Testbericht: Tolino Shine

  • 13. März 2013 - Aktualsiert am 22. Juni 2016
  • von Michael
  • 48 Antworten
nicht mehr erhältlich
Seit ein paar Tagen ist der Tolino Shine, den wohl niemand auf dem Markt erwartet hat, käuflich zu erwerben. Zunächst wurde mir von Thalia ein Testgerät versprochen, dies aber nach ein paar Tagen mit „Leider ist die Anzahl der uns zur Verfügung stehenden Testgeräte begrenzt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zunächst andere Prioritäten setzen müssen“ wieder verschoben wurde, habe ich mir kurzerhand selbst einen besorgt. Das scheint kein Einzelfall zu sein, den Kollegen vom literaturcafe.de ist es ähnlich ergangen.

tolino

Sei´s drum, das Gerät ist hier und ich konnte mich in den letzten Tagen damit auseinander setzen.

Gehäuse & Anschlüsse

Der tolino shine ist mit 17,5 x 11,4 cm genauso groß wie der PocketBook 622. Das Gehäuse mag in seinem Braunton auf den einen oder anderen etwas altbacken wirken (ich habe auch schon von DDR-Design gelesen, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann), er liegt aber überraschend gut in der Hand. Das Gehäuse ist auf Vorder- und Rückseite gummiert, sodass der Reader nicht so leicht aus der Hand rutscht. Allerdings werden auf der Gummierung ziemlich schnell Fettfinger sichtbar.

Unterhalb des 6″-Bildschirms befindet sich die Hometaste, die jederzeit zurück auf die Startseite führt und etwas straff geht. Im Gegensatz zu allen anderen eReadern (mit Ausnahme des Kobo Glos) befindet sich die Powertaste an der Oberseite des Geräts. Dort ist auch der Lichtschalter angebracht, über den sich die Displaybeleuchtung einschalten lässt.

tolino-oberseite-mit-einschalter-und-lichtschalter

Der Powerknopf muss nach rechts gezogen werden, damit das Gerät eingeschaltet wird. Der Lichtschalter wird normal gedrückt. Er hat keinen Druckpunkt und muss richtig tief reingedrückt werden. Glücklicherweise merkt sich das Gerät den Beleuchtungsstatus, sodass er wirklich nur dann gedrückt werden muss, wenn die Beleuchtung explizit ein- oder ausgeschaltet werden soll.

An der Unterseite des Readers befindet sich der Micro-USB-Anschluss, der Slot für die Micro-SD-Karte und der Resetschalter, der sich — wie üblich — hinter einem kleinen Loch verbirgt. Diese Anschlüsse sind hinter einer Gummiklappe versteckt:

tolino-unterseite-mit-geschlossener-klappe

tolino-anschluesse-an-unterseite

Ist ganz praktisch, da man somit nicht Angst haben muss, dass Dreck in die Anschlüsse gelangt. Gleichzeitig sorgt die Abdeckung auch dafür, dass das Gerät insgesamt runder aussieht und in der Hand liegt. Eine schöne Idee.

Bildschirm

Der tolino shine verfügt über den gleichen 6″-Pearl e-ink-Bildschirm, der auch schon im Kindle Paperwhite, im Cybook HD Frontlight und im Kobo Glo eingebaut ist. Wie oben schon geschrieben, lässt sich die Beleuchtung über einen eigenen Schalter einschalten. Zum Ändern der Helligkeit muss der entsprechende Punkt im Menü (im Buch) oder in den Einstellungen aufgerufen werden.

tolino-ausleuchtung-des-bildschirms

Die Beleuchtung selbst ist sehr gleichmäßig. Das Bild habe ich etwas bearbeitet, um die Lichthöfe sichtbar zu machen. In Wirklichkeit sind die Schatten nicht so deutlich sichtbar und stören mich beim Lesen in keinster Weise. Das Ghosting ist etwas stärker als bei anderen Geräten, aber längst nicht so schlimm wie beim Trekstor Pyrus. Und meist ist es nur dann sichtbar, wenn man aus dem Menü, der Bibliothek oder der Startseite ins Buch wechselt. Und auch nur bei eingeschalteter Beleuchtung. Also im Prinzip vernachlässigbar. Der Bildschirm selbst wird nach sechs Blättervorgangen einmal komplett aufgefrischt und von allen alten Elementen befreit.

Bücher verwalten

Bücher landen entweder direkt über den Shop, der mit dem Gerät verknüpft ist, auf dem Gerät, die verbundene TelekomCloud oder werden per USB-Kabel über den Rechner (und bspw. mit Calibre) auf den Tolino geladen.

eBooks hinzufügen

Anders als bei allen anderen, bisher von mir getesteten Geräten, werden per USB kopierte eBooks nicht direkt in die Bibliothek übernommen. Vielmehr erkennt das Gerät, dass neue eBooks vorhanden sind und bietet einen Auswahldialog an, um die eBooks zu importieren. Nach dem Import tauchen die eBooks dann endlich in der Bibliothek auf, befinden sich aber zusätzlich noch in dem Verzeichnis auf der internen Speicherkarte, in das man sie kopiert hat. Auch nachdem sie von dort gelöscht werden, können sie über die Bibliothek geöffnet und gelesen werden. Ebenso verhält es sich mit eBooks, die auf der externen Speicherkarte liegen. Einmal in die Bibliothek eingelesen, kann die Speicherkarte wieder entfernt werden. Interessanterweise ändert sich die Anzeige des verbrauchten Speicherplatzes unter „Einstellungen > Speicher“ kaum. Der interne Speicher belegt auch nach dem Kopieren von 18 MB angeblich nur knapp 2 MB mehr als vorher.

Apropos interner Speicher: Laut der technischen Daten hat der tolino shine 4 GB internen Speicher. Dem Anwender stehen davon laut „Einstellungen > Speicher“ aber nur rund 2 GB zur Verfügung. Wo ist also der Rest? Vermutlich wird er für die interne Ablage der eBooks gebraucht? Und was ist, wenn dieser Speicher voll ist? Wird der andere dann verkleinert? Leider habe ich nicht so viele eBooks, um das mal ausprobieren zu können.

tolino-bibliothek

Alle eBooks können als Cover oder Liste (ebenfalls mit kleinen Covern) aufgelistet werden. In beiden Fällen werden immer sechs eBooks gleichzeitig darstellt. Die eBooks lassen sich nach Aktualität (= zuletzt gelesen), Titel, Autor oder zuletzt hinzugefügt sortieren. Eine zusätzliche Einordnung in Regale oder Sammlungen ist nicht möglich, soll angeblich aber noch kommen. Seit dem Update auf Version 1.2.4 vom 09.10.13 können die eBooks in selbst erstellten Sammlungen verwaltet werden. Ein Zugriff aufs Dateisystem ist aber nach wie vor nicht möglich.

Die eBooks können durchsucht oder aus der Bibliothek wieder entfernt werden.

TelekomCloud

Sobald man in den auf dem Gerät vorhandenen Shop eingeloggt ist, hat man Zugriff auf die TelekomCloud, die 25 GB für eigene eBooks zur Verfügung stellt. Alle im auf dem Gerät installierten Shop gekauften eBooks (bei mir Thalia) landen dabei automatisch in der Cloud und können von dort auch nicht gelöscht werden. Sind sie nicht auf dem Gerät vorhanden, wird dies durch ein kleines Wolkensymbol am jeweiligen Buch gekennzeichnet.

Probleme hatte ich, die Löschfunktion des Readers zu verstehen. Ich hatte einige eBooks in die Cloud geladen, danach alle Bücher vom Gerät gelöscht und mich gewundert, dass auch die Bücher in der Cloud weg waren. Dabei bin ich über die krude Bedienlogik gestolpert. Solange die eBooks nämlich direkt über das Mülleimersymbol der Bibliothek gelöscht werden, verschwinden sie auch komplett aus der Cloud. Bis auf die gekauften.

Anders ist es, wenn die Bücher über „Einstellungen > Speicher > Speicher freigeben“ gelöscht werden. Dann werden sie nur vom Gerät gelöscht, bleiben aber in der Cloud selber erhalten. Ich finde das ganz schön verwirrend und bis der Ansicht, dass der Inhalt der Cloud in jedem Fall unangetastet bleiben sollte und nur über ein Webinterface oder per eigenem Verwaltungsprogramm gelöscht werden sollte.

Über passende Apps für Android und iOS kann der Lesefortschritt der eBooks in der Cloud über mehrere Geräte synchronisiert werden. Was fehlt ist die Möglichkeit, Dokumente per E-Mailadresse (oder eigener API) an die Cloud zu schicken um sie dann automatisch auf dem Reader herunterladen zu können.

Die Telekom-Hotspots habe ich noch nicht getestet, werde dies aber nachholen und hier ergänzen.

eBooks lesen

Der tolino shine unterstützt EPUB-und PDF-Dokumente in geschützter und ungeschützter Form. Und reinen Text. Damit arbeitet er problemlos mit der Onleihe zusammen. Alle Funktionen, die im Lesemodus zur Verfügung stehen, werden über das Menü aufgerufen. Das erscheint durch ein kurzes Tippen auf die Mitte des Bildschirms. Per Tippen auf die rechte Seite des Bildschirms wird vor- und per tippen auf die linke Seite zurückgeblättert. Und wer den Reader in nur einer Hand hält, kann auch per Wischen vor (nach links streichen) und zurück (nach rechts streichen) blättern. Seit dem Update auf Version 1.2.4 kann nun eingestellt werden, alle wieviel Seiten (von 2 bis 8 – Standard ist 6) die komplette Seite neu aufgefrischt werden soll.

EPUB

Das Lesen der eBooks funktioniert recht gut. Falls das entsprechende eBook keine fest im Buch verankerte Schriftart hat, kann eine der fünf vorinstallierten (Meta Pro, Linux Libertine, Rokkitt, Dosis oder Droid Serif) verwendet werden. Die Schriftgröße kann in sieben Stufen und nur übers Menü verstellt werden. Eine Vergrößerung oder Verkleinerung über Zoomgesten oder Wischen wie beim Kindle Paperwhite, Sony PRS-T2 oder PocketBook 622 ist leider nicht möglich. Der Reader beherrscht Silbentrennung, die in der Regel gut funktioniert. Zeilenhöhe und Seitenrand können nicht verändert werden. Seit dem Update auf Version 1.1 können Zeilen- und Randabstand, wie auch die Ausrichtung nach linksbündig, zentriert oder Blocksatz. Leider unterstützt das Gerät kein Lesen im Querfomat.

Links im eBook (zum Beispiel zu Fußnoten) können seit Version 1.1 angetippt werden. Über einen Pfeil gelangt man auf die vorherige Seite zurück. Wörter können seit Version 1.2.4 erklärt oder übersetzt werden. Kapitel, die per Inhaltsverzeichnis aufgerufen werden, beginnen selten oben auf der Seite, sondern irgendwo mittendrin.

Lesezeichen können durch tippen auf das immer sichtbare Lesezeichensymbol oben rechts gespeichert werden, ein Anlegen von Anmerkungen oder Notizen ist seit Version 1.1 möglich. Das eBook kann durchsucht werden und ein direkter Sprung zur gewünschten Seite ist durch die direkte Eingabe der Seitenzahl möglich. Als Seitenzahlen werden die geschätzten Seitenzahlen des möglicherweise vorhandenen Papierbuchs angezeigt, nicht die realen, auf die jeweilige Schriftgröße berechneten des eBooks.

PDF

Der tolino shine kann PDFs darstellen, ja er hat sogar einen Reflowmodus, mit dem der Text aus dem Dokument extrahiert und lesbar angezeigt wird. Und anders als bei anderen reflowfähigen Readern kann man hier sogar die Schriftart ändern. Wer das Dokument nicht im Reflowmodus gelesen möchte, kann es zwar auch nicht im Querformat lesen, aber das Dokument immerhin vergrößern. Hin- und wieder kommt es hier allerdings dazu, dass das Dokument nicht richtig gerendert wird. Dann bleiben einzelne Blöcke im Dokument unscharf. Meist kann das durch weiter- und zurückblättern ausgemerzt werden.

Sonstiges

Das Handbuch des Gerätes liegt als PDF vor. Der eingebaute Browser unterstützt keine Lesezeichen, landet aber immerhin bei der zuletzt eingegeben Adresse, wenn er während der Laufzeit erneut geöffnet wird. eBooks, die über Webseiten (z.B. über den Calibre Inhalts-Server) heruntergeladen werden, öffnen sich nach dem Download ohne Rückfrage direkt. Sollte ein eBook mit dem DRM-Schutz kommen, kann es gelesen werden, sofern in den Einstellungen die Adobe-ID hinterlegt wurde. Für eBooks, die über den eingebauten Shop gekauft und heruntergeladen werden, ist es allerdings nicht nötig, die Adobe-ID einzugeben. Vermutlich weil das Gerät nicht gegen einen unbefugten Zugriff gesperrt werden kann (Kindersicherung), muss auch bei diesem Reader jeder einzelne Kauf über den eingebauten Shop mit erneuter Eingabe des Passwortes quittiert werden. Das ist sehr umständlich, besonders bei sicheren Passwörtern. Immerhin wird das durch die flüssig zu bedienende Tastatur einigermaßen erleichtert.

Ein paar Tipps zum tolino shine hat Johannes von lesen.net zusammengetragen. Passend dazu habe ich hier noch ein Paket mit zwei Power-Off-Bildern (siehe unten). Einfach entpacken und das jeweilige Bild in das Hauptverzeichnis der internen Speicherkarte legen.

Zusammenfassung

Das könnte für den Tolino Shine sprechen

  • Sehr gleichmäßige Ausleuchtung
  • Bedienung per Berührung
  • Lesen im Querformat möglich
  • Einschub für Micro-SD-Karte
  • Im angebundenen Shop gekaufte eBooks landen per WLAN auf dem Gerät
  • Wörterbücher vorhanden
  • Verwaltung der eBooks in Sammlungen
  • Onleihe kann benutzt werden
  • eBooks aus anderen Shops des Tolinoverbundes können per WLAN aufs Gerät geladen werden
  • Kostenloser WLAN-Zugang bundesweit über alle Telekom Hotspots

Das könnte gegen den Tolino Shine sprechen

  • Funktioniert nicht im ZipLock-Beutel
  • PDF-Reflow stellt zeigt jeglichen Text unformatiert dar

Preise & Bezugsquellen

Fazit

topDer Tolino Shine ist wohl angetreten, um Amazon etwas Marktanteil abzuknappsten, nachdem sich der Buchhandel bisher immer ein wenig geweigert hat, anzuerkennen, dass eBooks das nächste große Ding sind. Seit Version 1.2.4 der Firmware ist das Gerät für meine Begriffe nun komplett.

Der Tolino bietet nun auch softwareseitig Standardfunktionen, wie das Sortieren der eBooks in Sammlungen, Wörterbücher (zum Nachschlagen oder Übersetzen) und die Möglichkeit, Notizen anzulegen. Von der Hardware her ist das Gerät sehr solide, zumindest mein Gerät ist recht gut verarbeitet und knarzt nicht. Einzig die Tasten gehen etwas straff und haben keinen klaren Druckpunkt. Das Display gehört meines Erachtens ausleuchtungsmäßig zu den besten, die es derzeit gibt. Der Kontrast könnte besser sein, aber dennoch macht das Lesen der eBooks damit viel Spaß.

Von einem deutschen Kindle kann aber dennoch nicht die Rede sein, denn dazu fehlt ihm einfach das bessere Ökosystem. Mir fehlt die Möglichkeit, eigene Dokumente per Mail auf die Cloud (und damit auch aufs Gerät) zu schicken, um an eine Konkurrenz fürs Amazon-Ökosystem zu denken. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das Gerät nicht in Deutschland gebaut, sondern hier entwickelt wurde.

Für die 99 € (bei Hugendubel | Thalia), die man derzeit für den tolino hinblättern muss, bekommt man mittlerweile ein recht gutes Paket.

Updates

Update vom 09.04.2013 – Passende Hüllen für den tolino habe ich hier getestet.

Update vom 09.10.2013 – Mit den Firmwareupdate auf Version 1.2.4 erhält der Tolino nach rund einem halben Jahr nach Erscheinen endlich Wörterbücher zum Nachschlagen (deutsch, englisch und italienisch) und übersetzen (englisch-deutsch, französisch-deutsch, italienisch-deutsch und spanisch-detusch). Bei letzteren lässt sich die Übersetzungsrichtung ändern. eBooks können nun in Sammlungen sortiert werden und die Auffrischungsrate ist nun einstellbar (von alle 2 Seiten bis alle 8 Seiten). Ich habe daher mein Fazit entsprechend angepasst.

Update vom 20.11.2013 – Mit dem Firmwareupdate 1.3.0 kann das Gerät an weiteren Shops aus dem Tolinoverbund (Thalia und Weltbild (Deutschland, Österreich und Schweiz), Hugendubel, bücher.de, buch.de, buch.ch, Der Club, Otto, Donauland und Pageplace) angemeldet werden. Damit mit jedem Tolino auf das gesamte Sortiment aller Tolino-Shops zugegriffen werden.  Es müssen also nicht mehr zwingend alle Tolinos vom gleichen Anbieter stammen. Außerdem behebt das Update Probleme mit der beleuchtung und gelöschten Lesezeichen.

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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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48 Kommentare

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. Andrea sagt:

    Hallo Michael, vielen Dank für Deinen aufschlussreichen Bericht !
    Ich schwanke nun in meiner Wahl für einen neuen eReader zwischen dem Sony PRS-T2 und dem Tolino Shine. Beides ‚offene‘ Systeme, die mich unabhängig vom Amazon-System machen.
    Kannst Du sagen, ob der Tolino direkt am USB-Port des PCs als ‚Laufwerk‘ erkannt wird und auch per Drag-and-Drop befüllbar ist ?
    Und mal allein von der Display-Qualität ausgehend – welchen meiner genannten beiden Wahlgeräte würdest Du bevorzugen ?
    Deine Tests sind schon eine tolle Hilfe, aber das letzte Quentchen in der Entscheidung ist dann dann die persönliche Präferenz. ;-)

    • Andrea sagt:

      PS: Dein Link zu den „Power-Off-Bildern“ funktioniert anscheinend nicht …

    • Michael sagt:

      Kannst Du sagen, ob der Tolino direkt am USB-Port des PCs als ‘Laufwerk’ erkannt wird und auch per Drag-and-Drop befüllbar ist ?

      Wie Markus schon schrieb, ja. Beim jedem Anstöpseln fragt der Reader, ob er als Speicher auf dem Computer freigegeben werden soll oder nicht.

      Und mal allein von der Display-Qualität ausgehend – welchen meiner genannten beiden Wahlgeräte würdest Du bevorzugen ?

      Ich habe jetzt keinen Sony hier, aber wenn sich die Displays so verhalten wie die von Kindle Touch und Paperwhite, dann würde ich meinen, dass die Schrift beim Tolino geringfügig blasser ausfällt, als beim Sony. Im Alltag wirst du wohl keinen Unterschied bemerken. Obwohl der Tolino (noch?) nicht im Querformat lesen kann, würde ich ihn dem Sony wohl vorziehen.

  2. Markus sagt:

    Andrea: Er lässt sich als Laufwerk befüllen.

  3. Andrea sagt:

    Vielen lieben Dank Euch beiden ! :-)
    Nach dem Abwägen aller Informationen, die ich nun sammeln konnte, sehe ich jetzt eine deutliche Tendenz zum Tolino Shine.
    Ich hoffe, ich kann morgen beim Hugendubel mal ein Gerät in die Hand nehmen und in Aktion anschauen.
    Wenn nichts dagegen spricht, werde ich das Teilchen wohl gleich mitnehmen. Zumal – im Vergleich zum Sony PRS-T2 – ja auch ein paar Euro weniger fällig sind, die sich wiederum weiter investieren lassen, z.B. für eine schicke, passende Tasche oder anderes Zubehör …
    ;-)

    • Michael sagt:

      Wenn nichts dagegen spricht, werde ich das Teilchen wohl gleich mitnehmen

      Ich würde mich freuen, wenn du den tolino dennoch über einen meiner Links kaufen würdest. Dann bekomme ich ein etwas Provision dafür und kann hier weiterhin interessante Geräte testen.

  4. Manuel sagt:

    Ich konnte meinen Tolino gleich am Dienstag in der Bahn testen. Genial: sobald man am Bahnhof das Gerät einschaltet, bucht es sich ins Telekom-WLAN ein. Ebenso im ICE zwischen München und Köln, wo man das WLAN während der Fahrt kostenlos benutzen kann. In Verbindung mit dem Tolino Webbrowser kann man also kostenlos surfen, aktuelle Zeitung lesen, Fahrpläne nachschlagen und sogar eBooks zum Beispiel von Projekt Gutenberg herunterladen, die sofort in die Bibliothek integriert werden.
    Für Bahnfahrer ist das Gerät Gold wert! Praktisch alle größeren Bahnhöfe haben ein Telekom-WLAN, das sich kostenlos nutzen lässt. Für mich ist das ein massiver Vorteil gegenüber meinem Kindle, der dieser Tage dann auf eBay gehen wird.

  5. Rita sagt:

    Hallo, danke für den Beitrag zum Tolino. Ich finde die beiden Eulen so nett. Leider gelingt es mir nicht diese auch auf mein Tolino zu bringen. Ich weiß nicht wo das Hauptverzeichnis ist, bzw wo ich das Bild einfügen soll. Bei DCIM ist es bereits, kommt aber nicht im Schlafmodus. Danke für eine Antwort. Rita

  6. Rita sagt:

    Inzwischen ist es mit gelungen. Danke für ein schönen Bilder.

  7. Gabi sagt:

    Hallo Michael,
    vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich habe mir den Tolino bei Hugendubel gekauft und war auch zufrieden, lese jetzt gerade mein drittes Buch. Leider ist der Tolino beim umblättern plötzlich so langsam. Woran kann das liegen ? War am Anfang nicht ! So macht jedenfalls das lesen keinen Spass, ich muß schon bei der halb gelesenen Seite auf umblättern tippen.
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    • Rita sagt:

      Hallo Gabi,
      ich lese auch schon das dritte Buch und bei funktioniert es super. Genauso schnell wie immer und sehr gut. Ich schreibe dies, damit du siehst das möglicherweise auf deinem Gerät etwas zu reklamieren ist.

  8. Gabi sagt:

    Hallo Rita,
    vielen Dank für deine Antwort, bei einem anderen Buch geht es schneller. Kann es vieleicht auch am Buch liegen ?

  9. Gabi sagt:

    Es hat gar keine Bilder, wie kann ich sehen ob es ein PDF ist. Habe das E-Book wie die anderen auch bei Hugendubel gekauft.

  10. Gabi sagt:

    Hera Lind, Hochglanzweiber

    • Michael sagt:

      Hmm, das ist ein kleines EPUB. Ich sehe jetzt nichts, warum das Gerät so langsam bei diesem Buch blättern sollte. Hast du das Gerät schon mal ganz aus- und wieder eingeschaltet? Oder einen Reset über dieses kleine Loch an der Unterseite gemacht?

    • Ute Altepost sagt:

      Hallo , bin grade auf diese Seite gestoßen. Ich habe das gleiche Problem und auch mit dem Buch “ Hochglanzweiber von Hera Lind “ . Mittlerweile denke ich es liegt doch am Buch !!
      Die anderen Bücher lassen sich normal schnell umblättern !

  11. Gabi sagt:

    An und ausgeschaltet habe ich schon mehrmals, ein Reset allerdings noch nicht. Beim umblättern kam auch manchmal ihr Tolino ist ausgelastet bitte warten Sie ( oder so ähnlich ) der Bildschirm wurde weiß, habe dann einen Neustart gemacht.
    Beim Reset wird dann nicht alles gelöscht ?

  12. Gabi sagt:

    Vielen Dank für deine Hilfe, ich werde mal ein Reset machen. Gegebenenfalls muß ich das Gerät halt umtauschen. Danke nochmals :-)

  13. Rita sagt:

    Hallo Michael,
    Nachdem ich den Tolino schon ein paar Tage habe und inzwischen auch drei Bücher gelesen habe, habe ich nun etwas „geforscht“ und mal versucht extern gekaufte Bücher auf den Tolino zu laden und auch in die Cloud zu verschieben. Das ging, mit einigem Entdeckertum, auch ganz gut und die Bücher erscheinen auf meinem PC in der Weltbildbibliothek auch in der Cloud mit dem entsprechenden Zeichen. Im Tolino jedoch kann ich sie nur ohne das Cloudzeichen in meiner Bibliothek sehen. Die von mir eingefügten Bücher kann ich mit den entsprechenden Titel im Laufwerkverzeichnis des verbundenen Tolino sehen. Die Bücher, welche ich mir von Weltbild aus der Cloud geladen habe erscheinen nur mit Nummern. Ist das richtig so, oder mache ich da etwas falsch?
    Danke für eine Antwort…Rita

    • Michael sagt:

      Im Tolino jedoch kann ich sie nur ohne das Cloudzeichen in meiner Bibliothek sehen.

      Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Wölkchen nur sichtbar, wenn das Buch nur in der Cloud liegt. Soll signalisieren, dass es nicht auf dem Gerät vorhanden ist.

      • Rita sagt:

        Vielen Dank, ich habe gerade ein Buch wieder im Tolinolaufwerk gelöscht und nun erscheint das Buch in der Bibliothek mit Wolke. Es war ein Denkfehler von mir. Es hat übrigens gut funktioniert, auch ohne SD Karte.
        DANKE !

  14. Dagmar Saul sagt:

    Hallo Michael, ist es beim TOLINO eigentlich möglich, Bücher wieder aus der Cloud zu löschen? Und kann man auch Ordner für die verschiedenen Bereiche einrichten. z.B. Krimi – Unterhaltung etc. Danke und einen schönen Sonntag

    • Michael sagt:

      Bücher wieder aus der Cloud zu löschen?

      Direkt vom Gerät aus geht das nur über die Bibliothek, aber dann wird das Buch vom Gerät und der Cloud gelöscht. Wenn du über das Webinterface deiner Cloud gehst, könnte das Löschen von dort auch funktionieren. Bei Thalia ist es etwas versteckt unter dem Menüpunkt „Upload“.

      Und kann man auch Ordner für die verschiedenen Bereiche einrichten.

      Nein, das geht nicht. Soll wohl irgendwann nachgeliefert werden, aber so richtig glaube ich da nicht dran.

  15. Rita sagt:

    Hallo Michael,
    leider verschwindet die Eule mit dem Buch unter dem Flügel immer, wenn ich ein Buch bei Weltbild heruntergeladen habe. Statt dessen kommt dann wieder das Standby Bild Psst Tolino schläft. Wie kann ich das verhindern?
    Danke für kurze Info.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rita

  16. Mayr sagt:

    Hallo,
    Mir ist das Display gebrochen ist dann ja auch keine Garantie.
    Was kann ich tun kann ich es tauschen und wo kann ich ein Ersatzteil kaufen.
    Finde leider nichts!

    Danke im voraus
    mfg
    mayr

  17. Adelbert sagt:

    Hallo Michael,
    mein tolino übernimmt keine eBooks in die Bibliothek.
    Hast Du ev. einen Tip?

    mfg
    Adelbert

  18. Anna sagt:

    Hallo Michael,
    gibt es beim Tolino Shine eine Möglichkeit, dass er sich die Einstellungen zur Textdarstellung (Blocksatz, Schriftart, Schriftgröße) merkt? Wenn ich zu einem anderen ebook wechsle, hab ich das Problem, die ganzen Einstellungen immer wieder neu vornehmen zu müssen.
    Danke für’s Antworten!

  19. Alex sagt:

    Hallo,
    erstmal herzlichen Dank für die Arbeit die du dir machst.
    Ich spiele mit dem Gedanken mir einen EBookreader zuzulegen und schwanke zur Zeit zwischen dem Tolino Shine und dem Pocketbook Touch Lux.
    Nun da du ja beide Geräte testen konntest zu welchem Gerät würdest du raten wenn man einfach nur EBooks lesen möchte ohne irgendwelchen Schnickschnack unter der Prämisse das die Geräte ja auch einen Preisunterschied von 30 Euro haben.
    Kann man auch mit dem Pocketbook problemlos bei verschiedenen Anbietern Bücher kaufen wie es beim Tolino möglich ist oder gestaltet sich das als umständlich.
    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
    Gruß Alex

    • Michael sagt:

      Nicht umständlicher als beim Tolino wenn man mal davon ausgeht, dass man die eBooks am PC kauft (übers Gerät macht es auf beiden Geräten keinen Spaß). Da die meisten eBooks mit DRM ausgestattet sind, müssen diese erst auf deinem Reader authorisiert werden. Das geht über ADE, der wiederrum die Bücher aufs Gerät kopieren kann. Wenn du keinen Wert auf Wörterbücher legst und auch nicht darauf, die eBooks in Ordnern zu sortieren, dann kannst du den Tolino nehmen. Ansonsten bietet der Touch Lux einfach mehr Funktionen. Die Hardwaretasten zum Blättern oder das Querformat sind auch nicht ohne.

  20. Maat sagt:

    Hallo Michael, vielen Dank für die vielen tollen Infos auf Deiner Seite. Leider konnte ich nichts zu dem Problem finden, dass die Cover der eigenen Bibliothrk nach Upload in die Claud alle verschwunden sind. Einzig das Cover einer bei Thalia erworbenen Buches ist präsent. Selbst die von Tolino mitgelieferten Basiswerke wie die Verwandlung von Kafka usw zeigen keine Cover mehr. Das ärgert mich sehr. Ich besitze das Gerät erst seit gestern und habe auch schon die Foren durchgesehen aber keiner kennt eine Lösung. Weißt Du eine ? Danke wenn ja, maat

  21. mannikoeln sagt:

    Vielen Dank für die vielen Tipps hier, Michael.
    Eine Frage habe ich zu Deinen Update vom 20.11.13: Mit dem Firmwareupdate 1.3.0 kann das Gerät an weiteren Shops aus dem Tolinoverbund ([…] angemeldet werden.

    Das geht aber nur über den umständlichen Web-Browser, oder? Ich bücherkaufe immer bei hugendubel, mein Tolino hat Weltbildbranding, weil ich’s beim Kauf nicht bemerkt/versemmelt habe.

    Danke schon mal und Grüße
    manni

    • Michael sagt:

      Nö, es reicht, wenn du in dem jeweiligen Shop per PC ein Buch kaufst. Durch die weitere Anmeldemöglichkeit auf dem Tolino loggst du dich im Prinzip nur in die entsprechende Cloud des Anbieters ein. Von dort werden dann deine gekauften eBooks automatisch auf dein Gerät heruntergeladen.

  22. Katharina sagt:

    Probleme mit dem Tolino
    Seit einiger Zeit erscheint das Benutzerhandbuch in der Bibliothek immer wieder neu, jeden Tag mehrere male. Es ist aber gar keine Internetverbindung vorhanden. Wie kann ich das stoppen, denn das Löschen bringt gar nichts am anderen Tag sind wieder 4-5 neue drauf?

  23. Géza sagt:

    bei meinem Tolino-Shine kopiert sich das Benutzerhandbuch auch immer wieder, zuletzt waren es über 50 Benützerhandbücher in der Bibliothek!
    Habe die neueste SW-Version 1.4.6
    Da hätte ich ebenfalls gerne eine Erklärung.

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