Testbericht PocketBook Inkpad 3

  • 28. Februar 2018 - Aktualsiert am 13. Mai 2018
  • von Michael
  • 86 Antworten

Rund anderthalb Jahre nach dem Inkpad 2, damals einer der wenigen 8-Zoll-eReader,  bringt PocketBook nun den lang erwarteten Nachfolger heraus und macht bei diesem einiges anders und vieles besser.

PocketBook Inkpad 3

Hinweis: Für diesen Test hat mir PocketBook einen der ersten Inkpad 3 kostenlos zur Verfügung gestellt. Leider musste ich dieses Gerät austauschen lassen, weswegen sich der Test ein wenig verzögert hat. Ich bitte um Nachsicht.

Gehäuse und Design

Beim neuen Inkpad 3 erkennt man die Zugehörigkeit zu PocketBook schon auf den ersten Blick, denn das neue Gehäuse trägt nun unverkennbar das Pocketbookgesicht. Also oben der Bildschirm, darunter die Blättertasten und auf der Unterseite des Gerätes die Anschlüsse und der Einschalter. Der Bildschirm sitzt wieder wie bei seinem direkten Vorgänger leicht nach innen versetzt im Gehäuse. Weil es sich aber um einen Bildschirm mit kapazitiver Touchtechnik handelt, ragt er nicht ganz so tief ins Gehäuse, wie der Bildschirm der Touch-HD– bzw. Touch-HD-2-Geräte. Der Rand um den Bildschirm herum ist mit einem Zentimeter sehr schmal. Dadurch wirkt der Inkpad 3, trotz des großen Bildschirms eher klein und schmächtig. Das geringe Gewicht unterstreicht dies noch. Mein Testexemplar bringt mit 208 g sogar zwei Gramm weniger auf die Waage, als PocketBook selbst angibt.

Und tatsächlich hatte ich während des Lesens aufgrund des wirklich leichten Gerätes nicht den Eindruck, einen großen Reader in der Hand zu halten. Ich musste mich anfangs immer wieder versichern, dass ich nicht aus Versehen den falschen Reader teste, weil Größe und Gewicht so gar nicht miteinander korrespondieren. Zum Vergleich: Der Touch Lux 2 wog genauso viel (also 208 g), hatte aber nur ein 6-Zoll-Bildschirm. Mittlerweile bringt es dessen Nachfolger übrigens auch nur noch auf 170 g.

Schade, dass sich PocketBook beim neuen Inkpad 3 gegen ergonomische Blättertasten an der Seite, wie bei den Vorgängern entschieden hat. Gerade bei großen Geräten finde ich das Blättern mit den Tasten unterhalb des Bildschirms sehr unhandlich, weil der Reader einhändig gehalten nicht so gut austariert ist. Beim Testlesen – übrigens mit dem neuen Eberhofer – habe ich durch die Bank per Tippen aufs Display geblättert. Das mache ich bei den kleineren PocketBooks in der Regel nicht. Wirklich bequem lassen sich die Tasten einhändig nur im Querformat nutzen. Und dort fehlt mir für den großen Bildschirm die Zweispaltigkeit. Gut, mit dem Cool Reader lässt sie sich einstellen, schön wäre es, wenn es auch die eingebaute Leseapp könnte.

Blättertasten und Anschlüsse am PocketBook Inkpad 3

Blättertasten und Anschlüsse an der Unterseite des PocketBook Inkpad 3

Durch das neue Gehäuse ist der Powerknopf von der Oberseite des Readers leider wieder an die Unterseite gewandert, aber PocketBook hat ihn diesmal völlig unüblich auf die linke Seite gesetzt. Das ist verwirrend, da er bei allen anderen Readern traditionell rechts sitzt und ich ihn dort auch suche. Der weiße Knopf ragt etwas auf dem Gerät heraus und lasst sich dadurch gut ertasten. Im Knopf selbst befindet sich zudem die Status-LED, die den kompletten Knopf beleuchtet, wenn der Reader etwas arbeitet. Also ein Buch öffnet, die Seitenzahlen berechnet oder auf den internen Speicher zugreift. Weil der Knopf etwas aus dem Gehäuse herausragt, empfinde ich das Leuchten des Powerknopfes bei der normalen Nutzung als störend. Bei früheren Geräten war dies besser gelöst. Die dortigen Powerknöpfe hatten die Farbe des Gehäuses und die LED leuchtete nur ein Symbol aus. Mit das Erste, was ich am Inkpad 3 daher ausgeschaltet habe, war daher das permanente Leuchten der Status-LED.

Durch neue Hardware hat PocketBook es beim Inkpad 3 erstmals geschafft, den Verbrauch des Gerätes im Standbymodus drastisch zu senken. Bei meinen Tests verringerte sich die Akkuladung im Standby innerhalb von 12 h um nicht mal ein Prozent. Ein zur gleichen Zeit in den Standbymodus versetzter Touch HD 2 verlor hingegen ganze vier Prozent. Damit wäre der Inkpad 3 das erste Gerät von PocketBook, mit dem sich Sleep-/Wakeup-Hüllen praktisch nutzen lassen. Also Hülle zuklappen, Reader schläft, Hülle aufklappen und ohne Verzögerung weiterlesen. Die passenden Hüllen dazu sind schon fast fertig, hängen aber durch das chinesische Neujahr noch dort fest. Deshalb sind sie erst irgendwann im März April erhältlich.

Die passende Hülle

Update vom 11.04.2018: Mittlerweile ist die erste Hülle direkt von PocketBook erhältlich.

PocketBook "Cover COMFORT brown"-Hülle

PocketBook “Cover COMFORT brown”-Hülle

Das Außenmaterial der rund 153 g schweren Hülle besteht aus recht glattem Kunstleder. Nach dem Auspacken ist ein starker Klebergeruch vorhanden, der erfahrungsgemäß nach ein paar Tagen verflogen sein sollte. Normalerweise wird dieser Geruch durch ein Silikatpäckchen verhindert, das der Verpackung der Hülle fehlt.

Der Reader selbst wird — wie bei PocketBook üblich — mit vier ledernen Ecken in der Hülle gehalten. Dazu wird das Gerät am Besten zuerst in die beiden unteren Ecken eingeschoben. Danach lassen sich die oberen Ecken etwas fitzelig um die oberen Ecken des Gerätes klappen. Die Höhe der Ecken sind perfekt an die Stärke des Inkpads angepasst, da schlackert nichts herum. Einmal eingesetzt, sitzt der Inkpad 3 wirklich sehr sicher in der Hülle.

Das Innenmaterial der Hülle besteht aus Stoff, im Deckel selbst ist ein Einschub für Karten oder ähnlich flache Dinge (Kreditkarten, Ausweise). Dieser Einschub besteht aus Kustleder, der sich beim nach hinten umgeschlagenen Deckel genau unter den Fingern befindet. Durch das glatte Material fasst sich die Hülle beim Lesen etwas kälter und glatter an, als es bei Hüllen, die auf der Innenseite durchgängig mit Stoff bezogen sind. Zugeklappt wird der Deckel mit Magneten an den Lederecken gehalten.  Weil die Hülle ist an den Kanten etwa 3-4 mm breiter als der Reader ist, schützt sie das Gerät sehr durch versehentliches seitliches Anschlagen. Außerdem unterstützt sie den Standbymodus des Inkpad 3, d.h. das Gerät ist sofort nach dem Öffnen der Hülle lesebereit und wird durchs Schließen auch wieder in den Standby versetzt, vorausgesetzt natürlich, im Reader ist der Standybymodus eingeschaltet und das automatische Abschalten deaktiviert.

Die “Cover COMFORT brown”-Hülle kostet 30 € und ist bei PocketBook direkt erhältlich.

Sobald es noch mehr Hüllen für den Inkpad 3 gibt, werde ich einen eigenen Artikel draus machen.

Bildschirm

Beim Bildschirm selbst gibt es vier Neuerungen. Zunächst ist die Bildschirmdiagonale um 0,2 Zoll auf 7,8 Zoll geschrumpft. Dann wird jetzt endlich auf ein Carta-Display gesetzt, das ausgeschaltet einen minimal helleren Hintergrund hat, wodurch sich der Schriftkontrast verbessert hat. Außerdem hat das neue Display nun eine höhere Auflösung, nämlich 300 ppi statt 250 ppi. Dadurch lassen sich insbesondere kleine Schriften besser erkennen, da hier keine verpixelten Stufen mehr erkennbar sind. Und zu guter Letzt hat das neue Display nun auch das Smartlight, also den Blaulichtfilter, der eigentlich gar kein blaues Licht herausfiltert, sondern statt den zehn weißen LEDs zusätzlich neun orangefarbige dazu schalten kann.

Die Qualität der Bildschirme war ja bei PocketBook lange Zeit ein schwieriges Thema, aber seit dem Touch HD gibts daran eigentlich nichts mehr auszusetzen. Und so ist auch die Ausleuchtungsqualität beim Inkpad 3 auf einem sehr guten Niveau, auch wenn der Bildschirm meines Testexemplares einen leichten Helligkeitsverlauf hat. Zudem ist die Schrift im direkten Vergleich zum Touch HD 2 etwas grauer. Das mag aber auch an der zusätzlichen touchfähigen Schicht liegen, die dem Touch HD 2 aufgrund der anderen Toucherkennung (infrarot) fehlt. Ich muss dazu sagen, dass es sich nur um Nuancen handelt, die ich als eReadertester sehe, wenn ich gezielt danach suche. Beim Lesen bemerke ich den Helligkeitsunterschied nur im Querformat und dann stört es mich dort auch nicht weiter.

Doch nochmal zurück zum Blaulichtfilter. Dieser hat eine Automatik eingebaut, die das Licht immer gelber/orangener werden lässt, je später der Abend ist. Außerdem hat er auch noch eine Helligkeitsautomatik, die entsprechend der Uhrzeit die Helligkeit der Beleuchtung dimmt. Diese ist allerdings nur eine Halbautomatik, da der Inkpad 3 keinen Helligkeitssensor (wie der Sense) hat. Wie bei der Smartlightautomatik basiert sie auf der reinen Zeiteinstellung.

Automatik für Helligkeit und Smartlight konfigurieren

Automatik für Helligkeit und Smartlight konfigurieren

Beim Inkpad 3 ist neu, dass beide Automatiken selbst „programmiert“ werden können. In den „Persönlichen Einstellungen“ gibt es dazu einen eigenen Punkt „Erweiterte Einstellungen für die FrontBeleuchtung“, bei dem verschiedene Profile dafür angelegt werden können. Für jede Stunde des Tages kann darin Dan festgelegt werden, welche Helligkeit und welchen Wert das Smartlight bekommen soll. Das ist von der Bedienung her zwar relativ selbsterklärend, aber etwas langwierig einstellbar, da sich nicht nur die Zeiten vom frühen Abend bis in die frühen Morgenstunden ändern lassen, sondern alle 24 Stunden des Tages. Ich habe damit mal herumgespielt, fand es dann doch sehr aufwändig, weswegen ich die Automatiken ausgeschaltet habe, und mir nur die Helligkeit und Lichtfarbe einstellt habe, die mir gefallen haben.

Software

Wie bei PocketBook üblich, ist auch auf dem Inkpad 3 die gleiche, umfangreiche Software installiert, hier mit ein paar Zusatzfunktionen versehen. eBooks landen auf dem Reader per USB-Kabel, Browser, PocketBook-Cloud, Dropbox oder E-Mail.

Die eBook-Bibliothek bietet umfangreiche Möglichkeiten, um die vielen eBooks zu verwalten, die auf dem 6,7 GB großen internen und bis 32 GB großen externen Speicher passen. Sie wertet nicht nur die üblichen Dinge wie Autor und Titel aus, sondern auch Schlagworte oder Informationen zur Serie. Selbst die Klappentexte werden — so vorhanden — angezeigt. Die Bücher lassen sich auch in eigene Sammlungen stecken oder als Favorit markieren. Auch Freunde eigener Ordnerstrukturen werden die Bibliothek lieben, denn hier können sie sich austoben.

Abhängig davon, nach welchen Kriterien die eBooks gefiltert werden, lassen sie sich auf vielfältige Weise sortieren. Also nicht nur nach Titel oder Autor, sondern auch nach Serienindex, Dateinamen oder dem Hinzufüge- oder Öffnungsdatum. Sehr praktisch finde ich die Funktion, mit der sich auch andere Bücher eines Autors anzeigen lassen. Diese steckt im Menü eines eBooks, wenn dieses länger angetippt wird.

Die Benutzeroberfläche ist im Allgemeinen nicht wirklich an die Größe des Bildschirms angepasst, sondern im Wesentlich nur aufgeblasen. Das sieht man an den großen Symbolen und vergrößerten Schriften der  Oberfläche — gerade auf der Startseite würden oben locker mehr als die drei zuletzt geöffneten eBooks passen. Mit dem ersten Firmwareupdate hat PocketBook in der Bibliothek eine zweite Listenansicht eingeführt, die achteinhalb Einträge statt fünfeinhalb anzeigt. Wenn man jetzt noch die Schriftgröße der Oberfläche – insbesondere in der Bibliothek – anpassen könnte, würden sicher auch neun Einträge reinpassen. Oder die Texte, die sonst abgeschnitten werden.

Musik und Hörbücher hören

Der Inkpad 3 kann Musik oder Hörbücher wiedergeben, die im MP3-Format vorliegen müssen. Das Gerät hat aber weder einen Audioausgang direkt eingebaut und auch keinen Bluetoothchip. Um einen Kopfhörer anzuschließen, muss zwischen diesen und dem Micro-USB-Anschluss ein mitgelieferter Audioadapter gesteckt werden. Während der Audioadapter angeschlossen ist, lässt sich der Reader weder mit dem PC verbinden, noch aufladen.

Die Audiodateien selbst werden in der Bibliothek nicht angezeigt, sondern sind nur über den Audioplayer erreichbar. Dort werden alle Titel, die das Gerät in der Ordnerstruktur findet, in einer Ebene dargestellt. Um sie dort wenigstens ein wenig zu strukturieren, können Wiedergabelisten angelegt werden. Musik kann auch im Hintergrund laufen, während man eine Runde liest, spielt oder im Web surft. Und auch im Standby läuft die Musikwiedergabe unendlich weiter, denn nach dem letzten Lied fängt der Reader wieder von vorn an. Ob das so ganz im Sinne des Erfinders ist, mag ich bezweifeln, besonders im Hinblick auf den neuen stromsparenden Standbymodus. Beim Wechsel zwischen den Titel knackst die Audioausgabe bisweilen ziemlich stark. Je nach Abspielgerät ist das ein sehr unangenehmes Geräusch. Bei einem Kopfhörer war das Knacksen beispielsweise kaum zu hören, bei einem angeschlossenen Lautsprecher hingegen sehr.

eBooks lesen

Die interne Leseanwendung stellt das eBook grundsätzlich einwandfrei dar, einen Absatzbug gibt es nicht, der den letzten Absatz auf der Seite verschluckt. Acht vorinstallierte Schriften sorgen für etwas Abwechslung beim Lesen. Eigene Schriften, die im Open- und TrueType-Format vorliegen, können nachinstallieren werden, indem sie im Systemverzeichnis „system/fonts/“ landen. Auswählen lassen sie sich im Buch dann über das Menü, wo sie auch in fett oder kursiv ausgewählt werden können. Natürlich nur, wenn auch der entsprechende Schriftschnitt existiert. Rand- und Zeilenabstand lassen sich einstellen und auch die Silbentrennung, sofern das Buch dies unterstützt. Leider ist es nach wie vor nicht möglich, die Textausrichtung nach linksbündig oder Blocksatz zu ändern. Letzteres würde gerade im Zusammenspiel mit der eingeschalteten Silbentrennung für eine ausgewogenere Textdarstellung auf der Seite sorgen. Die Darstellungsoptionen merkt sich das Gerät buchübergreifend, was ich sehr bequem finde.

Wer gern viel Platz für den Text auf der Seite möchte, kann die obere Status- und die Fußleiste ausblenden. Wer lieber die Seitenzahlen anzeigen möchte, kann sich zwischen der Standardzählung entscheiden, die für eine Buchseite rund 1500 Zeichen pro Seite ansetzt. Dadurch braucht es je nach eingestellter Schriftgröße mitunter einige Blättervorgänge, bis die Seite weitergezählt wird. Allerdings stellt der Inkpad 3 aufgrund der Bildschirmgröße schon so viel Text auf der Seite dar, dass oft auch bei eingestellter Standardseitenzahl ein einziger Blättervorgang den Seitenzähler erhöht. Alternativ errechnet das Gerät aber auch die Seitenzahl anhand der eingestellten Schriftgröße. Eine Darstellung des Lesefortschritts in Prozenten, Minuten bis zum Buch- oder Kapitelende oder als Fortschrittsbalken gibt es leider nicht.

Um die Schriftgröße während des Lesens zu ändern, kann sie per Zoomgeste vergrößert oder verkleinert werden. Dabei ist die neue Größe stets sichtbar. Im Gegensatz dazu lassen sich Helligkeit und Farbe der Beleuchtung nur übers Menü ändern. Die Menütaste dient — länger gedrückt — auch als Lichtschalter.

Wer lieber im Querformat liest, braucht den Reader nur zu drehen, ein neuer Lagesensor erkennt die Ausrichtung und dreht den Text mit. Momentan reagiert das Gerät auf die Lageänderung noch etwas träge. Die automatische Ausrichtung lässt sich auf Wunsch auch abschalten. Eine Einstellung, die im Querfomat den Text in zwei Spalten anzeigt, fehlt leider.

Update vom 19.03.2018

Wie Stefan in den Kommentaren schreibt, zeigt der Reader im Querformat durchaus zwei Spalten an: Nämlich, wenn die Schriftgröße auf 7pt herab gesetzt wird. Das ist doch schon mal ein Ansatz, der ausbauensfähig ist.

eBooks vorlesen lassen

Über die eingebaute Text-to-speech-Engine kann auch der Inkpad 3 eBooks vorlesen lassen. Dazu muss — wie bei der Audiowiedergabe — der mitgelieferte Audioadapter angeschlossen werden. Die deutschen Stimmen „Hans“ und „Marlene“ lassen sich nachinstallieren, allerdings dauert der Download über das Gerät ungewöhnlich lange. Besser, man lädt sich die Stimmen von PocketBooks Website herunter und installiert sie manuell. Hier ein Vorlesebeispiel mit Marlene:

eBooks mit dem Cool Reader lesen

Wie bei PocketBooks üblich, lassen sich eBooks ohne Kopierschutz auch mit dem Cool Reader lesen. Obwohl die auf dem Inkpad eingebaute Lesesoftware bis auf ein paar Abstriche sehr gut ist, nutze ich den Cool Reader, um den Text im Querformat in zwei Spalten anzuzeigen. In Verbindung mit den Blättertasten macht das Lesen damit richtig viel Spaß:

Mit dem Cool Reader zweispaltig im Querformat lesen

Mit dem Cool Reader zweispaltig im Querformat lesen

Leider gibts bei genau diesem Feature mit der aktuellen Cool Readerversion ein Problem. Denn PocketBook hat offensichtlich die interne Verarbeitung der Ausrichtung geändert. So erkennt der Cool Reader den automatischen Wechsel ins Querfomat nicht, was ansich nicht problematisch ist, da man diese Automatik abschalten kann. Doch leider werden die Symbole für die Ausrichtung nicht angezeigt. Man kann die Ausrichtung zwar auch über die Einstellungen des Cool Readers unter “Bildschirmeinstellungen > Seitenausrichtung” ändern, aber nach dem Schließen des eBooks startet der Cool Reader kurz im Querformat, um sich gleich wieder zu beenden. Erst eine Änderungen des Wertes “cr3.pocketbook.orientation” auf 0 in der “cr3.ini”, die sich auf dem Reader unter “system/config/cr3/” befindet, setzt die Ausrichtung zurück und öffnet den Cool Reader wieder. Ich hoffe, dass der Entwickler der PocketBook-Version des Cool Readers meinen Hinweis im mobileread-Forum aufgreift.

Wer trotzdem mit dem Cool Reader lesen will, kann sich bis zu einer neuen Version nur damit behelfen, alle Einstellungen im Cool Reader zu setzen und danach die Konfigurationsdatei “cr3.ini” mit einem Schreibschutz zu versehen. Dann startet der Cool Reader immer im Hochformat.

Ich habe die aktuelle Cool-Reader-Version, die auch die Lichtfarbe per Geste ändern kann,  mal für den Inkpad 3 zusammengepackt.

Update vom 10.03.2018:
Wie Olaf in den Kommentaren bemerkt hat, entfernt ein installierter Cool Reader 3 die Symbole im Kontextmenü  des PB-Reader. Weil er das nicht nur in der aktuellen Version, sondern auch in allen früheren Versionen des Cool Readers macht (und wegen des oben beschriebenen Drehenfehlers), kann ich ihn derzeit nicht wirklich empfehlen. Ich lasse den Cool Reader aber trotzdem zum Download drin

PDF lesen

Ich werde oft gefragt, welcher eReader sich am Besten fürs Lesen von PDF-Dokumenten eignet. Und bisher war die Auswahl nicht besonders groß, zumal der Vorgänger des Inkpad 3 schon länger nicht mehr erhältlich war. Bei PDF-Dokumenten gilt in der Regel, dass ein größerer Bildschirm immer besser ist, weil im PDF-Format die Seitengröße direkt vorgegeben ist und bei der Anzeige auf den Reader überwiegend verkleinert wird. Dadurch werden auch die Texte verkleinert, die sich dann schlechter lesen lassen.

Die PocketBook-Reader bieten daher verschiedene Möglichkeiten, um die PDF-Seite ideal anschauen zu können. So lässt sich die PDF-Seite beispielsweise auf die Breite des Displays vergrößern. Das eignet sich hervorragend zum Lesen im Querformat. Mit jedem Blättervorgang wird die Seite des Dokuments erst nach unten geblättert, danach auf der nächsten gestartet. Das ist besser als das händische Herumgeschiebe auf der Seite, das andere eReader machen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Seite des PDFs komplett auf dem Bildschirm darzustellen. Dazu ist es sinnvoll, den weißen Rand um den Textinhalt zu entfernen. Der Inkpad 3 kann das automatisch machen, die manuelle Einstellung ist aber genauer. Nur so lassen sich zuverlässig auch die Seitenzahlen ausblenden.

Eine dritte Möglichkeit schließlich unterteilt die PDF-Seite zwei oder drei Spalten und blättert dann in entsprechender Reihenfolge durch. Damit lässt sich die Schrift im vergrößerten Ausschnitt einwandfrei (auch ohne Brille) lesen.

Die beste Möglichkeit von allen ist aber der Reflowmodus, der Text und Bilder aus dem Dokument extrahiert und beides mehr oder weniger dem Dokument entsprechend linear wie ein eBook darstellt. Die Umwandlung des PDFs in reinen Text geht sehr schnell. Die Schriftgröße lässt sich (per Zoomgeste) ändern, die Schriftart leider nicht.

Wörterbücher

Dem geneigten Leser steht eine Vielzahl an Wörterbüchern zur Verfügung, die von Abbyy Lingvo stammen. Es stehen Übersetzungswörterbücher vom Englischen in verschiedene Sprachen (auch ins Deutsche) zur Verfügung. Unbekannte, deutschsprachige Begriffe lassen sich gar nicht nachschlagen, für Englische gibts das uralte Webster`s 1913-Dictionary. Wer will, kann Wörterbücher nachkaufen, neben weiteren Übersetzungswörterbüchern ist auch ein deutsches Nachschlagewörterbuch erhältlich.

Das Handling der Wörterbücher ist zudem nicht mehr ganz zeitgemäß. Beim Tippen auf ein Wort im eBook erscheint zunächst eine Auswahlleiste, aus der gewählt werden kann, ob das Wort bei Google gesucht wird oder ob es im Wörterbuch nachgeschlagen wird. Auch das Teilen in den sozialen Netzwerken ist möglich, dazu muss man aber einen ReadRate-Account haben.

Im Deutsch-Englisch-Wörterbuch selbst gibts eine kleine Ungenaugigkeit in der Darstellung, denn das ausgewählte Wort wird nicht kursiv dargestellt, sondern zeigt die entsprechenden HTML-Tags dafür an.

Sonstige Funktionen

Die Tastenkonfiguration des Inkpad 3 lässt sich — wie bei den PocketBooks üblich — in den Einstellungen an eigene Bedürfnisse anpassen und es ist möglich, einen eigenen Bildschirmschoner einzustellen, der angezeigt wird, wenn das Gerät abgeschaltet ist.

Wer sein Gerät mit Anderen nutzen möchte, kann für jeden Nutzer ein Profil anlegen, in dem der eigene Lesefortschritt und die Einstellungen zur Darstellung der Bücher gespeichert wird.

Die Geräteeinstellungen lassen sich zudem per Kennwort sichern, einen Passwortschutz, der das gesamte Gerät sperrt, gibt es allerdings nicht. Wer sich die Zeit vertreiben will, findet auch auf dem Inkpad 3 ein paar Spiele.

Kleine Fehlerchen?

Ein Running Gag beim Testen von neuen PocketBook-Reader ist ja, dass gerade ganz neue Geräte nach der Auslieferung von Fehlern nur so strotzen. Das war bis Anfang dieser Woche beim Inkpad 3 nicht anders, danach erschien das ersten Firmwareupdate, das eine ganze Menge Fehler ausgebügelt hat. Dennoch gibts auch jetzt noch eine kleinere Fehler, die sicher noch behoben werden. Ich bin da guter Dinge.

  • Beim Starten, Stoppen und Wechsel zwischen Audiotiteln knackt die Soundausgabe unangenehm stark. Das ist je nach Ausgabegerät unterschiedlich stark wahrnehmbar.
  • Audio läuft im Standby in einer Endlosschleife weiter bis der Akku leer ist.
  • E-Books lassen sich nicht vom Inhalteserver von Calibre oder alternativen Webapps (COPS) herunterladen. Der Download aus der Onleihe hat aber funktioniert.
  • PDF-Dokumente brauchen trotz Dualcore-CPU und 1 GB Arbeitsspeicher verhältnismäßig lange beim Laden (8 s für 18 MB großes PDF einer c´t-Ausgabe). Zum Vergleich: Der Touch HD 2 öffnet das gleiche Dokument in der Hälfte der Zeit, obwohl dieses Gerät nur einen Prozessor und die Hälfte des Arbeitsspeichers hat. Hier ist also noch erhebliches Potential vorhanden.

Zusammenfassung

Das könnte für den PocketBook InkPad 3 sprechen

  • Beleuchtung mit Blaulichtfilter
  • Weiterblättern per Tasten oder Touch
  • Minimaler Stromverbrauch im Standby-Modus
  • Tastenbelegung änderbar
  • Große Darstellung der Benutzeroberfläche
  • Umfangreiche Verwaltung/Sortierung der eBooks nach Ordnern, Regalen, Genres, Serien
  • Cloudunterstützung (Dropbox, PocketBook-Cloud)
  • eBooks können per e-Mail aufs Gerät gesendet werden
  • Unterstützt eBooks aus der Onleihe
  • Erweiterung des internen Speichers durch externe Micro-SD-Karte
  • Verwendung eigener Schriften möglich
  • Lesen ist im Querformat möglich
  • Kann Musik und Hörbücher abspielen (mp3)
  • Kann eBooks vorlesen

Das könnte gegen den PocketBook InkPad 3 sprechen

  • Audioausgang nur über Adapter
  • Bei angeschlossenem Audioadapter lässt sich der Reader nicht aufladen
  • Kein Blocksatz einstellbar

Preise und Bezugsquellen

Fazit

Dem Vorgänger des Inkpad 3 schrieb ich noch ins Testfazit, dass man bei der Displayqualität bei PocketBook immer mal ein Auge zudrücken sollte. Schon seit dem Touch HD trifft dies nicht mehr zu und auch der Bildschirm im Inkpad 3 ist erste Sahne. Durch die gleichmäßige Ausleuchtung und das stufenlose Anpassen der Lichtfarbe lassen sich eBooks darauf hervorragend lesen. Einzig einen besseren Schriftkontrast hätte ich mir gewünscht, aber da spricht nur der eReadertester, denn im Lesealltag fällt das gar nicht auf.

Von der Software her gibts an den PocketBooks ja generell sehr wenig auszusetzen und auch der Inkpad 3 ist wieder mit Funktionen vollgestopft. Ich würde mich mal soweit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass er sich von allen bezahlbaren eReadern am besten fürs Lesen von PDFs eignet.

Insgesamt ist PocketBook mit dem Inkpad 3 ein ganz großer Wurf gelungen. Ich kann das Gerät ausnahmslos all jenen empfehlen, die mehr Text auf der Seite darstellen wollen oder die PDF-Dokumente lesen (müssen). Aber auch wer Probleme hat, schwere Geräte zu halten, oder generell eine größere Benutzeroberfläche braucht, macht mit dem Inkpad 3 nichts verkehrt. Den Preis von 229 € halte ich in Anbetracht der gebotenen Funktionsvielfalt für mehr als angemessen.

Kleiner Tipp am Rande: Wer einen Reader für Mutter, Vater, Oma oder Opa sucht, der sich von der Ferne aus mit neuen Büchern bestücken lässt, kann bedenkenlos zu diesem oder einem anderen PocketBook-Gerät greifen und dafür die Synchronisation via Dropbox nutzen.

Datenblatt anschauen

Alternativen zum PocketBook InkPad 3


Wirst du dir den PocketBook Inkpad 3 zulegen


Das in einigen Bildern aufgeschlagene eBook ist übrigens dieses hier:

Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen »Mona« Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch …
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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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86 Kommentare

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  1. Hagen Kionke sagt:

    Vielen Dank für diesen umfassenden Test und Deine Arbeit für uns!
    Ich überlege noch, ob ich den Epos oder das Inkpad3 anschaffe.

    • Michael sagt:

      Für den Epos spricht aus meiner Sicht eigentlich nur, dass er an die Tolinocloud angebunden ist (wenn man da schon verbandelt ist). Und der Blocksatz in den Leseeinstellungen.

    • Klaus sagt:

      Hallo Michael,

      vielen Dank für deinen ausführlichen und gut lesbaren Test. Ich überlege mir auch, das neue Inkpad 3 zu kaufen.

      Wie du schon schreibst “Eine Darstellung des Lesefortschritts in Prozenten, Minuten bis zum Buch- oder Kapitelende oder als Fortschrittsbalken gibt es leider nicht.”, wurde mir auch so vom Support bestätigt.

      Da ich mit meinem Kindle fast ausschließlich abends im Bett lese, ist aber gerade das die Funktion, die ich jeden Tag benutze. Wenn ich müde werde schaue ich nach, ob ich noch das Kapitel zu ende lese, oder am nächsten Absatz aufhöre. Oder wenn ein neues Kapitel beginnt schaue ich, ob es sich noch für den Abend lohnt weiter zu lesen.

      Hier meine Frage an alle die sich mit Cool Reader und Koreader auskennen:
      Kann ich bei Cool Reader oder Koreader einstellen, dass mir die Zeit oder die Anzahl Seiten bis zum Kapitelende angezeigt wird?

      Vielen Dank
      Gruß Klaus

      p.s.:
      Wäre schön, wenn PocketBook das in seiner eigenen Lese-Software mal integriert. Es muß ja nicht unbedingt wie beim Kindle die Zeit in Minuten sein, die Anzahl Seiten bis zum Kapitelende würde ja auch reichen. Das kann doch nicht so kompliziert sein!

      • Michael sagt:

        Ich kenne nur den Cool Reader und der zeigt auf Wunsch einen Fortschrittsbalken mit Kapitelnummerierung, aber auch die Seitenzahlen in dieser Art: 65/210.

        • Klaus sagt:

          Danke für die schnelle Antwort. Dann bleibe ich vorerst beim Kindle.

        • trekk sagt:

          Der CR zeigt die Seitenzahl auch so an, dass man die Seiten bis zum Kapitelende erkennen kann: 65/3/210. In dem aktuellen Kapitel verbleiben also im Beispiel 3 Seiten.

        • Michael sagt:

          Ich hab sogar extra einen Screenshot angefertigt, aber vergessen, ihn hochzuladen und zu verlinken. hier ist er also:

          Die Statuszeile kann folgendes anzeigen (hier mal alles aktiviert, lässt sich einzeln abschalten)

          • Abwechselnd Titel bzw. Autor
          • aktuelle Uhrzeit
          • aktuelle Seite / Seiten bis Kapitelende / Gesamtseiten
          • Buchfortschritt in Prozent
          • Akkustand in Prozent
          • Fortschrittsbalken (hier mit Kapitelmarkierungen)
  2. Iwan sagt:

    Ein klasse Testbericht , wie immer hier. Danke!
    Bevor ich eins bestelle, würde ich gern wissen ob auch der Koreader installierbar ist, so wie auf dem InkPad 1 und TL3 ? Damit wird PDF-lesen noch um einiges verbessert…

    • trekk sagt:

      Momentan kann man den KoReader noch nicht auf dem Inkpad 3 installieren, aber das Problem ist bereits auf der Entwicklerseite gemeldet und man arbeitet daran (Issue #3687 auf der Githubseite des KRs).

      • Iwan sagt:

        Vielen Dank,@trekk!
        Ohne Koreader (und Coolreader3 Fork) kaufe ich kein Pocketbook mehr. Weil die immer noch nicht imstande sind den Blocksatz und zusaltbaren Bold (Kontrastverstärkung ist besonders wichtig bei vielen PDFs) zu implementieren, was andere schon seit Jahren anbieten. Ein Gerät im Jahre 2018 und für EUR 230.- sollte das, eigentlich, können, denke ich…

        • trekk sagt:

          Verstehe ich gut. Ich nutze daher grundsätzlich alternative Lesesoftware, ob für Kobo, Kindle oder Pocketbook. KoReader sollte aber auf dem Inkpad 3 auch bald laufen. Ich habe das Gerät heute bekommen und bin bisher sehr begeistert. Mit KR und CR ist das dann ein Top-Gerät.

  3. Lucy sagt:

    Gibt es einen Unterschied bei der minimalen Beleuchtung zwischen dem Touch HD2 und dem Inkpad 3? Ist eines der Geräte deutlich heller oder sind beide ähnlich hell?

  4. serverus sagt:

    Bei meinem Geräten war das Inkpad3 tatsächlich ein wenig heller als der Touch HD2

  5. Lena sagt:

    Danke für deinen wie immer ausführlichen Test Michael,
    Folgendes möchte ich, seit einer Woche auf dem Inkpad 3 lesend, anmerken und bestätigen:

    – Bin erleichtert, dass nach Foto auch bei dir der obere Gehäusespalt ein wenig größer ist als die beiden seitlichen. Also alles in Ordnung bei mir.

    – Der Reader liegt leicht in der Hand, einhändiges Lesen ohne Weiteres möglich, zumal die ecken unten abgerundet sind. Das Gehäuse zieht keine Fingerabdrücke an. Das PB reist bei mir mit in einem Sleeve für den Kobo Aura One.

    – PDF lesen macht Spaß mit diesem Ding, in der Tat.

    – Blocksatz sollte nun auch mal langsam einstellbar sein, ich gebe dir absolut recht. Daß er es nicht kann, ist der Grund, warum ich technisch nicht affine LeserInnen PocketBooks nicht empfehle, obwohl es meine Lieblingsreader sind.

    – Eine Möglichkeit, eingebettete Bilder extra und groß anzuschauen wäre der i-Punkt. (Mir fällt der Fachbegriff dafür grad nicht ein).

    – Der Powerknopf liegt ein wenig blöd, ja. Ich lese meist einhändig und mit halte mit der linken Hand: Trotzdem stört der Knopf in der Praxis nicht wirklich. Immerhin

    – Kontrast ist gestochen scharf, Ausleuchtung ohne Makel.

    Ich bin immer noch vollkommen begeistert, ein fast perfekter Reader, so auch mein Urteil.

    • Michael sagt:

      In Bezug auf den Blocksatz habe ich aber gemerkt, dass es Leser gibt, die gern im Flattersatz lesen und die es nicht stört, wenn es keinen Blocksatz gibt. Ich fänds aber schon schöner, wenn man die Wahl hat.

      • Lena sagt:

        Das stimmt, es gibt durchaus Flattersatzliebhaber. Aber wie du ja auch richtig schreibst: Man sollte nach Bedarf einstellen können. Aber ob das diesbezüglich noch was wird mit PB?

        • Michael sagt:

          Och, ich hab die Hoffnung da noch nicht aufgegeben. Außerdem ist ja noch genug Platz in den Einstellungen vorhanden. Auch für einen 2-Spalten-Modus. :D

  6. MariaJose sagt:

    Vielen Dank Michael für Deinen ausführlichen Test!! :-)
    Wie immer bei Dir in bewährter Qualität! :-)

    Mein Inkpad 3 ist unterwegs, da bin schon gespannt darauf!

    Bzgl. Blocksatz: bei meinen Büchern stelle ich den Blocksatz in Calibre ein. Danach übertrage ich die Bücher zu meinem TL3. Da ich sowieso die ganze Metadaten, Seitenzahl, etc. in Calibre pflege ist es für mich keinen großen zusätzlichen Aufwand den Blocksatz auch dort einzustellen.

    Viele Grüße, Marie

    • Lena sagt:

      Da hast du schon recht Marie, für uns ist das Einstellen von z. B. Blocksatz statt Flattersatz (oder auch umgekehrt, je nach Bedarf) kein Problem, für die Verbreitung des PocketBooks aber vielleicht doch: Es gibt viele LeserInnen, die sich mit Calibre und derartigen Dingen nicht wirklich beschäftigen wollen (kenne einige im Freundeskreis), die Möglichkeiten der Textformatierung im Sinne von Textrichtung aber nutzen wollen. Für die wäre dann z. B. ein Tolino die bessere Wahl, obwohl das PocketBook eigentlich der bessere Reader wäre.

  7. return2end sagt:

    Tach zusammen,
    wird das Inkpad 3 problemlos von calibre erkannt und gibt es die Möglichkeit das aktuelle Buchcover im standby Modus anzeigen zu lassen?
    Vielen Dank und schönen Tag Euch

    • Michael sagt:

      …wird das Inkpad 3 problemlos von calibre erkannt…

      Erst in der nächsten Calibreversion (3.19), die voraussichtlich übernächsten Freitag herauskommt

      …gibt es die Möglichkeit das aktuelle Buchcover im standby Modus anzeigen zu lassen?

      Nein, das geht nur, wenn der Reader komplett ausgeschaltet wird. Im Standby wird nur eine Art Sprechblase angezeigt

  8. tokolosh sagt:

    Ich habe den Reader gerade als Nachfolger für meinen PocketBook TouchLux 1 bestellt und sage DANKE für die ausführlichen Testberichte.

    Ich werde auf dem Reader zwei Formate benötigen:

    – mit LaTeX generierte A5-Pdfs : bin gespannt, ob die wirklich im Hochformat lesbar sind.

    – aus MarkDown generierte Html-Dateien. Hier kann ich mich dunkel erinnern, den alten TL1 mit einem externen Silbentrennprogramm gepimpt zu haben. Hoffe aber, das ist beim IP3 nicht mehr notwendig.

    • Michael sagt:

      Hier kann ich mich dunkel erinnern, den alten TL1 mit einem externen Silbentrennprogramm gepimpt zu haben. Hoffe aber, das ist beim IP3 nicht mehr notwendig.

      Also ich hab die Tage mal mit der Silbentrennfunktion herumgespielt und sie dürfte jetzt bei jedem eBook verfügbar sein. Vor Jahren war ja mal die Rede davon, dass sie nur für entsprechend vorbereitete Bücher zur Verfügung steht.

  9. Ulla sagt:

    Hallo zusammen,
    seit gestern bin ich stolze Besitzerin des Inkpad 3. Mein erster Eindruck ist durchweg positiv. Das Display schön gleichmäßig und (im Gegensatz zum Tolino Epos) ein absolutes Leichtgewicht.
    Habe aber 2 Fragen:
    Ich habe heute morgen festgestellt, dass die Uhr ca. 15 Minuten nachging, daraufhin gleich nochmal über “synchronisieren” richtig eingestellt. Aber als ich heute heimkam, war die Uhrzeit schon wieder 5 Min. hintendran *grmpf*. Neue Software ist bereits drauf, W-Lan ausgestellt
    Hat das schon jemand beobachtet?
    Und dann noch zum Coolreader: Habe ich heute installiert, hat auch soweit geklappt. Allerdings habe ich erst im Nachhinein festgestellt, dass ich meine Onleihe-Bücher nicht mehr aufmachen kann. Bei “öffnen mit …” wird mir nur der CR oder der PB-Reader angeboten (kein Adobe). Was muss ich denn da wo ändern? Bitte wenn möglich in “einfachen” Worten, bin nicht sooo der Computerspezialist *g*.
    Vielen Dank schonmal im Voraus! Viele Grüße

    • Michael sagt:

      Der Cool Reader kann keine eBooks mit DRM öffnen, dafür musst du den internen Reader von PocketBook (PBReader) nutzen. Wegen der Zeit ist mir gerade aufgefallen, dass die automatische Zeitsynchronisation 5 min hinzu addiert. Als würde der Zeitserver eine falsche Zeit messen. Mal schauen, um wieviele Minuten der Reader morgen früh abweicht (ich schalte WLAN mal ab).

      • Ulla sagt:

        Danke für die Info! Mein Problem ist, dass auch der PB-Reader ein DRM-Buch nicht öffnen kann, solange der CR installiert ist. Habe den CR wieder deinstalliert und das Öffnen funktioniert ohne Probleme … Da ich überwiegend Onleihe lese, macht der CR für mich im Moment keinen Sinn, schade!
        Ich bin mal gespannt, was der Uhrentest bei Dir ergibt 😏. Viele Grüße

    • trekk sagt:

      Leider kann ich das Phänomen mit der Uhrzeit auch beobachten. Innerhalb von wenigen Stunden geht die Uhr bereits einige Minuten nach, egal, ob die Uhrzeit zuvor manuell oder automatisch auf den richtigen Stand gebracht wurde.

      Bei den beiden Inkpad 3, die ich zuvor bei mir hatte, konnte ich das Phänomen nicht beobachten, obwohl alle Geräte gleich eingestellt wurden und auch die aktuellste Firmware hatten.

      Was hat denn Dein Test ergeben, Michael?

      • Frank sagt:

        Hi @Michael, @Trekk,
        auch ich kann das uhrzeitproblem bestätigen. Egal ob mit “interner” Uhr des IP3 oder wenn ich online bin (wird automatisch Zeiteinstellung emacht) habe ich keinen Zeitversatz.
        Übrigens die Server im Netz werden nicht vom 50Hz Strom gesteuert, sondern von sogenannten Timeservern. Dazu gibt es auch ein eigenes Protokoll im Netz. Un diese Timeserver hängen an der Atomuhr.

        Noch eine Frage zu der Beinflussung zwischen PB und cr3. Ich habe dazu keine Veränderungen bemerkt. Allerdings ist bei mir in der config Datei noch ein Eintrag eines adobeViewer.app der sich als “PB (genau)” im “Öffnen mit” darstellt der PB heisst nur “PB (Schnell). Das funktioniert übrigens auch schon seit dem PB pro 603 (der noch bei mir im Einsatz ist).
        Wäre ja auch schon komisch, wenn die beiden Reader sich “bekämpfen”, was macht dann der KoReader, wenn noch mit drauf ist ? Sie haben ja als Gemeinsamkeit alle die extensions.cfg!

        @trekk,
        ich habe übrigens noch kein Erfolg mit Deiner Wörterbuch datei, sie ist nicht in cr3 zu bekommen. Das lange drücken der Datei unter PB tut keinen Erfolg bzw. Auswirkung briingen???
        Tschau und schönes WE
        Frank
        (Psimo_de)

        • trekk sagt:

          Die automatische Synchronisation über WLAN stellt die Uhrzeit bei mir schon richtig ein, das ist nicht das Problem. Nachdem die Uhrzeit richtig eingestellt wurde – egal, ob manuell oder über WLAN – geht die Uhr nach ein paar Stunden aber wieder um Minuten nach. WLAN habe ich grundsätzlich aus.

          Das mit dem Wörterbuch habe ich ja schon mehrfach beschrieben:

          – Zunächst das dict, welches Du von mir geladen hast, in das dictionaries Verzeichnis kopieren.
          – In den Pocketbook-Einstellungen alle Wörterbücher deaktivieren und das dict von mir als einizges WB aktivieren (es müsste auch ohne diesen Schritt gehen, aber wir gehen mal auf Nummer sicher)
          – In einem englischen ebook in der Pocketbook Lesesoftware ein Wort lang drücken, im dann angezeigten Menü das Wörterbuch Icon drücken (das vierte von links).
          – Im sich öffnenden Übersetzungfenster rechts neben dem Stiftsymbol auf das Buchsymbol mit dem Haken drücken.
          – Hast Du alles so gemacht, wie ich das zuvor beschrieben habe, steht da nur Englisch-German.
          – Da noch einmal lang draufdrücken. Du bekommst die Meldung “English-German wurde ausgewählt”.

          Ab jetzt funktioniert das Wörterbuch auch im CR. Tut es das nicht, hast Du einen der beschriebenen Schritte nicht richtig ausgeführt. Viel Glück nochmal :)

          Wörterbücher im dict-Format funktionieren nur, wenn sie im Pocketbook dict-Format vorliegen.

  10. Serverus sagt:

    Liegt evtl. am 50 Hz Problem. Kam in den letzten Tagen auch in den Nachrichten. Das europäische Stromnetz produziert zur Zeit schlussendlich einen Fehler der Uhren nachgehen lässt. Vermutlich ist auch der Server betroffen.

    • trekk sagt:

      Ich glaube nicht, dass es daran liegt, denn das Problem mit dem Nachgehen tritt ja auch dann auf, wenn man die Uhrzeit manuell einstellt, und das WLAN nie an war.

  11. Olaf sagt:

    Hallo Michael,

    ich habe heute festgestellt, dass der CR aus Deinem Paket – zumindest bei mir – die Standardleseapp von PB weitestgehend unbrauchbar macht. Und zwar insofern, dass das Einstellungsmenü innerhalb eines Buches keine Icons mehr hat (also unten links z. B. steht “Einstellungen”, aber kein Icon, und so kann ich diesen Punkt nicht auswählen (Rand, Schriftart- und -größe etc). Gilt für alle anderen Menüpunkte unten analog. Das obere Systemmenü ist ok.

    Testweise Reader zurückgesetzt -> alles o.k -> CR installiert -> obiges Verhalten

    Hab mal ein weiteres Profil angelegt und dieses aktiviert. Dann klappt es auch mit der PB-Leseapp wieder, aber es ist kein CR verfügbar. Stand heute müsste ich also 2 Profile erstellen.

    Hier mal ein Link zu einem Foto, wo man das sehen kann:

    https://www.dropbox.com/s/ez3eadh7wyy8qq8/20180310_134622.jpg?dl=0

    Kannst Du das bei Dir nachvollziehen?

    • Michael sagt:

      Das ist bei mir nur teilweise so (also einige Icons sind da, andere fehlen), aber mich wundert das massiv, weil sich beide Apps nicht in die Quere kommen sollten. Sind ja gänzlich unterschiedliche Programme mit eigenen Einstellungen. Die einzige Datei, die beide nutzen, ist die “extensions.cfg”, die regelt, welches Buch mit welcher App geöffnet werden soll.

      Ich glaube, das ist aber nicht nur das einzige Problem mit dem aktuellen Cool Reader und dem Inkpad 3. Das Drehen funktioniert ja auch nicht zuverlässig.

      • Michael sagt:

        Also ich habe nochmal ein wenig herumprobiert, es liegt am Zusammenspiel Inkpad 3 mit Cool Reader, tritt aber auch mit früheren CR3-Versionen auf. Dummerweise kann man die Funktionen im PB-Reader ohne die fehlenden Icons nicht bedienen. Ich ändere den Artikel oben ab und rate einstweilen von der Nutzung des Cool Readers ab. Macht ja so keinen Spaß. Danke für deine Rückmeldung.

  12. Sil sagt:

    Herzlichen Dank für deinen Test :-)

    Ich habe den CR3 wieder runtergeschmissen, weil ich die gleichen Probleme habe. Bei mir gab .B. auch keinen Icon für die Lichteinstellung mehr.

    • Tarik sagt:

      Schade, dass ist sehr ernüchternd.
      Ich hoffe, dass entweder der CR-Entwickler oder Pocketbook per Firmware-Update etwas daran ändern können.

  13. Stefan sagt:

    Im Landscape-Modus und bei kleinster Schrift (7pt) wechselt das Inkpad 3 automatisch
    in den 2 Spalten Lesemodus.

    Falls dies noch nicht bekannt war…

  14. Babs sagt:

    Viele Dank für den ausführlich Test! Ich habe mich jetzt entschlossen, es darauf ankommen zu lassen und habe es mir bestellt! Bin schon gespannt, habe bis jetzt immer auf Tolino gelesen. Mich interessieren die vielen Einstellungsmöglichkeiten!
    Jetzt noch eine Frage: Ich finde keinerlei Infos wegen eines passenden Covers! Nur im Testbericht ist von April zu lesen, auf der Homepage von pocketbook finde ich nichts! Gibt es ein passendes Cover eines anderen Herstellers?

    • Michael sagt:

      Ich finde keinerlei Infos wegen eines passenden Covers! Nur im Testbericht ist von April zu lesen, auf der Homepage von pocketbook finde ich nichts!

      Die Info zu den Covern habe ich vom Hersteller. Bei PocketBook stehen sie tatsächlich erst dann auf der Homepage, wenn du sie auch kaufen kannst. Also voraussichtlich irgendwann im April.

      Gibt es ein passendes Cover eines anderen Herstellers?

      Es gibt diese Filztaschen für den Kobo Aura One, die auch dem Inkpad 3 passen. Die Drittanbieter stehen mit ihren Hüllen vor dem gleichen Problem wie PocketBook, nämlich dem chinesischen Neujahr im Februar, bei dem dort kaum gearbeitet wurde. Dementsprechend kam die Produktion der Hüllen von PocketBook auch nicht in Gang bzw. wurde verzögert.

  15. Ulla sagt:

    Hallo, ich benötige nochmal Eure Hilfe: Wo kann ich bitte das (Mit)Drehen des Bildschirms deaktivieren? Ich habe leider im Benutzerhandbuch nichts gefunden …
    Ansonsten muss ich sagen: Super zufrieden. Einzig die Tasten zum Blättern finde ich ziemlich fummelig, dafür reagiert das Gerät aber auf jede Wischgeste einwandfrei (ist beim Tolino Epos z.B nicht immer so).
    Danke und viele Grüße!

  16. Ellen sagt:

    Hallo,

    ist dieser Reader auch wieder mit vorinstallierten Büchern bestückt?
    Das hat mich bei Pocketbook bisher nämlich immer gestört.

  17. Frank sagt:

    Hi all,
    Auf Hugendubel belommt man z. Zt. den InkPad 3 für 195,- €, wenn man bei Gutsschein einlösen: “OSTERSPAREN” eingibt. (in der Kasse )
    Ich danke das interessiert einige?
    Tschau
    Frank

  18. Frank sagt:

    Hi all,
    Da habe ich ja mal Glück gehabt. Mein InkPad3 wurde mir heute früh von Hugendubel bestätigt und von DHL für Donnerstag avisiert.
    Ich freue mich drauf.
    Gibt es noch was zu beachten bevor ich Ihn dann einschalte?
    Ich denke mal der cr3 für ihn ist die Version, die Michael hier in einem Thread eingstellt hat.
    Für die Wörterbücher hoffe ich, dass es dann auch wieder geht oder kann man mit selbst gekauften diese irgendwo einstellen?
    Wo wäre das und welches Format sollten diese haben.
    Ich habe mal geschaut, es gibt bei mir in der Buchhandlung einige, die etwas billiger und als e-book zu haben sind (9,99 pro Book, für DE-Eng und Eng-De fände ich das ganz OK).
    Es ist allerdings eine Auflage von 2010.
    Aber stört das?
    Danke allen für die Hinweise und den Tip mit Hugendubel.
    Tschau
    Frank

    • Michael sagt:

      Vergiss die Wörterbücher! Sie funktionieren mit dem Cool Reader nicht!

      • trekk sagt:

        Wörterbücher funktionieren im CR auf dem Inkpad grundsätzlich schon. Was Du allerdings benötigst sind einmal ein Wörterbuch im Pocketbook eigenen dict-Format und dann noch etwas Einstellarbeit. So geht es:

        – Das Wörterbuch nach system > dictionaries kopieren.

        – In den Pocketbook Einstellungen unter “Sprache und Tastatur” > “Verfügbare Wörterbücher” das kopierte Wörterbuch markieren.

        – In der originalen PB Leseapp – nicht im Cool Reader – im z.B. englischen Text mit langem Druck auf ein Wort das Menü und dann das Wörterbuch öffnen, Dein kopiertes Wörterbuch mit langem Druck auswählen.

        Sobald das Pocketbook Leseprogramm das Wörterbuch registriert hat, lässt es sich zukünftig auch im Cool Reader auswählen.

        Das Problem dürften aber geeignete Wörterbücher sein, da dict nicht gleich dict ist. Pocketbook hat da ein eigenes Format. Hast Du noch Wörterbücher von alten PB Readern, funktionieren die aber wunderbar. Ich hab das Englisch-Deutsch von meinem alten PB 602 genommen. Besser als nichts ;)

        • Frank sagt:

          Hi trekk,
          das sind ja zumindest Aussichten….
          Ich habe noch einen Pro 603. Habe ich dort auch welche drauf (oder in einer neuen FW-Update (habe das 2.1.3 noch nicht gemacht, weil dort keine wichtgen Änderungen waren). Also könnte ich das noch machen oder wo finde ich welche in der FW 2.1.2?
          Dictionary ist jedoch leer???
          Danke für Deine Hilfe.
          Ggf kannst Du mir ja mal Dein “altes” Wörterbuch zusenden (Anhängen?).
          Danke im Voraus
          Tschau
          Frank

        • trekk sagt:

          Hi Frank, Du kannst mir gerne eine PM auf https://www.e-reader-forum.de schicken. Das kriegen wir schon hin. Du findest mich da als … trekk ;)

        • trekk sagt:

          Nicht dict, sonder dic-Format. Ein Schreibfehler, sorry.

  19. Frank sagt:

    Hi Michael,
    Was ist daran dran die Wörterbücher ins sogenannte .dict Format zu wandeln?
    Ich dachte ich habe mal hier sowas geslesen? Kann das eigentlich nicht auch calibre? Ich bin da nicht so beandert nutze es immer nur zum konvertieren von epub zu rtf (das Format was ich seit meiner Sony Zeit nutze, PRS 505) bzw um andere Formate zu konvertieren (auch schon mal Epub zu mobi und zrk zu epub ;-)).
    Die Wörterbücher liegen ja m.E. im epub format vor
    Danke für einige Anregungen.
    Oder soll ich warten bis cr3 wieder zu Touch HD, 2 und InkPad 3 kompatible wird?
    Danke
    Tschau
    Frank

  20. Frank sagt:

    Hi Michael,
    ich habe in deinen Datenblatt gelesen, dass der InkPad3 einen Sensor für den Sleep-Cover hat.
    Kannst Du mir sagen an welcher Stelle der Magnet im Cover sitzen muss?
    Danke
    Frank

  21. Vladimir sagt:

    Für den einen oder Anderen ist evtl. Ires auch die boox Lösung interessant:
    https://youtu.be/65LwYx98IS4

    Leider in Deutschland nicht so bekannt. Ich besitze selbst den 6″ Firefly. Habe mich damals gegen Pocketbook entschieden, da Pocketbook mir bei der Bestellung ein defektes Gerät zugesandt hat und ich keine Lust auf Retoure etc. hatte. Der Funktionsumpfang und Formatabdeckung ist ähnlich.
    Evtl. ja auch was für den Michael für zum “reviewen”.

  22. Vladimir sagt:

    Entschuldigt die Fehler. Ein typischer Wurstfinger-Smarphone-Tastatur-Fall…

  23. Christian Preiß sagt:

    Ein schöner Test.
    Nur wenn bei diesem Pocketbook die Onlinefunktionen genauso funktionieren wie beim Inkpad2, nämlich gar nicht, egal ob Dropbox oder PocketBook Cloud, dann aber gute Nacht zusammen. Was will ich denn mit einem Gerät, was dermaßen viele Onlinefunktionen hat, von denen keine auch nur im entferntesten funktioniert.
    Da kann ich lieber ein kleines mit angeknabberten Logo nehmen. Da funktioniert die Sync über Cloud und Dropbox.

  24. Frank sagt:

    Hi @trekk,
    zu Zeit:
    Wie gesagt ich habe das problem nicht wenn es so wäre schaut das nach einem Hardwarefehler im IkPad3 aus der taktgeber arbeitet dann zu langsam, egal wie oft er von wo auch immer upgedatet wurde. ggf kann ein FW ipdate helfen
    @forkosigan sollte hier vielleicht mal was dazu sagen???

    nun zu dem WöBu:
    das was Du mir zum Downlod eingestellt hast war ein .dic kein .dict!
    bitte schau noch mal nicht das es daran liegt? oder muss ich es um benennen?
    Danke
    Frank

    • trekk sagt:

      War ein Schreibfehler. Dic ist richtig.

      • Frank sagt:

        Hi
        Das mit den Wörterbüchern hat geklappt. Es waren nun ca 25sek, dann ging es und der Hinweis kam auch, dass es ausgewählt wurde .
        Leider ist es nicht möglich auf diese Art und Weise mehrerere WöBü in cr3 “freizuschalten”. Es wird immrer nur das gerade im PB Reader ausgewählte genommen.
        Wo wird diese Auswahl eigentlich abgespeichert (irgend eine .ini datei?)
        Vielleicht ließe diese sich per Hand anpassen und dann übernimmt der cr3 auch mehrere WöBü???
        Ist ein Gedanke wert.
        Tschau und vielen Dank nochmal
        Frank

  25. Raggi sagt:

    Hallo,
    gibt es für den InkPad 3 eine passende Displayschutzfolie?

  26. Alexander Gstir sagt:

    Hallo Michael!
    Danke für Deine ausführlichen Tests und Deine Geduld bei der Beantwortung der Fragen. Den PB3 habe ich seit ein paar Wochen. Es stimmt, bei manchen E-Books wünscht man sich mehr Kontrast. Mir ist aufgefallen, dass dann die Seitenzahlen einen höheren Kontrat haben als die Schrift.
    Auf Anfrage an PocketBook erklärte man mir, dass die Seitenzahlen und Kopfzeile in Robotic Regular dargestellt werden. Also habe ich die Standartschrift darauf umgestellt. Meiner Meinung nach ist dies in fast allen Fällen die Kontrastreichste Schriftart.
    Ausprobieren.
    Alex

    • Frank sagt:

      Hi Alexander Gstir
      Ist ja interessant, woher hast Du die Schrift? Bei meinem IP3 habe ich diese nicht in meinem Reader gefunden.
      Danke für eine Quellenangabe.
      Tschau
      Frank

      • Alexander Gstir sagt:

        Hi Frank.
        Bei mir war sie auf dem IP3 und auf dem TouchLux 2 original drauf. Falls Du die Schrift möchtest, kannst Du über Michael meine Mailadresse bekommen und ich schick sie Dir.
        Alex

        • Frank sagt:

          Hi Alex,
          hat geklappt sind da, aber ich habe noch keine Zeit gefunden.
          Sorry
          Melde mich aber
          Tschau
          Frank

  27. Reinhard sagt:

    Kann jemand Angaben zum Kontrast-Vergleich zwischen
    InkPad 3 und tolino epos machen ?
    Für mich ist das entscheidend.

    Beim epos ist er etwas schwach.
    Nur weil ich andere Schriftarten installieren konnte, habe ich ihn behalten.

    Wesentlich besser sind da
    der Kobo Aura H20 und vor allem der Cybook Muse.

    Nur sind die halt kleiner.

  28. Bernd Peter sagt:

    Endlich werden die eReader für meine Ansprüche brauchbar.
    300dpi, eInk Carta und >7″ sind Mindestanforderungen.
    Speichererweiterung ist wichtig und PDF Darstellung auch.
    Was mir aber immer noch fehlt ist eine gute Unterstützung von Audiobooks.
    Dazu gehört Bluetooth und eine gute Audiobook Software wie z. B. der Mortplayer, der Bookmarks kann, nach Pausen automatisch etwas zurück springt, Timer Funktionen anbietet etc.
    Bei Datenbüchern und Nachschlagewerken brauche ich gute Such- und Blätterfunktionen.
    In der Bahn bevorzuge ich Lesen, weil es dort oft laut ist.
    Am Strand oder im Garten höre ich meist Audiobücher, weil mir das entspannter ist.
    Dabei ist das Bedienen in der Sonne nur bei eInk Geräten ein Vergnügen.
    Leider adressieren die eReader Hersteller diese Anwendungsszenarien trotz des Booms bei Audiobooks immer noch nicht gut.

    • Michael sagt:

      Tja, wäre schon schön, wenn die Audioanwendung auf dem Inkpad 3 ausgefeilter wäre und beispielsweise aus den Ordnern eigene Playlisten machen würde und die Funktionen hätte, die du angesprochen hast. Die mag ich bei der Androidapp “Smart Audiobook Player” nämlich auch. Andererseits ist die Audiounterstützung bei eReadern für meine Leser wohl eher unwichtig, wie diese Umfrage zeigt.

  29. Paul sagt:

    Wie bekomme ich auf dem InkPad 3 nach dem Offline einen blanken Bildschirm, ohne die InkPad 3 Anzeige und den sechs weiteren Symbolen. Habe mir bereits die versteckten Systemdateien anzeigen lassen und dieses “Bildchen” nicht gefunden.
    Gibt es dafür eine Lösung.

    Besten Dank
    Paul

  30. Oliver sagt:

    Ist es denn möglich, das “Buch” für mehrere Stunden aufgeschlagen zu lassen, so dass die Seite ständig angezeigt wird? Gelegentlich benötige ich nämlich Informationen als Referenz, somit würde man sich den Ausdruck sparen.

    • Michael sagt:

      Ja, das geht. Du kannst sowohl den Standbymodus, als auch die Abschaltautomatik deaktivieren. Dann läuft der Reader solange, bis zu ihn manuell abschaltest bzw. ihn in den Standby versetzt oder der Akku leer ist.

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