Firmware 6.4: PocketBook verbessert die Vorlesestimmen

  • von Michael
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Die PocketBook-Modelle Color, die Inkpads und der Touch-HD-Reihe können eBooks nicht nur anzeigen, sondern auch vorlesen. Jahrelang nutzte PocketBook dazu die Text-to-Speech-Engine von IVONA, einer ehemals polnischen Firma, die später von Amazon aufgekauft wurde und jetzt in Alexa steckt.

Mit der neuen Firmwareversion 6.4, die letzte Woche zuerst auf dem Inkpad 3 Pro ausgerollt wurde, steigt PocketBook nun auf die Sprachausgabe von ReadSpeaker um. Deshalb gibt es neue Stimmen namens Lena, Max und Tim, mit denen die eBooks noch besser klingen sollen als vorher.

Neue Stimmen für die Sprachausgabe

Neue Stimmen für die Sprachausgabe

Ich habe das mal ausprobiert und dazu wieder die ersten beiden Absätze aus dem Buch “Bis zum Nullpunkt des Seins” von Kurd Laßwitz genutzt.

Zunächst die alte Stimme “Marlene” mit der IVONA-Engine:

Jetzt die neue Lena:

Max:

und Tim:

Ich finde, man kann sie ganz gut zum Vorlesen nutzen, allerdings stolpern sie noch über die Jahreszahl “2371”. Und ich finde, die Pause zwischen den Absätzen könnte etwas länger sein.

Weitere Neuigkeiten in Firmware 6.4

Auf der Tastatur lassen sich nun Sonderzeichen anzeigen und per langem Tipp auf die jeweilige Taste auswählen. So, wie man es schon vom Smartphone kennt. Das muss allerdings in den Einstellungen unter “Sprache/Language” aktiviert werden. Neue Schaltflächen in den Einstellungen der Beleuchtung erlaube eine feinere Justage von Helligkeit und Lichtfarbe. Eigene Schriften können nun offiziell auch im OpenTypeFont-Format (OTF) und als TrueType Collections (TTC) genutzt werden. TrueTypeFonts (TTF) funktionieren natürlich weiterhin. Der Kalender wurde etwas aufgehübscht und ein paar Fehler behoben.

Die kompletten Releasenotes der Version 6.4.330 für den Inkpad 3 Pro:

Allgemeine Änderungen

  • Neue, bequemere und funktionale Benutzeröberfläche der Tastatur mit neuen Zeichenlayouts. Jeder Taste können mehrere Zeichen zugeordnet werden, diese werden durch langes Drücken ausgewählt. In den Einstellungen können Hinweise zu den Zweibelegungen der Tasten aktiviert werden.
  • Unterstützung der Eingabe von chinesischer Pinyin-Umschrift (vereinfachte und traditionelle Eingabe).
  • Möglichkeit, die Helligkeit und Farbtemperatur der Beleuchtung genauer einzustellen.
  • Möglichkeit, vorinstallierte Wörterbücher herunterzuladen, wenn sie aus irgendeinem Grund gelöscht wurden.
  • Verbesserung der Benutzerüberfläche des Kalenders.
  • Unterstützung von Nicht-TTF-Schriftarten. Nutzer können nun dem Gerät nicht nur TTF-Schriftarten, sondern auc OTF- und TTC-Schriften hinzufügen.
  • Verbesserung der der Leistung der Benutzeroberfläche der Lese-App.
  • Behebung des Problems, dass Notizen in der falschen Reihenfolge in eine HTML-Datei exportiert wurden.
  • Unterstützung neuer verbesserter TTS-Stimmen, plus die Möglichkeit, diese direkt von der Benutzeroberfläche des Leseprogramms herunterzuladen.

Lese-App

  • Dateien im RTF-Format öffnen sich schneller.
  • Die Möglichkeit, den Modus «Ganze Seite» oder «An Seitenbreite anpassen» schnell wiederherzustellen, nachdem die Seitendarstellung in Büchern im PDF- oder DjVu-Format durch «Pinch-to-Zoom»-Geste geändert wurde. Unmittelbar nach dem Ändern der Seitendarstellung erscheint das Symbol «Zurück zur zuvor ausgewählten Darstellung», um
    diesen Modus schnell wiederherzustellen.
  • Behebung des Problems, dass Illustrationen in einigen Büchern im FB2-Format falsch angezeigt wurden.

Für den PocketBook Inkpad 3 Pro wird die Firmware seit letzter Woche ausgeliefert, d.h. wer das automatische Update aktiviert hat, wird die neue Version schon bekommen haben. Wer sie noch nicht hat, kann sie über die Einstellungen unter “Software > Softwareupdate” herunterladen und installieren. Und wer sie manuell installieren möchte, bekommt sie auch über die Supportseiten von PocketBook oder kann sie sich auch gleich von hier herunterladen:

Alle anderen aktuellen PocketBooks mit Audiounterstützung erhalten die Firmwareversion 6.4. in den nächsten zwei Monaten.


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.

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