Die große eReader-Übersicht 2017

  • 4. April 2017 - Aktualsiert am 18. August 2017
  • von Michael
  • 22 Antworten

Wer vor der Entscheidung steht, einen eReader anzuschaffen, bekommt in diesem Artikel gute Zusammenfassung über derzeit erhältlichen eBook-Reader. Für alle der hier vorgestellten Geräte gibts einen passenden Testbericht hier auf PAPIERLOS LESEN.

Dieser Artikel (und die verlinkten Seiten) wird im Laufe des Jahres 2017 immer mal wieder aktualisiert. Unter anderem, um aktuelle Reader einzupflegen oder ältere herauszunehmen. Die letzte Aktualisierung war am 18. August 2017. bei der ich den Kindle Oasis aus den verschiedenen Übersichten entfernt habe.

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Ich habe die Übersicht dieses Jahr mal etwas anders aufgebaut. Statt nur einen Satz pro Gerät gibts jetzt jeweils eine kurze Beschreibung. Ich habe mich vorerst auch von der Einteilung in Preisgruppen verabschiedet, weil es durch Sonderangebote oder Reduktionen von älteren Geräten immer mal wieder Verschiebungen gibt.

Außerdem teile ich nicht die Einschätzung der Marketingabteilungen der Hersteller, dass die preiswerten, unbeleuchteten Geräte die besten für Einsteiger geeignet sind. Warum sollte ein Einsteiger keine Beleuchtung wollen und sich mit schwächeren Geräten zufrieden geben? Die Geräte eines Herstellers basieren in der Regel auf der gleichen Software, daher lassen sie die preiswerten und teureren Modelle gleich gut bedienen. Ich habe ich die Geräte daher diesmal stärker nach technischen Merkmalen sortiert:

Generell entwickeln sich eReader langsamer weiter als andere technische Geräte. Das liegt einfach daran, dass die zugrundeliegende Technik meiner Meinung nach weitgehend fertig entwickelt ist. Die Bildschirme lösen bereits seit Jahren so hoch auf, dass ein Unterschied zwischen den Auflösungen mit dem Auge kaum auszumachen ist. Dennoch lassen sich eBooks auch sehr gut auf den niedrig auflösenden Bildschirmen der „Einsteigergeräte“ lesen, deren Bildschirme vor fünf Jahren den Stand der Technik repräsentierten.

Unterschiede gibts vor allem beim Gehäusedesign. Beispielsweise haben einige Geräte eine flache Front, womit sie sehr an Tablets oder Smartphones erinnern. Andere setzen auch auf Tasten zum Weiterblättern oder sind wasserdicht. Eins haben aber die meisten eBook-Reader gemein: Den Bildschirm mit einer Diagonale von 6 Zoll (15 cm), da diese Kombination das beste Verhältnis aus Gewicht, Größe und Preis bietet.


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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.
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22 Kommentare

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. preber sagt:

    Bei den technischen Merkmalen fehlt mir das Vorhandensein eines SD-Karten-Einschubs, sonst Klasse, vielen Dank für die Arbeit.

  2. JaSiko sagt:

    Hallo Michael, bei welchen Readern kann man wie bei Kobo die Buchbeschreibung / Details aufrufen. Bei Tolino ist dies nicht vorhanden.

  3. Michael Ackermann sagt:

    Was leider auf keiner Seite und bei keinem Test eine Rolle zu spielen scheint, ist die scheinbar – und offenbar nicht nur meiner leidvollen Erfahrung nach – sehr hohe Empfindlichkeit der Displays.

    Ich habe inzwischen das dritte Gerät mit einem (angeblichen oder realem) Displaybruch. Davon 2 Tolinos und aktuell den Touch HD. Unnötig zu erwähnen, daß natürlich Displaybrüche nicht unter Garantie fallen und Geschädigte somit auf den Kosten hängenbleiben.

    Abgesehen vom ersten Gerät wurden übrigens zumindest bei mir immer Transporthüllen benutzt, hat aber trotz immer dicker werdender Hüllen offensichtlich nichts genutzt.

    Übrigens auch wohl eine Marktlücke: wirklich stabile Hüllen mit druck-/bruchsicheren festen Deckeln (zumindest für die Displayseite) scheint es nicht zu geben…

    • Michael sagt:

      Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber mir ist in all den Jahren noch kein Display gebrochen. Ich schmeiße die Geräte nicht gerade herum, aber wie rohe Eier behandele ich sie auch nicht. Ich habe hier über 20 Reader, teilweise mit, teilweise ohne Hülle herumliegen, aber ein Display ist vom reinen Herumliegen noch nie gebrochen.

      • Michael Ackermann sagt:

        Hört sich möglicherweise blöd an, aber ich hatte schon immer „n Händchen“ für sowas :/

        Ich gehe auch eher sorgsam mit den Geräten um. Trotzdem hatte eines einen deutlichen Splitterbruch, also tatsächlich die „Displayscheibe“ gesplittert mit den bekannten „Spinnweben“ sternfürmig ums Bruchzentrum, eines hatte eine wellenbogenförmige Linie diagonal übers Display, bei dem ober- und unterhalb unterschiedliche Darstellungen zu sehen waren (oben Ruhebildschirm, unten das zuletzt gelesene Buch) und jetzt beim Pocketbook ist immer der Ruhebildschirm zu sehen, sonst nix (also ein- und ausschalten klappt, die Touchfunktion pffenbar auch – ändert aber nichts an der Anzeige)

        Kennst du denn eine wirklich stabile Hülle oder bleibt mir fürs nächste wirklich nur basteln (also Sperrholz zurechtschneiden oder ähnliches)?

        • Michael sagt:

          Ich wüsste jetzt auf Anhieb keine Hülle, die so stabil ist, dass sie das Display vor dem sicheren Tod schützt. Insbesondere nicht für den Touch HD, für den Hüllen eh schon spärlich gesäht sind. Für den Paperwhite gibts eine wasserdichte Hülle, sie sehr stabil in der Hand liegt, aber ob sie das Display bei Stürzen schützen kann, keine Ahnung.

          Wenn du selber was bauen willst, kannst du vielleicht was mit Sugru bauen. Das ist eine Art Gummi, der sich wie Knete formen lässt und dann trocknet. Danach ist er zwar schon noch fest, aber noch ein wenig flexibel. Das könnte helfen, die Stürze abzufedern.

    • Vladimir Svacko sagt:

      Onyx boox monte cristo wäte da evtl interessant. Dieses hat ein schutzglas davor.

      • Kunstsoldat sagt:

        Den bekommt man in unseren Breitengeraden leider nicht so ohne weiteres. Ist soweit ich weiss für den russischen Markt gedacht.

        • Irina sagt:

          Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine nicht ganz starre Hülle günstiger wäre und vielleicht, wenn das Problem so häufig auftritt (bei mir 6 Kindles, immer mitgeschleppt, einmal einen Mini-Schaden gehsbt, weil es genau auf einen Stein gefallen ist), wäre so ein Gorillaglas-Displayschutz eventuell eine Idee. Einfach eins für ein Tablett nehmen und zurecht schneiden. Sieht man nicht und die Sensibilität ist nach wie vor gegeben.

  4. Nicole sagt:

    Hallo Michael
    Vielen Dank für deine tolle Zusammenstellung. Mich würde interessieren, welchen eReader du für Pdf’s empfehlen kannst. Viele meiner Bücher die ich für die Uni brauche sind im Pdf-Format. Bis anhin habe ich diese auf meinem IPad. Habe mir aber nun überlegt eine Art papierlose Bibliothek auf einem Gerät zu organisieren und wollte dies nicht unbedingt auf meinem IPad tun.

    Wenn ich deine Zusammenfassungen richtig interpretiere, gibt es dafür jedoch noch keinen wirkich guten eReader? Zumal das anotieren in Farbe auch nicht möglich ist, oder?

    Besten Dank für dein Feedback.

    Nicole

    • Michael sagt:

      Genau, bleib für PDFs besser bei deinem iPad. Das ist schneller und das Markieren geht besser und es zeigt Farben an.

      • Nicole sagt:

        Vielen Dank für deine schnelle Antwort Michael, hab ich mir schon fast gedacht, dass die Antwort so ausfallen wird.

        • Achim sagt:

          Hallo Michael,

          nachdem ich meinen PRS T1 verloren habe, schaue ich mich gerade nach einem neuen Gerät um. Für mich ist es wichtig, epub und PDF lesen zu können. Auf dem PRS T1 ging das auch meiner Meinung nach besser als hier: https://papierlos-lesen.de/pdf-dokumente-auf-dem-kindle-lesen/ beschrieben, denn beim Dokument „Technik satt“ hätte ich weder Hoch- noch Querformat, sondern spaltenweises durchklicken angestellt. Ich hätte also auf jeder Seite oben links angefangen, beim Klick auf „weiter“ wäre es nach unten links weiter gegangen, dann nach oben rechts, dann unten links, dann zur nächsten Seite. Nicht perfekt (Text kommt idR mehrfach, daher muss man sich dran gewöhnen, schnell die richtige Zeile zu finden), aber ok.

          Wenn ich deine Berichte richtig verstehe, scheint Pocketbook Touch ein ganz guter Kandidat zu sein, stimmt das?

          Vielen Dank und viele Grüße,
          Achim

        • Michael sagt:

          Wenn ich deine Berichte richtig verstehe, scheint Pocketbook Touch ein ganz guter Kandidat zu sein, stimmt das?

          Ja, wie alle PocketBooks, kann das auch der Touch HD. Alternativ kannst du auch den Reflowmodus nutzen, der auf den PocketBooks und den Geräten von Bookeen, sowie den freien Androiden, wie Energy Sistem, Artatech oder Icarus funktioniert. Der Sony hatte auch einen Reflowmodus, der, wenn ich mich recht erinnere, aber so langsam war, dass man ihn praktisch nicht nutzen konnte. Das geht bei den neueren Geräten jetzt besser.

        • Achim sagt:

          Danke für die Antwort, aber ich kann mir gerade bei dem Vorlesungsskript mit mathematischen Formeln, das du als Beispiel gezeigt hast, nicht vorstellen, wie das mit dem Reflow funktionieren soll. Werden die Formeln dann zu Bildern?

        • Michael sagt:

          Nee, die Formeln werden schon als Formeln angezeigt. Ist ja eigentlich kein Hexenwerk. Hier mal die Seite 6 aus diesem PDF im Reflowmodus des PocketBook.

        • Achim sagt:

          Danke!

  5. Yvonne sagt:

    Hallo :) ich möchte mir gern ein eBook zulegen und wollte dich fragen wo es so größte Vielfalt an Büchern gibt ? Da die Geräte wie Kindle und Weltbild an die Webseiten gebunden ist. Ich lese zum größten Teil Krimis und Thriller

    • Michael sagt:

      Verlagsebooks gibts überall zum gleichen Preis. Kindle hat allerdings ein paar Selfpublisher mehr als die Tolinoallianz (wozu auch Weltbild gehört).

    • Sabine sagt:

      Vielleicht kommt meine Bemerkung zu spät, aber mir ist noch folgendes wichtig: Ich habe gerade von meiner Bücherei erfahren, dass die Kindle-Geräte nicht mit der Onleihe verträglich sind.

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