Testbericht: PocketBook Touch HD 2 mit Blaulichtfilter

  • - Aktualisiert am
  • von Michael
  • Lesedauer: ~ 8 min
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PocketBook hat dieses Jahr schon einige neue Geräte vorgestellt und den Abschluss macht der neue Touch HD 2, der als konsequente Weiterentwicklung des Erfolgsmodells Touch HD nun mit einem Blaulichtfilter ausgestattet ist.

PocketBook Touch HD 2

Hinweis: Das für diesen Test verwendete Gerät hat mir PocketBook leihweise zur Verfügung gestellt. Es könnte handverlesen sein, muss es aber nicht.


Wie bei PocketBook in der Regel üblich, wenn ein Reader ein direktes Nachfolgemodell bekommt, bei dem sich zudem die interne Nummerierung (hier 631) nicht ändert, fallen die sichtbaren Neuerungen beim Touch HD 2 relativ gering aus. Die offensichtlichste Änderung ist das nun dunkelbraune Gehäuse, dessen Vorderseite nun nicht mehr ganz so stark gummiert ist. Dadurch zieht es auch nicht mehr so stark Fingerabdrücke an. Zudem ist die schwarze Beschriftung der Blättertasten nun besser erkennbar, als beim schwarzen oder roten Vorgänger. Die Rückseite ist gummiert, womit das Gerät trotz wulstloser Rückseite sicher in der Hand liegt.

Vergleich der Gehäusefarbe zwischen Touch HD (links) und Touch HD 2 (rechts

Die LED unterm Einschalter leuchtet nun weiß (wie beim roten Touch HD) und nicht mehr grün. Sie leuchtet immer dann, wenn ein Buch geladen wird und das Gerät noch am Werkeln ist. In den Einstellungen lässt sich die LED nach wie vor abschalten, sodass sie nur noch leuchtet, wenn der Reader am USB-Kabel hängt.

Ansonsten ist das Gehäuse gleich geblieben, die Tasten befinden sich immer noch unterhalb des Bildschirms und klicken beim Draufdrücken jetzt hörbar leiser. Und auch die inneren Eigenschaften sind überwiegend die Gleichen des Vorgängers.

Rückseite und die Unterseite mit Powerknopf, Resetloch, Micro-SD-Einschub, Kopfhörerausgang und Micro-USB-Anschluss

Das heißt, dem 1 GHz-Prozessor stehen 512 MB Arbeitsspeicher zur Seite und der interne Speicher ist 8 GB groß. Abzüglich des Betriebssystems stehen dem Anwender noch 6,7 GB für eBooks, Bilder, Musik oder Hörbücher zur Verfügung. Die Audioformate werden auf einen an den 3,5-mm-Klinkenstecker angeschlossenen Kopfhörer oder Lautsprecher ausgegeben. Bluetooth hat der Touch HD 2 nicht eingebaut. Dafür aber die Möglichkeit, eBooks vorzulesen. Standardmäßig ist allerdings nur eine englische Stimme installiert, die beiden deutschen Stimmen „Hans“ und „Marlene“ lassen sich über die Sprachausgabe aber leicht nachinstallieren. Die Stimme „Hans“ hört sich so an:

Und obwohl die Automatenstimmen nicht an die Qualität professionell eingesprochener Hörbücher herankommen, eignen sie sich doch gut, um Fremdsprachen zu erlernen. Einfach eine Stimme der gewünschten Sprache herunterladen, eins der zahlreichen vorinstallierten eBooks in der jeweiligen Sprache öffnen und zusammen mit der Sprachausgabe mitlesen.

Bildschirm mit Smartlight-Nachtlichtfunktion

Aber zurück zu den Neuerungen. Der Bildschirm ist noch immer mit 300 ppi hochauflösend, sodass auch kleine Schriften sehr glatt aussehen und angenehm zu lesen sind. Die Maximalhelligkeit der Beleuchtung ist nun etwas höher als die des Vorgängers.

Maximalhelligkeit zwischen Touch HD (links) und Touch HD 2 (rechts)

Das neue — Smartlight genannte — Nachtlicht regelt jetzt abends die Lichtfarbe mit sechs orangenen LEDs. Die Änderung der Lichttemperatur geschieht dabei sehr sacht von der standardmäßig eher kaltweißen Lichtfarbe ins eher Rosafarbene bzw. Rötliche. Die Mischung ergibt sich durch die Kombination der sieben weißen mit den sechs orangenen LEDs, was man sehr gut beobachten kann, wenn man von der Oberseite des Readers aufs Display blickt.

Die Automatik stoppt allerdings rechtzeitig, sodass der maximal mögliche Orangeton, bei dem nur noch die farbigen LEDs leuchten nur manuell erreicht werden kann.

Wer die Lichtfarbe lieber „zu Fuß“ ändern möchte, kann dies über einen passenden Schieberegler machen, der sich unterhalb der Helligkeitsreglung des Readers befindet. Hier kann auch die Smartlichtautomatik ein- oder ausgeschaltet werden. Nachfolgend ein Vergleich zum Tolino Vision 4 HD, dem derzeit einzigen weiteren 6“-eReader mit Nachtlichtfunktion:

Ausleuchtung

Obwohl der Bildschirm relativ gleichmäßig ausgeleuchtet ist, ist am unteren Bildschirmrand eine leichte Wolkenbildung sichtbar, die durch Einstrahlung der LEDs kommt und auch mit den farbigen LEDs nicht ganz verschwindet.

Ausleuchtung des Bildschirms mit aktiviertem Smartlight

Bei gemäßigten Rottönen sind links und rechts unten am Display zudem minimale blaue Einstreuungen sichtbar. Diese verschwindenkomplett, wenn die Lichtfarbe ihr Maximum erreicht hat. Ich habe sie beim Lesen allerdings nicht wirklich wahrgenommen.


Eine Bibliothek, die ihren Namen auch verdient

Wie alle PocketBook-Reader wird auch der Touch HD 2 mit einer sehr der umfangreichen Software ausgeliefert. So verdient die eBook-Bibliothek bei den PocketBooks auch ihren Namen, denn sie wertet nicht nur die üblichen Dinge wie Autor und Titel aus, sondern auch Schlagworte oder Informationen zur Serie. Selbst die Klappentexte werden — so vorhanden — angezeigt. Die Bücher lassen sich auch in eigene Sammlungen stecken oder als Favorit markieren. Auch Freunde eigener Ordnerstrukturen werden die Bibliothek lieben, denn hier können sie sich austoben.

Umfangreiche Bibliothek

Abhängig davon, nach welchen Kriterien die eBooks gefiltert werden, lassen sie sich auf vielfältige Weise sortieren. Also nicht nur nach Titel oder Autor, sondern auch nach Serienindex, Dateinamen oder dem Hinzufüge- oder Öffnungsdatum. Sehr praktisch finde ich die Funktion, mit der sich auch andere Bücher eines Autors anzeigen lassen. Diese steckt im Menü eines eBooks, wenn dieses länger angetippt wird.

Leider gibts auch ein paar Dinge, die die Bibliothek nicht so gut kann. Obwohl der Touch HD 2 auch MP3-Dateien wiedergeben kann, werden diese in der Bibliothek nicht angezeigt. Sie sind nur über den Audioplayer erreichbar. Dort werden alle Titel, die das Gerät in der Ordnerstruktur findet, in einer Ebene dargestellt. Um sie dort wenigstens ein wenig zu strukturieren, können Wiedergabelisten angelegt werden. Musik kann auch im Hintergrund laufen, während man eine Runde liest, spielt oder im Web surft. Selbst im Standbymodus läuft die Wiedergabe weiter. Wird das Gerät ganz abgeschaltet, speichert sich der Audioplayer die aktuelle Position der zuletzt abgespielten Audiodatei, sodass Hörbücher an der gleichen Stelle weitergehört werden können.

eBooks lesen

Die interne Leseanwendung stellt das eBook grundsätzlich einwandfrei dar, einen Absatzbug gibt es nicht, der den letzten Absatz auf der Seite verschluckt. Acht vorinstallierte Schriften sorgen für etwas Abwechslung beim Lesen. Eigene Schriften lassen sich wie gehabt nachinstallieren, indem sie ins Verzeichnis „system/fonts“ kopiert werden. Auswählen lassen sie sich dann über das Menü, wo auch Rand- und Zeilenabstand und die Silbentrennung eingestellt werden kann. Leider ist es nach wie vor nicht möglich, die Textausrichtung nach linksbündig oder Blocksatz zu ändern. Letzteres würde gerade im Zusammenspiel mit der eingeschalteten Silbentrennung für eine gleichmäßigere Textdarstellung auf der Seite sorgen.

Wer gern viel Platz für den Text auf der Seite möchte, kann die Statuszeile und die Fußleiste ausblenden. Wer lieber die Seitenzahlen anzeigen möchte, kann sich zwischen der Standardzählung entscheiden, die für eine Buchseite rund 1500 Zeichen pro Seite ansetzt. Dadurch braucht es je nach eingestellter Schriftgröße einige Blättervorgänge, bis die Seite weitergezählt wird. Wer das nicht mag, kann auch die alternative Seitenzählung einschalten. Dann errechnet der Reader die tatsächliche Seitenzahl anhand der Schriftgröße. Eine Darstellung des Lesefortschritts in Prozenten oder als Balken gibt es leider nicht.

Um die Schriftgröße während des Lesens zu ändern, kann sie per Zoomgeste vergrößert oder verkleinert werden. Dabei ist die neue Größe stets sichtbar. Im Gegensatz dazu lassen sich Helligkeit und Farbe der Beleuchtung nur übers Menü ändern. Die Menütaste dient — länger gedrückt — auch als Lichtschalter.

eBooks über den Cool Reader lesen

Natürlich lässt sich auch auf dem Touch HD 2 wieder der beliebte Cool Reader installieren. Kurz zur Erinnerung: Der Cool Reader ist eine alternative Lesesoftware, die auf allen eReadern von PocketBook installiert werden kann. Das Programm bietet ein paar schöne Features, die der vorinstallierten Leseapp fehlen. So lässt sich beispielsweise die Helligkeit des Bildschirms per Wischgeste am linken Bildschirmrand ändern. Es ist auch möglich, die einzelnen Tippzonen des Bildschirms umzukonfigurieren (einmal für einen kurzen Tipp oder einen langen Tipp) oder sogar ganz abzuschalten, um beim Lesen nicht aus Versehen über Berührungen des Bildschirms weiterzublättern.

Nicht nur eigene Schriften werden unterstützt, der Cool Reader ignoriert auf Wunsch auch sämtliche Formatierungen und nutzt stattdessen eigene Einstellungen für verschiedene Überschriften, Absätze oder Textbereiche. Wer auf seinem Inkpad im Querformat zweispaltig lesen möchte, kann dies mit dem Cool Reader ebenso machen, wie all jene, die im Dunklen lieber mit weißer Schrift auf dunklem Grund lesen.

Auf Gründen der Vereinfachung habe ich die aktuelle Cool Reader-Version zusammen mit geeigneten Voreinstellungen und der Erweiterung fürs „Öffnen mit“-menü zusammengepackt. Einfach entpacken und ins Hauptverzeichnis des internen Speichers kopieren:

PDF-Dokumente lesen

PDF-Dokumente öffnet der Touch HD 2 genauso schnell wie sein Vorgänger. Ein 18 MB großes Dokument ist in rund einer Sekunde geladen. Zum Lesen eines PDFs stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, da ein PDF eine fest voreingestellte Seitengröße hat. So lässt sich die PDF-Seite die Breite des Displays vergrößern. Das eignet sich hervorragend zum Lesen im Querformat. Mit jedem Blättervorgang wird die Seite des Dokuments erst nach unten geblättert, danach auf der nächsten gestartet. Das ist besser als das händische Herumgeschiebe auf der Seite, das andere eReader machen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Seite des PDFs komplett auf dem Bildschirm darzustellen. Das eignet sich allerdings nur bei PDFs mit sehr kleiner Seitengröße (< DIN A5) oder welchen mit sehr großer Schrift. Der weiße Rand lässt sich manuell oder automatisch abschneiden. Die Automatik funktioniert recht gut, besser ist jedoch die manuelle Entfernung des Randes.

Der dritte Modus schließlich unterteilt die PDF-Seite zwei oder drei Spalten und blättert dann in entsprechender Reihenfolge durch. Damit wird die Schrift entsprechend groß dargestellt und ist einwandfrei (auch ohne Brille) zu lesen.
Die beste Möglichkeit von allen ist aber der Reflowmodus, der Text und Bilder aus dem Dokument extrahiert und beides mehr oder weniger dem Dokument entsprechend linear wie ein eBook darstellt. Die Umwandlung des PDFs in reinen Text geht sehr schnell. Die Schriftgröße lässt sich (per Zoomgeste) ändern, die Schriftart leider nicht.

Wörterbücher

Dem geneigten Leser steht eine Vielzahl an Wörterbüchern zur Verfügung, die von Abbyy Lingvo stammen. Es stehen Übersetzungswörterbücher vom Englischen in verschiedene Sprachen (auch ins Deutsche) zur Verfügung. Unbekannte, deutschsprachige Begriffe lassen sich gar nicht nachschlagen, für Englische gibts das uralte Webster`s 1913-Dictionary.

Das Handling der Wörterbücher ist zudem nicht mehr ganz zeitgemäß. Beim Tippen auf ein Word im eBook erscheint zunächst eine Auswahlleiste und nicht sofort die Erläuterung zum Wort.

Sonstige Funktionen

PocketBook bietet auf seinen Geräten ein paar schöne Dinge, die nur hier zu haben sind. So gibt es die Möglichkeit, eBooks per E-Mail auf den Reader zu senden. Oder sie per Dropbox auf das Gerät zu synchronisieren. Über die PocketBook-Cloud lassen sich Bücher und deren Lesefortschritt geräteübergreifend synchronisieren. Damit können eBooks sowohl auf den Readern, im Web und auf den Apps für Android und iOS gelesen werden. Neben dem Hochladen von bereits vorhandenen eBooks lassen sich auch mehrere Adobe-IDs mit dem Cloudkonto verknüpfen.

Die Tastenkonfiguration des Gerätes lässt sich in den Einstellungen an eigene Bedürfnisse anpassen und es ist möglich, einen eigenen Bildschirmschoner einzustellen, der angezeigt wird, wenn das Gerät abgeschaltet ist. Wer sein Gerät mit Anderen nutzen möchte, kann für jeden Nutzer ein Profil anlegen, in dem der eigene Lesefortschritt der Bücher gespeichert wird. Die Einstellungen lassen sich zudem per Kennwort sichern, einen Passwortschutz, der das gesamte Gerät sperrt, gibt es allerdings nicht. Wer sich die Zeit vertreiben will, findet auch auf dem Touch HD ein paar Spiele.

Zusammenfassung

Das könnte für den PocketBook Touch HD 2 sprechen

  • Hochauflösender 300ppi-Bildschirm (beleuchtet)
  • Blaulichtfilter
  • Weiterblättern per Tasten
  • Licht per Taste ein- und ausschaltbar
  • Tastenbelegung lässt sich ändern
  • Großer interner Speicher (6 GB frei)
  • Einschub für Micro-SD-Karte
  • Umfangreiche Verwaltung von eBooks in Ordnern, Sammlungen, Genres, Favoriten, Serien
  • eBooks können via Dropbox aufs Gerät geladen werden
  • Lesen ist im Querformat möglich
  • Audiounterstützung mit Vorlesefunktion
  • Wörterbücher vorhanden
  • Spiele vorhanden
  • Unterstützung für eBooks aus der Onleihe

Das könnte gegen den PocketBook Touch HD 2 sprechen

  • Minimale Wolkenbildung am unteren Bildschirmrand
  • Notizen lassen sich nicht exportieren

Preise und Bezugsquellen

Fazit

Schon mit dem Touch HD ist PocketBook letztes Jahr ein großer Wurf gelungen. Das hochauflösende Display im Zusammenspiel mit der umfangreichen Hard- und Softwareausstattung haben offenbar viele überzeugt, auch wenn der Start damals etwas holprig war.

Gut ein Jahr später legt PocketBook noch einen drauf und schließt sich dem aktuellen Trend zum Blaulichtfilter an. Und das tut dem Gerät sehr gut, denn die teilweise als zu kalt empfundene Beleuchtung des Vorgängers lässt sich nun ganz einfach wärmer einstellen. Gut, die Ausleuchtung nur zu 90% perfekt, aber wie ich schon in anderen Tests schrieb, sind 100% derzeit nicht machbar.

Dafür überzeugt mich das Gesamtpaket des Touch HD 2. Für knapp 150 € bekommt man zwar keinen wasserdichten Reader, aber der Rest entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Zudem ist die Software der PocketBooks seit jeher in ihrem Funktionsumfang ungeschlagen. Sei es die Bibliothek, die keine Wünsche offenlässt oder die Audiofunktion, die sich endlich auch die Abspielposition merkt oder die eBook-Vorlesefunktion. Oder die Möglichkeiten, PDFs einigermaßen angenehm auch auf kleinen Bildschirmen lesen zu können. Oder, oder, oder.

Wer also mit dem Touch HD 2 liebäugelt, kann bedenkenlos zugreifen, das Gerät ist sehr ausgereift und grobe Schnitzer sind mir in der Firmware diesmal keine aufgefallen.

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Alternativen zum PocketBook Touch HD 2


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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83 Kommentare

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  1. Lena Riess sagt:

    Hallo Michael,
    vielen Dank für deinen Bericht. Ich meine erkennen zu können, dass der HD 2 bei ausgeschalteten Licht den etwas helleren Displayhintergrund hat. Kannst du das bestätigen?

    • Michael sagt:

      Hmm, schwierig. Ausgeschaltet ist er minimalst gelber würde ich sagen. Fast nicht erkennbar. Ich habe hier zum Vergleich allerdings nur den Touch HD der ersten Charge und nicht den roten, dessen Display ja auch minimalst gelblicher war. Der Unterschied auf dem Foto mit den beiden Geräten kommt daher, dass beim rechten das Display eingeschaltet war, was ich aber erst nach der Aufnahme gesehen hatte. Unterm Licht ist die Beleuchtung ja immer schwer erkennbar.

  2. Ingo sagt:

    Danke für den schönen Test: seit dem Wochenende habe ich das Gerät – bezogen über einen örtlichen Buchhändler.

    Deinem Test stimme ich 100% zu, ein schönes Gerät bis auf die Überstrahlung der Displaybeleuchtung an den unteren Ecken – an die man sich schnell gewöhnt.

    Allerdings: der HD, den meine Frau besitzt, ist gleichmäßiger ausgeleuchtet.

    Seltsam: bei meinem Gerät ist die Frontseite gummiert, wenn auch nicht ganz so stark wie beim HD.

    Eine Ungereimtheit in der Software gibt´s noch: Unter “Shop” kann ich nicht auf den Buchhändler zugreifen, da dort mein Konto noch nicht aktiviert wurde – ist es aber…

    • Michael sagt:

      Seltsam: bei meinem Gerät ist die Frontseite gummiert, wenn auch nicht ganz so stark wie beim HD.

      Jetzt, wo du es sagst. Stimmt, die Front ist ganz leicht gummiert. Ich hatte zum Vergleich den Touch HD in der Hand und der ist eineutig stärker gummiert. Ich ändere es oben noch.

    • Forkosigan sagt:

      Es ist kein Fehler der Software, sondern Fehler in drr Shop Einstellungen bei der Händler. Wir können den Händler kontaktieren, sobald uns notwendige Informstionen vorliegen: Name der Buchhandlung, E-Mail Adresse der Kunden, Seriennummer des Gerätes.

  3. Eleni sagt:

    Wie ist denn die Minimalbeleuchtung des HD2 im Vergleich zum HD? Mir gefällt bei meinem Touch HD, dass ich ihn sehr weit runterregeln kann und sogar noch bei sehr niedriger Beleuchtung einen guten Kontrast habe. Daher weiß ich nicht, ob ich abends unbedingt die rötliche Beleuchtung brauche.

  4. Marie-Ann sagt:

    Vielen Dank für den Test,
    ich hab den Touch Lux 3 und mir ist er gerade Nachts, auch auf der niedrigsten Einstellung zu hell, daher liebäugel ich etwas mit dem HD 2 -> wie groß ist der Helligkeitsunterschied mit Blaulichtfilter? Würde sich ein Kauf unter diesem Aspekt lohnen?

    Liebe Grüße

    • Michael sagt:

      Schau dir mal meine Antwort zu Eleni an. Das Smartlight nimmt der Beleuchtung schon etwas das Grelle, würde ich meinen. Ich finde es auf alle Fälle angenehmer als auf den kaltweißen Bildschirm zu schauen.

      • Marie-Ann sagt:

        ok Danke,
        wobei mich der Unterschied Touch LUX zu Touch HD2 interessiert -> da ist ja dann auch die Display Technik etwas anders, oder?

        • Ingo sagt:

          Darauf kann ich antworten, den Lux hatte ich früher. Es liegen Welten zwischen den Geräten sowohl was Kontrast wie auch Schärfe betrifft…

        • Michael sagt:

          Ach, dann hab ich falsch gelesen, sorry. Also, die minimale Helligkeitsstufe des Touch Lux 3 entspricht etwa 30% der Helligkeit des Touch HD 2. Du kannst dessen Helligkeit noch erheblich stärker zurückdrehen, eben soweit, bis du nicht mehr Vorder- von Hintergrund unterscheiden kannst, aber dennoch siehst, dass die Beleuchtung noch eingeschaltet ist.

  5. Marie-Ann sagt:

    Fabelhaft, vielen Dank :-) dann weiß ich was bei mir unter den Weihnachtsbaum kommt

  6. John sagt:

    Kann man mit dem Pocketbook Touch HD 2 auch die Apps von Scoobe oder Onleihe nutzen?

    • Forkosigan sagt:

      Man kann mit keinen E-Book Reader Apps nutzen. (Ausgenommen paar chinäsische Anbieter, die Android ohne Erlaubnis von Google nutzen.)

      Onleihe funktioniert trotzdem sehr gut über Browser, da Onleihe inzwischen alle zertifizierte E-Reader auf spezielle E-Reader Version weiterleiten.
      Dafür müssen Sie nur die direkte Bibliothek URL angeben. z.B. http://www.onleihe.de/stuttgart

  7. Tarik sagt:

    Hi,
    erstmal vielen Dank für den fantastischen Test. Ich liebe deine Seite. Seit etwas mehr als einem Monat begeistere ich mich für Ebook-Reader (keine Ahnung, warum erst jetzt) und möchte mir demnächst einen holen.
    Aufgrund vieler Features (vor allem der mSD-Slot, aber auch die Spiele und die Vorlesefunktion) war für mich recht schnell klar, dass es definitiv ein Pocketbook wird. Dass hier nun kürzlich das Touch HD 2 vorgestellt wurde kommt mir nur recht und ist voraussichtlich das Gerät, das ich mir holen möchte.

    Nun habe ich aber auch mal die ein oder andere Frage und hoffe du (ich darf doch du sagen?) kannst mir da weiterhelfen:
    Diesen CoolReader gibt es auch für Windows. Dort habe ich ihn schon mal ausprobiert und bin bis jetzt begeistert, ABER: Er beherrscht offenbar “nur” das Epub-Format.
    Wenn ich gemäß deiner Anleitung den CoolReader auf dem Gerät installieren werde, ist es dann so, dass ich durch meine Bibliothek klicke und wenn ich ein Epub auswähle, startet automatisch der CoolReader, doch wenn ich eine PDF auswähle, startet automatisch der integrierte Softwarereader (der im Gegensatz zum CR ja auch PDFs beherrscht)? Das wäre ideal.

    Noch eine Frage:
    Ich möchte folgende Dinge auf dem Gerät konsumieren, auch wenn mir bei einigen Dingen sicher Leute nahelegen werden, dass dafür ein Ebookreader nicht optimal ist:
    – Bücher
    – Magazine (z. B. Spektrum der Wissenschaft)
    – Comics (z. B. Asterix, Disney-Kram)

    Die Frage ist nun, was hälst du für jeweils das geeignetste Format, in welches ich die Medien vorher konvertieren sollte?
    Bei Büchern ist denke ich zweifelsohne klar, dass Epub der absolute Heilsbringer ist. :D
    Da Magazine meistens sehr bilderfokussiert sind (vor allem auch Textblöcke auf Hintergrundbildern etc.), ist es nahezu unmöglich (und auch nicht im Sinne des Mediums), dort die Texte auszulesen und in ein Epub-Format zu bringen, darum sollte ich diese schlicht im PDF-Format belassen, oder?
    Comics bereiten mir momentan das größte Kopfzerbrechen. Bei Thalia lagen ein paar Tolinos rum. Auf einem downloadete ich eine Leseprobe eines Asterix-Comics und war begeistert, dass der Comic-Konsum doch so viel Spaß auf einem Ebookreader machen kann.
    Die meisten Comics liegen allerdings im CBR- oder CBZ-Format vor. Das sind ja quasi nur ZIP-Dateien, die Bilder beinhalten.
    Kann der Touch HD 2 mit CBR/CBZ umgehen? Ist das Format zu bevorzugen? Wäre PDF besser? Was empfiehlst du hier? Konsumierst du auch hin und wieder mal einen Comic auf einem Ebook-Reader?

    LG Tarik

    • Michael sagt:

      Wenn ich gemäß deiner Anleitung den CoolReader auf dem Gerät installieren werde, ist es dann so, dass ich durch meine Bibliothek klicke und wenn ich ein Epub auswähle, startet automatisch der CoolReader, doch wenn ich eine PDF auswähle, startet automatisch der integrierte Softwarereader (der im Gegensatz zum CR ja auch PDFs beherrscht)?

      Genauso ist es. Und falls du ein EPUB doch mal im PocketBook-eigenem Reader öffnen möchtest, kannst du das über das “Öffnen mit”-Menü tun, das du durch einen längeren Tipp aufs Buch erhältst.

      Bei Büchern ist denke ich zweifelsohne klar, dass Epub der absolute Heilsbringer ist. :D

      Genau

      Da Magazine meistens sehr bilderfokussiert sind (vor allem auch Textblöcke auf Hintergrundbildern etc.), ist es nahezu unmöglich (und auch nicht im Sinne des Mediums), dort die Texte auszulesen und in ein Epub-Format zu bringen, darum sollte ich diese schlicht im PDF-Format belassen, oder?

      Ja

      Kann der Touch HD 2 mit CBR/CBZ umgehen?

      Nein und auch nicht der Cool Reader.

      Wäre PDF besser?

      Vermutlich, aber ich habe mich mit Comics bisher noch nicht beschäftigt. Ich kann mir aber vorstellen, dass das spaltenweise Durchblättern durch die Seite, das die PDF-Funktion auf den PocketBooks bietet, dafür ideal ist.

      • Tarik sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Damit hast du mir schon mal sehr geholfen.
        Ich habe mir im Hugendubel Online Shop nun mal ein paar Comic-Proben herunter geladen und ein Weihnachtstaschenbuch von Disney sogar gekauft (da es nur 0,99 € kostete), um mir das Format ansehen zu können.
        Diese Comics liegen alle im Epub-Format vor. Bilder in ein Epub-Format zu “prügeln” ist zwar nichts anderes, als diese in eine PDF-Datei zu packen, aber da das speicherplatztechnisch aufs selbe raus kommt, werde ich hier denke ich dabei bleiben, Comics (die noch nicht im Epub-Format vorliegen) in Epub zu formatieren und so zu konsumieren. :)

        Danke nochmal!

      • Herr Bert sagt:

        “Genauso ist es. Und falls du ein EPUB doch mal im PocketBook-eigenem Reader öffnen möchtest, kannst du das über das “Öffnen mit”-Menü tun, das du durch einen längeren Tipp aufs Buch erhältst.”

        Das klappte bei mir nicht; es wurde hier nur kurz eine Sanduhr angezeigt, aber der PB-eigene Reader oeffnete nicht. Habe CR dann entfernt (also zumindest die .app Datei), aber der hauseigene Reader wird auch jetzt nicht mehr geoeffnet. Neustart probiert, aber keine Veraenderung.

        Werde nun auf Werkzustand zuruecksetzen. Fuer mich kein Problem, da ich den HD2 gerade erst bekommen und noch keine grossartigen Einstellungen vorgenommen hatte. Dies also bitte nicht als Beschwerde auffassen, sondern als freundlichen Hinweis :-)

        • Ingo sagt:

          Teste das vorher nochmal mit einem anderen Buch, denn Effekt hatte ich auch, aber nur in der einen Datei mit der ich den CR getestet hatte. Nach dem Löschen und neu aufspielen der Datei funktionierte die auch wieder…

    • Dimitri sagt:

      “Kann der Touch HD 2 mit CBR/CBZ umgehen?”

      Ja, mit PBImageViewer. Siehe hier:

      1. Forum

      https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=162852

      2. Programm

      http://www3.telus.net/rkomar/pbimageviewer/

      Gruß,

      Dimitri

      • Tarik sagt:

        Eine Frage, da ich mich in der Historie von Pocketbook nicht so gut auskenne:

        “pbimageviewer.app-Pro-360+ is for use with the PocketBook Pro
        and 360+ models, and pbimageviewer.app-3XX is for the older
        3XX models. pbimageviewer.app-fwv5 is for use with firmware
        version 5 devices. Copy the file to the system/bin and also the
        applications directory, and rename it to pbimageviewer.app in
        all cases.”

        Ich schätze bei neueren Modellen (ich beabsichtige aktuell, mir das InkPad 3 zuzulegen, sobald es auf dem Markt ist) brauche ich von den 3 verschiedenen Varianten die für die 5er Firmware?

        • Dimitri sagt:

          Genau.

        • Tarik sagt:

          Super, danke nochmals! :)
          Also kann ich den CoolReader und den PBImageViewer wie beschrieben installieren.
          Der CoolReader öffnet alle Ebooks, der PBImageViewer alle CBZ/CBR-Dateien (vorrangig Comics) und der eingebaute Standardreader alle PDFs. Perfekt! :)

        • Dimitri sagt:

          Wichtig ist Extensions.cfg aus 2 Teilen zu kompilieren : das Hauptteil kommt aus dem dazugehörigen Artikel von Michael Sonntag, das zweite – aus der Beschreibung vom PBImageviewer.

        • Tarik sagt:

          Ich verstehe bis jetzt nur Bahnhof, vermute aber, dass die Config-Datei die Datei-Endungen regelt, bzw. mit welcher App diese auf dem Reader geöffnet werden, also werde ich mal nach dem Artikel von Michael Ausschau halten. :)

        • Forkosigan sagt:

          “Wichtig ist Extensions.cfg aus 2 Teilen zu kompilieren : das Hauptteil kommt aus dem dazugehörigen Artikel von Michael Sonntag, das zweite – aus der Beschreibung vom PBImageviewer.”

          Gemeint ist, man kopiert aus 2 Dateien relevante Inhalte (Haupteil aus dem Artikel und zweite Teil aus der Beschreibung von PBImageviewer ) in eine Datei und diese wird auf dem Reader kopiert.

        • Tarik sagt:

          Ach so, das “kompilieren” hatte mich verwirrt, da ich nicht wusste, dass ich etwas selbst kompilieren müsse.

          Habe mir nun mal eine extensions.cfg gezogen und angeschaut. Der Aufbau ist weitestgehend selbsterklärend und ich denke, dass ich es dann zu gegebener Zeit hinbekommen werde. Vielen Dank an alle hier! :)

        • Dimitri sagt:

          Das erste Teil aus Datei vom Michael Sonntag:

          asp:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          cgi:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          chm:@Z_HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_CHM
          epub:@EPUB_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_EPUB
          fb2:@FB2_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_FB2
          htm:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          html:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTML
          jsp:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          mht:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          php:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          pl:@HTML_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_HTM
          rtf:@RTF_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_RTF
          txt:@Text_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_TXT

          Dazu kommt noch das Teil aus der Beschreibung von PBImageViewer

          tar:@TAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          tar.gz:@TAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          tgz:@TAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          tar.bz2:@TAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          tbz2:@TAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          zip:@ZIP_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          cbz:@ZIP_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          rar:@RAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          cbr:@RAR_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          7z:@ZIP_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG
          cb7:@ZIP_file:1:pbimageviewer.app:ICON_JPG

          So soll meiner Meinung nach Extensions.cfg aussehen.

        • Tarik sagt:

          @DIMITRI:
          Besser geht’s nicht. Danke nochmals! =)

        • Dimitri sagt:

          Immer gerne!

  8. Markus sagt:

    Ich habe ähnliches Phänomen wie Herr Bert.

    Der CoolReader läuft auf meinem Pocketbook Touch HD2 (Firmware U631.5.17.953 vom 21.11.2017), auch das „Öffnen mit…-Menü“ wird gestartet. Jedoch funktioniert der normale FBreader nicht mehr. Ich habe auch keine fbreader.app auf dem Gerät gefunden. Daher wäre meine Vermutung, dass die App jetzt anders heißt und der Verweis beim Öffnen den FBReader zu starten ins Leere läuft…

    Hat jemand schon eine Lösung gefunden?

    Ich habe noch folgende Schwierigkeit: Der interne Reader verwendet immer die gleichen Einstellungen für alle Bücher. Das ist einerseits praktisch, weil ich nicht jedes neue Buch anpassen muss. Andererseits ist es nervig, wenn die Schrift in einem Buch sehr klein ist, dann vergrößere ich die, aber alle anderen Bücher werden ebenfalls mit der größeren Schrift angepasst. Gibt es da eine Einstellungsmöglichkeit (vermutlich auf system), dass man das abstellen kann?

    • Eleni sagt:

      Den FBReader gibt es nicht mehr. Du musst diese Zeile in extensions.cfg einfügen:
      epub:@EPUB_file:1:cr3-pb.app,eink-reader.app:ICON_EPUB

      Für das 2. Problem dürfte es keine Lösung geben, außer dass du die Bücher selbst in Calibre anpasst.

  9. Markus sagt:

    Super ELENI – herzlichen Dank!

    So funktioniert es!

  10. Aufsteiger sagt:

    Guten Morgen,

    ich besitze momentan eine Touch Lux 2 mit Coolreader mit dem ich haupsächlich Abends im Bett lese. Das blaue Licht stört mich schon länger so dass ich mit großem Interesse den Testbericht des neuen Pocketbook mit Smartlight las. Das schärfere Display ist sicherlich auch eine schöne Verbesserung.
    Allerdings bin ich nun etwas unentschlossen ob ich nicht doch lieber den Tolino Vision nehmen sollte?
    Ich dachte bislang bei Tolino wäre Coolreader nicht möglich was ein Ausschlußkriterium wäre.
    Dies stimmt ja nicht, durch das Android auf den Tolinos ist quasi noch viel mehr möglich als beim Pocketbook. Auch der Tipp Sensor zum Umblättern im Tolino könnte sich beim Lesen im liegen als praktisch erweisen. Die Wasserdichtigkeit ist nice to have, aber für mich nicht ausschlaggebend.
    Allerdings habe ich gelesen dass das Tolino träger reagieren soll und der Tipp Sensor auch nicht zuverlässig funktionieren soll. Die minimale Helligkeit soll beim Tolino wohl auch vergleichsweise hoch sein, was ein Problem wäre da ich oft im dunkeln lese. Letzlich, gefällt mir die Standardeinstellung für die Farbtemperatur in Vergleichsbildern im Testbericht hier beim Pocketbook besser.
    Wer hat vielleicht sogar beide Geräte und kann mir seine subjektive Meinung nennen?

    • Eleni sagt:

      Im Prinzip hast du dir schon selbst geantwortet: Die minimale Helligkeit macht viel aus und die ist eben beim PB niedriger und dadurch angenehmer. Was das Tippen angeht, kannst du den PB mit Coolreader nach Belieben einrichten, so dass du auf verschiedenen Feldern auf dem Touchscreen vorwärts blättern kannst. Auch ohne Coolreader ist das Tippen auf beiden Seiten des Screens für vor und zurück wesentlich bequemer als die Aufteilung beim Tolino.

      • Aufsteiger sagt:

        Danke für deine Meinung.
        Den Coolreader habe ich bereits entsprechend eingerichtet, dass außer in der mitte, egal wohin ich tippe vorwärtes geblättert wird, zurück kann ich dann mit der Taste.
        Wenn ich im Bett auf dem Rücken liege und den Reader mit einer Hand halte muss ich dann aber entweder die zweite Hand zum Blättern nehmen oder mit dem Finger um die Ecke greifen um zu blättern, was unbequem ist. Da wäre der Tipp Sensor eine gute Alternative.

  11. Aufsteiger sagt:

    Der Vision 4 HD hat auf der Rückseite einen Sensor auf den per Fingertipp blättern kann.
    “tap2flip: Entspannt Blättern mit einer Hand
    Weltweit einzigartig sorgt tap2flip auf dem tolino vision 4 HD für entspanntes Lesen mit nur einer Hand. Blättern Sie mühelos und bequem per Fingertipp auf die Geräterückseite des tolino vision 4 HD durch Ihr eBook. Perfekt, wenn Sie unterwegs nur eine Hand frei haben oder im Liegen lesen! Den kapazitiven Touchscreen auf der Vorderseite des tolino vision 4 HD können Sie natürlich auch weiterhin zum Umblättern nutzen.”
    Quelle: http://mytolino.de/tolino-vision-4hd/ebook-reader/

  12. Eleni sagt:

    Ach, den meinst du. Der PB hat dafür Blättertasten und man kann ihn so halten, dass man mit dem Daumen auf der Taste für Vorwärts liegt. Oder du holst dir einen Lesesack (Bookseat), dann brauchst du den Reader nicht zu halten.

    • Aufsteiger sagt:

      Tasten darf ich im Bett nicht benutzen, das Klicken macht meine Frau wahnsinnig.
      Hab aber eben im E-Reader Forum erfahren dass dieser Tipp Sensor nur mit der Tolino App funktioniert, das ist blöd.

  13. Ingo sagt:

    Tasten beim Pocketbook sind quasi kaum zu hören, das Streichen/Tippen über den Bildschirm ist aber auch nicht unkofortabel.

    Eines muß Dir allerdings klar sein: Auf einem gerooteten Tolino installierst Du den Coolreader für Android – der hat rein gar nichts mit dem Coolreader für Pocketbook zu tun.
    Installiere Dir das mal auf einem Handy und teste es!

    Einige Anmerkung zum Vision – da kann ich mitsprechen, da ich ihn zuvor hatte.
    Tap to flip: Das tippen gegen die Rückseite ist lauter als die Blättertasten beim PB HD2. Außerdem habe ich es abgestellt da der Reader jedesmal blätterte, wenn ich ihn auf dem Tisch abgelegt habe.
    Tolino-Software: hier bin ich nicht glücklich geworden. Die Bibliothek ist grottig aber nutzbar. Viel schlimmer war für mich die Schriftgröße: entweder zu groß oder zu klein – nie passend.
    Root: Habe ich ausprobiert und bin im Alltag nicht glücklich geworden. Der Seitenrefresh funktioniert halt nur eingeschränkt. Ausprobiert mit Coolreader und Moonreader ergab sich beim Lesen immer ein wesentlich schlechterer Lesekontrast, Animationen natürlich alle abgeschaltet – ist und bleibt eine Bastellösung

  14. Markus sagt:

    Ich bin ja ziemlich begeistert von dem HD 2. Ich hatte die letzten 5 Jahre eine Pocketbook Touch und das ist jetzt ein richtiger Quantensprung. Das Licht empfinde ich als sehr angenehm.

    Erstaunlich: Nachdem meine 32 Micro-SD-Karte den Geist aufgegeben hat, habe ich eine 64 GB Karte ausprobiert und sie läuft auch in dem Gerät.

    Was mir etwas komisch auffällt: Meine Micro-SD-Karte steht ca. 1 mm aus dem Gerät heraus. Das ist nicht dramatisch, aber wenn ich das Gerät halte, spüre ich sie immer mal wieder.
    Ist das bei eurem HD 2 auch so?

    • Eleni sagt:

      Beim Touch HD ist das mit der Speicherkarte auch so. 1mm ist es noch nicht einmal, aber sie schließt nicht ganz bündig mit dem Slot ab.

    • Forkosigan sagt:

      Alle Pocketbook Geräte kann man auch mit der Karten bis 64 GB nutzen, allerdigs bei der Karten über 32 GB können wir nicht garantieren, dass alle Karten mit den Gerät funktionieren. Deswegen steht in den technischen Daten nur “microSD (maximal 32 GB)”
      Die Karte befidet sich, um die besser herausnehmen zu können, ca. 0,5 mm über den Gehäuse.

      • Markus sagt:

        Ok, dann weiß ich Bescheid. Danke!

        Noch eine Frage: Gibt derzeit keine Möglichkeit die Notizen zu exportieren?
        Früher ging das über das Verzeichnis ActiveContent. Jetzt habe ich aber überall keine Hinweise gefunden.

        Es wäre toll, wenn man die Notizen über die Dropbox exportieren könnte.

        • Forkosigan sagt:

          Es sit bei Touch HD1/2 aktuell nicht möglich die Notizen zu exportieren. Wahrscheinlich im 2. Quartal wird diese Möglchkeit mit einem Update hinzugefügt.

  15. Ingo sagt:

    Momentan nutze ich ihn noch ohne Speicherkarte – kann ich heute abend aber gerne mal testen…

  16. Toddy sagt:

    In einigen Rezensionen des Touch HD 1 habe ich gelesen das die Bedienung etwas hakelig sei und die Software relativ träge und langsam reagieren würde. Wie sieht das beim HD2 aus?

  17. Toddy sagt:

    Danke. Das hört sich gut an. Damit ist jetzt auch für mich eine Kaufentscheidung gefallen.

  18. Kunstsoldat sagt:

    Könntest du noch ein Blaufilter-Vergleichsbild mit dem Kobo Aura H20 2nd Edition machen? Der Vergleich mit dem TV4HD auf diesem Bild hier, ist leider nicht als Referenz zu gebrauchen, da der TV4 hier blaustichiger ist, als auf dem Vergleichsbild mit dem Pocketbook:

    https://papierlos-lesen.de/wp-content/uploads/2017/07/farbtemperatur-bei-100-prozent_tolino-vision-4-hd_vs_aura-h2o-2_vs_aura-one.jpg

  19. Peter White sagt:

    Zunächst mal danke für den super Bericht. Aber eine Frage, gibt es den Touch HD 2 auch noch in anderen farben zu Kaufen?

    Ciao Peter

  20. Ben sagt:

    Danke für den Artikel und die informative Diskussion darunter! Frage zu Text-to-Speech und PDF:
    – Welche Engine wird dort eingesetzt? Ist dies IVONA (jetzt Teil von Amazon)? Anscheinend z Herunterladen beim Pocketbook Aqua2 ?
    – Lässt sich die TTS – Geschwindigkeit anpassen?
    – (ich arbeite viel mit pdf) ist die Verarbeitung von PDF beim PB HD(1 oder 2) gleich wie beim PB Aqua 2?
    – Gibt es eine Möglichkeit auch gespeicherte Artikel vom Bookmarkdienst (Vorsicht gleicher Name) Pocket zu laden? Gibt es einen Ereader der das macht?

    • Michael sagt:

      Welche Engine wird dort eingesetzt? Ist dies IVONA (jetzt Teil von Amazon)?

      Ja, es handelt sich um die IVONA. Da sich die Qualität der Sprachausgabe auf den PocketBooks in den letzten Jahren nicht geändert hat, nehme ich an, dass es sich um eine Version vor dem Verkauf an Amazon handelt. Einen direkten Vergleich der Sprachausgabe findest du im Artikel eBooks vorlesen lassen – So geht´s!.

      Lässt sich die TTS – Geschwindigkeit anpassen?

      Ja, das ist möglich

      (ich arbeite viel mit pdf) ist die Verarbeitung von PDF beim PB HD(1 oder 2) gleich wie beim PB Aqua 2?

      Ja, die PDF-Verarbeitung und die darstellunsgmöglichkeiten ist auf allen PocketBook-Geräten gleich. Wenn du viele PDFs lesen musst, dann wäre der neue Inkpad 3 mit seinem größeren Bildschirm ggf. besser geeignet.

      Gibt es eine Möglichkeit auch gespeicherte Artikel vom Bookmarkdienst (Vorsicht gleicher Name) Pocket zu laden? Gibt es einen Ereader der das macht?

      Die Geräte von Kobo haben eine Unterstützung für Pocket direkt eingebaut. Das funktioniert dort hervorragend, allerdings sind die PDF-Fähigkeiten der Kobos nicht besonders ausgeprägt. Sie kommen diesbezüglich nicht an die PocketBook-Reader heran.

  21. Irene sagt:

    Hallo,
    ich überlege aktuell, mir ein Pocketbook zuzulegen. Ich schwanke im Moment zwischen dem Touch HD und dem Touch HD 2. Gibt es bis auf den Blaulichtfilter weitere gravierende Unterschiede? Den würde ich nämlich nicht zwingend benötigen. Wichtiger ist mir ein angenehmes Lesevergnügen, vor allem über die Onleihe oder von PDFs. Ist ie Performance vom 2er dort deutlich besser?
    Danke, und beste Grüße!

  22. Nachteule sagt:

    Eine Frage: funktioniert das SmartLight aus in Verbindung mit dem Cool Reader? Wird also bei Verwendung des Cool Reader der Bildschirm auch “leicht rot” dargestellt?

  23. Albert sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für die sehr informative Seite!
    Kann jemand beschreiben wie die Sleep-/Wakeupfunktion bei der Touch HD 2 Hülle nachgerüstet werden kann?
    Danke

  24. Dani sagt:

    Michael Ihre Seite ist wirklich super !

    Ich bin absoluter E Book Neuling und schwanke zwischen dem Touch HD 2 und dem Aqua 2.
    Der Grund : Ich lese viel abends im Bett (Beleuchtung), aber auch viel im Urlaub und habe ein bisschen Angst mir mein E Book mit Sandkörnern zu ruinieren. Wobei sie ja schreiben das Abkleben eine gute Lösung wäre.

    Was würden Sie empfehlen ?

    • Michael sagt:

      Den Touch HD 2, da er abends (oder immer) die Beleuchtungsfarbe auf gelb/orange regelt, ein besses Display hat und die Tasten leichter zu drücken zu gehen. Ist abends wesentlich angenehmer für die Augen. Der Aqua 2 hat das nicht. Und wenn Sie den Reader nicht gerade direkt in den Sand werfen, dann gibts auch keine Probleme mit Sand in den Anschlüssen. Für den Urlaub würde es in der Tat ausreichen, die Anschlüsse abzukleben.

  25. katy sagt:

    Hallo,
    auch von mir vielen Dank für die Seite. Ich hatte lange den Touch Lux 3, der jedoch nun einen Sprung im Display hat. Ich würde mir jetzt gern den Touch HD 2 kaufen und habe das Gerät zufällig in einem Gebraucht-Forum gefunden. Allerdings ist dort sichtbar, dass es sich um die Ausgabe für den russischen Markt handelt. Wissen Sie, ob es da Probleme in der Handhabung geben könnte, wenn ich das Gerät hauptsächlich für deutsche und englische Literatur nutzen möchte? Oder reicht es einfach die Spracheinstellung auf deutsch zu stellen?
    Vielen Dank!

  26. Lüppo Ellerbroek sagt:

    Danke, Michael für Deinen profunden Test hier. Hab mir das Touch HD2 direkt beim deutschen Partner aus Radebeul gekauft. Wollte weg von der Krake Amazon, obwohl ich aus technischer Sicht mit dem Kindle Paperwhite samt 3G-Zugang sehr zufrieden bin. Ich verwende die PocketBook Cloud und für den direkten Bücherkauf mit dem PocketBook habe ich mich beim Buchhändler um die Ecke inskribiert. Nach Durchgabe der Seriennummer bei der PocketBook-Hotline wurde das ohne Probleme eingestellt. Dieser arbeitet leider mit dem Großhändler KNV zusammen, der so gut wie keine Gratis-Leseproben anbietet. Die Auswahl an Englischen und Italienischen Büchern ist bei KNV auch äußerst schlecht. Gibt es denn auch PocketBook-Partner, die mit dem anderen Großhändler Libri zusammenarbeiten, der bei fremdsprachigen Büchern wesentlich besser sortiert ist und meist Gratis-Leseproben anbietet? Es ist mir durchaus bewußt, daß die Bezugsquelle eines EPub-Buchs unerheblich ist, um das Buch auf dem PocketBook zu lesen. Ich möchte jedoch keine weiteren Devices mit mir herumschleppen sondern die Bücher auf dem PocketBook kaufen.
    Gruß,
    Lüppo

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