Testbericht PocketBook Era

  • von Michael
  • Lesedauer: ~ 7 min
  • 61 Antworten




Als letzter der vier großen E-Readerhersteller steigt PocketBook nun auch in das Geschäft mit 7-Zoll-Readern und seitlichen Blättertasten ein. Ich konnte den neuen Era bereits ein paar Tage lang testen und schreibe, ob er ein guter Wurf ist.

PocketBook Era

PocketBook Era

Hinweis: Das Gerät nebst Cover in diesem Test wurde mir von PocketBook zur Verfügung gestellt.

Gehäuse und Design

Vom Aussehen ähnelt der Era dem Kindle Oasis oder den baugleichen Geschwistern Kobo Libra 2/Tolino Vision 6. Trotzdem erinnert er mit seinem kantigen Äußeren auch an einen um 90° gedrehten, halben Inkpad X.

Der Era hat einen 7-Zoll-Bildschirm, schmalen Ränder und rechts einen maximal 2 cm breiten Bereich mit Blättertasten. Die Front ist flach, das Display ist nicht in das Gehäuse versenkt. Das sieht edel aus und erleichtert die Reinigung. Der Era ist der kompakteste der oben genannten Mitbewerber, gleichzeitig mit 228 g aber der Schwerste. Das mag dem größeren Akku geschuldet sein und den zusätzlichen Tasten. Denn wie bei PocketBook üblich, hat der Era nicht nur Vor- und Zurücktasten, sondern noch eine fürs Menü – die ihn gleichzeitig auch ein- und ausschalten kann – und eine Hometaste.

Die Tasten sind dabei so elegant wie möglich in das Gehäuse eingelassen. Die mittigen Blättertasten sind 4 mm breit und ragen etwa 1 mm keilförmig über die flache Front des Gerätes heraus. Dadurch lassen sie sich leicht ertasten und bieten einen guten Druckpunkt. Die Home- und die Menü/Powertaste hingegen schließen bündig zur Geräteoberseite ab.

PocketBook Era: USB-C-Anschluss und Blättertasten

PocketBook Era: USB-C-Anschluss und Blättertasten

Eingefasst wird das Gerät von einem farbigen Band, das in der 16 GB-Version grau und in der hier vorliegenden 64 GB-Version kupferfarben ist und an der Unterseite Löcher für den eingebauten Lautsprecher hat. An der rechten Kante befindet sich mittig der USB-C-Anschluss, der jedoch nur USB 2.0 bietet. Über dem USB-Anschluss sitzt eine weiße Status-LED, die sich in den Einstellungen abschalten lässt.

PocketBook Era: Rückseite ohne Cover

PocketBook Era: Rückseite ohne Cover

Die Rückseite ist im Gegensatz zu anderen E-Readern von PocketBook nicht gummiert, sondern glatt geriffelt. Ein schmaler Streifen an der Blätterseite ist abgesetzt und zeigt das PocketBook-Logo.

Raffiniertes Cover

Dieser schmale Streifen ist eine Abdeckung, die abgenommen werden muss, wenn das Cover eingeklinkt wird. Das hält dadurch fest am Gerät, lässt den Reader aber weiterhin elegant wirken, weil das Gerät dadurch genauso schlank bleibt, wie ohne Cover. Der Deckel des Covers hält magnetisch an Vorder- und Rückseite des Era, den er auch in den Schlafmodus schicken kann.

Display & Technikkram

Beim 7-Zoll-Display setzt PocketBook auf das in bereits anderen Geräten eingesetzte Carta-1200-Display von E-Ink. Das bietet eine Auflösung von 300 ppi und rund 15 % besseren Kontrast im Vergleich zu den älteren Carta-Displays. Es soll auch 20 % schneller reagieren. Das Ghosting ist so schwach ausgeprägt, dass die Umstellung des Bildschirmrefreshs von “alle 5 Seiten” auf “unendlich” keine sichtbare Einschränkung nach sich zieht. Der Bildschirm ist beleuchtet und die Farbtemperatur lässt sich einstellen. Die Darstellung lässt sich nicht invertieren, Text ist also immer schwarz auf weißem Hintergrund.

Die Ausleuchtung zeigt bei weißem Licht einen leichten horizontalen Helligkeitsverlauf, bei zugeschaltetem Smartlight verringert er sich gefühlt etwas.

Im Inneren des PocketBook Era werkelt der aus anderen PocketBooks bekannte 1-GHz-Dualcore-Prozessor, dem 1 GB RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher beträgt 16 GB für das graue Modell und 64 GB für das kupferfarbene. Der Era kann Musik oder Hörbücher abspielen oder E-Books vorlesen. Die Töne verlassen das Gerät über den eingebauten Monolautsprecher, via Bluetooth 4.0 oder über den mitgelieferten USB-zu-3,5-mm-Klinkenadapter.

Der Era ist auch wasserdicht nach IP8X, d. h., er überlebt einen einstündigen Tauchgang in 2 m Wassertiefe.

Bedienung

Der Era liegt ganz ausgezeichnet in der Hand, es gibt keine scharfen Kanten, die in den Handballen schneiden. Die Blättertasten lassen sich gut ertasten und leicht drücken. Ein Lagesensor soll den Bildschirm immer so ausrichten, dass die Blättertasten für Links- und Rechtshänder gleichermaßen genutzt werden können. Es wird nicht nur der Inhalt des aktuell gelesenen Buches gedreht, sondern die gesamte Oberfläche. In der Praxis hat das bisweilen etwas gehakt.

Trotz der glatten Rückseite hatte ich nie das Gefühl, dass mir der Reader aus der Hand rutscht. Anfangs wollte ich die Reihenfolge der Blättertasten umkehren, das klappte gut, allerdings hätte ich mir eine schnellere Möglichkeit gewünscht, um die Tasten umzukonfigurieren. Denn bisher muss man sie für das Lesen von EPUB- und PDF-Dateien getrennt konfigurieren, weil es sich intern um unterschiedliche Apps handelt. Das ist für mich als Nutzer nicht nachvollziehbar.

Toll finde ich die Möglichkeit, nun auch die Touchzonen anders belegen zu können. So habe ich die Fläche, die sie gleich neben den Blättertasten befindet auf „Zurückblättern“ belegt. So kann ich schneller mal eine Seite zurückspringen. Um die Beleuchtung schnell ein- und auszuschalten habe ich die Zone oben mittig ausgewählt. Leider gibt es keine Möglichkeit, den Touchscreen vorübergehend komplett zu deaktivieren. Außerdem lassen sie die Wischgesten einstellen, auch die ganz links und rechts am Bildschirm, mit denen sich standardmäßig Helligkeit und Smartlight einstellen lassen. Das ist eine tolle Neuerung und ich hoffe, dass sie bald auch in den anderen PocketBooks Einzug hält.

Sehr praktikabel ist auch die Möglichkeit, den Era per Bluetoothfernbedienung zu steuern.

Benutzeroberfläche

Das Ansprechverhalten der Oberfläche ist noch etwas träger, als bei PocketBook gewohnt, andere PocketBooks reagieren hier etwas schneller. Ich schiebe das aber auf die üblichen Anlaufschwierigkeiten neuer Modelle. Das war bisher bei PocketBook immer so und das erste größere Update, das in der Regel ein paar Tage nach dem Verkaufsstart der Geräte kommt, wird diese kleinen Verzögerungen sicher ausräumen. Größere Fehler in der Firmware sind mir nicht aufgefallen.

E-Books lesen

Der Era kann Dateien in den Formaten CBR, CBZ, CHM, DJVU, DOC, DOCX, EPUB, EPUB(DRM), FB2, HTM, HTML, MOBI, PRC, RTF und TXT angezeigen. Neu, aber noch nicht offiziell, wird auch Amazons AZW- und AZW3-Format unterstützt. Diese Dateien dürfen kein DRM haben, logisch, aber sonst funktioniert das schon ganz gut. Einzig der Abstand zwiscen Absatzen klappt noch nicht. Ansonsten lassen sich beim Lesen von E-Books Schriftart, -größe und -stil einstellen. Das ist jetzt buchübergreifend. Nicht einstellen lässt sich nach wie vor die Ausrichtung, Blocksatz kann also immer noch nicht eingestellt werden. Ein Feature, das sich viele wünschen – mich eingeschlossen.

Cool Reader

Natürlich habe ich auch den Cool Reader getestet. Auch auf dem Era funktioniert er einwandfrei. Ich habe die Version für den Inkpad 3 benutzt.

PDF lesen

Wie auf allen PocketBooks lassen sich PDF-Dateien auch auf dem Era recht gut lesen. Die PDFs werden standardmäßig durchgescrollt, sie lassen sich auch Seiten- oder spaltenweise durchblättern. Oder im Reflowmodus, in dem Texte und Bilder aus der Seite herausgelöst und formatiert untereinander angezeigt werden. Für schlecht lesbare Dokumente können Helligkeit und Kontrast verändert werden.

Onleihe

E-Books aus der Onleihe lädt der PocketBook Era im neuen CARE-DRM herunter, E-Paper als PDF mit Adobe-DRM. Die Onleihe zeigt zwar an, dass diese Formate nicht unterstützt werden, heruntergeladen und öffnen lassen sie sich trotzdem. Leider können keine Audiobooks ausgeliehen werden, obwohl der Era ja Audiodateien abspielen kann. Ich vermute, dass ihm schlicht die Unterstützung für das verschlüsselte Audioformat der Onleihe fehlt. Update vom 21.07.22: Wie mir PocketBook bestätigt hat, erlaubt die Onleihe den Download der Hörbücher nicht.

Musik und Hörbücher hören

Der Era hat eine Unterstützung für Musik und Hörbücher eingebaut. Als Dateiformate versteht der Era MP3, OGG, M4A und M4B. Während die letzten beiden Formate für Audiobooks sind, die auch Kapitelmarken verstehen, lassen sich die ersten beiden auch als ZIP verpackt abspielen. Klänge verlassen den Era über den eingebauten Monolautsprecher, der überraschend klar und deutlich klingt, angeschlossene Bluetoothgeräte oder über den Audioadapter, an den Audiogeräte mittels 3,5 mm Klinke angeschlossen werden können. Einen Abschalttimer gibt es bei beiden Audioapps bedauerlicherweise nicht, sodass der Reader auch im Standby fröhlich weiterspielt.

Hörspiele hören

Für Audiobooks und Hörspiele gibt es eine eigene App, die die Musikdateien standardmäßig im Ordner »Audio Books« im internen Speicher erwartet. Andere Ordner lassen sich jedoch wahlweise auch durchsuchen. In der Audiobook-App lässt sich die Wiedergabegeschwindigkeit ändern, einen Abschalttimer gibt es leider nicht.

Musik hören

Auch fürs Musikhören gibts eine eigene App, die MP3- und OGG-Dateien unterstützt und alle Ordner auf dem Reader nach Audiodateien durchsucht. Pech, wenn auch die Hörspiele als MP3 oder OGG vorliegen. Denn diese werden auch in der Musiksammlung angezeigt. Damit diese nicht den Musikgenuss stören, kann die Darstellung der Musik als »Alben« umgestellt werden, um dann alle Alben ohne die Audiobooks anhören zu können. Besser wäre freilich, wenn die Musikapp die Suche nach Audiodateien auf den Ordner »Music« beschränken würde.

Akkuverbrauch

Der Lithium-Polymer-Akku ist mit 1700 mAh für einen E-Reader verhältnismäßig groß. Ich habe ein paar Stichproben gemacht, wie sehr die einzelnen Funktionen den Akku belasten. Dabei beziehe ich mich auf die Prozentanzeige am Gerät selbst.

Eine Stunde Lesen mit eingeschalteter Beleuchtung im oberen Drittel zieht etwa 7 % der Ladung aus dem Gerät, ohne Beleuchtung sind es nur 4 %. Das Musik- oder Hörbuchhören mit Lautsprecher zieht ca. 6 % pro Stunde aus dem Akku. Dabei ist die Lautstärke egal und auch, auf welchem Weg der Klang das Gerät verlässt. Gemittelt verbraucht der Era also rund 6 % Akkuleistung pro Stunde, womit der Akku rechnerisch nach rund 16,7 h Nutzung leer ist. In, die bei den Herstellern so beliebten, 30 min pro Tag umgerechnet, hält der Akku rund 33 Tage durch.

Der Era lässt sich wahlweise durch Zuklappen des Covers oder nach fünf bzw. zehn Minuten in den Standbymodus versetzen. In diesem Schlafmodus verliert das Gerät in zwölf Stunden rund ein Prozent seiner Ladung. Wahlweise lässt es sich nach 10 min bis hin zu 48 Stunden Nichtstun auch ganz abschalten. Und dann verbraucht der Reader so gut wie nichts mehr. Ich hab es natürlich beim Era nicht testen können, aber die Erfahrung mit anderen PocketBooks zeigt, dass ein einmal aufgeladener und dann abgeschalteter Reader auch nach einem Jahr kaum Akkuladung eingebüßt hat. Ich gehe davon aus, dass sich der Era ebenso verhält.

Zusammenfassung

Das könnte für den PocketBook Era sprechen

  • Beleuchteter 300-ppi-Bildschirm mit Nachtlichtfunktion
  • Automatische Änderung der Ausrichtung
  • Seitliche Blättertasten
  • Umbelegung aller Tasten, Wischgesten und Touchzonen
  • Audioausgabe über eingebautem Lautsprecher, Bluetooth oder Klinke
  • Lagesensor zum automatischen Ausrichten des Bildschirms
  • Unterstützung für Bluetoothfernbedienungen oder -pedale
  • Wasserdicht (60 min in 2 m Tiefe)
  • Kann E-Books vorlesen
  • Unterstützung gängiger Audioformate (inkl. Hörbüchern)
  • E-Books können wahlweise auch per Dropbox auf dem Gerät landen
  • Umfangreiche Verwaltung von eBooks in Ordnern, Sammlungen, Genres, Favoriten, Serien
  • Wörterbücher vorhanden
  • Spiele vorhanden
  • Regelmäßige Firmwareupdates

Das könnte gegen den PocketBook Era sprechen

  • Keine inverse Darstellung
  • Kein Blocksatz einstellbar
  • Kein Abschalttimer in der Hörbuchapp

Preise und Bezugsquelle

Fazit

Seit Amazon den großen Oasis auf den Markt gebracht hat, hoffte ich, dass PocketBook sich dort inspirieren lässt. Es hat zwar fast 5 Jahre gedauert, aber jetzt hat der Schweizer Hersteller mit ukrainischen Wurzeln geliefert. Ich glaube, ich sage nichts Falsches, wenn ich den Era als PocketBooks Meisterstück bezeichne.

Der Era ist sehr gut verarbeitet und durch das Konzept, die Hülle quasi ins Gerät zu integrieren, bleibt der Reader einfach nur kompakt und griffig. Prima finde ich, dass PocketBook die Audiounterstützung weiterdenkt und nun einen kleinen Lautsprecher eingebaut hat. Durch digitales Signalprocessing klingt das kleine Ding auch recht gut.

Bei dem, was einen E-Reader ausmacht, nämlich E-Books darzustellen, macht der Era seine Sache hervorragend, vielleicht bis auf die seit Jahren gewünschte Möglichkeit, Texte im Blocksatz darzustellen oder – mittlerweile auch von einigen Anwendern gewünscht – den Text zu invertieren. Immerhin gibt es da noch Luft nach oben, ich wüsste sonst nicht, wie man dieses Gerät noch verbessern sollte.

Genial finde ich, dass sich jetzt zusätzlich zu den Tasten auch die Wischgesten und die Touchzonen einstellen lassen. Und, dass man den Era auch über Bluetoothfernbedienungen steuern kann. So steht nichts mehr einem entspannten Leseabend unter einer warmen Decke entgegen.

Wer einen erstklassigen E-Reader will, dessen Software fast fehlerfrei ist und zudem mehrmals im Jahr gepflegt wird, kann bedenkenlos zur kleinen Version des Era mit 16 GB Speicher greifen. Wer Musik und Hörbücher abspielen möchte, nimmt die kupferfarbene Version mit 64 GB Speicher.

Generell würde ich allen empfehlen, gleich zum Kombipaket mit der Hülle zu greifen, denn die kostet nur einen Euro mehr. Mit meinem Gutscheincode papierlos können Neukunden zudem 10 % sparen.

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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.

61 Kommentare

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  1. Martin sagt:

    Vielen Dank für deinen Testbericht!

    “Ansonsten lassen sich beim Lesen von E-Books Schriftart, -größe und -stil einstellen. Das ist jetzt buchübergreifend.”

    War das nicht schon immer so? Schön wäre, dass man das (ggf. optional) pro Buch einstellen kann, weil man sonst (durch unterschiedliche CSS-Vorgaben) immer wieder nachjustieren muss, wenn man zwischen den Büchern wechselt.

    • Michael sagt:

      Oh, dann habe ich dich missverstanden. Ich dachte, es ging dir darum, es buchübergreifend zu können. Die Vorgehensweise ist bei Era so wie bei allen anderen PocketBooks. Aber das kann dann ja mit auf die Liste der verbesserungswürdigen Dinge.

      • Martin sagt:

        Genau. Würden diese Unterschiede in den CSS-Dateien nicht sein (ich vermute unterschiedliche font-size Angaben, die dann trotz globaler Schriftgrößeneinstellung am Reader die tatsächliche Schriftgröße variieren lässt), wäre das Verhalten eigentlich wie gewünscht. So aber ist eine individuelle Einstellmöglichkeit notwendig, damit man nicht ständig nachjustieren muss.

  2. Harald sagt:

    Danke für deinen sehr ausführlichen und informativen Testbericht. Eine Frage hätte ich noch. Du schreibst:

    Ein Lagesensor soll den Bildschirm immer so ausrichten, dass die Blättertasten für Links- und Rechtshänder gleichermaßen genutzt werden können. ….. In der Praxis hat das bisweilen etwas gehakt.

    Was ist unter “hakt etwas” genau zu verstehen. Hängt er sich auf? Muss man einfach noch einmal drehen und dann geht es wieder, oder muss man ihn aus- und wieder einschalten? Tritt es immer, oder nur selten auf?

    • Michael sagt:

      Manchmal dreht sich der Bildschirminhalt nicht mit. Es ist möglich, dass eine gleichzeig stattfindende Synchronisation das irgendwie verhindert. Denn im WLAN-betrieb sind mir dererlei Dinge nicht aufgefallen. Ich schiebe das auf die Erstfirmware, die bei neuen PocketBooks in der Regel noch nicht ganz fehlerfrei ist. Denn bei anderen Geräten klappts ja auch.

  3. trekk sagt:

    Danke für den Test, Michael!

    Bei den Pro-Argumenten für den Era wäre noch Platz für die Möglichkeit, über Bluetooth einen externen Klicker zu verbinden, um eine drahtlose Fernbedienung zum Umblättern zu benutzen.

    Ich brauche es nicht, aber ich stelle es mir für Bett oder Sofa ganz praktisch vor oder wenn man Probleme mit den Händen hat und das Gerät nicht die ganze Zeit halten möchte.

    • Michael sagt:

      Bei den Pro-Argumenten für den Era wäre noch Platz für die Möglichkeit, über Bluetooth einen externen Klicker zu verbinden, um eine drahtlose Fernbedienung zum Umblättern zu benutzen.

      Das habe ich soeben gemacht. Ich hätte mich beim Testen fast darin verloren, weil das Umblättern per Fernbedienung so gut funktioniert. ;)

  4. Martina sagt:

    Habe soeben die große Version bestellt, auch wenn ich nur eBooks darauf lesen werde. Das Kupferfarbene an der Seite gefällt mir.

    Mit meinen beiden Kobo (Libra2 und Sage) und dem Era bin ich dann für ein paar Jahre sehr gut bedient.

    • Michael sagt:

      Der Libra 2 wird dir im Vergleich wie ein riesiger Klotz vorkommen.

      • Martina Schein sagt:

        Der Sage ist ja noch größer.
        Aber stimmt, der Era ist kompakter als der Libra2.
        Alle drei gefallen mir super gut (der Era ist heute eingetroffen).
        Bei meiner Helligkeitseinstellung (etwa Mitte) nehme ich den von Dir beschriebenen Helligkeitsverlauf gar nicht wahr, Michael.

        Die Schnelligkeit, mit dem per Calibre mal eben über 1.000 eBooks auf den Reader gelangen, ist wie gewohnt einsame Klasse. Da können die Kobos nicht mithalten.

        Der Reader kam übrigens voll aufgeladen an.

        Heute Abend beginne ich darauf zu lesen.

  5. Mike sagt:

    @ Martina -> Nur eine kleine Frage. Für was braucht man denn 3 ebook reader?

    @ alle -> Ach ja bin auch grad am überlegen ob 16gb oder 64gb Version. Gibt es noch andere Argumente als Hörbücher um die größere Version zu nehmen? Wie ist die Musikqualität über Kopfhörer? Gibt es einen Equalizer oder Einstellmöglichkeiten für den Sound z.B. mehr Bass?

    • Michael sagt:

      Wie ist die Musikqualität über Kopfhörer?

      Habe kein Rauschen oder schräge Töne vernommen. Klingt für mich ganz normal. Kommt aber wahrscheinlich auch auf den Kopfhörer an. Ich habe mit einem einen Sony WH1000-XM4 getestet.

      Gibt es einen Equalizer oder Einstellmöglichkeiten für den Sound z.B. mehr Bass?

      Nein. Aber wenn du nur E-Books liest und Hörbücher anderweitig hörst, dann reicht auch die kleinere Version. Ich kann aber nachvollziehen, dass man die große Version möchte. Passen ja auch mehr E-Books drauf.

    • Martina Schein sagt:

      Ich brauche keine 3 Reader, ich will sie. :)

  6. Mike sagt:

    @Michael danke für Deinen Betrag zu meiner Frage. Aber dauert die Sicherung des Gerätes nicht um ein Vielfaches länger bei 64 GB auch wenn diese nicht ganz voll sind?

    @all Wie sichere ich die Highlights und ebooks? Muss ich immer noch die kompletten Verzeichnisse auf die Festplatte von meinem Computer ziehen oder geht das mittlerweile einfacher? Ich habe aktuell noch einen Touch Hd. Finde es aber gut das Era endlich USB C bekommt und eine plane Oberfläche hat. Noch weitere Vorteile außer das bessere Display mit der neusten Technik?

    Kann ich beim Era wieder den KoReader benutzen (das wäre am wichtigsten)? Reicht es die Dateien vom Touch HD auf den Era zu ziehen oder wie überspiele ich alles von Touch HD auf den Era?

    • Cellaris sagt:

      KOReader läuft auf dem PocketBook Era, obwohl es derzeit ein wenig Anpassung erfordert, um zu laufen. Wie bei allen neuen Geräten müssen die Entwickler die Funktionen dieses Geräts einbeziehen.

      https://m.facebook.com/maydocsachtot.official

      • trekk sagt:

        Danke für den Link, Cellaris! Ich bin froh, dass die Anpassung an den Era recht schnell erfolgt, weil ich wegen der diversen Einstellungsmöglichkeiten lieber mit dem KoReader lese.

        Eine funktionierende KoReader-Version habe ich jetzt. Fehlt nur noch der Era ;)

        • Cellaris sagt:

          Ich bin sicher, dass @Elim Garak eine schnelle Anpassung seines KOReader-Installationspakets vornehmen wird. Das hat er bereits mit dem InkPad Lite getan.

        • trekk sagt:

          Hallo Cellaris,

          damit der KoReader auf dem Era startet, muss die App das Gerät erkennen. Informationen über die Geräte sind in der device.lua abgelegt.

          koreader/applications/koreader/frontend/device/pocketbook/device.lua

          Man ergänzt den Era im Abschnitt mit den Pocketbook-Modellen:

          -- PocketBook Era (700)
          local PocketBook700 = PocketBook:new{
              model = "PBEra",
              display_dpi = 300,
              isAlwaysPortrait = yes,
              usingForcedRotation = landscape_ccw,
              hasNaturalLight = yes,
          }
          

          Dann in der gleichen Datei in dem Abschnitt, der nach: local codename = PocketBook:getDeviceModel() beginnt, den Codenamen des Era ergänzen:

          elseif codename == "PB700" then
              return PocketBook700
          

          Das müsste es schon gewesen sein. Passieren kann nichts. Schlimmstenfalls startet die App einfach nicht. Leider habe ich noch kein Gerät, um das zu testen ;)

  7. Patrick Bernitz sagt:

    Hallo ich habe eine sehr wichtige Frage:
    Den KobonLibran2 zu halten war oft sehr mühsam weil die Gewichtsverlagerung nicht auf der Seite der Tasten war. Ist das mit dem Pocletbook Era besser?

    • Michael sagt:

      Wenn dich richtig verstehe, fragst du, ob der Era auf der Seite der Tasten schwerer ist? Nein, aber ich fand jetzt auch nicht, dass er sich unbequem halten lässt. Ich hatte aber auch beim Kobo Libra 2 bzw. Tolino Vision 5 diesbezüglich keine Probleme.

  8. Anne sagt:

    Hallo Michael,

    vielen Dank für den Test, gefällt mir sehr gut. Die Fernbedienung klingt interessant: Könntest Du ein Modell nennen oder verlinken, was mit “Klicker” gemeint ist?
    Und rein aus Neugierde: Warum hättest Du gern Blocksatz? Ich habe mal gelernt, dass Blocksatz schwerer erfassbar/lesbar ist, stimmt vielleicht nicht, aber seitdem gehe ich immer auf Flattersatz.

    Viele Grüße, Anne

    • Michael sagt:

      Könntest Du ein Modell nennen oder verlinken, was mit „Klicker“ gemeint ist?

      Ich habe diesen Controller ausprobiert. Der liegt gut in der Hand und ich blättere mit den Tasten, die unterhalb des – hier – funktionslosen Steuerknüppels sind.

      Ich habe mal gelernt, dass Blocksatz schwerer erfassbar/lesbar ist…

      Ja, ich auch, aber ich habe mich so an Blocksatz auf dem Reader gewöhnt, dass mir Flattersatz auf dem Reader sehr unangenehm ist. Irgendwie fehlt dann am Ende der Zeile noch Text.

  9. Anne sagt:

    Vielen Dank!

  10. Fried-Clemens sagt:

    Hallo, danke für den Testbericht. Ich verfolge die Testberichte seit langem. Bedienerfreundlichkeit und hohe Schriftqualität sind mir wichtig.
    So habe ich seit ca. 2009 (Sony) einige Reader-Wechsel vollzogen.

    Beim Tolino (zuletzt Vision 5) habe ich immer wieder Abstürze erlebt und seine Bedienung überzeugt mich nicht.
    Ich empfinde sie als komplizierter als bei den Kindle-Readern, auch die Cloud. Da ich einige EPUBs habe, behalte ich ihn.

    Wegen der Preisbindung auch bei Ebooks überzeugt mich auch nicht, bei unterschiedlichen Buchshops kaufen zu können. Amazon ist sehr übersichtlich und informativ.

    Seit 2011 nutze ich die Kindle Reader, seit Mitte 2018 den Oasis 2 und bin sehr zufrieden mit seiner Bedienerfreundlichkeit, gerade auch den Blättertasten.
    Amazon hat Ende 2021 leider nur den Paperwhite mit dem neuen E-Ink-Carta 1200 herausgebracht, keinen neuen Reader mit Blättertasten.

    Und leider bietet der Kindle auch keine deutsche Text-to-Speech Möglichkeit.
    (Nach einer Grauer Star OP wäre es manchmal gut für die Augen, wenn man sich nach längerem Lesen Texte auch vorlesen lassen könnte.)

    Sich auf einem iPad oder einem Amazon Fire Ebooks vorlesen zu lassen, bedeutet, man muss ein 2. Gerät nutzen bzw. hat eben beim Lesen nicht das gute augenschonende Display eines Ebook-Readers.

    PocketBook reizte mich schon seit Jahren, u. a. wegen seines Text-to-Speech auf dem Reader.
    So habe ich in der Nacht auf den 19. Juli den Era Sturdust Silver mit dem neuen Carta 1200 bestellt und warte auf ihn.

    FRAGE: Wie gut funktioniert Text-to-Speech auf dem PocketBook Era?

    Und wie gut von Aussprache und Verständlichkeit her ist die computergenerierte Stimme?

    Werden Anmerkungshinweise (Zahlen) mitgesprochen? – Ich lese u. a. Sachbücher mit zahlreichen Anmerkungen.

    ZUSATZFRAGE: Gibt es eine Möglichkeit, Kindle Ebooks in das EPUB-Format für den PocketBook Era zu konvertieren und auf ihn herunterzuladen? Wenn ja, wie?

    Das war jetzt ausführlicher, weil ich meine Erfahrungen mit Kindle und Tolino einbringen wollte.

    Fried-Clemens

    20. Juli 2022

    • Michael sagt:

      Wie gut funktioniert Text-to-Speech auf dem PocketBook Era?

      Du kannst dir ein hier ein Audiobeispiel anhören. Die Sprachengine in den PocketBooks wurde seit Beginn nie weiterentwickelt.

      Gibt es eine Möglichkeit, Kindle Ebooks in das EPUB-Format für den PocketBook Era zu konvertieren und auf ihn herunterzuladen? Wenn ja, wie?

      Dazu brauchst du Calibre und diese Erweiterung. In diesem Artikel habe ich mal beschrieben, welche “Kindle for PC”-Version dazu benötigst. Es funktioniert aber auch ohne das Programm, solange du noch einen Kindle hast. Dann musst du dessen Seriennummer in die Einstellung des DeDRM-Plugins eintragen und das Buch manuell über Amazons Website für gekaufte Kindle-Inhalte herunterladen und zu Calibre hinzufügen.

      • Fried-Clemens sagt:

        Danke für die schnelle Antwort. Ich werde das mal mit Kindle und Calibre probieren.
        Der Era kam heute Nachmittag.

        Leider war der Shop (PocketBook-Shop) nicht installiert. Wenn ich über das Display auf den Shop wollte, kam immer Google.
        Telefoniert mit PocketShop und dabei nochmal die Einstellungen überprüft, stellte PocketBook fest, dass der Shop wirklich nicht installiert war. Der Service will in den nächsten Stunden ein Update meines Era machen.

        Was hat PocketBook für seltsame mir unbekannte Schriften, – ganz andere als Kindle und Tolino.
        Kann man, – beim Oasis habe ich es gemacht -, über das Internet weitere/andere Schriften auf den Era laden. Bei PocketBook wusste es der Mitarbeiter nicht, ich solle mal in den Foren schauen.

  11. Fried-Clemens sagt:

    Toll, das ist ja superschnell!

    Danke

  12. Henrico sagt:

    Hallo Michael,

    vielen Dank für den Test. Ich möchte gerne wissen, ob es möglich ist Wörterbücher hinzuzufügen. Zum Beispiel English-Niederländisch oder ein Wörterbuch der niederländischen Sprache.

    Henrico
    Arnhem, Niederlande

    • Michael sagt:

      Ich kanns dir gerade nicht sagen, weil ich unterwegs bin und den Era nicht dabei habe. Aber vielleicht kann ja einer der Mitleser mit einem Era mal nach nachschauen?

    • Martin sagt:

      Es sind einige Wörterbücher vorinstalliert. Aber ausgerechnet Niederländisch scheint zu fehlen. Eine Funktion zum nachträglichen Herunterladen von Wörterbüchern ist vorhanden, aber momentan wird kein zusätzliches Wörterbuch angeboten/gefunden. Ich meine mich zu erinnern, dass der zusätzliche Erwerb von Wörterbüchern angedacht ist. Aber derzeit geht das anscheinend noch nicht. Was Niederländisch betrifft, müsstest du vielleicht mal direkt beim Support nachfragen, wie da die Lage ist.

  13. Vera sagt:

    Hallo Michael!
    Ich habe schon gespannt auf deinen Bericht gewartet. Vielen Dank dafür.
    Bei Pocketbook hat mich bisher gestört, daß die Schrift etwas grau schien, das Licht relativ dunkel und ein Helligkeitsverlauf vorhanden war im Vergleich zu meinem Oasis.
    Wegen der Onleihe interessiere ich mich trotzdem dafür. Mit dem Oasis über Calibre ist es doch umständlich.
    Da man keine Möglichkeut hat ihn sich vor Ort mal anzusehen würde ich gern wissen wie du den Unterschied der Displays Oasis 2019 und Pocketbook Era wahrnimmst.
    Viele Grüße
    Vera

  14. bernd sagt:

    …der frage von Vera möchte ich mich anschliessen,in Deinem test hast Du ja schon auf einen horizontalen helligkeitsverlauf hingewiesen,auf dem foto deutlich zu sehen,finde ich recht heftig,habe auch einen oasis,mir geht es auch um die onleihe
    viele grüße,Bernd

    • Veta sagt:

      Vielen Dank, wie sieht es denn mit der Helligkeit aus? Vermutlich dunkler? Ich lese gern bei sehr hellem Licht, welches auf dem Oasis sehr gut ist. Pocketbook entwickelt so tolle Geräte, wo kommt so ein Verlauf denn her? Selbst der Tolino 6 hat keinen mehr, aber dafür einige andere Macken.
      Viele Grüße
      Vera

      • Michael sagt:

        …wie sieht es denn mit der Helligkeit aus? Vermutlich dunkler?

        Ja, der Era ist nicht ganz so hell, wie der Oasis.

        …wo kommt so ein Verlauf denn her?

        Hmm, das kann nur PocketBook beantworten. Vielleicht ist es auch eine Schwankung in der Produktion, denn z.B. das Gerät von Martina hat offenbar nicht so einen starken Verlauf.

        • Vera sagt:

          Danke, schade, daß man sie sich nicht vor Ort ansehen kann. Zurück schicken ohne einen Defekt finde ich nicht so toll. Na ja, ich überlege es mir nochmal.
          Liebe Grüße
          Vera

  15. Thomas sagt:

    Hallo Michael,
    Danke für den tollen Test!
    Aufgrund Deiner Beiträge hatte ich mir vor ein paar Jahren einen Inkpad 3 zugelegt und bin soweit zufrieden. Nutze ihn oft, hauptsächlich für Onleihe, aber auch gekaufte ebooks.
    Mich würde interessieren, ob aus es sich aus Deiner Sicht lohnen würde, auf den Era upzugraden.
    Gerne lese ich Nachts auch im Dunkeln (echt anstrengend mit dem Inkpad 3), mal in der Badewanne und würde etwas mehr Geschwindigkeit und weniger Gewicht begrüssen.
    Wie siehst Du das?

  16. Fried-Clemens sagt:

    Hallo, ich bin irritiert.
    Ich lese mein 1. Buch auf dem Era.
    Und plötzlich erscheint statt des Textes die Seite „Diashow eingeschaltet“.
    Und anschließend läuft eine Vorstellung des PocketBooks und seiner Vorzüge ab.
    Das nervt.

    Ich habe das jetzt mehrmals alle paar Minuten erlebt.

    Wo stelle ich diese Diashow ab, und zwar endgültig?

    Danke im voraus

  17. Fried-Clemens sagt:

    Hallo, ich habe gerade bei „Wartung“ den Demonstrationsmodus gefunden und deaktiviert.
    Ich hoffe, dass das die Diashow alle paar Minuten beendet.

    Im Benutzerhandbuch war leider bei Sucheingabe „Diashow“ nichts zu finden

  18. Carolin Schimon sagt:

    Hallo, ich habe den neuen Era gerade ausgepackt und konnte mich auch per WLAN über den
    Browser mit meiner Bücherei verbinden. Ich kann auch die ausgeliehenen Bücher anzeigen lassen, aber oben habe ich immer die Websiteadressliste stehen. Das nervt mich sehr beim lesen, gibt es da einen Tipp das auszublenden? Ansonsten probiere ich mich mal durch, bisher finde ich den Reader sehr angenehm was Größe und Anzeige angeht.

  19. Ulrike sagt:

    Hallo Michael, wie immer ein toller Bericht, danke!
    Nachdem ich absoluter Pocketbook-Fan bin ( im Moment Inkpad 3 pro) würde mich der Era schon interessieren, ich werde aber trotzdem noch einige Erfahrungsberichte abwarten.
    Der Akku ist ja im Vergleich zum Tolino Vision 6 nicht so viel stärker und als Vielleserin befürchte ich, wieder ständig auf den Ladezustand schielen zu müssen.
    Der genannte Helligkeitsverlauf stört mich auch etwas. Der Vision 6 hat z. B. absolut keinen, ist aber grottenschlecht von der Akkuleistung her.
    Mal abwarten, ich hoffe es kommen bald noch einige Erfahrungsberichte.
    Viele Grüße

    • Martin sagt:

      Zum Akku: Der Tolino Vision 6 enthält andere Hardware, insbesondere eine andere CPU, als der PocketBook Era. Vermutlich ist es die CPU, die dem Vision 6 die kurze Akkulaufzeit beschert. Also, diesbezüglich würde ich mir keine Sorgen machen. Beim Vision 6 war mir schnell klar, dass ich kein normal “dickes” Buch mit nur einer Akkuladung lesen kann. Beim Era hingegen bemerke ich keinen großen Unterschied, etwa zum Touch HD 3.

  20. szk sagt:

    Hallo Michael!

    Könntest du mir vielleicht sagen (oder einschätzen), ab wann wird das Gerät bei Media Markt oder Euronics erhältlich sein (nur zirka natürlich) ?

  21. Fried-Clemens sagt:

    PocketBook Era – toll – eine Empfehlung wert – Aber…

    Der PocketBook Era finde ich sehr gut. Mit Carta 1200 hat er auch das neueste klare und konturenreiche Display.
    Und er hat Blättertasten für Vor- und Zurück!

    Und der Era bietet deutschsprachige Text-to-Speech, und dies mit in den Era eingebautem Lautsprecher! Toll, wirklich ein zusätzlicher Komfort!

    Auch wenn ich seit ca. 11 Jahren Kindle-Reader nutze und mit dem Oasis 2 sehr zufrieden war/bin, habe ich jetzt den Era gekauft.

    Und wie ich zufällig feststellte, auch mit dem iPhone kann ich in der PocketBook App Ebooks mit Text-to-Speech hören, – einfach auf den Text im Display tippen und dann Text-to-Speech aktivieren. Man muss also nichts über die Apple-Einstellungen aktivieren.

    So kann man auch mal entspannt den Text des Buchs hören, auch die Vorlesegeschwindigkeit verändern.
    Nur sollte man nicht die Sprech- und Artikulationsqualität von realen menschlichen Sprechern erwarten!

    Und auf dem Era kann man zwischen mehreren weiblichen und männlichen Stimmen wählen.

    Denn Amazon hat 2021 „nur“ das Paperwhite mit Carta 1200, aber ohne Blättertasten herausgebracht.
    Und bei den Kindle-Readern gibt es kein deutschsprachiges Text-to-Speech, schon gar nicht mit eingebautem Lautsprecher. Bei Anfragen bei Amazon, ob und wann das käme, konnte der Kundenservice nichts dazu sagen.

    (Bei Amazon müsste man für deutschsprachiges Text-to-Speech zusätzlich zum Oasis oder Paperwhite z. B. ein Fire HD 10 nutzen. Dann kann man aber auch gleich auf den Ebook-Reader und seine Vorzüge verzichten.)

    Aber:
    1. Leider bietet der Era anders als der Oasis nicht die Möglichkeit in den Einstellungen zu ändern, welche der Blättertasten vor-, welche zurückblättert.
    2. Bei Oasis, Paperwhite etc. sind die Schriften komfortabler einstellbar, nicht nur normal, kursiv, fett, – sondern sehr die Schriftstärke (Fett) in 5 Stufen, die Größe in 14 Stufen.
    Das ist im Display sehr übersichtlich untereinander dargestellt:
    Zunächst in einer Zeile: Themen (z. B. 5 ausgewählte Schriften mit ihren Einstellungen) – Schriftart – Layout – Mehr
    Schriftfamilie (die jeweils gewählte Schrift) – Fett – Größe

    Da ist der Era aus meiner Sicht sehr unübersichtlich und wenig komfortabel.
    Wenn ich unten auf ihm die Schrift aufrufe, wird mir NICHT angezeigt, welche Schrift ich eingestellt/ausgewählt habe, sondern rechts nur, ob normal – kursiv – fett.
    Um zu sehen, welche Schrift – als einzige direkt nutzbar – eingestellt ist, muss ich eine längere Liste durchscrollen.
    Ich kann offensichtlich z. B. nicht mehrere Schriften auswählen und mit unterschiedlichen Einstellungen, auch der Schriftgröße, schnell abrufbar abspeichern.

    Das Kaufen, Herunterladen und Lesen von Ebooks bei Amazon für Kindle Reader erscheint mir unkomplizierter, wirklich einfacher und schneller zu sein. Bei aktiviertem WLAN wird auf Oasis und Paperwhite ein neues gekauftes Ebook oder eine Leseprobe sofort auf der Startseite angezeigt.

    Beim PocketBook Era ist das offensichtlich komplizierter, so mein Eindruck nach den ersten Ebook-Käufen.

    Zusätzlich über den PC auf den Era geladene Schriften kann ich wieder löschen.

    KANN ICH, WENN JA, WIE, VON POCKETBOOK VORINSTALLIERTE SCHRIFTEN, DIE ICH NICHT MÖCHTE, LÖSCHEN?!
    In Fontes werden sie mir nicht angezeigt.

    Soweit einige Erfahrungen und Eindrücke.

    • Harald sagt:

      Ich kann nur zu den Blättertasten sagen, dass die sehr wohl konfiguriert werden können: Persönliche Einstellungen / Tastenkonfiguration / EPUB, FB2 und andere. oder separat auch für PDF.

  22. Fried-Clemens sagt:

    Danke für den Hinweis zu den Umblättertasten. Ich war zwar auch in diesen Einstellungen, hatte aber den letzten Schritt nicht vollzogen und probiert.

    Beim Oasis heißt es unkompliziert unter Leseoptionen:
    Umblättertasten
    Umblättertasten an der Seite des Bildschirms konfigurieren >
    Standardeinstellung | Umkehren

    (Darunter wird dann übersichtlich jeweils fett markiert anzeigt, was eingestellt ist, ob Standardeinstellung oder Umkehren

    Vorwärts | Zurück
    Zurück l Vorwärts

  23. Fried-Clemens sagt:

    Frage:
    Funktioniert Text-to-Speech auch, wenn man die Coolreader-Software auf dem Era installiert und verwendet?

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