Kindle Paperwhite – schwarz oder weiß?

Weiße eReader sind bei Amazon nichts neues, schon der erste Kindle hatte ein weißes Gehäuse. Auch der Nachfolger war weiß, danach schwarz, dann grau und zum Schluss wieder schwarz. Nun gibt es den Paperwhite seit ein paar Wochen auch wieder in weiß und damit stellt sich die Frage: Welcher ist besser, der schwarze oder der weiße?

Bildschirm mit schwarzem oder weißem Rahmen

Je nachdem, ob mit oder ohne Beleuchtung gelesen wird, wirkt der Bildschirm anders. Der Grundfarbton des unbeleuchteten Bildschirms ist ja ein helles Grau. Dieses wirkt heller, wenn es von einem schwarzen Rand umgeben ist und dunkler, wenn der Rahmen weiß ist.

Mit zunehmender Beleuchtung werden die Unterschiede allerdings weniger. Beim weißen Gerät kommt noch hinzu, dass der Rand beim konzentrierten Lesen auch visuell in den Hintergrund rückt und man dann eher das Gefühl einer komplett weißen Seite hat, als dies beim schwarzen Paperwhite der Fall ist.

Unterschiede zum schwarzen Paperwhite

Darüber hinaus gibts aber noch ein paar Unterschiede, die das weiße Gerät vom Schwarzen abheben. So ist der Kindleschriftzug auf der Vorderseite sichtbarer als beim schwarzen Paperwhite. Die Oberfläche ist nicht mehr so anfällig für Fingerabdrücke und der Einschalter auf der Unterseite ragt nun weiter aus dem Gehäuse heraus. Dadurch ist er zwar leichter zu erfühlen und zu drücken, fügt sich aber nicht mehr so elegant ins Gehäuse ein.

Der Powerknopf ragt beim weißen Paperwhite stärker aus dem Gehäuse heraus

Der Powerknopf ragt beim weißen Paperwhite stärker aus dem Gehäuse heraus

Die Rückseite des weißen Kindles ist nicht gummiert, wodurch der Reader ohne Hülle nicht ganz so sicher und angenehm in der Hand liegt. Wer ihn allerdings in einer Hülle nutzen möchte, braucht weder den Powerknopf und auch keine Gummierung auf der Rückseite.

In der Hülle

Abseitig der Originalhüllen von Amazon gibt es eine Vielzahl an Drittanbieterhüllen. Hier gibt es mittlerweile auch etliche mit weißer Plastikschale. Ich habe mir ein weißes Exemplar von MoKo besorgt, das von der Oberflächenstruktur sehr an die Hüllen von Amazon erinnert:

Die rund 97 g leichte Hülle sitzt dem Paperwhite wie angegossen. Während die Farbe des Obermaterials sehr gut zum gelbweißen Farbton des Gerätes passt, ist die Plastikschale eher reinweiß. Das ist aber nur auf den zweiten Blick zu sehen und fällt nicht sehr auf.

Interessanterweiße sieht der weiße Paperwhite auch in Hüllen mit dunkler Schale sehr gut aus (hier mal ein dunkelblaues Exemplar von Inateck):

weisser-paperwhite-in-schwarzer-huelle

Andersherum wirkt ein schwarzer Paperwhite in weißer Schale etwas deplatziert:

schwarzer-paperwhite-in-weisser-huelle

Fazit

Die Frage, welcher Paperwhite nun besser ist — der weiße oder der schwarze — kann an dieser Stelle mit einem eindeutigen Jein beantwortet werden. ;) Die Enscheidung für oder gegen eine Gehäusefarbe ist in erste Linie eine persönliche. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die für den einen oder anderen schwerer oder leichter wiegen. Auf beiden Geräten lässt sich mit viel Spaß lesen, denn die Software ist natürlich überall die gleiche und beide Geräte kosten auch das gleiche, nämlich knapp 120 € mit und 140 € ohne Spezialangebote.


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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