Der lang erwartete PocketBook Touch HD 3 im ausführlichen Test

  • von Michael
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Ende August kündigte PocketBook einen Nachfolger für den bei uns sehr beliebten Touch HD 2 an, der bei interessenten eReadernutzern sehr viel Vorfreude ausgelöst hat. In diesem Artikel kläre ich, ob dies gerechtfertigt ist.

PocketBook Touch HD 3

PocketBook Touch HD 3

Hinweis: PocketBook hat mir das Gerät inkl. Hüllen zum Testen zur Verfügung gestellt. Es ist nicht handverlesen, da die Verpackung noch verschweißt war.

Gehäuse und Bildschirm

Bevor ich zu meiner Einschätzung komme, stelle ich wie immer das Gerät selbst vor. Der Touch HD 3 hat das gleiche Gehäuse wie sein kleinerer Bruder aus der Mittelklasse, der Touch Lux 4. Obwohl das rückseitig gummierte Gehäuse mit 10,8 cm Breite und 16,1 cm Höhe sehr kompakt ist, passen neben dem Bildschirm noch vier Tasten auf die Vorderseite. Diese ist nicht plan, was heißt, dass der Bildschirm etwa einen Millimeter im Gehäuse versenkt ist. Das Gehäuse kommt in einem als Kupfer bezeichneten Farbton daher, wobei die Tasten und die Bildschirmumrahmung schwarz gehalten sind. Dadurch wirkt der Touch HD 3 edel, einzig der PocketBook-Schriftzug unterhalb des Bildschirms hätte etwas dezenter sein können. Ob und wann es den Touch HD 3 auch in anderen Farbkombinationen geben wird, ist noch nicht bekannt. Gut passen würde rot statt kupferfarben oder komplett schwarz für alle Traditionalisten. ;)

Links: PocketBook Touch Hd 2 in rot - rechts: PocketBook Touch HD 3

Links: PocketBook Touch Hd 2 in rot – rechts: PocketBook Touch HD 3

Dem neuen Zweikernprozessor stehen 512 MB Arbeitsspeicher zur Seite. Der Speicherplatz für eBooks und Audiodateien wird mit 16 GB angegeben, von dem 14,8 GB für eigene Inhalte genutzt werden können. Den Rest benötigt das Betriebssystem des Gerätes. Der Einschub für die externe Speicherkarte wurde aufgrund des Wasserschutzes weggelassen.

Rück- und Unterseite

Rück- und Unterseite

Auch der Touch HD 3 kann wieder eBooks vorlesen und Musik und Audiobooks abspielen. Für letztere gibts einen eigenen Player, der sich die Hörposition speichert. Neu ist die Art der Audioausgabe. Weil der Reader keinen Klinkenstecker mehr verbaut hat, geschieht dies nun über Bluetooth oder per mitgeliefertem Audioadapter.

Bildschirm

Der Bildschirm des neuen Touch HD 3 löst — wie gehabt — mit 300 ppi auf. Er hat eine als SmartLight bezeichnete Nachtlichtfunktion, bei dem die Lichtfarbe im Laufe des Abends immer gelber/orangener wird. Dadurch soll verhindert werden, dass der Leser nicht gut einschlafen kann. Ob es funktioniert, wer weiß, angenehm zum Lesen ist die veränderte Farbe allemal.

Der Bildschirm ist im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger nur zu 99 % perfekt ausgeleuchtet. ;) Am oberen Bildschirmrand ist beispielsweise ein hellerer Streifen erkennbar, der mir aber auch erst auf den Fotos aufgefallen ist. Bei meinem Gerät leuchtet eine der unteren weißen LEDs eher bläulich, was zu dieser leicht blauen Stelle links unten führt, wie man auf einigen Bildern sehen kann. Ich denke, das ist einfach im Rahmen der Toleranz bei den Displays. Und nicht zu vergessen: Mein Gerät ist eins der ersten, gut möglich, dass die Bildschirme der Seriengeräte dann noch besser sind. Nachfolgend der Vergleich der Ausleuchtung mit dem Vorgänger des Touch HD 2:

Auffällig ist, dass das neue Display die Lichtfarbe eher ins Gelbe statt ins Orangene regelt. Und die Lichtfarbe ändert sich auch später als beim Vorgänger.


Im täglichen Gebrauch

Ich gehe jetzt nicht mehr so sehr auf die Features des Gerätes ein, da die Software des Touch HD 3 im Wesentlichen mit der anderer PocketBook-Reader übereinstimmt. Das heißt, er hat die umfangreichste Bibliothek, ist vielfältig konfigurierbar (hier mal ein paar Tipps zur Ersteinrichtung), versteht die meisten eBook-Formate (siehe Datenblatt) und eBooks lassen sich auch mit dem Cool Reader lesen.

Ich schreibe eher, was mir in den zwei Wochen bei der täglichen Nutzung so aufgefallen ist. Und obwohl es sich bei meinem Testexemplar um mehr oder weniger eins der allerersten Geräte handelt, bin ich überrascht, wie fehlerfrei die Software ist. Trotzdem gibts auch ein paar Dinge, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Lesen auf dem PocketBook Touch HD 3

Durch das kleine Gehäuse hat sich auch beim Touch HD 3 die Art geändert, wie ich mit dem Reader umgehe. Bei älteren PocketBook-Readern blättere ich gern auch im Hochformat mit den Tasten weiter, besonders wenn ich auf dem Rücken liegend lese. Die kleinen Tasten des neuen Gehäuses (sowohl beim Touch Lux 4, als auch beim Touch HD 3) nutze ich eigentlich nur noch im Querformat. Im Hochformat blättere ich übers Tippen am Bildschirmrand. Dabei gefällt mir, dass sich die PocketBook-Geräte immer per Tippen am mittleren Bildschirmrand weiterblättern lassen, ob jetzt am linken oder rechten Bildschirmrand. So muss ich mich beim Wechsel der Blätterhand nicht umgewöhnen. Zurückgeblättert wird übrigens immer in den unteren Ecken.

Die Tasten des Touch HD 3

Die Tasten des Touch HD 3

Davon abgesehen, ist das Leseerlebnis insgesamt recht gut, mir fehlt allerdings nach wie vor die Möglichkeit, die Textausrichtung in der Leseanwendung auf Blocksatz zu setzen. Bislang mache ich dies über Calibre, wenn es mich zu sehr stört oder ich nutze einfach den Cool Reader. Notizen und Anmerkungen lassen immer noch nicht exportieren, das soll aber bald möglich sein. Die Wörterbücher nutze ich nur selten. Weitere lassen sich auch nachkaufen, bislang habe ich das aber noch nicht gemacht, da sie immer nur an ein einziges Gerät gebunden sind. Durch die recht hohe Readerfluktuation bei mir möchte ich nicht für jedes Gerät ein eigenes Wörterbuch kaufen. Besser wäre, wenn die Wörterbücher an den PocketBook-Cloud-Account gekoppelt wären und mit jedem PocketBook-Reader (und auch den Apps) genutzt werden könnten.

Ein kleiner Fehler in der internen Leseanwendung ist mir aufgefallen, den ich gemeldet habe. Manchmal, meist erst nach einiger Zeit, lässt sich das Buchmenü nicht mehr per Tippen auf die Bildschirmmitte schließen. Es lässt sich dann nur per Druck auf die Menütaste beenden. Achja und manchmal reagiert das Menü etwas langsam.

Der Orientierungssensor

Der Touch HD 3 hat nun einen Orientierungssensor, der in den Einstellungen “G-Sensor” genannt wird. Damit erkennt das Gerät die Ausrichtung und dreht den Bildschirm in der Leseanwendung immer in die passende Richtung. Das funktioniert sehr gut und etwas verzögert, allerdings bereits ab ungefähr 45° Drehung. Nach meinem Geschmack könnte der Reader den Wechsel gern noch etwas später machen, da ich den Reader besonders beim Lesen im Bett oft so schräg halte, dass der Reader den Bildschirm schon dreht, obwohl dies noch gar nicht notwendig ist. Letztlich habe ich mich entschieden, den G-Sensor abzuschalten.

Einstellung der Beleuchtungsautomatik

Die neue Farbe der Smartlightfunktion gefällt mir beim Touch HD 3 insgesamt etwas besser als der Orangeton seines Vorgängers. Sie wird relativ langsam hochgedreht, auch bei 80 % ist sie nur dezent wahrnehmbar. Erst bei 100 % erreicht sie ihre volle Stärke und leuchtet dann in einem angenehmen Gelbton. Die oben in den Bildern sichtbaren minimalen Unregelmäßigkeiten der Ausleuchtung haben mich beim Lesen nicht gestört.

Helligkeit der Beleuchtung und die Stärke des Nachtlichtes passen sich ja über den Tag verteilt automatisch an. Da der Touch HD 3 keinen Helligkeitssensor hat, basiert diese Automatik auf einer Zeittabelle. Diese lässt sich in den persönlichen Einstellungen anpassen. Das allerdings gestaltet sich etwas fummelig, denn die Software zeigt keinerlei Werte für Helligkeit und Lichtfarbe an. Damit wird es schwer, eine stundenlange gleichmäßige Helligkeit  einzustellen.

Einstellung der Lichtautomatik am Reader

Einstellung der Lichtautomatik am Reader

Wesentlich einfacher ist es, die passenden Werte einfach übers Dateisystem des Readers zu ändern. Dazu müssen die Standardeinstellungen zunächst in ein neues Profil kopiert werden.

Dazu in den „Persönlichen Einstellungen“ auf „Vordergrundbeleuchtung > Erweiterte Einstellungen für die Frontbeleuchtung > default“ tippen und „In neues Profil kopieren“ wählen. Das Profil benennen, danach kann es aktiviert werden. Dann den Reader mit dem PC verbinden und ins Verzeichnis „system/config/frontlight/“ wechseln. Das “system”-Verzeichnis ist standardmäßig versteckt und muss erst sichtbar gemacht werden. Im Windows-Explorer geht das so, wie auf diesem Bild zu sehen:

Im oben genannten Verzeichnis befinden sich nun zwei Dateien „profilname.autobrightness.cfg“ und „profilname.autocolor.cfg“, die in einem Texteditor bearbeitet werden können. Der Aufbau beider Dateien ist identisch. Pro Zeile gibts einen Eintrag für die Uhrzeit, dahinter kommt die Stärke der Helligkeit oder des Smartlights in Prozent. Nach dem Speichern reicht es aus, den Reader vom PC zu trennen.

Wasserschutz

Wasserdichte eReader sind zur Zeit „in“, auch wenn ich glaube, dass die wenigsten ihren Reader mit in die Wanne nehmen. Nun hat also auch der Touch HD 3 einen Wasserschutz. Beim Eintauchen ins Wasser erkennt der Reader keine Berührungen mehr, sodass die aktuelle Seite einfach stehen bleibt.

PocketBook Touch HD 3 mit Wasserschutz

PocketBook Touch HD 3 mit Wasserschutz

Nach dem Tauchbad soll der Reader laut Anleitung bis 24 h getrocknet werden, da es möglich ist (und das auch den Spezifikationen des Wasserschutzes entspricht), dass vorübergehend Funktionen ausfallen. Nach dem Trocknen funktioniert das Gerät wieder einwandfrei. Wenn man das weiß, ist es kein Problem, ich wurde beim Testen jedenfalls erstmal leicht panisch, als die Beleuchtung vorübergehend ausfiel. ;)

Audioausgabe über Bluetooth

Mehr noch als über den Wasserschutz war ich auf die Bluetoothfunktion gespannt. Denn damit kann ich den Touch HD 3 drahtlos mit meiner Stereoanlage verbinden. Obwohl mein Receiver mehrere verbundene Geräte erlaubt, müssen zum Betrieb des Touch HD 3 alle anderen ggf. verbundenen Bluetoothgeräte getrennt sein. Ich stecke zu wenig in der Bluetoothtechnik drin, um zu entscheiden, ob dies ein Problem seitens PocketBook ist oder nicht.

Die Audioausgabe funktioniert jedenfalls hervorragend, Änderungen der Lautstärke am Reader werden auch an den Receiver weitergegeben. Allerdings werden keine Titelinformationen übertragen. Das ist schade, denn so kann ich mit einem Blick auf den Receiver nicht sehen, welches Lied (oder Hörbuch) gerade läuft.

Der Audiobookplayer in Aktion

Der Audiobookplayer in Aktion

Beim Hörbuchplayer gefällt mir übrigens, dass es möglich ist, die Hörbücher als ZIP-Archiv (statt hunderte Einzeldateien) auf das Gerät zu laden. Ich finde, das erleichtert das Handling der Hörbücher erheblich.

Geänderter Aufruf der Einstellungen

Durch das neue Symbol für Bluetooth, das sich nun im oberen Menü befindet, hat sich PocketBook entschieden, das Symbol für die Einstellungen von dort zu entfernen. Das ist schlecht, weil man nur von dort aus die Einstellungen aus jeder Anwendung heraus aufrufen konnte. Jetzt muss man sich jedesmal umständlich über die Startseite qälen, wenn man die Einstellungen aufrufen will. Gerade beim Einrichten des Gerätes benötigt man die Einstellungen oft, um das Gerät optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Fehlendes "Einstellungen"-Symbol im oberen Menü

Fehlendes “Einstellungen”-Symbol im oberen Menü

Weil im oberen Menü nicht genug Platz für alle Symbole ist, könnte sich PocketBook auch dafür entscheiden, das Symbol für den Taskmanager dort zu entfernen. Der lässt sich nämlich jederzeit über einen langen Druck der Hometaste aufrufen. Die Einstellungen hingegen können auf keine Taste gelegt werden.

Stromverbrauch

Weil der Touch HD 3 auf einem neuen Hardwaredesign basiert, unterstützt er nun den gleichen Stromsparmodus, der erstmalig beim Inkpad 3 eingeführt wurde. Das heißt, der Reader muss nie wieder abgeschaltet werden, sondern nur noch in den Standbymodus versetzt werden. Er verbraucht dann fast keinen Strom mehr und der Akku hält wochenlang, auch wenn der Reader einfach nur herumliegt und wartet, dass er durch die Hülle wieder geweckt wird.

Passende Hüllen

Schon zum Start des Touch Lux 3 bot PocketBook eine Slimhülle in schwarz an, die sich um den Reader legt und ihn auch in den Standby schicken und ihn darauf wieder aufwecken kann. Aufgrund des gleichen Gehäuses passt diese Hülle auch dem Touch HD 3.

Aufgeklappte Slimhülle

Aufgeklappte Slimhülle

Nun gibt es seit ein paar Wochen noch vier weitere Slimhüllen, die etwas Farbe ins Spiel bringen. Neben der Schwarzen kann man sich also auch für eine rote, eine graue, eine blau-/grau-melierte und einer hellbraunen Hülle entscheiden. Allen gemein ist, dass sie um die 83 g Wiegen, den Reader in eine schwarze Plastikschale stecken und als Obermaterial Kunststoff verwenden.

So erinnern die Oberflächen der roten, blauen und grauen Hüllen an verschiedene Stoffarten und die Braue durch ihre Marmorierung an Leder. Allerdings fühlen sich die Oberflächen der blauen, roten und grauen Hülle eher wie Wachstuch an. Das ist für mich verwirrend, da ich eine Stoffhülle erwarte, aber auf Kunststoff greife. Die braune Hülle sieht zwar wie Glattleder aus, fühlt sich aber eher wie Rauleder an, aber ohne die Eigenschaft, Kratzer auf der Hülle zu hinterlassen. Einzig die schwarze Hülle sieht wie Kunstleder aus und sie fühlt sich auch so an.

Zusammenfassung

Das könnte für den PocketBook Touch HD 3 sprechen

  • Beleuchteter 300-ppi-Bildschirm mit Nachtlichtfunktion
  • Weiterblättern per Tasten
  • Licht per Taste ein- und ausschaltbar
  • Tastenbelegung lässt sich ändern
  • Großer interner Speicher (~15 GB frei)
  • Umfangreiche Verwaltung von eBooks in Ordnern, Sammlungen, Genres, Favoriten, Serien
  • Wischgesten zum Ändern der Helligkeit und Farbtemperatur
  • Lesen ist im Querformat möglich
  • Audiounterstützung mit Vorlesefunktion
  • Musik- und Audiobooksplayer
  • Audioausgabe via Bluetooth oder Klinke
  • Wörterbücher vorhanden
  • Spiele vorhanden
  • eBooks können via Dropbox aufs Gerät geladen werden
  • Unterstützung für eBooks aus der Onleihe

Das könnte gegen den PocketBook Touch HD 3 sprechen

  • Notizen lassen sich nicht exportieren

Preise und Bezugsquelle

Fazit

PocketBook ist mit dem Touch HD 3 wieder ein großartiger Wurf gelungen. Mit 157 g zählt er zu den kleinsten und leichtesten 6-Zoll-Readern und bringt dennoch einen Funktionsumfang mit, der in dieser Klasse seinesgleichen sucht. Er hat vier konfigurierbare Tasten, einen Orientierungssensor, er ist wasserdicht, hat einen großen Speicher, ein hochauflösendes Display und eine Nachtlichtfunktion. Natürlich lässt auch die Software fast nichts zu wünschen übrig, denn neben der umfangreichsten Bibliothek lassen sich eBooks in allerlei Formate lesen, Musik und Hörbücher anhören, Spiele spielen u.v.m. Im Prinzip spricht aus Lesersicht fast nichts gegen den Touch HD 3.

Ein paar kleinere Softwarefehler hat er noch, der Kleine, aber wie ich PocketBook kenne, hat er die auch nicht mehr lang. Nutzbar ist er auf alle Fälle jetzt schon uneingeschränkt.

Datenblatt anschauen


Wirst du dir den PocketBook Touch HD 3 zulegen?


Leseempfehlung

Für diesen Testbericht habe ich unter anderem dieses Buch gelesen:

Jannik und Tai, von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt, sind zwei ganznormale Sechzehnjährige. Bis sie eines Tages ihren Rektor sturzbetrunken auf der Straße auflesen und in seiner eigenen Wohnung einsperren. Aus dem Scherz wird schnell eine handfeste Entführung. Tai genießt es, »Gott« zu spielen und zwingt den Lehrer zu einem Seelenstriptease. Ein Höllentrip für Janni …
Nackt über Berlin (Roman) von Axel Ranisch - 16,99 €





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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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10 Kommentare

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  1. Dirk sagt:

    Klingt alles gut, aber was mich von PocketBook bisher noch abhält ist die fehlende Einstellung für Blocksatz, was für mich völlig unverständlich ist. Bei diesem Modell stört mich vor allem der Schriftzug. Solche Merkmale lenken nur vom Text ab und sollten generell dezent gehalten werden. Auch hier verstehe ich nicht, warum die Hersteller auf solch wichtigen Details nicht achten.

  2. Ingo sagt:

    Ein prima Testbericht, dem ich entnehme, dass der Coolreader auch wieder auf dem HD3 läuft :)
    Ist das die gleiche Version, die auf den HD2 angepasst ist? Sind damit irgendwelche Fehler aufgefallen?

    Danke!

  3. Dirk sagt:

    Ich hatte das Gerät bereits vorbestellt, die Bestellung aber wieder storniert, nachdem ich mir im Laden einen Touch Lux 4 angeschaut hatte, der ja baugleich mit diesem Gerät ist.
    Von der Haptik fand ich das Gerät super. Sehr angenehme rutschfeste Beschichtung und dazu sehr kompakt und leicht.
    Ich bin Kobo-Fan und wollte aus Neugier mal einen PocketBook ausprobieren. Aber ich vermisse doch die Software von Kobo, die geradezu unendliche Einstellungen des Schriftbildes hat, und vor allem die stufenlose Einstellung der Schriftstärke möchte ich nicht mehr missen.
    Also werde ich wohl Kobo weiter die Treue halten, auch wenn sie leider in Deutschland nicht mehr offiziell verkauft werden.

    • Ingo sagt:

      Der Touch Lux 4 ist in keinster Weise baugleich mit diesem Gerät. In der Software fallen die Unterschiede allerdings nur gering aus.

      • Dirk sagt:

        Na, dann schau Dir doch mal die Abmessungen und das Gewicht der beiden Reader an? Exakt dieselben Angaben. Mit baugleich meine ich das Gehäuse, Tasten, etc.

      • Michael sagt:

        Von der Haptik sind die Geräte schon gleich. Nur eben von den technischen Features nicht. Wenn man den Cool Reader installiert, hat man m.E. noch mehr Möglichkeiten, als die Kobosoftware bietet.

  4. Marie sagt:

    Super Testbericht Michael, wie immer in gewohnter Qualität! :-)
    Vielen Dank!

    Man kann sich ja kaum entscheiden zwischen den PB-Geräten! Sie sehen alle toll aus und bieten so viel Vielfalt :-)
    Ich warte noch nächstes Jahr auf den Inkpad (4?), welches hoffentlich Wasserschutz hat. Ich wollte jetzt den Touch HD 3 kaufen als Weihnachtsgeschenk, aber der Beschenkte in Spe möchte doch 7,8 Zoll mit Wasserschutz…
    Bin gespannt, ob so ein Gerät nächstes Jahr auf den Markt kommt.

    Die Idee mit den Wörterbüchern auf der Cloud finde ich klasse. Was mich davon abhält die ältere Geräte zu ersetzen sind eben die gekaufte Wörterbücher, die nur im TL 3 installiert sind und nur dort genutzt werden können. Diese Einschränkung ist eher ungünstig, aber vielleicht verändert sich da was in Zukunft.

    VG, Marie

    • Michael sagt:

      Ich warte noch nächstes Jahr auf den Inkpad (4?), welches hoffentlich Wasserschutz hat.

      Von einem künftig wasserdichten Inkpad weiß ich nix, ich kann mir aber vorstellen, dass dann der Preis von 230 € nicht zu halten ist. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich den Wasserschutz für überbewertet halte. Wer hat denn in der Wanne schon mal ein Buch ins Wasser fallen lassen? Wer die Frage mit “ich nicht” beantworten kann, kann auch einen ungeschützten Reader mit in die Wanne nehmen. Alle anderen müssen nach einem Tauchbad eh ein paar Stunden warten, bis der Reader wieder getrocknet ist. Bis dahin ist das Wasser kalt und die Leselust dahin. ;)

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