Amazon überarbeitet den Einsteigerkindle

  • von Michael
  • Lesedauer: ~ 2 min
  • 5 Antworten




Kurz vor der Leipziger Buchmesse hat Amazon heute einen Nachfolger für den seit 2016 erhältlichen Einsteigerkindle vorgestellt.

Kindle (10. Generation)

Kindle (10. Generation)

Mit dem neuen Kindle verabschiedet sich Amazon von unbeleuchteten eReadern, denn erstmals gibt es ein Einsteigergerät mit Beleuchtung.Der Bildschirm ist mit sechs Zoll genauso groß wie der seines Vorgängers und auch wie der des wasserdichten Paperwhites. Mit 167 ppi löst er allerdings genauso gering auf, wie der Bildschirm des bisherigen Einsteigerkindles. Amazon konnte sich offenbar nicht dazu durchringen, die Auflösung auf 212 ppi anzuheben. Immerhin scheint nun ein Carta-Display verbaut zu sein, auch wenn sich Amazon nur dahingehend äußert, dass “die neueste E-Ink-Technologie für einen besseren Kontrast” verwendet wurde. Neu ist auch, dass der Bildschirm mit einer kapazitiven Oberfläche ausgestattet ist, d.h. er erkennt die Eingaben direkt und nicht mehr per Infrarot-LEDs am Rand. Dadurch dürfte das Display auch nicht mehr so tief im Gehäuse sitzen.

Die übrigen technischen Daten sind fast gleich geblieben. Der Neue ist 3 mm schmaler, aber 15 g schwerer. Auf den Renderings sieht es so aus, als wäre die Oberfläche gummiert, aber da glaube ich erst dran, wenn ich den Reader in der Hand halte. Der interne Speicher ist mit 4 GB (3 GB effektiv nutzbar) gleich geblieben. Das ist nicht viel für Hörbücher, denn auch der Neue hat natürlich auch Bluetooth und die Anbindung an Audible, wie die anderen Kindlemodelle.

Das neue Einstiegsmodell in Amazons eReader-Ökosystem ist in schwarz und weiß erhältlich und die Preise starten bei knapp 80 € für die Variante ohne Spezialangebote. Ohne Werbung kostet er einen Zehner mehr. Das Gerät ist ab 10. April erhältlich und kann bereits jetzt vorbestellt werden. Wer Hülle und Ladegerät gleich dazu kauft, kann nochmal 10 € sparen.

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Bilder: (C) by Amazon


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.

5 Kommentare

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  1. Peter sagt:

    Sie bewerben es ja als Frontlicht. Es ist wohl keine Displaybeleuchtung, was interessant sein könnte, wenn dem wirklich so ist. Mich blendet der Oasis nämlich bei längerem hinsehen heftig und meine Augen mögen beleuchtete Displays nicht. Wenn sie es geschafft haben, es irgendwie indirekt zu beleuchten, bin ich begeistert, denn das könnte das Problem beheben und dann kommt diese Form der Beleuchtung vermutlich auch in die anderen Kindles. Wenn sie es geschafft haben.

  2. SFTB sagt:

    Die Beleuchtung lässt sich abschalten

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