Welcher eReader ist der Richtige für mich?

  • 9. November 2012 - Aktualsiert am 12. Februar 2018
  • von Michael
  • 21 Antworten

In den letzten Tagen bin ich mehrfach gefragt worden, welchen eReader ich für dieses oder jenes Szenario empfehlen würde. Vielleicht hat nicht jeder bisher meine Testberichte durchgelesen hat, daher nachfolgend mal eine Zusammenfassung.

Mit Technik hast du nicht viel am Hut? Dir ist ein bequemer Zugang zum eBook-Shop sehr wichtig und du möchtest keine eBooks aus der Onleihe leihen?

Dann sind die Kindles für dich erste Wahl. Entweder der normale Kindle ohne Touchfunkion, den es schon für 79 € gibt. Per WLAN kann er auf Amazon zugreifen und eBooks direkt dort kaufen:

Kindle (ohne Touch)

Oder den Kindle Touch, vom dem nur noch B-Ware für ~93 € gibt, bei dem die Navigation einfacher als beim einfachen Kindle ist, der aber gern mal dazu neigt, beim versehentlichen “Aufs Display tatschen” umzublättern. Beide Geräte verfügen über ein erstklassiges Pearl E-Ink-Display, daher lassen sich die eBooks hervorragend lesen.

Kindle_Touch

Neue eBooks beziehst du in der Regel über Amazon selbst, die Kindles sind komplett ins Amazon-Ökosystem eingebunden. Die Kindles verstehen von Haus aus kein EPUB-Format, daher können sie auch nicht auf die eBooks der Onleihe zurückgreifen. Es ist allerdings möglich, ungeschützte EPUB-Dokumente mithilfe von Calibre in ein von den Kindles lesbares Format umzuwandeln.

Du möchtest dich nicht an Amazon binden, sondern deine eBooks aus verschiedenen Shops im EPUB-Format beziehen? Du möchtest eBooks aus der Onleihe ausleihen?

Dann hat momentan der Sony PRS-T2 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 129 € bekommst du einen ausgereiften eReader, der ebenso wie die Kindles über ein Pearl E-Ink-Display verfügt. Dieses hat beim T2 allerdings einen helleren Hintergrund, daher lässt es sich noch besser lesen.

Sony_PRS-T2

Er blättert mit Wischgesten um, kann dies aber zusätzlich auch per Tasten machen. Anders als der Kindle Touch oder sein Vorgänger blättert er auch nicht aus Versehen weiter.

Für derzeit nur zehn Euro mehr (also 139 €) gibt es den PocketBook 622, der im Gegensatz zum Sony noch mal eine ganze Ecke mehr Funktionen und Einstellmöglichkeiten anbietet.

PocketBook622

Displaymäßig muss sich dieses Gerät nicht hinter dem Sony verstecken, gleicht aber dessen Mankos (keine einstellbare Zeilenhöhe und Seitenrand) spieled aus. Also das perfekte Gerät für alle, die volle Kontrolle möchten. Allerdings empfehle ich das Gerät mit einem grauen Gehäuse.

Wenn du weniger Geld in die Hand nehmen willst, bist du mit dem PocketBook 613 für 69 € hervorragend bedient.

PocketBook 613

Der verfügt zwar nicht über so ein kontrastreiches Display wie der Sony und sein größerer Bruder, lässt sich aber wie dieser sehr umfangreich konfigurieren. Außerdem kann die Liste der Schriften um besser lesbare erweitert werden. Damit ist das Lesen dann noch besser.

Und was ist mit dem Trekstor 4ink bzw. Pyrus?

Beide Geräte sind generell gleich, der Pyrus hat allerdings eine gummierte Oberfläche und 2 GB mehr eingebauten Speicher. Dennoch kann ich von diesem Gerät nur abraten. Einerseits wegen des erheblich schlechteren Displays und der Verzögerung bei der Navigation im Menü. Weitere Gründe sind, dass sich das Gerät relativ oft aufzuhängen scheint, es Probleme mit dem Display gibt und Firmwareupdates mitunter Stunden brauchen, bis sie evtl. installiert sind. Nachzulesen in der Trekstorabteilung im eReader-Forum. Solch ein Gerät möchte ich niemandem empfehlen.

Eine aktualisierte Aufstellung, die auch die beleuchteten Geräte beinhaltet, gibts hier.

Weitersagen & Unterstützen: Facebook | Google+ | Twitter
Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
* = Partnerlinks

21 Kommentare

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. Sandra sagt:

    Hallo Michael,

    vielen Dank für Deine ausführlichen Testberichte und Empfehlungen. Ich habe bei Dir eine Menge Dinge gelesen, die in anderen Tests nie zur Sprache kamen, allerdings bin ich deshalb nun unsicherer denn je, welcher Reader für mich am geeignetsten ist.

    Vielleicht darf ich Dir kurz mein Szenario schildern:
    zunächst dachte ich wegen des hervorragenden Schriftbildes an einen Kindle, bis ich zufällig bei Dir entdeckt habe, dass dieser keine Silbentrennung beherrscht und Du ein Foto gepostet hast, wo man dieses Phänomen sehr unschön sehen konnte. Da wurde schon nach einer halben Zeile umgebrochen bei längeren Worten, was vermutlich den Lesefluss doch sehr stört. Deshalb kam ich danach auf den Sony, bei dem man aber den Zeilenabstand offensichtlich nicht manuell vergrößern kann, was ein absolutes “No-Go” für mich ist, da ich dicht aufeinandergeklatschte Zeilen extrem anstrengend zu lesen finde. Schließlich habe ich festgestellt, dass der Pocketbook sowohl Zeilenabstand und Silbentrennung beherrscht, aber die Schrift war doch deutlich unschärfer als beim Kindle und wie ich das verstanden habe ist dort auch die Bibliothek nach Ordnern (vermutlich alphabetisch?) sortiert, was mich etwas stört. Für mich extrem wichtig ist eine Sortierungsmöglichkeit nach Buchreihen. Das sind eigentlich meine Kriterien: scharfes Schriftbild, Silbentrennung, Zeilenabstand, Sortierung nach Reihen. Die Bindung an einen bestimmten Shop oder Onlineausleihen sind mir nicht so wichtig, ich habe mich dank Gutenberg auch schon mit Calibre vertraut gemacht, und ob ich WLAN oder Touch brauche, kann ich im Moment nicht wirklich einschätzen. Für das Blättern in der Bibliothek ist Touch sicher komfortabler, aber zum Seitenumblättern stelle ich mir Tasten praktischer vor. Beleuchtung im Dunkeln brauche ich nicht, da ich dann doch lieber mit “richtigem” Licht lese.

    Hast Du einen Tipp für mich, welche Kriterien in der Praxis vielleicht doch nicht so wichtig sind und welcher Reader zu mir passt?

    Vielen Dank,
    Sandra

    • Michael sagt:

      Vorab, den von dir gewünschten Reader gibt es meines Wissens nicht.

      Da dir die Sortierung wichtig ist, rate ich zu einem Gerät bei dem du auf die Verzeichnisebene zugreifen kannst. Dann kannst du dir pro Buchreihe ein passendes Verzeichnis anlegen und die eBooks da rein kopieren. Ich habe grad nicht mehr auf dem Schirm, ob der Sony das kann. Der PocketBook kanns auf alle Fälle, aber es scheidet ja wegen des schwächeren Displays aus. Ich meine auch, dass es für den Sony-PRS-T1 ein Calibreplugin gab, um Sammlungen darüber zu verwalten. Ob das auch für den PRS-T2 arbeitet, weiß ich nicht. Generell habe ich aber Abstand von einer Verwaltung der eBooks direkt auf dem Reader genommen, da sie das alle nicht wirklich gut können. Ich lade nur die Bücher aufs Gerät, die ich unmittelbar lesen möchte, alle anderen verbleiben in der Calibrebibliothek (oder im Archiv bei Amazon). Daher ist der interne Speicherplatz von rund 1,5 GB, den die Geräte alle haben, völlig ausreichend.

      Stichwort Silbentrennung: Aktuell beim Cybook stelle ich fest, dass die Silbentrennung nicht wirklich perfekt arbeitet. Sie trennt auch schonmal, wo es gar nicht passt. Obwohl es schon schön ist, wenn sie eingeschaltet ist, stört es mich nicht wirklich, wenn sie nicht verfügbar ist.

      Zeilenhöhe: Beim Sony hatte ich das Gefühl, dass er die Zeilenhöhe an die Schriftgröße anpasst. Also je größer die Schrift, desto größer wurde auch der Abstand zwischen den Zeilen. Auf Dauer hat mich es dann nicht wirklich gestört, dass die Einstellung fehlte. Man kann sie aber trotzdem erhöhen, indem man das eBook in Calibre nochmal umkonvertiert. Bei mir hat sich ein Wert der minimalen Zeilenhöhe von 140% als brauchbar erwiesen.

      Das Blättern ist beim Sony in Bezug aufs Touchdisplay auch am besten gelöst, da er nur beim Wischen weiterblättert. Klar geht das auch per Hardwaretasten, aber wenn man das Gerät bspw. in der rechten Hand hält und mit dem Daumen umblättert, kann man auch mal schnell ein/zwei Seiten zurückblättern, ohne die andere Hand zuhilfe zu nehmen.

      Du siehst also, meine Empfehlung geht eindeutig in Richtung Sony. Wenns den jetzt noch mit Beleuchtung gäbe, wäre es mein idealer eReader. ;)

  2. Sandra sagt:

    Hallo Michael,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. In Calibre habe ich alles sehr schön sortiert, auch mit Tags für die Buchreihen, aber ich habe noch gar nicht daran gedacht, einfach nur ein paar Bücher auf den Reader zu kopieren anstatt eine ganze Sammlung. Selbst von den Gutenbergsachen habe ich rasch mal um die 100 Bücher zusammengehabt (ich lese allerdings auch generell gerne die alten Klassiker), aber vermutlich ist das dann in der Tat auch schon auf einem Reader langsam unübersichtlich. Die Layouteinstellungen in Calibre habe ich noch gar nicht angeschaut, werde mir aber Dein Tutorial gleich mal bookmarken. Den Sony gibt es ja zum Glück in normalen Läden, den kann ich ja dann mal “live” besichtigen gehen. Beim Kindle ist das ja dummerweise nicht möglich. Danke nochmal und ich lese bei Dir weiter mit!

  3. Esra O. sagt:

    Hallo lieber Michael

    Ein Segen das es solche Menschen wie Dich gibt..seit Wochen bin ich auf deinen Seiten und verfolge alles was es zu ebook readern gibt, auch Deine sehr ausführlichen Tutorials – DANKE SCHÖÖÖÖÖN …..

    ….ich bin völlig verzweifelt weil ich letztendlich immernoch nicht entscheiden kann, welchen der readern ich mir kaufen soll…..

    1.PAPERWHITE ist schon bestellt–aber amazongebunden und calibre lt.den Infos von einigen Bekannten es wohl nicht immer schafft ein perfektes Ergebnis zu erzielen , daher werde ich es wohl zurücksenden ..wäre aber mein Lieblingsobjekt nachwievor….

    2.Ich hätte gerne auf jeden Fall Hintergrundbeleuchtung und eine scharfes Lese-Bild und das der reader alle möglichen Formate liest (……das hab ich schon aber verstanden …daher keinen paperwhite mehr leider …)

    3.Der Preis spielt fast keine Rolle ….egal welche Marke….WLAN und die ganzen Aufhübschungen brauche ich nicht…will ich alles über den Rechner durchführen….

    4…jetzt fällt mir leider nix mehr ein….bitte hilf mir bei meiner Entscheidung.

    Viele liebe Grüsse
    Esra

    • Michael sagt:

      Also ich habe von den hintergrundbeleuchteten Geräten bisher nur den HD Frontlight ausprobiert. Meinen Testbericht hast du ja sicher schon gelesen. Er ist nicht perfekt, aber er kann zumindest mit EPUB umgehen. Andrerseits habe ich mit meinem Kindle Touch noch kein Umwandlungsproblem mit irgendeinem EPUB gehabt (mit oder ohne DRM). Die eBookformate sind ja eh alle mehr oder weniger reine Text- bzw. HTML-Formate und lassen sich daher ziemlich gut umwandeln. Den Kobo Glo habe ich schon auf meiner Liste und der Paperwhite ist ja eh wieder erst nächstes Jahr zu bekommen.

  4. Sandra sagt:

    Hallo Michael,

    ich habe nun “versucht”, mir im Saturn, dem einzigen Elektromarkt in meiner Nähe, mal einige eReader anzuschauen. Leider waren sie alle nicht richtig angeschlossen, die Akkus nicht geladen und auch überhaupt nicht eingerichtet bzw. keine Bücher drauf. Man hatte deutlich den Eindruck, es wird eher versucht die danebenliegenden Tablets zu verkaufen. Insofern war eine vernünftige Prüfung gar nicht möglich. Es hatte aber sowieso nur 3 Reader, den Sony T2 und die beiden Kobo (Touch und Glo wobei da eben nix mit Glo war, weil nicht eingerichtet und ich ahbe es auch nicht geschafft, da irgendwo ein Licht anzuschalten). Ich kann nur sagen, der Kobo Touch war vom Hintergrund her deutlich dunkler als der Sony und auch das, was da mit ziemlich winziger Schrift an Demo zu lesen war, sah sehr verwischt aus. Der Sony erschien mir deutlich schärfer, alledings war die Schrift auch etwas größer (eine Meldung, dass der Akku leer war, mehr war dem Gerät leider nicht zu entlocken). Beim Kobo Touch konnte man zumindest ein wenig rumspielen, aber ich fand den Touch sehr langsam in der Reaktion auf den Druck. Ist vielleicht auch Absicht, damit man nicht versehentlich umblättert, aber eher nervig, wenn man für eine neue Seite so dermaßen fest aufdrücken muss. Insofern war bei diesem Minimaltest der Sony für mich deutlich vor dem Kobo, auch wegen des helleren Hintergrundes.

    Nun bin ich aber doch wieder etwas am Grübeln wegen des Kindle. Ich habe nämlich inzwischen mit Schrecken festgestellt, dass man bei den eBooks nicht einfach irgendwo sprich im Ausland seine Bücher kaufen kann wie Printbücher, jedenfalls nicht mit einer deutschen Adresse/IP etc. Da ich sehr viel englische Bücher lese habe ich jetzt einmal den Test gemacht und meine 10 zuletzt gekauften Hardcopies in den diversen deutschen Shops gesucht. Alle hatte überhaupt keiner, am besten war noch Amazon.de mit 7, obwohl es 2 der übrigen bei Amazon.co.uk sehr wohl auch als eBook gab. Bei Kobo gab es immerhin 4 (ich sehe das doch richtig, dass man Koboshop auch kaufen kann, wenn man einen anderen Reader hat?), bei den restlichen deutschen Läden jeweils nur eines oder 2 der Bücher. Deswegen meine Tendenz jetzt wieder zum Kindle, weil man ja auch nicht weiss, wie lange das mit dem Alfen so gut geht. Wäre denn der einfache Kindle dem Sony zumindest vom Display her ebenbürtig oder hat der Touch noch andere deutliche Vorteile ausser dem Verzicht auf Tasten?

    • Michael sagt:

      Wenn es du wirklich überwiegend englischsprachige eBooks kaufen willst, bist du bei Amazon vermutlich am Besten aufgehoben, wie du ja schon selber herausgefunden hast. Der einfache Kindle hat das gleiche eInk-Display wie der Sony, allerdings ist bei diesem der Hintergrund etwas weißer. Wenn du künftig über den Reader selbst eBooks kaufen willst, ist ein Touchgerät aber auf alle Fälle komfortabler.

  5. es sagt:

    hallo an alle

    ….also ich habe mich endlich für den bokeen hd frontlight entschieden und bin restlos glücklich….obwohl ich vorher wegen all der infos hier und auf vielen andere foren regelrecht verwirrt war ….mittlweile habe ich an die 400 ebooks —ich glaube es artet in eine art von sucht aus und das wird mir langsam unheimlich …..

    liebe grüße an alle
    esra

    • Michael sagt:

      Das ist anfangs normal. Man sammelt und sammelt solange, bis man feststellt, dass man sie nie und nimmer lesen kann. Ich hole mir mittlerweile nur das, was ich auch wirklich lesen kann. Gelingt mir zunehmend. ;)

  6. Sandra sagt:

    Hallo Michael,

    macht sich das etwas dunklere Display des Kindle beim Lesen negativ bemerkbar oder fällt das eigentlich nicht weiter auf, zumal wenn man ja nicht ein anderes Gerät zum direkten Vergleich daneben hat?

    Eigentlich will ich über den PC kaufen, ist doch bequemer und ich will die Bücher ja mit Calibre verwalten und nur diejenigen auf den Reader überspielen, die ich aktuell lesen will, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

    Oder ist das Blättern bei einem Touch auch deutlich komfortabler als über Tasten? Ich bin echt total unschlüssig im Moment, ob es der Sony oder ein Kindle werden soll. Ich denke, die höchste Priorität hat dann doch das Display und das Blättern, da das ja doch die Hauptfunktionen sind. Alles andere benutzt man ja nicht ständig.

  7. Michael sagt:

    Nein, es stört nicht, dass das Display dunkler ist. eBooks für den Kindle (oder andere eReader) kaufst du in der Regel über den Rechner. Amazon lädt das eBook dann trotzdem ganz automatisch auf den Reader. Verwaltet werden sie über das amazoneigene Archiv. Du kannst sie aber auch über Calibre verwalten, musst sie dann aber jedesmal händisch vom Reader auf den Rechner kopieren.
    Wenn du dir so unsicher bist, wie du hier schreibst, wird es das Beste sein, du lässt dir alle Geräte kommen und probierst sie in deinem Umfeld aus. Die Kindles kannst du innerhalb 30 Tage zurückschicken.

  8. Sandra sagt:

    Jetzt bin ich noch verwirrter. Wie will Amazon denn die Bücher auf den Reader laden, wenn ich z.B. kein WLAN habe? Ich dachte immer, ich lade sie auf den Rechner und dann in calibre und von da in den Reader. Oder halt direkt aus einem Ordner, wo sie hingespeichert werden.

    Ich mag es gar nicht, mir verschieden Sachen quasi zur Auswahl schicken zu lassen und dann zurückzuschicken, ich weiss, dass das natürlich sehr verbreitet ist aber ich finde es nicht gut, der nächste kriegt dann ein “gebrauchtes” Gerät geliefert oder so, dass will ich ja auch nicht. Insofern versuche ich halt so gut es geht mir vorher ein Bild zu machen in der Hoffnung, dass das Gerät, was ich dann bestelle, wirklich meinen Vorstellungen entspricht. Klar, Amazon ist irgendwo selber schuld, wenn man die Dinger nicht vorher anschauen kann, dass es sicher viele so machen.

  9. Böckmann sagt:

    Hallo Michael,

    ich habe noch keinen eReader und habe bis jetzt über mein iPad gelesen. Da ich mir zu Weihnachten endlich eine eReader schenken lassen möchte beschäftige ich mich seit einiger Zeit ausführlich mit dem Thema. Zur Auswahl stehen jetzt mittlerweile nur noch der Kobo Glo oder der Kindl Paperwhite.

    Ich werde ihn nur zum lesen von Büchern verwenden, also auch eigentlich keine Pdf Dateien.
    Calibre ist schon installiert.

    Da ich mir aber die meisten Bücher über die Onleihe besorge, habe ich Sorge, dass ich den DRM Schutz nicht rausbekomme und somit Probleme mit dem Kindl bekomme. Wie siehst du die Sache?

    Welches Calibre Plugin würde ich denn benötigen, um überhaupt die Bücher ins Kindl übertragen zu können?

    Ich hoffe wirklich, dass du behilflich sein kannst.

    • Michael sagt:

      Wenn du wirklich überwiegend eBooks aus der Onleihe lesen willst, würde ich dir vom Kindle abraten. Dann hast du den Stress mit dem Befreien der eBooks nicht. Im Netz gibts ansonsten genügend Anleitungen, die beschreiben, mit welchen Plugins der Kopierschutz zu entfernen ist. Ich werde hier im Blog jedenfalls nicht drauf eingehen, da mir das Thema rechtlich zu unsicher ist.

    • Esra O. sagt:

      Hallo

      Ich habe den Cybook Odysee HD Frontlight von Thalia…ist genauso gut wie mit allem was der Kindle Touch zu bieten hat und ONLEIHE klappt hervorragend….zum gleichen Preis…

      Lieben Gruss

      Esra

  10. Martin sagt:

    Hallo Sandra,

    sollte es in deiner Nähe irgendwo einen Karstadt geben, dann schau bei dem nach, die Filiale in Lüneburg zum Beispiel hat diverse Kindles im Angebot.

    • Sandra sagt:

      Hallo Martin,

      leider nein, ich wohne total in der Pampa. Das einzige, was halbwegs erreichbar war, war der Saturn. Nun hat ebook.com den Sony aber eh wieder hochgesetzt und den Kindle Touch gibt es nicht mehr (habe doch zu lange gezaudert), deshalb werde ich mir wohl jetzt erstmal den “normalen” Kindle bestellen und schauen, ob der es auch tut. Ansonsten muss ich halt vielleicht Anfang des Jahres nochmal schauen, ob der Sony nach dem Weihnachtsgeschäft und wenn der Paperwhite wieder lieferbar ist wieder runtergesetzt wird.

  11. Böckmann sagt:

    …..Michael, ich danke dir für die schnelle Antwort.

    Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Kobo Glo machen können?

    Liebe Grüße

  12. Polo sagt:

    Hallo Michael.

    ich habe bei CME.AT über Deine Betrachtung des Pyrus gelesen und auch hier auf Deiner Seite. Merkwürdigerweise habe ich mit dem Pyrus gar keine Probleme (bis auf das Einfrieren größerer Dateine, was nach Update auf firmware EBRPY_1.0.49 23.10.2012 verschwand). Vom Ghosting habe ich noch nie was gemerkt. Offensichtlich scheint es Unterschiede der verschiedenen Pyrus’ zu geben. Ich kann jedem nur raten, sich den Pyrus zu kaufen, da er ein preiswertes Gerät ersteht, mit dem er das machen kann, wofür es konzipiert wurde: Lesen!

    Leserfreundlich Grüße, Polo

  13. Polo sagt:

    Hallo Michael,

    mittlerweile habe ich den Pyrus 9 Monate und bin mehr, als zufrieden, da er der preiswerteste Reader und äußerst zuverlässig ist. Wie ich schon schrieb, ist das Hängenbleiben seit des letzten Firmwareupdates verschwunden. Da ich mittlerweile fast 4 GB an Daten auf dem Gerät habe, dauert die Aktualisierung ein wenig länger. Aber das nehme ich in Kauf. Ich denke, daß der Pyrus für Leute, die auf die Mark ;-) achten ,üssen, das beste Gerät ist.

    Mit den besten Grüßen, Polo

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Hoch