eBook-Reader mit Audiounterstützung

  • - Aktualisiert am
  • von Michael
  • Lesedauer: ~ < 1 min
  • Antwort schreiben




Ursprünglich (bis ca. 2012) gehörte die Unterstützung von Musik zur Standardausstattung von eBook-Readern. Zwischendrin wurde sie aus den meisten Geräten entfernt, aber seit 2017 kehrt sich der Trend wieder um, nachdem die Anbieter der Reader (und deren Shops) den Verkauf von Hörbüchern und -spielen für sich entdeckt haben. Neuerdings setzen fast alle audiofähigen eReader auf die Bluetoothschnittstelle zur Audioausgabe, die Geräte von PocketBook enthalten allerdings einen Klinkensteckeradapter.

Die Geräte von Amazon unterstützen Hörbücher nur von Audible, alle anderen Reader setzen auf das MP3-Format und können entsprechend alle Hörbücher ohne Kopierschutz abspielen. Hörbücher aus der Onleihe werden leider von keinem der hier gelisteten eReader unterstützt.

Letzte Änderung: 18. Dezember 2019 – PocketBook Inkpad X hinzugefügt

Amazon Kindle

Abbildung des Amazon Kindle

  • Bildschirm: 6" (167 ppi)
  • Gewicht: 174 g
  • Speicherplatz: 4 GB (davon 2.54 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz, weiß
  • Onleihe möglich: Nein
  • Preis: 78 €

Der Kindle markiert das Einsteigermodell bei Amazon. Trotz seiner geringen Bildschirmauflösung von 167 ppi eignet er sich uneingeschränkt zum Lesen. Auf dem in weiß und schwarz erhältlichen Gerät kommt die gleiche intuitive Software wie auf allen anderen Kindles zum Einsatz. Der Kindle unterstützt wie seine teureren Geschwister Sammlungen, hat einen Vokabeltrainer und mehrere Wörterbücher dabei und kann in die Familienbibliothek eingebunden werden. Er ist nahtlos mit Amazons Ökosystem verheiratet, zu dem auch Audible gehört. Deren Audiobooks lassen sich über Bluetooth abspielen, Musik leider nicht. Der nutzbare Speicher ist mit 2,5 GB verhältnismäßig klein, einen Einschub für eine externe Speicherkarte gibt es nicht.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


Amazon Kindle Paperwhite

Abbildung des Amazon Kindle Paperwhite

  • Bildschirm: 6" (300 ppi)
  • Gewicht: 183 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.2 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz, blau
  • Onleihe möglich: Nein
  • Preis: 117 €

Der Nachfolger zu Amazons Erfolgsmodell (und der wohl am häufigsten verkaufte eReader) bietet ein sehr gut ausgeleuchetetes 300-ppi-Display und eine stabile, wenn auch eher rudimentäre Bibliothek. Eigene Sammlungen sind möglich, allerdings nicht automatisiert über Calibre. Amazon liefert einige, sehr gut lesbare Schriften mit, weitere lassen sich auch installieren. Der eingebaute Speicher ist mit 8  bzw. 32 GB recht groß, letzterer ist besonders sinnvoll, wenn Hörbücher über den Paperwhite angehört werden wollen. Dann kommt auch seine Bluetoothschnittstelle zum Einsatz. Einen Einschub für eine externe Speicherkarte bietet das Gerät nicht. Der Paperwhite ist wasserdicht, hat aber keine Nachtlichtfunktion.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


Amazon Kindle Oasis

Abbildung des Amazon Kindle Oasis

  • Bildschirm: 7" (300 ppi)
  • Gewicht: 189 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.2 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grafit, schwarz/gold
  • Onleihe möglich: Nein
  • Preis: 224 €

Der wasserdichte Kindle Oasis aus dem Modelljahr 2019 ist Amazons Oberklassemodell für alle anspruchsvollen eBook-Leser. Das sehr gleichmäßig ausgeleuchetet 7-Zoll-Display löst mit 300 ppi auf und bietet erstmals bei Kindlereadern eine einstellbare Farbtemperatur. Zwei seitliche Blättertasten erlauben das bequeme Blättern mit einer Hand, Linkshänder drehen das Gerät einfach um 180 Grad und nutzen die Blättertasten dann auf der anderen Seite. Der Bildschirminhalt dreht sich automatisch mit.

Da die Software auf allen Kindles die Gleiche ist, kommen auch Aufsteiger von preiswerteren Kindles auf dem Oasis schnell zurecht.  Die Software des Gerätes bietet sehr gute Wörterbücher, einen Vokabeltrainer, die Familienbibliothek und die perfekte Einbindung ins Amazon-Ökosystem. Beim Lesen lassen sich verschiedene Schriften auswählen, weitere können allerdings nicht nachinstalliert werden. Wie alle Kindles hat auch der Oasis keinen Einschub für eine Micro-SD-Karte und die Onleihe unterstützt er auch nicht. Vielleser, Hörbuch- oder Comicfans bekommen den Oasis wahlweise auch mit 32 GB statt 8 GB internem Speicher.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


BOYUE Likebook Mars

Abbildung des BOYUE Likebook Mars

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 252 g
  • Speicherplatz: 16 GB (davon 11 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 225 €

Der Likebook Mars gehört zur Gruppe der eReader, die mit offenem Android kommen. Das heißt, dass man hier nicht auf die eingebaute Leseanwendung angewiesen ist, sondern installieren und nutzen kann, was Googles Playstore hergibt. Der Mars ist nicht der erste Androidreader, aber der erste mit einwandfrei ausgeleuchtetem 300-ppi- Bildschirm, der zudem eine Nachtlichfunktion hat. Der Reader hat 16 GB internen Speicher, der durch eine 64-GB-Karte erweitert werden kann. Außerdem lassen sich Audiodateien per Bluetooth oder über den eingebauten Klinkenstecker wiedergeben.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


PocketBook Aqua 2

Abbildung des PocketBook Aqua 2

  • Bildschirm: 6" (212 ppi)
  • Gewicht: 180 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.9 GB nutzbar)
  • Farbe(n): azurblau
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 129 €

Der PocketBook Aqua 2 ist ein solides, wasserdichtes Gerät mit Standardkomponenten, die nicht herausragend sind, aber ihre Sache gut machen. Er basiert technisch auf dem Touch Lux 3 und bringt neben dem Wasserschutz noch eine Audiounterstützung mit, die nicht nur Musik wiedergeben, sondern auch eBooks vorlesen kann. Wer keine 180 € für einen wasserdichten Reader ausgeben möchte, macht mit dem Aqua 2 nichts verkehrt und kann damt sehr angenehm im Hellen, Dunklen und im Feuchten lesen.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


PocketBook Touch HD 3

Abbildung des PocketBook Touch HD 3

  • Bildschirm: 6" (300 ppi)
  • Gewicht: 157 g
  • Speicherplatz: 16 GB (davon 14.8 GB nutzbar)
  • Farbe(n): kupfer
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 159 €

Mit 157 g ist der PocketBook Touch HD 3 ein leichter und moderner eReader, dessen Funktionsumfang keine Wünsche offen lässt. Sein hochauflösender Bildschirm stellt auch kleine Schriften scharf dar, das SmartLight sorgt nachts für eine augeschonende Darstellung. Trotz des kompakten Gehäuses hat der Touch HD 3 Blättertasten, die sich zudem frei konfigurieren lassen. Ein Orientierungssensor dreht das Display automatisch und der Wasserschutz sorgt dafür, dass der Reader nach Tauchbad noch funktioniert.

eBooks lassen sich über die umfangreiche Bibliothek verwalten und natürlich gut selber lesen oder durch die eingebaute Sprachsynthese auch vorlesen. Auch Musik oder Hörbücher spielt der Touch HD 3 ab. Wahlweise über Bluetooth oder per Kabel. Die Inhalte können übers USB-Kabel, PocketBook-Cloud, Dropbox, E-Mail oder über den Browser auf das Gerät übertragen werden. Und wer mag, kann auch ein kleines Spielchen wagen. Ach, eBooks aus der Onleihe unterstützt der PocketBook Touch HD 3 natürlich auch.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


PocketBook InkPad 3

Abbildung des PocketBook InkPad 3

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 208 g
  • Speicherplatz: 8 GB (davon 6.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): dunkelbraun, schwarz
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 229 €

Der Inkpad 3 von PocketBook ist fast die eierlegende Wollmilchsau, denn der eReader bietet neben dem 7,8-Zoll-Bildschirm mit 300 ppi, Blaulichtfilter und Blättertasten die umfangreichste Soft- und Hardwareausstattung. Und dabei ist das Gerät mit 208 g sehr leicht. In der Bibliothek lassen sich eBooks nach allerhand Kritieren filtern (auch nach Genres oder Serien) und sortieren, die Lesesoftware für eBooks und PDFs lässt fast keine Wünsche offen, eigene Schriftarten lassen sich nachinstallieren. Wer mag, kann den mit rund 6,7 GB recht üppig bemessenen Speicher um weitere 32 GB erweitern. Der Inkpad 3 unterstützt eBooks aus der Onleihe und kann per USB-Kabel, Browser, e-Mail, PocketBook-Cloud oder Dropbox mit neuem Lesestoff versorgt werden.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


PocketBook InkPad 3 Pro

Abbildung des PocketBook InkPad 3 Pro

  • Bildschirm: 7,8" (300 ppi)
  • Gewicht: 215 g
  • Speicherplatz: 16 GB (davon 14.7 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grau
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 269 €

Schrieb ich beim Inkpad 3 noch, er wäre fast eine eierlegende Wollmilchsau, dann kann man beim Inkpad 3 Pro nun das Wörtchen “fast” streichen. Denn er bietet alles, was ein moderner eReader haben kann. Hochauflösendes, farbtemperaturgesteuertes Display, Wasserschutz, Blättertasten, Bluetooth zu Audioausgabe und wie immer die umfangreichste Einstellbarkeit. Mit 215 g ist das Gerät dabei unglaublich leicht.

In der Bibliothek lassen sich eBooks nach allerhand Kritieren sortieren und filtern, die Lesesoftware für eBooks und PDFs lässt fast keine Wünsche offen, eigene Schriftarten lassen sich nachinstallieren. Die Unterstützung von PDFS überzeugt, wie übrigens auch auf allen anderen PocketBook-Readern. PDFs werden. Der große Speicher von 16 GB ist ausreichend für tausende eBooks und ein paar Hörbücher bzw. Musik.  Der Inkpad 3 Pro unterstützt natürlich auch eBooks aus der Onleihe und kann per USB-Kabel, Browser, e-Mail, PocketBook-Cloud oder Dropbox (und bald per Bluetooth) mit neuem Lesestoff versorgt werden.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


PocketBook InkPad X

Abbildung des PocketBook  InkPad X

  • Bildschirm: 10,3" (227 ppi)
  • Gewicht: 304 g
  • Speicherplatz: 32 GB (davon 28.98 GB nutzbar)
  • Farbe(n): schwarz/grau
  • Onleihe möglich: Ja
  • Preis: 419 €

Der Inkpad X bietet mit seinem 10,3-Zoll-Bildschirm die größte Fläche eines PocketBook-Readers, um eBooks, PDF-Dokumente oder Comics zu lesen. Der Bildschirm (227 ppi) ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet und hat eine Nachtlichtfunktion. Der Bildschirm selbst basiert auf der Mobiustechnologie von E-Ink, weshalb er sehr praktisch unzerbrechlich ist.

Wie alle eReader von PocketBook bietet auch der Inkpad X eine schier überbordende Anzahl an Funktionen. Neben den Lesemöglichkeiten kann er natürlich auch eBooks vorlesen, Musik oder Hörspiele via Klinkenanschluss oder Bluetooth abspielen oder zum Spielen oder Surfen im Web genutzt werden. Selbstverständlich hat auch der Inkpad X die umfangreiche Bibliothek und die Anbindung an die PocketBook-Cloud und an Dropbox. Ebenso lässt sich die alternative Lesesoftware “Cool Reader” nutzen. Mit 32 GB bietet der Inkpad X viel Platz für eBooks, PDFs, Comics, Musik und Hörbücher.

Vollständiges Datenblatt | Testbericht lesen


Weitere Übersichten




Antworten

Wenn du eine Frage hast, die nichts oder nur am Rande mit diesem Artikel zu tun hat, stelle sie doch bitte in der Fragenecke. Dadurch geht deine Frage nicht unter und du hilfst mit, die Diskussion hier übersichtlich zu halten.

Alle eingegebenen Daten werden verschlüsselt übertragen. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Hoch