Die neuen Kindles von Amazon

  • 7. September 2012 - Aktualsiert am 18. September 2015
  • von Michael
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Amazon hat gestern abend auf einer Pressekonferenz die neuen Geräte vorgestellt. Dabei gibt es jetzt zwei Gruppen. Die reinen Lesegeräte, die nach wie vor auf eInk basieren und durch teilweise noch längere Akkulaufzeiten brillieren. Und die Tablets, die eher auf Multimediainhalte spezialisiert sind.

Kindle 2012Der neue Kindle (ohne Touch) hat außer einem dunkleren Gehäuse einen neuen Preis. Statt 99,- wie bisher gibts ihn jetzt schon für 79,-. Damit drückt er den Einstiegspreis der eBook-Reader noch mal ein ganzen Stück nach unten und ich bin mir sicher, dass die Billighersteller nachziehen und neue eBook-Reader demnächst noch preiswerter angeboten werden. Ansonsten ist das Gerät unverändert geblieben. Den neuen Kindle gibts ab 12. September, aber er jetzt schon vorbestellt werden.

Kindle Paperwhite 2012Der Nachfolger des Touchs heiß jetzt Kindle Paperwhite. Der Name leitet sich wohl vom neuen Display ab, welches noch weißer sein soll. Außerdem ist es hintergrundbeleuchtet und hat eine höhere Auflösung (1024×768 statt 800×600) bei gleichbleibender Displaygröße. Auch dieses Gerät ist wieder wahlweise mit 3G-Unterstützung zu haben.

Leider ist der Paperwhite noch nicht vorbestellbar und Preise stehen auch noch nicht fest. Ich vermute aber, dass er aufgrund der Beleuchtung wohl etwas teurer als der aktuelle Kindle Touch ist (den es bislang noch für 129,- zu kaufen gibt).

Ganz neu in Deutschland sind die Kindle Fire. Dabei handelt es sich um Tablets, von denen Amazon gleich drei Modelle anbietet.

Den normalen Kindle Fire, den es schon seit einem Jahr in den USA gibt. Mich wundert zwar etwas, dass es plötzlich doch wieder Exemplare gibt, nachdem Amazon kürzlich noch erklärt hat, dass alle Kindle Fires ausverkauft seien.

Der Kindle Fire hat ein sieben Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1024×600. Das Gerät wird mit 8 internem Speicher ausgeliefert und es soll um die 9h mit einer Akkuladung halten. Der Kindle Fire kostet 159,-.

Kindle Fire HDDas nächste Gerät ist der Kindle Fire HD, der sich zum Fire nur durch ein höher auflösendes Display (1280×800), einer um 2h verlängerten Akkulauf und einem eigebautem Speicher zwischen 16 GB bzw. 32 GB internem Speicher unterscheidet. Dieses Gerät wird 199,- kosten.

Der dritte im Bunde der Fires ist schließlich der Kindle Fire HD 8,9″, die wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, ein fast 9″ bgroßen Bildschirm hat und dessen Bildschirmauflösung 1920×1200 beträgt. Damit wird es möglich sein, Full-HD-Film wiederzugeben. Wahlweise wird dieses Gerät mit 4G (mit LTE)-Unterstützung verkauft. Allerdings ist auch dieser noch nicht in Deutschland verfügbar und Preise stehen daher auch nicht fest.

Ich bin besonders auf den Paperwhite gespannt. Es interessiert mich, wie brauchbar die Hintergrundbeleuchtung ist. Ich denke, ich werde ihn gegen den Kobo Glo antreten lassen, ebenfalls einen eBookreader mit eInk-Display und Hintergrundbeleuchtung.

Update (07.09.2012 – 17:13 Uhr):
Wie Heise berichtet, ist es möglich, dass man die Tablets auch preiswerter bekommen kann, wenn man sich bereit erklärt, Werbung einzublenden. In Amerika ist das mit den eInk-Geräten schon länger möglich.


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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1 Kommentar

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  1. Eigentlich hätte Amazon dem kleinen Kindle Fire auch gleich eine Telefon Funktion spendieren können. Bei 7 Zoll wäre das noch OK.

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