Aktuelle Spekulationen über neue eReader

Derzeit macht ein Artikel aus der Taipei Times die Runde, in dem der Geschäftsführer der “e Ink Corporation” Frank Ko etwas über das Geschäft im letzten und aktuellen Jahr erzählt. Die “e Ink Corporation” stellt unter anderem die Bildschirme aller eReader her.

Demnach ist das Geschäft insbesondere bei eReaderdisplays im letzten Jahr eher schleppend gelaufen und es haben sich größere Lagerbestände angesammelt. Diese sollen dieses Jahr abgebaut werden, was vermutlich heißt, dass wir mit neuen eReadern rechnen können.

Kobo?

So soll beispielsweise Kobo wieder einen neuen Reader in der Pipeline haben. Aber außer dem Namen Clara HD sind kaum weitere Details bekannt. Im MobileRead-Forum wird gemutmaßt, dass es sich um einen 5″-Reader halten könnte. Ich glaube aber eher an einen Nachfolger des technisch eher rückschrittlichen Kobo Aura Edition 2. Möglicherweise gibts also demnächst einen neuen 6-Zoll-Reader mit Blaulichtfilter.

Update vom 07.07.2018: Meine Mußmaßung hat sich als richtig erwiesen. Hier gehts zu meinem Praxistest des Kobo Clara HD.

Amazon?

Auch von Amazon wird dieses Jahr ein neues Gerät erwartet. Ich tippe auf einen Nachfolger des Paperwhite, der in dieser Form seit bereits fünf Jahren auf dem Markt ist. Klar, zwischendrin hat er mal ein höher auflösendes Display, mehr Speicher und eine zusätzliche Gehäusefarbe bekommen, aber den momentan sehr angesagten Blaulichtfilter findet man bei Amazon bisher noch nicht.

PocketBook?

Ich könnte mir auch vorstellen, dass auch PocketBook dieses Jahr wieder neue Reader herausbringt. Möglicherweise steht der kürzlich erschienene Inkpad 3 für eine neue Generation an Readern. Denn endlich gibts einen brauchbaren Standbymodus, mit dem endlich auch Sleephüllen praktikabel werden. Ich würde auf einen Nachfolger für den Touch Lux 3 spekulieren, denn dieser Reader ist in dieser Form auch schon seit rund vier Jahren erhältlich. Erst als Touch Lux 2, ein Jahr später dann mit besserem Cartadisplay als Touch Lux 3 in verschiedenen Farbvariationen. Vielleicht gibts aber auch einen Nachfolger für den Sense? Würde mich persönlich besonders freuen.

Tolino?

Bei Tolino finde ich Spekulationen schwer. Die Geräte sind im Prinzip ausgereift. Einzig für einen möglichen Nachfolger des Shine 2 HD könnte ich mir vorstellen, dass er mit dem Blaulichtfilter ausgestattet wird. Der Wasserschutz wird wohl eher den höherpreisigen Vision- und Epos-Geräten vorbehalten bleiben.


Auf welchen möglichen Reader bist du gespannt?

  • Nachfolger für den Kindle Paperwhite 40%, 113 Stimmen
    113 Stimmen 40%
    113 Stimmen - 40% aller Stimmen
  • Nachfolger für den Tolino Shine 2 HD 24%, 67 Stimmen
    67 Stimmen 24%
    67 Stimmen - 24% aller Stimmen
  • Nachfolger für den PocketBook Touch Lux 3 22%, 63 Stimmen
    63 Stimmen 22%
    63 Stimmen - 22% aller Stimmen
  • Nachfolger für den Kobo Aura Edition 2 14%, 40 Stimmen
    40 Stimmen 14%
    40 Stimmen - 14% aller Stimmen
Stimmen: 283
Teilnehmer: 264
5. April 2018 - 27. Mai 2019
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7 Gedanken zu „Aktuelle Spekulationen über neue eReader“

  1. Gerade bei Tolino finde ich aber durchaus noch Luft nach oben. Gerade der Epos war für mich eine ziemliche Enttäuschung. Sehr schwer, die Touch-Oberfläche ist ziemlich träge und reagiert manchmal gar nicht, die Anzeige von PDFs nun ja … Der Stromverbrauch ist auch ziemlich hoch (verglichen zu den vorherigen 6Zoll-Modellen). Und das man bei dem zuletzt gefloppten Update dieses einfach ganz einstampft, erhöht auch nicht gerade die Kundenzufriedenheit.

    Ich hatte noch Hoffnung auf den Inkpad 3 gesetzt, aber der fehlende Blocksatz ist ein No-Go für mich.

    Mir sind die 6Zoll-Geräte einfach zu klein, gerade wenn man die Schriftgröße höher setzen möchte. Wenn aber Lagerbestände verringert werden sollen, dann bekommen wir bestimmt vorrangig nur diese Kategorie. Schade

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    • Hardwaremässig kann ich das nicht beurteilen, da ich Tolinos bisher nur kurz zum Installieren für Familienangehörige in den Händen gehalten habe, aber auch bei der Software ist da noch viel Luft nach oben. Im Vergleich zur Kobo-Firmware beherrscht ein Tolino fast keine Funktionen (Calibre Collections, brauchbare Wörterbücher, Book Cover im Standby, …) und lässt sich auch nicht mittels Custom Patches so wunderbar den eigenen Bedürfnissen anpassen, wie ein Kobo. Nach der Übernahme durch Kobo hatte ich eigentlich gehofft, die Kobo-Firmware würde nun auch auf die Tolinos ausgerollt. Das ist bisher leider nicht der Fall gewesen.

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  2. Den Clara HD als Nachfolger für den Kobo Mini würde ich begrüßen. Der alte Mini begleitet mich treu schon über fünf Jahre ohne Ausfälle. Mit einer zeitgemäßen Bildauflösung und Licht mit Blaufilter, der Clara HD als neuer 5-Zoller wäre dann für mich ein Grund einen neuen eReader zu kaufen.

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  3. Einen Nachfolger für den Vision 4 könnte ich mir schon vorstellen. Ich selbst habe ja den Vision 3 und darum keinen Grund gesehen, mir ein Jahr später den vierer anzuschaffen. Das Speicherupgrade ist zwar nett, aber selbst mein Vision 3 wird nicht voll, mehr brauche ich persönlich also nicht.
    Das mit dem Nachtlicht scheint zwar eine gute Idee zu sein, allerdings schien mir das Ganze Anfangs auch noch nicht so wirklich ausgereift zu sein, möglicherweise wäre da ein Vision 5 eine Option für mich.

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    • Am Blaulichtfilter hat sich seit dem Vision 4 HD nichts weiter geändert. Er wurde auch so in den Epos übernommen. Der Unterschied zu anderen Herstellern ist die Lichtfarbe, die sich bei den Tolinos nur ins gelbe ändert. Die Filter der anderen Hersteller regeln sich dort immer ins Orangene bis rötliche.

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      • Ach so, ich meinte nur, mich zu erinnern, dass sowohl Tolino als auch Kobo bei den ersten Modellen teilweise Probleme mit der Ausleuchtung hatten. Das meinte ich mit dem noch nicht ganz ausgereift. Abgesehen davon halte ich es ohnehin für besser, nicht unbedingt die Hardwarerevision 1.0 zu kaufen. Ab 1.x sind dann schon die meisten Kinderkrankheiten beseitigt.

        Es sei denn, es läuft so, wie gerade bezüglich Android überall zu lesen ist, dass diverse Hersteller Sicherheitsupdates verteilen, die gar nichts anderes tun, als das Datum des Sicherheitspatches zu ändern. In wieweit das jetzt mutwilliger Beschiss am Kunden oder eventuell gar nicht nötig ist, weil der OEM ohnehin seine eigene Suppe gekocht hat, vermag ich allerdings nicht zu sagen.

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