Testbericht: PocketBook Touch HD 2 mit Blaulichtfilter

PocketBook hat dieses Jahr schon einige neue Geräte vorgestellt und den Abschluss macht der neue Touch HD 2, der als konsequente Weiterentwicklung des Erfolgsmodells Touch HD nun mit einem Blaulichtfilter ausgestattet ist.

PocketBook Touch HD 2

Hinweis: Das für diesen Test verwendete Gerät hat mir PocketBook leihweise zur Verfügung gestellt. Es könnte handverlesen sein, muss es aber nicht.

Wie bei PocketBook in der Regel üblich, wenn ein Reader ein direktes Nachfolgemodell bekommt, bei dem sich zudem die interne Nummerierung (hier 631) nicht ändert, fallen die sichtbaren Neuerungen beim Touch HD 2 relativ gering aus. Die offensichtlichste Änderung ist das nun dunkelbraune Gehäuse, dessen Vorderseite nun nicht mehr ganz so stark gummiert ist. Dadurch zieht es auch nicht mehr so stark Fingerabdrücke an. Zudem ist die schwarze Beschriftung der Blättertasten nun besser erkennbar, als beim schwarzen oder roten Vorgänger. Die Rückseite ist gummiert, womit das Gerät trotz wulstloser Rückseite sicher in der Hand liegt.

Vergleich der Gehäusefarbe zwischen Touch HD (links) und Touch HD 2 (rechts

Die LED unterm Einschalter leuchtet nun weiß (wie beim roten Touch HD) und nicht mehr grün. Sie leuchtet immer dann, wenn ein Buch geladen wird und das Gerät noch am Werkeln ist. In den Einstellungen lässt sich die LED nach wie vor abschalten, sodass sie nur noch leuchtet, wenn der Reader am USB-Kabel hängt.

Ansonsten ist das Gehäuse gleich geblieben, die Tasten befinden sich immer noch unterhalb des Bildschirms und klicken beim Draufdrücken jetzt hörbar leiser. Und auch die inneren Eigenschaften sind überwiegend die Gleichen des Vorgängers.

Rückseite und die Unterseite mit Powerknopf, Resetloch, Micro-SD-Einschub, Kopfhörerausgang und Micro-USB-Anschluss

Das heißt, dem 1 GHz-Prozessor stehen 512 MB Arbeitsspeicher zur Seite und der interne Speicher ist 8 GB groß. Abzüglich des Betriebssystems stehen dem Anwender noch 6,7 GB für eBooks, Bilder, Musik oder Hörbücher zur Verfügung. Die Audioformate werden auf einen an den 3,5-mm-Klinkenstecker angeschlossenen Kopfhörer oder Lautsprecher ausgegeben. Bluetooth hat der Touch HD 2 nicht eingebaut. Dafür aber die Möglichkeit, eBooks vorzulesen. Standardmäßig ist allerdings nur eine englische Stimme installiert, die beiden deutschen Stimmen „Hans“ und „Marlene“ lassen sich über die Sprachausgabe aber leicht nachinstallieren. Die Stimme „Hans“ hört sich so an:

Und obwohl die Automatenstimmen nicht an die Qualität professionell eingesprochener Hörbücher herankommen, eignen sie sich doch gut, um Fremdsprachen zu erlernen. Einfach eine Stimme der gewünschten Sprache herunterladen, eins der zahlreichen vorinstallierten eBooks in der jeweiligen Sprache öffnen und zusammen mit der Sprachausgabe mitlesen.

Bildschirm mit Smartlight-Nachtlichtfunktion

Aber zurück zu den Neuerungen. Der Bildschirm ist noch immer mit 300 ppi hochauflösend, sodass auch kleine Schriften sehr glatt aussehen und angenehm zu lesen sind. Die Maximalhelligkeit der Beleuchtung ist nun etwas höher als die des Vorgängers.

Maximalhelligkeit zwischen Touch HD (links) und Touch HD 2 (rechts)

Das neue — Smartlight genannte — Nachtlicht regelt jetzt abends die Lichtfarbe mit sechs orangenen LEDs. Die Änderung der Lichttemperatur geschieht dabei sehr sacht von der standardmäßig eher kaltweißen Lichtfarbe ins eher Rosafarbene bzw. Rötliche. Die Mischung ergibt sich durch die Kombination der sieben weißen mit den sechs orangenen LEDs, was man sehr gut beobachten kann, wenn man von der Oberseite des Readers aufs Display blickt.

Die Automatik stoppt allerdings rechtzeitig, sodass der maximal mögliche Orangeton, bei dem nur noch die farbigen LEDs leuchten nur manuell erreicht werden kann.

Wer die Lichtfarbe lieber „zu Fuß“ ändern möchte, kann dies über einen passenden Schieberegler machen, der sich unterhalb der Helligkeitsreglung des Readers befindet. Hier kann auch die Smartlichtautomatik ein- oder ausgeschaltet werden. Nachfolgend ein Vergleich zum Tolino Vision 4 HD, dem derzeit einzigen weiteren 6“-eReader mit Nachtlichtfunktion:

Ausleuchtung

Obwohl der Bildschirm relativ gleichmäßig ausgeleuchtet ist, ist am unteren Bildschirmrand eine leichte Wolkenbildung sichtbar, die durch Einstrahlung der LEDs kommt und auch mit den farbigen LEDs nicht ganz verschwindet.

Ausleuchtung des Bildschirms mit aktiviertem Smartlight

Bei gemäßigten Rottönen sind links und rechts unten am Display zudem minimale blaue Einstreuungen sichtbar. Diese verschwindenkomplett, wenn die Lichtfarbe ihr Maximum erreicht hat. Ich habe sie beim Lesen allerdings nicht wirklich wahrgenommen.


Eine Bibliothek, die ihren Namen auch verdient

Wie alle PocketBook-Reader wird auch der Touch HD 2 mit einer sehr der umfangreichen Software ausgeliefert. So verdient die eBook-Bibliothek bei den PocketBooks auch ihren Namen, denn sie wertet nicht nur die üblichen Dinge wie Autor und Titel aus, sondern auch Schlagworte oder Informationen zur Serie. Selbst die Klappentexte werden — so vorhanden — angezeigt. Die Bücher lassen sich auch in eigene Sammlungen stecken oder als Favorit markieren. Auch Freunde eigener Ordnerstrukturen werden die Bibliothek lieben, denn hier können sie sich austoben.

Umfangreiche Bibliothek

Abhängig davon, nach welchen Kriterien die eBooks gefiltert werden, lassen sie sich auf vielfältige Weise sortieren. Also nicht nur nach Titel oder Autor, sondern auch nach Serienindex, Dateinamen oder dem Hinzufüge- oder Öffnungsdatum. Sehr praktisch finde ich die Funktion, mit der sich auch andere Bücher eines Autors anzeigen lassen. Diese steckt im Menü eines eBooks, wenn dieses länger angetippt wird.

Leider gibts auch ein paar Dinge, die die Bibliothek nicht so gut kann. Obwohl der Touch HD 2 auch MP3-Dateien wiedergeben kann, werden diese in der Bibliothek nicht angezeigt. Sie sind nur über den Audioplayer erreichbar. Dort werden alle Titel, die das Gerät in der Ordnerstruktur findet, in einer Ebene dargestellt. Um sie dort wenigstens ein wenig zu strukturieren, können Wiedergabelisten angelegt werden. Musik kann auch im Hintergrund laufen, während man eine Runde liest, spielt oder im Web surft. Selbst im Standbymodus läuft die Wiedergabe weiter. Wird das Gerät ganz abgeschaltet, speichert sich der Audioplayer die aktuelle Position der zuletzt abgespielten Audiodatei, sodass Hörbücher an der gleichen Stelle weitergehört werden können.

eBooks lesen

Die interne Leseanwendung stellt das eBook grundsätzlich einwandfrei dar, einen Absatzbug gibt es nicht, der den letzten Absatz auf der Seite verschluckt. Acht vorinstallierte Schriften sorgen für etwas Abwechslung beim Lesen. Eigene Schriften lassen sich wie gehabt nachinstallieren, indem sie ins Verzeichnis „system/fonts“ kopiert werden. Auswählen lassen sie sich dann über das Menü, wo auch Rand- und Zeilenabstand und die Silbentrennung eingestellt werden kann. Leider ist es nach wie vor nicht möglich, die Textausrichtung nach linksbündig oder Blocksatz zu ändern. Letzteres würde gerade im Zusammenspiel mit der eingeschalteten Silbentrennung für eine gleichmäßigere Textdarstellung auf der Seite sorgen.

Wer gern viel Platz für den Text auf der Seite möchte, kann die Statuszeile und die Fußleiste ausblenden. Wer lieber die Seitenzahlen anzeigen möchte, kann sich zwischen der Standardzählung entscheiden, die für eine Buchseite rund 1500 Zeichen pro Seite ansetzt. Dadurch braucht es je nach eingestellter Schriftgröße einige Blättervorgänge, bis die Seite weitergezählt wird. Wer das nicht mag, kann auch die alternative Seitenzählung einschalten. Dann errechnet der Reader die tatsächliche Seitenzahl anhand der Schriftgröße. Eine Darstellung des Lesefortschritts in Prozenten oder als Balken gibt es leider nicht.

Um die Schriftgröße während des Lesens zu ändern, kann sie per Zoomgeste vergrößert oder verkleinert werden. Dabei ist die neue Größe stets sichtbar. Im Gegensatz dazu lassen sich Helligkeit und Farbe der Beleuchtung nur übers Menü ändern. Die Menütaste dient — länger gedrückt — auch als Lichtschalter.

eBooks über den Cool Reader lesen

Natürlich lässt sich auch auf dem Touch HD 2 wieder der beliebte Cool Reader installieren. Kurz zur Erinnerung: Der Cool Reader ist eine alternative Lesesoftware, die auf allen eReadern von PocketBook installiert werden kann. Das Programm bietet ein paar schöne Features, die der vorinstallierten Leseapp fehlen. So lässt sich beispielsweise die Helligkeit des Bildschirms per Wischgeste am linken Bildschirmrand ändern. Es ist auch möglich, die einzelnen Tippzonen des Bildschirms umzukonfigurieren (einmal für einen kurzen Tipp oder einen langen Tipp) oder sogar ganz abzuschalten, um beim Lesen nicht aus Versehen über Berührungen des Bildschirms weiterzublättern.

Nicht nur eigene Schriften werden unterstützt, der Cool Reader ignoriert auf Wunsch auch sämtliche Formatierungen und nutzt stattdessen eigene Einstellungen für verschiedene Überschriften, Absätze oder Textbereiche. Wer auf seinem Inkpad im Querformat zweispaltig lesen möchte, kann dies mit dem Cool Reader ebenso machen, wie all jene, die im Dunklen lieber mit weißer Schrift auf dunklem Grund lesen.

Auf Gründen der Vereinfachung habe ich die aktuelle Cool Reader-Version zusammen mit geeigneten Voreinstellungen und der Erweiterung fürs „Öffnen mit“-menü zusammengepackt. Einfach entpacken und ins Hauptverzeichnis des internen Speichers kopieren:

PDF-Dokumente lesen

PDF-Dokumente öffnet der Touch HD 2 genauso schnell wie sein Vorgänger. Ein 18 MB großes Dokument ist in rund einer Sekunde geladen. Zum Lesen eines PDFs stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, da ein PDF eine fest voreingestellte Seitengröße hat. So lässt sich die PDF-Seite die Breite des Displays vergrößern. Das eignet sich hervorragend zum Lesen im Querformat. Mit jedem Blättervorgang wird die Seite des Dokuments erst nach unten geblättert, danach auf der nächsten gestartet. Das ist besser als das händische Herumgeschiebe auf der Seite, das andere eReader machen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Seite des PDFs komplett auf dem Bildschirm darzustellen. Das eignet sich allerdings nur bei PDFs mit sehr kleiner Seitengröße (< DIN A5) oder welchen mit sehr großer Schrift. Der weiße Rand lässt sich manuell oder automatisch abschneiden. Die Automatik funktioniert recht gut, besser ist jedoch die manuelle Entfernung des Randes.

Der dritte Modus schließlich unterteilt die PDF-Seite zwei oder drei Spalten und blättert dann in entsprechender Reihenfolge durch. Damit wird die Schrift entsprechend groß dargestellt und ist einwandfrei (auch ohne Brille) zu lesen.
Die beste Möglichkeit von allen ist aber der Reflowmodus, der Text und Bilder aus dem Dokument extrahiert und beides mehr oder weniger dem Dokument entsprechend linear wie ein eBook darstellt. Die Umwandlung des PDFs in reinen Text geht sehr schnell. Die Schriftgröße lässt sich (per Zoomgeste) ändern, die Schriftart leider nicht.

Wörterbücher

Dem geneigten Leser steht eine Vielzahl an Wörterbüchern zur Verfügung, die von Abbyy Lingvo stammen. Es stehen Übersetzungswörterbücher vom Englischen in verschiedene Sprachen (auch ins Deutsche) zur Verfügung. Unbekannte, deutschsprachige Begriffe lassen sich gar nicht nachschlagen, für Englische gibts das uralte Webster`s 1913-Dictionary.

Das Handling der Wörterbücher ist zudem nicht mehr ganz zeitgemäß. Beim Tippen auf ein Word im eBook erscheint zunächst eine Auswahlleiste und nicht sofort die Erläuterung zum Wort.

Sonstige Funktionen

PocketBook bietet auf seinen Geräten ein paar schöne Dinge, die nur hier zu haben sind. So gibt es die Möglichkeit, eBooks per E-Mail auf den Reader zu senden. Oder sie per Dropbox auf das Gerät zu synchronisieren. Über die PocketBook-Cloud lassen sich Bücher und deren Lesefortschritt geräteübergreifend synchronisieren. Damit können eBooks sowohl auf den Readern, im Web und auf den Apps für Android und iOS gelesen werden. Neben dem Hochladen von bereits vorhandenen eBooks lassen sich auch mehrere Adobe-IDs mit dem Cloudkonto verknüpfen.

Die Tastenkonfiguration des Gerätes lässt sich in den Einstellungen an eigene Bedürfnisse anpassen und es ist möglich, einen eigenen Bildschirmschoner einzustellen, der angezeigt wird, wenn das Gerät abgeschaltet ist. Wer sein Gerät mit Anderen nutzen möchte, kann für jeden Nutzer ein Profil anlegen, in dem der eigene Lesefortschritt der Bücher gespeichert wird. Die Einstellungen lassen sich zudem per Kennwort sichern, einen Passwortschutz, der das gesamte Gerät sperrt, gibt es allerdings nicht. Wer sich die Zeit vertreiben will, findet auch auf dem Touch HD ein paar Spiele.

Zusammenfassung

Das könnte für den PocketBook Touch HD 2 sprechen

  • Hochauflösender 300ppi-Bildschirm (beleuchtet)
  • Blaulichtfilter
  • Weiterblättern per Tasten
  • Licht per Taste ein- und ausschaltbar
  • Tastenbelegung lässt sich ändern
  • Großer interner Speicher (6 GB frei)
  • Einschub für Micro-SD-Karte
  • Umfangreiche Verwaltung von eBooks in Ordnern, Sammlungen, Genres, Favoriten, Serien
  • eBooks können via Dropbox aufs Gerät geladen werden
  • Lesen ist im Querformat möglich
  • Audiounterstützung mit Vorlesefunktion
  • Wörterbücher vorhanden
  • Spiele vorhanden
  • Unterstützung für eBooks aus der Onleihe

Das könnte gegen den PocketBook Touch HD 2 sprechen

  • Minimale Wolkenbildung am unteren Bildschirmrand
  • Notizen lassen sich nicht exportieren

Preise und Bezugsquellen

Fazit

Schon mit dem Touch HD ist PocketBook letztes Jahr ein großer Wurf gelungen. Das hochauflösende Display im Zusammenspiel mit der umfangreichen Hard- und Softwareausstattung haben offenbar viele überzeugt, auch wenn der Start damals etwas holprig war.

Gut ein Jahr später legt PocketBook noch einen drauf und schließt sich dem aktuellen Trend zum Blaulichtfilter an. Und das tut dem Gerät sehr gut, denn die teilweise als zu kalt empfundene Beleuchtung des Vorgängers lässt sich nun ganz einfach wärmer einstellen. Gut, die Ausleuchtung nur zu 90% perfekt, aber wie ich schon in anderen Tests schrieb, sind 100% derzeit nicht machbar.

Dafür überzeugt mich das Gesamtpaket des Touch HD 2. Für knapp 150 € bekommt man zwar keinen wasserdichten Reader, aber der Rest entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Zudem ist die Software der PocketBooks seit jeher in ihrem Funktionsumfang ungeschlagen. Sei es die Bibliothek, die keine Wünsche offenlässt oder die Audiofunktion, die sich endlich auch die Abspielposition merkt oder die eBook-Vorlesefunktion. Oder die Möglichkeiten, PDFs einigermaßen angenehm auch auf kleinen Bildschirmen lesen zu können. Oder, oder, oder.

Wer also mit dem Touch HD 2 liebäugelt, kann bedenkenlos zugreifen, das Gerät ist sehr ausgereift und grobe Schnitzer sind mir in der Firmware diesmal keine aufgefallen.

Datenblatt anschauen

Alternativen zum PocketBook Touch HD 2


Wirst du dir den PocketBook Touch HD 2 zulegen?


Weitersagen & Unterstützen: Facebook | Google+ | Twitter
Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
* = Partnerlinks

25 Kommentare

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. Lena Riess sagt:

    Hallo Michael,
    vielen Dank für deinen Bericht. Ich meine erkennen zu können, dass der HD 2 bei ausgeschalteten Licht den etwas helleren Displayhintergrund hat. Kannst du das bestätigen?

    • Michael sagt:

      Hmm, schwierig. Ausgeschaltet ist er minimalst gelber würde ich sagen. Fast nicht erkennbar. Ich habe hier zum Vergleich allerdings nur den Touch HD der ersten Charge und nicht den roten, dessen Display ja auch minimalst gelblicher war. Der Unterschied auf dem Foto mit den beiden Geräten kommt daher, dass beim rechten das Display eingeschaltet war, was ich aber erst nach der Aufnahme gesehen hatte. Unterm Licht ist die Beleuchtung ja immer schwer erkennbar.

  2. Ingo sagt:

    Danke für den schönen Test: seit dem Wochenende habe ich das Gerät – bezogen über einen örtlichen Buchhändler.

    Deinem Test stimme ich 100% zu, ein schönes Gerät bis auf die Überstrahlung der Displaybeleuchtung an den unteren Ecken – an die man sich schnell gewöhnt.

    Allerdings: der HD, den meine Frau besitzt, ist gleichmäßiger ausgeleuchtet.

    Seltsam: bei meinem Gerät ist die Frontseite gummiert, wenn auch nicht ganz so stark wie beim HD.

    Eine Ungereimtheit in der Software gibt´s noch: Unter “Shop” kann ich nicht auf den Buchhändler zugreifen, da dort mein Konto noch nicht aktiviert wurde – ist es aber…

    • Michael sagt:

      Seltsam: bei meinem Gerät ist die Frontseite gummiert, wenn auch nicht ganz so stark wie beim HD.

      Jetzt, wo du es sagst. Stimmt, die Front ist ganz leicht gummiert. Ich hatte zum Vergleich den Touch HD in der Hand und der ist eineutig stärker gummiert. Ich ändere es oben noch.

    • Forkosigan sagt:

      Es ist kein Fehler der Software, sondern Fehler in drr Shop Einstellungen bei der Händler. Wir können den Händler kontaktieren, sobald uns notwendige Informstionen vorliegen: Name der Buchhandlung, E-Mail Adresse der Kunden, Seriennummer des Gerätes.

  3. Eleni sagt:

    Wie ist denn die Minimalbeleuchtung des HD2 im Vergleich zum HD? Mir gefällt bei meinem Touch HD, dass ich ihn sehr weit runterregeln kann und sogar noch bei sehr niedriger Beleuchtung einen guten Kontrast habe. Daher weiß ich nicht, ob ich abends unbedingt die rötliche Beleuchtung brauche.

  4. Marie-Ann sagt:

    Vielen Dank für den Test,
    ich hab den Touch Lux 3 und mir ist er gerade Nachts, auch auf der niedrigsten Einstellung zu hell, daher liebäugel ich etwas mit dem HD 2 -> wie groß ist der Helligkeitsunterschied mit Blaulichtfilter? Würde sich ein Kauf unter diesem Aspekt lohnen?

    Liebe Grüße

    • Michael sagt:

      Schau dir mal meine Antwort zu Eleni an. Das Smartlight nimmt der Beleuchtung schon etwas das Grelle, würde ich meinen. Ich finde es auf alle Fälle angenehmer als auf den kaltweißen Bildschirm zu schauen.

      • Marie-Ann sagt:

        ok Danke,
        wobei mich der Unterschied Touch LUX zu Touch HD2 interessiert -> da ist ja dann auch die Display Technik etwas anders, oder?

        • Ingo sagt:

          Darauf kann ich antworten, den Lux hatte ich früher. Es liegen Welten zwischen den Geräten sowohl was Kontrast wie auch Schärfe betrifft…

        • Michael sagt:

          Ach, dann hab ich falsch gelesen, sorry. Also, die minimale Helligkeitsstufe des Touch Lux 3 entspricht etwa 30% der Helligkeit des Touch HD 2. Du kannst dessen Helligkeit noch erheblich stärker zurückdrehen, eben soweit, bis du nicht mehr Vorder- von Hintergrund unterscheiden kannst, aber dennoch siehst, dass die Beleuchtung noch eingeschaltet ist.

  5. Marie-Ann sagt:

    Fabelhaft, vielen Dank :-) dann weiß ich was bei mir unter den Weihnachtsbaum kommt

  6. John sagt:

    Kann man mit dem Pocketbook Touch HD 2 auch die Apps von Scoobe oder Onleihe nutzen?

    • Forkosigan sagt:

      Man kann mit keinen E-Book Reader Apps nutzen. (Ausgenommen paar chinäsische Anbieter, die Android ohne Erlaubnis von Google nutzen.)

      Onleihe funktioniert trotzdem sehr gut über Browser, da Onleihe inzwischen alle zertifizierte E-Reader auf spezielle E-Reader Version weiterleiten.
      Dafür müssen Sie nur die direkte Bibliothek URL angeben. z.B. http://www.onleihe.de/stuttgart

  7. Tarik sagt:

    Hi,
    erstmal vielen Dank für den fantastischen Test. Ich liebe deine Seite. Seit etwas mehr als einem Monat begeistere ich mich für Ebook-Reader (keine Ahnung, warum erst jetzt) und möchte mir demnächst einen holen.
    Aufgrund vieler Features (vor allem der mSD-Slot, aber auch die Spiele und die Vorlesefunktion) war für mich recht schnell klar, dass es definitiv ein Pocketbook wird. Dass hier nun kürzlich das Touch HD 2 vorgestellt wurde kommt mir nur recht und ist voraussichtlich das Gerät, das ich mir holen möchte.

    Nun habe ich aber auch mal die ein oder andere Frage und hoffe du (ich darf doch du sagen?) kannst mir da weiterhelfen:
    Diesen CoolReader gibt es auch für Windows. Dort habe ich ihn schon mal ausprobiert und bin bis jetzt begeistert, ABER: Er beherrscht offenbar “nur” das Epub-Format.
    Wenn ich gemäß deiner Anleitung den CoolReader auf dem Gerät installieren werde, ist es dann so, dass ich durch meine Bibliothek klicke und wenn ich ein Epub auswähle, startet automatisch der CoolReader, doch wenn ich eine PDF auswähle, startet automatisch der integrierte Softwarereader (der im Gegensatz zum CR ja auch PDFs beherrscht)? Das wäre ideal.

    Noch eine Frage:
    Ich möchte folgende Dinge auf dem Gerät konsumieren, auch wenn mir bei einigen Dingen sicher Leute nahelegen werden, dass dafür ein Ebookreader nicht optimal ist:
    – Bücher
    – Magazine (z. B. Spektrum der Wissenschaft)
    – Comics (z. B. Asterix, Disney-Kram)

    Die Frage ist nun, was hälst du für jeweils das geeignetste Format, in welches ich die Medien vorher konvertieren sollte?
    Bei Büchern ist denke ich zweifelsohne klar, dass Epub der absolute Heilsbringer ist. :D
    Da Magazine meistens sehr bilderfokussiert sind (vor allem auch Textblöcke auf Hintergrundbildern etc.), ist es nahezu unmöglich (und auch nicht im Sinne des Mediums), dort die Texte auszulesen und in ein Epub-Format zu bringen, darum sollte ich diese schlicht im PDF-Format belassen, oder?
    Comics bereiten mir momentan das größte Kopfzerbrechen. Bei Thalia lagen ein paar Tolinos rum. Auf einem downloadete ich eine Leseprobe eines Asterix-Comics und war begeistert, dass der Comic-Konsum doch so viel Spaß auf einem Ebookreader machen kann.
    Die meisten Comics liegen allerdings im CBR- oder CBZ-Format vor. Das sind ja quasi nur ZIP-Dateien, die Bilder beinhalten.
    Kann der Touch HD 2 mit CBR/CBZ umgehen? Ist das Format zu bevorzugen? Wäre PDF besser? Was empfiehlst du hier? Konsumierst du auch hin und wieder mal einen Comic auf einem Ebook-Reader?

    LG Tarik

    • Michael sagt:

      Wenn ich gemäß deiner Anleitung den CoolReader auf dem Gerät installieren werde, ist es dann so, dass ich durch meine Bibliothek klicke und wenn ich ein Epub auswähle, startet automatisch der CoolReader, doch wenn ich eine PDF auswähle, startet automatisch der integrierte Softwarereader (der im Gegensatz zum CR ja auch PDFs beherrscht)?

      Genauso ist es. Und falls du ein EPUB doch mal im PocketBook-eigenem Reader öffnen möchtest, kannst du das über das “Öffnen mit”-Menü tun, das du durch einen längeren Tipp aufs Buch erhältst.

      Bei Büchern ist denke ich zweifelsohne klar, dass Epub der absolute Heilsbringer ist. :D

      Genau

      Da Magazine meistens sehr bilderfokussiert sind (vor allem auch Textblöcke auf Hintergrundbildern etc.), ist es nahezu unmöglich (und auch nicht im Sinne des Mediums), dort die Texte auszulesen und in ein Epub-Format zu bringen, darum sollte ich diese schlicht im PDF-Format belassen, oder?

      Ja

      Kann der Touch HD 2 mit CBR/CBZ umgehen?

      Nein und auch nicht der Cool Reader.

      Wäre PDF besser?

      Vermutlich, aber ich habe mich mit Comics bisher noch nicht beschäftigt. Ich kann mir aber vorstellen, dass das spaltenweise Durchblättern durch die Seite, das die PDF-Funktion auf den PocketBooks bietet, dafür ideal ist.

      • Tarik sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Damit hast du mir schon mal sehr geholfen.
        Ich habe mir im Hugendubel Online Shop nun mal ein paar Comic-Proben herunter geladen und ein Weihnachtstaschenbuch von Disney sogar gekauft (da es nur 0,99 € kostete), um mir das Format ansehen zu können.
        Diese Comics liegen alle im Epub-Format vor. Bilder in ein Epub-Format zu “prügeln” ist zwar nichts anderes, als diese in eine PDF-Datei zu packen, aber da das speicherplatztechnisch aufs selbe raus kommt, werde ich hier denke ich dabei bleiben, Comics (die noch nicht im Epub-Format vorliegen) in Epub zu formatieren und so zu konsumieren. :)

        Danke nochmal!

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hoch