13 gute Gründe für einen eBook-Reader

  • 19. Dezember 2014 - Aktualsiert am 14. Juni 2017
  • von Michael

Obwohl eBook-Reader immer populärer und auch preiswerter werden, sehen sich viele Nutzer noch immer einigen Vorurteilen gegenüber diesen Geräten ausgesetzt. Mit den nachfolgenden 13 Gründen möchte ich einmal ganz konkret zeigen, welche Vorteile eBook-Reader gegenüber Smartphones, Tablets, aber auch Büchern aus Papier haben können. Wer also noch eine Argumentationshilfe benötigt, kann diesen Artikel gern weitergeben.

13 Gründe für einen eBook-Reader

1. eReader sind leicht

Ein Roman bringt leicht ein halbes Kilo und mehr auf die Waage. Die schwersten eBook-Reader wiegen gerade mal die Hälfte davon. Der Trend bei den 6″-Geräten geht derzeit zu sehr leichten Geräten, wie am PocketBook Sense mit rund 150 g zu sehen ist.  Außerdem sind eBook-Reader mit maximal einem Zentimeter in der Höhe so flach, sodass sie sich auch dann noch angenehm einhändig halten lassen, wenn sich das (dicke) Buch dem Ende neigt.

2. eBook-Reader sind platzsparend

Selbst auf Geräte, die sich nicht per Micro-SD-Karte erweitern lassen, passen hunderte von Büchern und trotzdem sind die Geräte selbst nur so dick wie ein dünnes Buch. Aus den Nähten platzende Bücherregale gehören damit der Vergangenheit an bzw. bieten wieder mehr Platz für Bücher, die einem wirklich am Herzen liegen. Durch das geringe Gewicht und den großen Speicher eignen sich eBook-Reader perfekt für die Urlaubsreise mit dem Flugzeug.

3. Mehrere (viele) Bücher gleichzeitig lesen

Vorbei sind die Zeiten zerknickter Buchrücken, weil man mal wieder vergessen hatte, ein Lesezeichen ins Buch einzulegen. eBook-Reader speichern automatisch die zuletzt gelesene Seite, sodass man mehrere Bücher gleichzeitig lesen und dabeihaben kann. Einige Reader erlauben dies sogar geräteübergreifend, falls das Buch unterwegs auf dem Smartphone weitergelesen werden möchte.

4. Preiswerter Lesespaß

Die meisten eBooks von Publikumsverlagen sind etwas preiswerter als ihre papierenen Pendants. Bücher von Selbstverlegern kosten in der Regel unter fünf Euro. Wer es lieber kostenlos mag, findet im Internet zahlreiche Quellen mit Klassikern. Sind deren Autoren schon seit mindestens 70 Jahren tot, dann sind deren Werke in der Regel gemeinfrei und damit kostenlos erhältlich. Ein guter Einstieg ist mein Artikel “Wo gibts kostenlose eBooks?“, der rund 20 Quellen mit kostenlosen eBooks listet.

5. Keine Wartezeit beim Bestellen

Nicht jeder wohnt im Einzugsgebiet von Buchhandlungen und nicht jedes Buch ist in der Lieblingsbuchhandlung gleich vorrätig. Solange es in der Umgebung des eBook-Readers einen Internetzugang gibt, ist neuer Lesestoff jederzeit verfügbar. Man muss nach dem Kauf nicht zwei oder drei Tage warten, bis man anfangen kann, das Buch zu lesen. Durch ausführliche Leseproben kann zudem in jedes Buch vorher ohne Zeitdruck reingelesen werden.

6. Lesen im Sonnenlicht ohne Spiegelung

Im Gegensatz zu Tablets und Smartphones verwendet der Bildschirm bei eReadern elektronisches Papier, auf dem sich wie auf echtem Papier lesen lässt. Ein großer Vorteil dabei ist, dass man auf den eReadern auch im grellen Sonnenlicht lesen kann, bei dem auf Tablets aufgrund des stark spiegelnden Displays und der vergleichsweise geringen Leuchtstärke nichts mehr zu sehen ist.

7. Sehr lange Akkulaufzeit

Bildschirme sind bei Tablets und Smartphone Stromfresser Nummer eins. Deshalb müssen diese Geräte in der Regel nach spätestens zwei Tagen wieder an die Steckdose. eBook-Reader hingegen verbrauchen nur wenig Strom, wenn sie eingeschaltet sind, etwas Strom beim Umblättervorgang und natürlich etwas, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist. Wird pro Tag eine halbe Stunde gelesen, reicht eine Akkuladung bei den Geräten ca. ein bis zwei Monate. Damit eignen sich eBook-Reader als perfekte Begleiter im Urlaub.

8. Webartikel und Nachrichten entspannt lesen

Längere Artikel aus dem Internet lassen sich auf eReadern erheblich besser lesen als auf dem Bildschirm. So können beispielsweise die neusten Nachrichten angezapft werden, aber auch normale Artikel auf den Geräten gelesen werden. Mit passenden Werkzeugen lassen sich diese Artikel zu eBooks zusammenstellen, um sie später auf dem Reader zu lesen. Die Kindles von Amazon (Whispersync) und die neueren PocketBooks (Send to PocketBook) lassen sich zudem ganz automatisch mit neuen Artikel versorgen.

9. Schriftart und -größe lassen sich einstellen

Bei Papierbüchern ist man auf die vom Verlag vorgegebene Schriftgröße und Schriftart festgelegt. Auf eBook-Readern hingegen lässt sich nicht nur die Schriftart auswählen und deren Größe ändern, man kann in der Regel auch den Zeilenabstand vergrößern und den Text etwas vom Rand abrücken. Somit kann jedes Buch mit den individuellen Lieblingsleseeinstellungen gelesen werden. Durch die Vergrößerung der Schrift sind eReader übrigens gerade für Senioren bzw. Menschen mit Sehschwäche empfehlenswert.

10. Lesen von fremdsprachigen Büchern

Wer gern fremdsprachige Bücher liest, in der Sprache selbst aber noch nicht sattelfest ist, kann sich auf eBook-Readern unbekannte Wörter übersetzen lassen. Die Kindles von Amazon enthalten sogar einen Vokabeltrainer, mit dem das Lernen der gewünschten Sprache erleichtert wird.

11. Lesen im Dunklen oder Dämmerlicht

In der Dämmerung oder kompletter Dunkelheit lassen sich normale Bücher ohne Umgebungslicht meist nicht mehr lesen. Die meisten aktuellen eBook-Reader besitzen eine eingebaute Beleuchtung, mit der dieses Manko ausgeglichen wird. Und als positiver Nebeneffekt hellt die Beleuchtung auch tagsüber den grauen Seitenhintergrund auf, der bei den eBook-Readern technisch bedingt vorhanden ist.

12. Nachschlagen unbekannter Begriffe

Auch beim Lesen in der eigenen Sprache tauchen ab und zu unbekannte Wörter auf. Auch diese lassen sich im eingebauten Wörterbuch nachschlagen. Ist es dort nicht zu finden, erlauben es die meisten Geräte, dieses Wort auch in der Wikipedia oder im Internet generell nachzuschlagen.

13. Lesen, auch wenn´s mal nass wird

Einige Geräte (PocketBook Aqua, Kobo Aura H2O, Tolino Vision 2) sind wasserdicht und überstehen damit auch mal ein kurzes Tauchbad in Badewanne oder Pool, ohne kaputt zu gehen zu gehen. Sie eignen sich damit für den Strandurlaub oder einfach auch in feuchten Umgebungen. Ältere Geräte lassen sich — sofern sie keinen IR-Touch-Bildschirm haben — auch wasserfest machen, wenn man sie in einen Druckverschlussbeutel steckt.

14. Das Lesen auf dem eBook-Reader macht einfach Spaß

Durch die vielen Möglichkeiten, gepaart mit einem kleinen Gerät macht das Lesen auf eBook-Readern einfach Spaß. Ich habe durch die eBook-Reader übrigens meine Leidenschaft fürs Lesen neu entdeckt und in den letzen Jahren wieder mehr Bücher als vorher gelesen.


Dieser Artikel ist übrigens so ähnlich bei 1und1, GMX und web.de erschienen.


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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1 Kommentar

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. Martin Kallenbach sagt:

    Als Herausgeber von mehreren Webmagazinen müßte Ihnen doch mehr als bewußt sein ,daß Alles und Jedes gespeichert wird.So auch auf e-Buchlesern oder besser Anzeigern.
    Ich möchte nicht nach Stasi 4.2 oder schon 5.0 Manier ausspioniert werden .Wer sich ein wenig mit der Technik von e-Bookreadern befaßt und dann zu lesen bekommt was so alles gespeichert wird,dem kommen doch gewisse Zweifel an der Sinnhaftigkeit von e-Büchern.
    Meiner bescheidenen Meinung nach sind diese Geräte nur eine weitere Möglichkeit ,die Bürger vom Kind bis zum Greis auszuspionieren.Ein Herr Mielke hätte sich und jetzt die NSA freuen sich über jede Information.
    Darum werde ich in absehbarer Zeit beim Papier bleiben.Denn wie zeigt schon die Werbung ??
    Die Gedanken sind frei.Und sie sollten es auch bleiben.

Hoch