Strom für eBook-Reader

  • - Aktualsiert am
  • von Michael Sonntag
  • 5 Antworten

Durch das normale Display verbraucht der Weltbild-/Hugendubel-eBook- Reader erheblich mehr Strom, als vergleichbare Geräte mit eInk-Technologie. Die letzten Firmwareupdates haben allerdings dazu beigetragen, dass der Stromverbrauch aktiv gesenkt werden kann. In diesem Artikel zeige ich die verschiedenen Möglichkeiten auf.

Displayhelligkeit

Den meisten Strom frisst das zweifelsohne das Display. Hier muss also als erstes angesetzt werden. Also wird die Helligkeit des Bildschirms herabgesetzt. Das läßt sich in den Einstellungen erreichen, die per Drücken der obersten Taste und navigieren in den Menüpunkt “Einstellungen” erreicht werden können.

Ich habe die Helligkeit seit Anfang an auf 0% stehen. Das ist immer noch hell genug, um die Texte auch in hellen Umgebungen gut lesen zu können. Durch das aktuelle Firmwareupdate merkt sich das Gerät nun diese Einstellung auch beim nächsten Gerätestart.

Standby

Der Trekstore eBook-Reader unterscheidet zwischen dem Standby-Modus, in dem beim Nichtstun lediglich der Bildschirm abgeschaltet wird und dem Status, in dem das Gerät ganz abgeschaltet ist. Wenn der Reader einfach liegen gelassen wird, schaltet das Gerät nur in den Standby-Modus. Seit Firmware 1.0.7 geht das Gerät nach einer halben Stunde auch komplett aus.

Bei Geräten mit älterer Firmware (also dem Auslieferungszustand der Weltbildgeräte) ist dies nicht so. Das heisst, dass diese Geräte ein paar Stunden auf Standby laufen bis der Akku alle ist. Diese Geräte sollte also umgehend aktualisiert werden.

Die Zeit bis der Standby-Modus aktiviert wird, kann eingestellt werden. Für eher langsame Leser sind die voreingestellten fünf Minuten sicher ein guter Wert. Wer eher schneller liest, kann die Zeit auch auf eine Minute heruntersetzen.

Externe Stromversorgung

Das sind die einzigen Möglichkeiten, im Gerät selbst dafür zu sorgen, dass der Stromverbrauch gesenkt wird. Wem das nicht reicht, kann sich ein Batteriefach zulegen, was ganz einfach an den Mini-USB-Anschluss gesteckt werden kann. Bestückt mit Hochleistungsakkus sollte das Gerät nun erheblich länger durchhalten.

Wer diese Lösung nur ab und zu braucht (z.B. hin und wieder für längere Zugfahrten), steckt in das Batteriefach Eneloop-Akkus. Diese haben den Vorteil, dass sie sich auch bei längerem Nichtgebrauch nicht entladen.

Möglichkeiten zum Aufladen

Um den Reader zuhause unabängig vom Rechner aufzuladen, wird ein ganz normales USB-Netzteil benötigt. Diese Gerät gibt es schon für wenig Geld. Vorteil reiner USB-Netzteile ist, dass das dort nicht nur das mitgelieferte Micro-USB-Kabel eingesteckt werden kann. Auch andere USB-Geräte wie Mobiltelefone oder Kameras lassen sich mit den entsprechenden Kabeln aufladen. Wer sich nicht sicher ist, welches Netzteil das passende ist, kann auch zur greifen, das den passenden Anschluss gleich mitbringt.

All das gilt auch, wenn der Reader im Auto aufgeladen werden soll. Es gibt Netzteile für die Autosteckdose, die den Anschluss gleich mitbringen oder Netzteile mit USB-Anschluss, in die das Kabel eingesteckt werden kann. Ich empfehle ein Netzteil, in dem zwei USB-Kabel Platz finden, damit auch noch ein anderes Gerät mit Strom versorgt werden kann.




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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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5 Kommentare

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  1. gabi sagt:

    Hallo Michael,
    deine Kommentare sind sehr hilfreich. Besitze auch den Trekstor von Weltbild und habe gelegentlich Probleme wenn das Gerät automatisch abschaltet, die aktuelle Buchseite wiederzufinden. Ist auch schon passiert, wenn ich schnell abschalten musste und kein Lesezeichen gedrückt habe. Kannst du dazu etwas sagen? Danke und Gruß

    • Michael sagt:

      Ich selbst habe das Problem nicht, aber auch andere haben hier auf dem Blog schon davon berichtet. Auf meinem Reader ist die aktuellste Firmware drauf und selbst nach wochenlangem ausgeschaltet sein, findet er problemlos die zuletzt gelesene Seite.

  2. Victoria Pietsch sagt:

    Hallo Michael,
    danke für die Tipps. Habe gleich die Displayhelligkeit und den Standby Modus geändert. Bei Amazon habe ich auch das Batteriefach bestellt.
    Hatte leider schon beim 1. Buch das Problem, dass es bei S. 17 nicht weiterblättere, sondern abstürzte und gleich wieder bootete. Die Firmware, die ich mir bei Trekstor runterlud, klappt leider nicht. Die LiveSuit.exe öffnet sich einen winzigkleinen Moment, schließt dann und reagiert auf nichts mehr. Schade! Ich hoffe nun, dass das ein einmaliger Fehler war, denn ich habe gleich 3 weitere Bücher getestet und da klappt das Blättern wunderbar.

    Einen schönen Tag

  3. Bianca Berger sagt:

    Hallo Michael,

    Ich habe mein Trekstor E-Book nun schon fast eineinhalb Jahre. in letzter Zeit hält der Akku eigentlich gar nicht mehr. Vor zwei Tagen habe ich ihn komplett aufgeladen und heute war er schon wieder leer, obwohl ich das ebook nicht genutzt habe.
    War bis jetzt sehr zufrieden damit, nur nützt mir das so nichts, da ich das eigentlich nirgendwo mit hinnehmen kann, wenn der Akku permanent leer ist, trotz aufladen.
    Kannst du mir da vielleicht einen Tipp geben, was ich da machen kann? Oder sollte ich mir ein neues zulegen? Hoffe eher auf ersteres.

    Liebe Grüße

    • Michael sagt:

      Sieht leider so aus, als müsstest du einen neuen Reader kaufen, da der Akku bei diesem Gerät nicht gewechselt werden kann. Ich würde allerdings nicht wieder auf Trekstor setzen, ich habe letztens gelesen, dass der Akku der Pyrusgeräte nur rund ein Jahr hält.

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