Tolino stellt drei neue eReader vor

  • von Michael
  • Lesedauer: ~ 2 min
  • 38 Antworten




Tolino läutet die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr im einem Paukenschlag ein. Gleich drei neue eBook-Reader lösen ihre zwei bzw. dreijährigen Vorgänger ab und endlich spiegelt sich die Übernahme durch Rakuten (zu denen bekanntermaßen auch Kobo gehört) im Portfolio nieder. Seit sich Kobo vom deutschen Markt zurückgezogen hatte, hofften viele Leser auf einen Kobo als Tolino. Mit dem Shine 3 wurde letztes Jahr ein Anfang gemacht, dieses Jahr nun werden die restlichen alten Tolinomodelle ersetzt.

Tolino Page 2

Tolino Page 2

Der erste, der den Reigen der neuen Reader eröffnet ist der Tolino Page 2, der vom Design her an den Shine 3 angelehnt ist und das neue Einsteigermodell in die Tolinowelt ist. Mit 89 € ist er zehn Euro teurer als sein Vorgänger, hat aber eine höhere Bildschirmauflösung (212 statt 167 ppi) und einen beleuchteten Bildschirm. Auch der Speicher wurde auf 8 GB verdoppelt.

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Tolino Vision 5

Tolino Vision 5

Mit dem Vision 5 verabschiedet sich Tolino endlich von dem unsäglichen “HD”-Kürzel im Modellnamen und ändert bei der Gelegenheit nach fünf Jahren, in denen es die Vision-Reihe gibt, Design und Größe des Gerätes. Statt einem 6″-Bildschirm hat der Vision 5 nun einen 7″-Bildschirm und seitliche Blättertasten. Damit erinnert er an Amazons Topmodell, aber noch mehr an den Kobo Libra H2O, von dem er Gehäuse, Design und Technik übernimmt. Der Bildschirm löst weiterhin mit 300 ppi auf, hat die regelbare Farbtemperatur, einen 8 GB großen Speicher und einen 1200-mAh-Akku. Preislich liegt er bei 179 €.

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Tolino Epos 2

Tolino Epos 2

Auch Tolinos Topmodell – der Epos – wurde nach zwei Jahren überarbeitet. Sein Design hat er vom Kobo Forma, den es bereits seit einem Jahr gibt. Der neue Epos hat also nun einen minimal größeren Bildschirm (8″ statt 7,8″), seitliche Blättertasten und einen Orientierungssensor, der den Bildschirminhalt immer in die richtige Richtung dreht. Natürlich hat er die regelbare Farbtemperatur, einen 8 GB großen Speicher und einen 1200-mAh-Akku. Die unverbindliche Preisempfehlung für den neuen Epos 2 liegt bei 299 €.

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Allen neuen Tolinos ist gemein, dass sie weiterhin keine Audiounterstützung eingebaut haben und einen Micro-USB-Anschluss haben. Die beiden teureren Modellen ist ein verdrehfreies USB-Kabel beigelegt, ob dies auch beim Page der Fall ist, weiß ich noch nicht. Update: Dem Page 2 liegt nur ein normales USB-Kabel bei, das nicht verdrehsicher ist.


Welcher der neuen Tolinos interessiert dich


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.

38 Kommentare

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  1. Dirk sagt:

    Schön, dass Tolino die Geräte von Kobo übernimmt. Aber die Software von Kobo gefällt mir immer noch besser, weshalb ich nicht zu Tolino wechseln werde.

    • Mathias sagt:

      Ganz deiner Meinung; Kobo hat die deutlich bessere Firmware. Andererseits scheint die Verarbeitung des Tolino etwas besser. Die beste Firmware haben meiner Meiniung nach übrigens die Reader von Pocketbook.

  2. Christoph sagt:

    Ein paar Dinge sind mir jetzt beim Betrieb des Vision 5 aufgefallen:

    Das Display ist an der Bedienseite marginal kälter ausgeleuchtet als an der gegenüberliegenden Seite. (Ist aber immer noch besser als beim Epos 2, der im Laden den vom Kobo-Forma bekannten weißen Strick am rechten Bildrand zeigte.)

    Das ständig aufpoppende Piktogramm des Lagesensors, sobald ich den Reader mal ein bisschen zu schräg halte, empfinde ich als sehr störend. Das ist beim Oasis viel besser gelöst.

    In Firmware 13.1.0 für den Vision 5 scheint sich ein Bug zu verstecken: Wenn ich im Lesebetrieb in die Textdarstellung wechsel und das Untermenü SCHRIFT anwähle, gibt es von dort kein Zurück mehr. Der Pfeil nach links fehlt hier ganz einfach. Wenn ich also nach dem Ändern der Schriftart auch noch die Zeichengröße einstellen will, muss ich das Buch zunächst komplett verlassen und aus dem Hauptmenü neu starten. Erst dann habe ich wieder Zugriff auf die Schriftgrößen.

    Somit ist mein erster Eindruck ein echtes “Geht so”.

    • Christoph sagt:

      Auch der Thalia-Shop gibt sich unwillig. Wenn ich mich dort anmelden will, erscheint schon vor Eingabe der Zugangsdaten ein lapidares “403 Forbidden” auf dem Bildschirm. Der Browser funktioniert ansonsten einwandfrei, nur der Thalia-Shop eben nicht.

      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier in kürzester Zeit dem Kobo-Libra eine Tolino-Firmware übergestülpt worden ist, und dass man zu wenig Zeit für Fehlerbeseitigungen hatte.

      • Dirk sagt:

        Das ist schon ein Armutszeugnis, ein so unausgereiftes Gerät zu verkaufen.

        • DirkD sagt:

          na, ja, dieser hellere Streifen scheint bei Kobo Standard zu sein, ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt.
          Aber ich muss auch sagen, ich hatte heute mehr Zeit und habe im Park gesessen und ohne Licht bei schönster Herbstsonne gelesen, der Epos 2 ist schon ein schönes Teil, also ich bereue den Kauf nicht. Ich habe mir das Klappcover in rot dazu gekauft, schnuckelig :)

    • DirkD sagt:

      Das mit dem weißen Streifen ist mir auch unangenehm aufgefallen, das aufpoppende Pictogramm beim Lagewechsel finde ich nett. Das mit der Schrifteinstellung nervt, ich benutze eine eigene Schrift und nach deren Einstellung kann man nicht mehr zurück, um zB den Zeilenabstand einzustellen, man muss das Buch schließen etc.
      Was mir jetzt als sehr nervig aufgefallen ist, dass bei den Blättertasten bei Lagewechsel die Richtung vertauscht wird: senkrecht gehalten ist die obere Taste bei mir die Vorwärts-Taste, bei Drehung wird sie zur rechten Blättertaste, die ebenfalls zum Vorwärtsblättern da sein soll, nein, dann wird rückwärts geblättert. Man kann zwar per Einstellung die Tastenbelegung tauschen, hält man den Reader aber wieder senkrecht, ist die obere Taste dann rückwärtsblätternd: nervig. Ich drehe den Reader beim Lesen gerne mal. Schnellstens ändern!

      • Christoph sagt:

        Das mit den Blättertasten ist mir inzwischen auch aufgefallen. Gut, ich lese nie im Querformat, deshalb stört es mich weniger, aber grundsätzlich ist es natürlich wenig durchdacht, bei jeder 90 Grad Drehung die Tasten anpassen zu müssen.

        Immerhin, der Thalia-Shop funktioniert jetzt wider.

      • Michael sagt:

        Hmm, von Haus aus Standard ist die untere die Taste zum Weiterblättern. Beim 90°-Drehen wirds dann die rechte. Wenn du die Belegung in den Einstellungen umgekehrt hast, kann ist es (wahrscheinlich für die Tolinoentwickler) klar, dass sich auch hier die Tasten umkehren. Der Libra machts allerdings so, wie du es ggern hättest, dort ist im Querformat immer die rechte Taste zum Weiterblättern.

    • Karin sagt:

      also bei mir ist in dem Menü ein Kreuz rechts oben in der Ecke, zum antippen und Schließen des Menüs. Bei Dir sollte das auch da sein?

  3. Luzandro sagt:

    Gibts bei den Tolino mittlerweile auch eine Pocket-Integration wie bei Kobo?

    • Christoph sagt:

      Ich kann unter dem genannten Link keinen Test finden. Weder ausführlich noch oberflächlich. Ist nur ein redaktioneller Beitrag mit den inzwischen bekannten Daten und ein paar Pressefotos. Getestet wurde dort noch gar nichts.

  4. Christian Schenk sagt:

    Sorry, ich dachte, das wäre ein Test.

    • Christoph sagt:

      Dann hättest du den Bericht vielleicht mal lesen sollen, ehe du ihn überall verlinkst. Um die Kriterien eines Tests zu erfüllen, sollte doch wenigstens irgendjemand irgendwas getestet haben, oder? Und das ist bei Chalids Artikel einfach nicht der Fall.

  5. Christian Schenk sagt:

    Ich sag dann mal Abschied leise Servus, da meine Meinung hier ja nicht mehr erwünscht. Machts gut.

  6. Vera Lerch sagt:

    Hallo!
    Ich fand den etwas “voreiligen” Hinweis auf den Test nicht so schlimm…
    Seit heute habe ich den Tolino Vision 5 und bin total zufrieden. Anmelden, Onleihe. Shop, alles funktioniert. Das Display ist auch in Ordnung. Vor kurzem hatte ich ein Kobo Libra in der Hand und war enttäuscht. Im Gegensatz zu den älteren Kobos hatte der einen störenden Verlauf (von hell ins leicht dunkle) von links nach rechts.
    Schade ist allerdings, daß man beim Tolino die Schriftstärke nicht verändern kann so wie es bei den Kobos möglich ist.
    Aber wie gesagt, es ist ein toller Reader. Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

  7. Vera Lerch sagt:

    Kurzer Nachtrag:
    Wenn es ganz dunkel ist sieht man doch einen leichten Helligkeitsunterschied am Rand. Doch ich bin Michaels Meinung, der mal schrieb, daß man das bei größeren Display tolerieren kann.

  8. Buchverschlinger sagt:

    Hallo,

    endlich Blättertasten, das finde ich super.

    Aber ich wüßte gern, ob die Beleuchtung des Tolino Vision 5 fürs nächtliche Lesen dunkler gestellt werden kann als der Tolino Vision 4 HD, den ich besitze.

    Der Vision 4 ist für meine lichtempfindlichen alterssichtigen Augen auch auf dunkelster Stufe viel zu hell. Und eine schwarz-weiss-Umkehr gibt es auch nicht. :-( So war es auch beim Vision 2. Ich kann im Bett nicht auf den Visions lesen.

    Ist es beim Vision 5, der ja auf Kobo basiert, nun anders geworden?

    Es wäre toll, wenn dues jemand wüßte und hier posten würde. Dankeschön!

    • Christoph sagt:

      Der Vision 5 bietet, im Gegensatz zum 4HD, einen Nachtmodus, also die von dir erwähnte “schwarz-weiß-Umkehr”.

      • Buchverschlinger sagt:

        Danke, Christoph! Das hilft mir weiter. Dann ist der Vision 5 für mich geeignet. :-)

        Trotzdem interessiert mich weiterhin auch die Helligkeit von schwarz auf weiß im Dunkeln.

  9. Vera Lerch sagt:

    Ich habe gerade versucht das Licht vom tolino Vision 4 mit dem des tolino vision 5 zu vergleichen. Aber jetzt bei Tageslicht kann man das nicht gut beurteilen. Es gibt die Möglichkeit das Licht dunkler einzustellen und die Lichtfarbe von Weiß ins angenehme “gelbliche” zu ändern.
    Ich schau mir das heute Abend nochmal an.

  10. Vera Lerch sagt:

    Hallo Buchverschlinger!
    Jetzt habe ich mir beide Reader angesehen. Während das Licht beim Tolino Vision 4 ins gelbliche geht, wird es beim Vision 5 eher orange, aber angenehm, nicht zu intensiv. Vielleicht wäre das etwas für dich, vor allem wenn man die Schrift auch mit schwarzem Hintergrund lesen kann.
    Viele Grüße

    • Buchverschlinger sagt:

      Hallo Vera,
      herzlichen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast.

      Verstehe ich Dich richtig, der Unterschied liegt in der Farbe, aber die Helligkeit selbst ist ganz ähnlich?

      Ich hatte ja gehofft, dass das neue Gerät insgesamt dunkler gestellt werden kann.

      Letztenendes ist es aber egal, wenn ich weiß auf schwarz lesen kann. :-)

      LG
      Buchverschlinger

  11. Vera Lerch sagt:

    Hallo!
    Leider sehe ich da keinen Unterschied. Aber wenn es auch so klappt ist doch prima.
    Viel Spaß damit!

  12. Martin sagt:

    Hallo!
    Bei meinem Epos 1 kommt es relativ häufig vor, dass ich nach dem Öffnen eines Buches sinngemäß mitgeteilt bekomme: “Sorry, Ihr Tolino ist grade mit was anderem ausgelastet. Versuchen Sie es später nochmal”. Anschließend stürzt das Buch mit Fehlermeldung ab. Sowas habe ich bei meinen anderen Readern (Pocketbook, Bookeen) noch nie erlebt. Ist jemandem das schon bei einem der neuen Tolinos untergekommen?

    • Buchverschlinger sagt:

      Bei meinem Vision 4 HD hatte ich das auch mal, allerdings bei zwei Ebooks aus der Onleihe.

      Einmal half ein Neustart. Beim anderen Mal ging nix und ich musste das Buch über den PC auf den Tolino übertragen, woraufhin alles lesbar war.

      P.S. Habe den Vision 5 mittlerweile bestellt:-)

  13. Vera Lerch sagt:

    Bei meinem Epos 1 ließ sich ein Buch öffnen und manchmal wurde es einfach geschlossen. Dann ging es wieder von selbst auf… Sowas und andere Macken sind mir beim Lesen mit dem Vision 5 bis jetzt nicht aufgefallen. Nur manchmal ist er langsam, so daß man nicht weiß, ob sich das Menü öffnet. Aber beim Lesen hat man ja Zeit…

  14. Ingrid sagt:

    Hallo,
    ja jetzt habe ich den Tolino Epos 2.
    Ich habe ihn bereits das 2x umgetauscht…..seufz
    Er ist extrem langsam. Wenn ich das Buch aufmache erscheint ca. 15 Sekunden nur ein weisser Bildschirm. Bei Büchern aus der Onleihe dauert es noch länger.
    Das schlimmste ist aber das nach ca. 5 Seiten das Umblättern nicht mehr funktioniert. Der Blildschirm reagiert nicht und der Tolino schaltet sich aus und wieder an – was ca. 4-5 Minuten dauert.
    Ach ja und man kann über FRONTS keine eigenen Schriften mehr hinzufügen.
    Die Sofwareversion ist 13.11.
    Die nette Dame von Thalia kannte das Problem wohl schon.
    Eigentlich schade den das Gerät ist superleicht und die seitlichen Tasten klasse.
    Hat noch jemand das Problem?
    Gruss Ingrid

    • Buchverschlinger sagt:

      @Ingrid

      Auch mein Tolino Vision 5 reagiert oft sehr langsam. Auch auf diesem Gerät erscheint dann erst mal nur eine leere/weisse Seite und mit Verzögerung wird dann endlich der Text angezeigt. Das kostet Zeit beim Lesen und nervt mich mittlerweile.

      Und ich habe es ebenfalls schon erlebt, dass ich plötzlich nicht weiterblättern konnte.

      Er ist auch schon abgestürzt und hat sich neu gestartet. Wie viele Minuten es gedauert hat, weiß ich allerdings nicht.

      ich muss dazu sagen, dass ich gerade ein Buch aus der Onleihe lese.

      Mit der Onleihe gab es bei einem ebook große Probleme, die ich auch mit Hilfe des Onleihe Supports nicht lösen konnte, so dass ich es letztendlich nicht lesen konnte. Es ließ sich wieder direkt über den Browser des Tolinos korrekt ausleihen, noch über ADE und PC.

      Der Vision 5 ist von der Hardware her Klasse und auch seinen Preis ist angenehmer als der teurere Kindle Oasis.

      die Beleuchtung ist allerdings nicht ganz gleichmäßig, sondern von links ausgehend nach rechts schwächer werdend. damit kann ich aber gut leben/lesen.

      Es ist nur schade, dass der ToLino 5 (und auch seine Vorgänger, wenngleich diese auch keine weißen Seiten zeigten) im Vergleich nie so schnell reagieren wie Amazons Kindles.

      Ich habe den Eindruck, dass die Tolino Leute Vorschläge von Lesern durch ich habe den Eindruck, dass die Tolino Leute Vorschläge von Lesern durchaus annehmen und hoffe daher, dass die Software noch optimiert wird.

      Ich hatte noch nicht sehr viel Zeit zum Lesen auf diesem Gerät und weiß daher nicht, ob bei regulär gekauften Ebooks das Lesen flüssiger funktioniert.

      Ich habe meinen Kauf aber nicht bereut, sondern freue mich nach wie vor über den Tolino 5. Dass Design und die Haptik finde ich sehr gelungen.

      • Ingrid sagt:

        Lieber Buchverschlinger ,
        DANKE für deinen ausfühlichen Text. Ich habe ja den Tolino Epos 2.
        Echt ein Leichtgewichtler mit Umblättertasten und grossen Bildschirm. Das hatte ich mir eigentlich immer gewünscht.
        Ja, das mit der weissen Seite bei den Büchern aus der Onleihe habe ich auch. Es gefriert auch mal der Bildschirm ein. Das langsame Aufklappen des Buche nervt etwas. Allerdings habe ich heute festgestellt das diese Probleme NUR bei den Büchern der Onleihe aufgetreten sind.
        Das Aufmachen der anderen – bei Thalia gekauften Büchern- erfolgt jetzt nicht so schnell wie beim Kindle.
        Ich bin allerdings enttäuscht ein 300 € Gerät zu besitzen und mich mit diesen Fehlern rumärgern zu müssen. Bin am überlegen ob ich ihn Montag zurückbringe. Allerdings das Gewicht und die Seitentasten…….lach……
        Gruss Ingrid

        • Buchverschlinger sagt:

          Hallo Ingrid,

          sehr interessant, dass es offenbar nur Leihbücher betrifft.

          Den Epos habe ich gestern in der Buchhandlung bewundern können. Der ist ja wirklich toll, absolut leicht und die Größe ist auch super. Ich hätte mir den Großen viel schwerer vorgestellt. Den hätte ich auch gerne. :-)

          Ich denke mal, daß es sich um Softwareprobleme handelt, die mit dem DRM von Adobe Digital Editions zu tun haben und, hoffentlich, irgendwann verbessert/behoben werden.

          Früher hatte ich Pocketbooks und damit gab es auch immer mal Probleme mit Leihbüchern.

          Also wenn man nicht überwiegend Leihbücher liest, würde ich die Tolinos behalten. Die Hardware gefällt mir ausgesprochen gut. Meiner bleibt jedenfalls. :-)

          LG
          Buchverschlinger

        • Sabine Beck sagt:

          Liebe Ingrid, ich kann verstehen, dass das größere Display und die Umblätter-Tasten es Dir angetan haben. Zusammen mit der wärmeren Beleuchtung waren das genau die Gründe, warum ich mir den neuen Oasis 3 angeschafft habe, an dem sich der Tolino Epos ja offenbar orientiert hat. Und ich kann verstehen, dass man für den stolzen Preis dieser Geräte dann auch erwartet, dass sie perfekt funktionieren. Und mein Oasis funktioniert in der Tat perfekt – wenn da nicht diese ärgerliche Kleinigkeit wäre, dass das Leihen von e-books über Online-Bibliotheken von Amazon nicht unterstützt wird :(
          Ich werde wohl noch einige Zeit das Leihen über Overdrive testen und die dort geliehenen e-books auf meinem Tablet lesen, bevor ich entscheide, ob es sich wirklich für mich lohnt, eines der Tolino-Modelle zu kaufen…

  15. Sabine Beck sagt:

    Frage: kann man mit den neuen Tolino-Modellen auch e-books über Overdrive ausleihen? Meine örtliche Bibliothek unterstützt Overdrive.
    Das wäre für mich der einzige Grund, mir eventuell eines der Tolino-Modelle zuzulegen. Denn ich finde, was Verabeitung, Technik und Software angeht, sind die neueren Kindle-Reader einfach nicht zu schlagen. Besonders der neue Oasis 3 hat es mir trotz des stolzen Preises angetan, da Amazon endlich (!) die Möglichkeit einer wärmeren Display-Beleuchtung anbietet, was für mich sehr wichtig ist. Auch das größere 7-Zoll-Display möchte ich nicht mehr missen. Wasserdicht sind der Paperwhite und die Oasis-Modelle mittlerweile auch. Ausserdem sind die neueren Tolinos ja auch nicht gerade billig.
    Und ehrlich gesagt, das Amazon-Ökosystem ist für mich immer noch das bedienungsfreundlichste und unkomplizierteste und bietet als nützlichen Zusatz-Service zum Beispiel die Möglichkeit an, private Dokumente umzuwandeln und in der Cloud zu speichern. Zudem ist es nun wirklich kein Problem e-books mit Calibre in ein Kindle-kompatibles Format umzuwandeln und auf das Gerät zu spielen☺
    Für mich ist der einzige Nachteil der Kindle-Reader, dass sie die Benutzung von Online-Bibliotheken, die nicht zum Amazon-Ökosystem gehören, nicht unterstützen. Wenigstens nicht in Deutschland. In den USA kann man Overdrive-ebooks auf den Kindle spielen.
    Die Kindle-unlimited-Bibliothek, die man für eine Flatrate von ca. 10 Euro monatlich unbegrenzt benutzen kann, und die Kindle-Prime e-books, von denen Amazon-Prime-Kunden ein e-book monatlich kostenlos ausleihen können, sind nicht wirklich attraktiv für mich, denn die Auswahl spricht mich überhaupt nicht an. Ich bin zwar ein Vielleser, aber ich will in der Regel nicht einfach irgendwelche Bücher sondern ganz bestimmte Titel lesen. Und die sind nur in sehr seltenen Fällen über Prime oder kindle-unlimited zu haben. Ausserdem sind Prime-ebooks neuerdings nur sehr schwer zu finden. Früher war es ohne weiteres möglich, alle Prime-Titel über die Suchfunktion aufzurufen und dann eine Auswahl zu treffen. Das funktioniert leider überhaupt nicht mehr, sondern man wird stattdessen automatisch auf die kindle-unlimited-Titel hingewiesen. Damit ist leider die gezielte Nutzung der Prime-Leibbibliothek erheblich erschwert und man ist auf Zufallsentdeckungen angewiesen.
    Ich habe gesehen, dass die Titel, die über Overdrive ausgeliehen werden können, meinen Geschmack wesentlich besser treffen, obwohl es leider oft lange Wartezeiten gibt. Bisher habe ich die wenigen e-books, die ich über Overdrive ausgeliehen habe, mit der neuen libby-app auf meinem Tablet gelesen. Aber das ist keine wirklich erfreuliche Lösung, wenn man an das tolle Lesevergnügen mit den Kindles gewöhnt ist 😉

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