition den aktuellen Tolinos vorziehen.

    einzige Nachteile: ggf. Größe und Gewicht, kein Querformat Modus, etwas kantiges Gehäuse, einhändiges lesen auf Dauer anstrengend.

    Absoluter Kauftipp, wenn entsprechendes Budget vorhanden ist.

  5. Lena sagt:

    Danke für deinen Test Michael. Seit gestern habe ich auch den neuen H2O und muß sagen: Das Outfit knallt. Schaut alles wertiger und kompakter aus. Was ein paar Zentimeter weniger und anderes Plastik ausmachen. Kaum Fingerabdrücke, liegt super in der Hand. Aber gut: Das ist eben „nur” das Äußere.
    Erster Blick auf’s Display: Ausleuchtung gleichmäßig, ja Hintergrund ein wenig dunkler, Kontrast wirkt ein weniger schwächer als beim 2014-H2O, der hier ja Referenz ist. Werde jetzt ausgiebig testen, auch mit dem Nachtlicht-Automatik, wenn sie schon mal eingebaut ist.
    Bin eher ein Power-User, aber 6,6 GB reichen mir. Die Speichenkartenerweiterung meines alten H2O funktioniert inzwischen nicht mehr. Deshalb sind die integrierten 8 GB Brutto für mich eher ein Vorteil als ein Manko.
    Mein erstes Fazit: Kontrast sehr gut, aber nicht ganz so brilliant wie beim alten H2O. Der Rest ist besser als beim alten.

    • Michael sagt:

      Danke für deine ausführliche Rückmeldung, Lena. Mir ist gestern abend beim Lesen was aufgefallen, da bin ich mir aber noch nicht sicher, obs am Buch oder Reader liegt. Und zwar ist der H2O beim Wechsel von einem Kapitel zum Nächsten plötzlich ein paar Kapitel weiter vorn gelandet. Kannst du mal beobachten, ob deiner das auch macht?

  6. Boris sagt:

    Hallo Michel, ich habe auch mal schnell bei meinem H2O (2017) nachgeschaut. Kapitelsprünge laufen normal, allerdings kommt es ab und zu vor, das er beim vorblättern mal 1 Seite überblättert.
    Den Fall hatte ich jetzt mindestens 1x täglich. Keine Ahnung ob ich sowas wie einen Doppelklick beim vorwärtstippend auslöse, oder ob die Firmware ab und zu Unsinn macht.

    Der Fehler tritt zumindest mal buchunabhängig auf, ein defektes ebook kann ich somit auch ausschließen. Zum Glück kommt es so selten vor, das es nicht nervt.

    Ich bleibe bei meinem Fazit, der neue H2O ist richtig gut.

  7. Kunstsoldat sagt:

    Wenn ich das Bild von dir wo die Blaulichtfilter des TV4 und des KA1 verglichen wurden (hier: https://prntscr.com/g75oe6) und mir das Vergleichsbild aus diesem Test anschaue, dann fällt mir auf, dass der Tolino aus dem früheren Vergleich viel heller wirkt. Ob durch den Sprung auf 10.0.1 die Maximalhelligkeit runtergeschraubt wurde?

    • Michael sagt:

      Ach, dass ist mir gar nicht aufgefallen. Es gibt ja die Möglichkeit, die Maximalhelligkeit etwas zu erhöhen, indem man in den Einstellungen unter Beleuchtung etwas länger auf das Wörtchen „Hell“ tippt. Diese Einstellung wurde beim Update offenbar zurückgesetzt. Wenn man sie wiederherstellt, ist der Vision 4 HD tatsächlich etwas heller.

  8. Herta sagt:

    Danke für den guten Test.
    Ich habe den H2O Edition2 im Kobo-Shop gekauft und vor 2 Tagen erhalten. Die ersten Bücher (über Onleihe) sind augespielt. Mich begeistert die gute Display-Ausleuchtung mit den Einstellmöglichkeiten und die gestochen scharfe Schrift.

    Nun habe ich noch eine Frage zu der Software. Bei den Einstellungen unter den Beta Features befindet sich nichts als der Google-Browser. Kann das sein? Ich hatte früher einmal den Kobo Glo (leider kaputt durch einen Displybruch), wo unter den Beta Features viele Optionen waren wie z.B. Spiele, ein Rechner u. anderes.
    Die Software ist aktuel: 4.5.9587(c77383d7d1, 13.07.17)
    Ich wäre sehr froh, wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte.

  9. PeterHadTrapp sagt:

    Seit heute habe ich einen H202 hier. Bis jetzt überzeugt mich der Reader in jeder Hinsicht. Das neue Gehäuse ist erheblich angenehmer als das des alten H20 und die gummiert-geriffelte Rückseite lässt sich viel schöner halten.
    Was ich allerdings komplett furchtbar finde, ist der neue Homescreen, weshalb mein aura1 auch noch eine „Steinzeitfirmware“ fährt, und das wird auch sicher so bleiben.
    Offenbar kann man die Oberfläche der Startseite nicht mehr verändern und ungewollte Kacheln ausblenden – welch ein Rückschritt.

    • Lena sagt:

      Nach einiger Eingewöhnungszeit habe ich mich inzwischen an die neue Startseite gewohnt und weiß sie auch gut zu nutzen. Vielleicht wird es dir nach erster Enttäuschung auch so ergehen?
      Ansonsten: Viel Spaß mit dem neuen H2O! :)

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