Der PocketBook Inkpad Lite im Test

  • - Aktualisiert am
  • von Michael
  • Lesedauer: ~ 7 min
  • 26 Antworten

Rund zwei Jahre nach dem Inkpad X hat PocketBook im Sommer eine abgespeckte Version eines eReaders mit knapp 10-Zoll großem Bildschirm vorgestellt. Seit Ende September ist der knapp 260 € teure (oder preiswerte) Inkpad Lite nun zu haben. PocketBook hat mir ein Gerät zur Verfügung gestellt, dass ich nun zwei Wochen lang testen konnte.

Gehäuse und Design

Anders als es der Name »Inkpad Lite« erwarten lässt, ist der neue Reader kein Fliegengewicht, denn mit 367 g ist er etwa 50 g schwerer als der Inkpad X. Im Plastikgehäuse steckt ein 9,7-Zoll-Bildschirm, der von einem relativ breiten Rahmen umrandet ist und auf dem sich sehr gut der Daumen ablegen lässt, ohne den Bildschirm zu berühren.

Vorder- und Rückseite des Readers sind in schwarz gehalten, eingerahmt wird das Gerät von silberfarbenen Kanten, die in Form und Farbe entfernt an ein iPad erinnern. Die Rückseite ist leicht gummiert und liegt somit rutschsicher in der Hand. An der rechten Kante befindet sich unten der USB-C-Anschluss, daneben die weiße Status-LED, die sich in den Einstellungen auch abschalten lässt und oben der Einschub für die optionale Micro-SD-Karte.

Die darf maximal 128 GB groß sein, sofern sie in FAT32 formatiert ist. Der interne Speicher des Inkpad Lite ist mit 8 GB angegeben, nach Abzug des Betriebssystems stehen davon noch rund 6,6 GB zur Verfügung.

PocketBook Inkpad Lite: Die seitlichen Blättertasten

PocketBook Inkpad Lite: Die seitlichen Blättertasten

Relativ unscheinbar ist an der rechten Seite der Tastenblock angebracht, der sehr pocketbooktypisch vier Tasten enthält. Ganz oben die Menütaste, die gleichzeitig zum Ein- und Ausschalten des Readers dient, darunter die Blättertasten und ganz unten die Hometaste, mit der man jederzeit zurück zur Startseite gelangt. Auf dem linken Rand rechts oben prangt sehr sichtbar der PocketBook-Schriftzug. Das mag manchem nicht gefallen, mich hat es beim Lesen nie gestört.

Der 2200 mAH-Akku soll rund einen Monat halten, vorausgesetzt die Beleuchtung bleibt aus.

Bildschirm

Als Bildschirm verwendet PocketBook ein Carta-Dispay der E-Ink-Corporation, die quasi alle Bildschirme für alle eReader herstellen. Das hier verbaute Display hat eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll (oder 24,6 cm; die genauen Maße stehen im Datenblatt). Es verwendet Glas als Trägermaterial und es löst mit 150 ppi auf. Der Bildschirm ist beleuchtet (auch mit Smartlight), ein Helligkeitsverlauf von oben nach unten ist nicht zu übersehen. Der ist allerdings erst im unteren Bereich sichtbar. Über weite Bereiche des Bildschirms ist der Verlauf nicht sichtbar und stört beim Lesen nicht, solange die Fußleiste eingeschaltet ist.

Beleuchtung Inkpad Lite

Beleuchtung Inkpad Lite

Das Display des Inkpad X ist im Vergleich etwas breiter und länger. Es ist auch leichter, als der Bildschirm des Inkpad Lite, weil es Plastik statt Glas als Trägermaterial verwendet. Dadurch ist es auch flexibler und und kann nicht brechen. Und es löst mit 227 ppi etwas höher auf. All diese Dinge machen das Display auch teurer, weshalb der Inkpad X rund 160 € teurer als der Inkpad Lite ist. Aber das nur am Rande, um den Preis des Lite etwas besser einzuordnen.

Der direkte Vergleich beider Geräte zeigt die Unterschiede der Bildschirme (weiter unten kann die Schrift bzw. die Auflösung in Originalgröße verglichen werden):

Vergleich Displaygröße Inkpad X (links) und Inkpad Lite (rechts)

Vergleich Displaygröße Inkpad X (links) und Inkpad Lite (rechts)

Sind 150 ppi nicht zu wenig?

Liest man das Datenblatt, dann wirken 150 ppi als Auflösung für ein eReaderdisplay heutzutage nicht mehr zeitgemäß, wo doch die meisten Reader mit 300 ppi daher kommen, was besonders kleine Schriften sehr glatt aussehen lässt.

Direkter Vergleich der Displayauflösung: Inkpad X (links) und Inkpad Lite (rechts)

Direkter Vergleich der Displayauflösung: Inkpad X (links) und Inkpad Lite (rechts)

In der Praxis ist das aber irrelevant, da man erstens den Unterschied nur im direkten Vergleich sieht und zweitens die Schrift auf dem Inkpad Lite auch immer ein wenig größer einstellt, als auf kleineren Geräten. Einfach weil so viel Platz dafür vorhanden ist.

Bedienung

Generell lässt sich der Inkpad Lite gut in der Hand halten und wie von PocketBook gewohnt bedienen. Es gibt allerdings ein paar kleinere Dinge, die mir im täglichen Gebrauch aufgefallen sind und die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte.

Als Fan von seitlichen Blättertasten begrüße ich sie auf dem Inkpad Lite sehr. Ich finde das generelle Handling als Rechtshänder sehr angenehm, auch wenn die ich Blätterrichtung der Tasten umkehren musste. Denn so wie ich den Reader in der Hand halte, gelange ich mit dem Daumen nicht bis zur oberen Taste hinauf, mit der standarmäßig Weitergeblättert wird. Durch die konfigurierbaren Tasten ist das aber schnell bewerkstelligt. Zwar könnte das Umkehren der Blätterrichtung in den Einstellungen gern noch einfacher gestaltet sein, aber in der Regel macht man diese Einstellung ja nur einmal beim Einrichten des Gerätes.

Der Orientierungssensor im Gerät sorgt dafür, dass der Text mitgedreht wird, wenn die Blättertasten auf die linke Seite gedreht werden. Leider wird nur der Text in den Leseapps und im Browser gedreht, die Oberfläche selbst steht dann auf dem Kopf, solange die Blättertasten auf der linken Seite sind. Das ist nicht nur für Linkshänder nervig. Hier muss PocketBook unbedingt noch nachbessern.

Bei der Gelegenheit können sie gleich die Automatik des Orientierungssensor auf Drehungen um 180 Grad begrenzen. Denn der Reader dreht auch oft das Bild ins Querformat, wenn der Reader einfach nur schräg gehalten wird. Aus diesem Grund schalte ich den Orientierungssensor in den anderen PocketBooks generell aus. Nur beim Inkpad Lite wechsle ich während des Lesens gern die Blättertasten und dann ist es sehr störend, wenn die Drehautomatik wieder zu langsam war und der Bildschirm im Querformat hängenbleibt.

Software

Die Software des Inkpad Lite reiht sich nahtlos in die der restlichen PocketBooks ein. Sie bietet – wie gehabt – die besten Sortier- und Filtermöglichkeiten. Allerdings gibt es – wie ich schon im Testbericht des Inkpad X moniert habe – keine Möglichkeit, die Bedienoberfläche zu verkleinern. Sie wirkt wie eine aufgeblasene Version der kleineren PocketBookmodelle. Für Menschen mit Sehproblemen ist das fantastisch, alle anderen wünschen sich, dass die Größe des Displays besser ausgenutzt würde und in der Bibliothek mehr Bücher auf eine Seite passen.

Startseite des PocketBook Inkpad Lite

Startseite des PocketBook Inkpad Lite

eBooks lesen

Durch den großen Bildschirm passt viel Text auf die Seite, was ich sehr angenehm finde, weil ich nicht so oft umblättern muss. In der Leseapp können die üblichen Schrift- und Abstandseinstellungen gesetzt werden, leider gibt es noch immer keine Möglichkeit, Blocksatz zu erzwingen. Auch bei den Schriften liefert PocketBook – wie gehabt – nur ein paar Standardschriften mit, die nicht besonders gut für eReaderbildschirme optimiert sind und gefühlt alle dasselbe Schriftbild haben. Das ist schade, weil die Mitbewerber hier schon immer einen besseren Job machen. Zum Glück lassen sich Schriften nachinstallieren, ich habe hier eine Auswahl an Schriften und eine Anleitung, die zeigt, wie es geht.

eBooks aus der Onleihe

PocketBook unterstützt das neue CARE-DRM der Onleihe, was grundsätzlich einwandfrei (d.h. auf allen anderen PocketBookreadern) funktioniert. Die momentane Version der Firmware des Inkpad Lite (6.5.302) hat allerdings einen Fehler, der das CARE-DRM nicht akzeptiert, solange eine Adobe-ID im Gerät hinterlegt ist. Das ist auch dann der Fall, wenn der Reader mit der PocketBook-Cloud verbunden ist. Das nächste Firmwareupdate, das für Ende Oktober geplant ist, soll aber diesen Fehler beheben.

Update vom 28.10.21:

Wie vermutet ist gestern das erste Firmwareupdate 6.5.866 für den Inkpad Lite erschienen, das unter anderem den E-Book-Download aus der Onleihe repariert hat. Die Aussage aus obigem Absatz ist also hinfällig, denn der Inkpad Lite kann nun wie erwartet E-Books aus der Onleihe öffnen.

PDF und Comics lesen

Aufgrund des großen Bildschirms eignet sich der Lite natürlich gut für PDFs und auch für Comics, die in etwa im DIN-A5-Format oder etwas größer sind. Letztere können als PDF oder im CBR- bzw. CBZ-Format vorliegen. Gerade für Comics gibt es ein paar Möglichkeiten die Bilder in Helligkeit, Kontrast und Gamma zu verändern. Selbstverständlich lassen sich auch die Ränder der Dokumente manuell oder automatisch beschneiden und PDFs im Reflowmodus lesen.

Funktioniert der Cool Reader?

Auch auf dem Inkpad Lite funktioniert der Cool Reader noch, mit dem dann auch im Querformat zweispaltig gelesen werden kann. Da es für die Geräte mit den großen Bildschirmen keine angepasste Version gibt, kann die Version für die 8-Zoll-Inkpads benutzt werden. Mehr dazu steht auf der Cool-Reader-Seite.

Hüllensituation

Momentan gibt es eine Slimhülle für den Inkpad Lite, die einzeln 29 €, im Set mit dem Reader aber nur 1 € kostet.  Ob weitere Farbe außer schwarz hinzukommen, weiß ich nicht. Ich würde mich aber auch über eine Slimhülle mit faltbarem Deckel freuen, mit dem man den Reader auch hochkant hinstellen könnte.

Zusammenfassung

Das könnte für den PocketBook InkPad Lite sprechen

  • Großer Bildschirm
  • Beleuchtung mit Blaulichtfilter
  • Weiterblättern per seitlichen Blättertasten oder Touch
  • Minimaler Stromverbrauch im Standby-Modus
  • Tastenbelegung änderbar
  • Umfangreiche Verwaltung/Sortierung der eBooks nach Ordnern, Regalen, Genres, Serien
  • Cloudunterstützung (Dropbox, PocketBook-Cloud)
  • eBooks können per e-Mail aufs Gerät gesendet werden
  • Unterstützt eBooks aus der Onleihe (auch das neue DRM)
  • Verwendung eigener Schriften möglich
  • Lesen ist im Querformat möglich

Das könnte gegen den PocketBook InkPad Lite sprechen

  • Benutzeroberfläche nutzt den Platz nicht optimal aus
  • Bildschirmdrehung dreht nicht die Oberfläche, sondern nur die Leseapps
  • Helligkeitsverlauf bei beleuchtetem Bildschirm sichtbar

Preise und Bezugsquelle

Fazit

Der Inkpad Lite von PocketBook hat mich sehr überascht. Einerseits durch die seitlichen Blättertasten (von denen sich PocketBook ja seit dem Inkpad 2 verabschiedet hatte) und dass er trotz des großen 10-Zoll-Bildschirms verhältnismäßig preiswert ist.

Wie macht PocketBook das? Nun, indem es sich auf die nötigsten Dinge beschränkt und ein preiswertes Display verwendet, das keine superhohe Auflösung bietet und auch in der Ausleuchtung nicht perfekt ist.

Und die Rechnung geht auf, denn der Lesespaß leidet in keinster Weise unter der – auf dem Papier – geringen Auflösung. Wer den ganzen anderen Kram, wie Bluetooth oder Wasserschutz nicht benötigt, aber einen großen Bildschirm möchte, findet hier für 259 € (oder rund 233 € mit meinem Gutschein) einen richtig guten Reader.

Datenblatt anschauen


Wirst du dir den PocketBook Inkpad Lite kaufen?


 

Lesetipp – Zum Testen des Inkbook Lite habe ich dieses Buch gelesen. Die Bilder zeigen Ausschnitte davon.

Ajit weiß, dass er die Stadt Hope niemals verlassen wird. Denn sie ist umgeben vom GLISS, einem Boden, auf dem nichts haftet und nichts gebaut werden kann. Hinter dem GLISS gibt es keinen Ort, keine Menschenseele. Zumindest dachte der 17-Jährige das. Doch als eines Tages ein toter Mann über das GLISS getrieben wird, ist Ajit und seinen Freunden Phil und Majala klar: Die Geschichte ihrer …
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Michael SonntagMichael Sonntag beschäftigt sich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.

26 Kommentare

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  1. Rez sagt:

    Sehr guter Testbericht, habe den Reader bestellt, ich bin gespannt ob mich die 150 DPI stören, in dem Fall müsste ich das Produkt zurück geben. Aber ich vermute es ist so wie du es hier beschreibst. Ist es auch möglich mit Calibre eigene Dokumente hochzuladen?

    • Michael sagt:

      Ja, Calibre unterstützt den Reader direkt von Anfang an.

      • Claudi sagt:

        Ich finde das interessant, dass das Pocketbook eine Linux Device ist. Ich hoffe halt die 150 DPI stören mich nicht, ich bin wirklich hochauflösende Bildschirme gewöhnt, arbeite sonst noch mit dem Tab S7. Mal sehen, kann dann noch bescheid geben. Ich vermute schon, dass der Text sichtbar pixeliger ist als bei einem 300 dpi Display? (Das sieht man ja auch schon fast auf den Fotos bei den ‘O’).

        • Michael sagt:

          Du schreibst ja, dass man es “fast” sieht. Und das ist es eben. Der Unterschied ist “fast” da. Klar, die einzelnen Buchstaben sind etwas dicker, aber im Alltag bzw. im Lesefluss macht das keinen Unterschied. Es sei denn, du nutzt überwiegend sehr kleine Schriftgrößen, dann ist der Unterschied sichtbarer.

      • Mike sagt:

        Spiegelt der Schirm durch das Glas mehr oder ist es komplett matt und würdest du in der Preisklasse diese oder einen anderen kaufen persönlich?

        lg mike

        • Michael sagt:

          Nein, der Bildschirm spiegelt nicht mehr. Das Glas ist das Trägermaterial des Bildschirms und auf der Unterseite angebracht. Ja, ich würde ihn für diesen Preis kaufen, wenn ich einen 10-Zöller benötige.

      • rez sagt:

        Habe d. Reader gekauft und bin sehr zufrieden, d.150 DPI sind völlig in Ordnung. Frage,wieviel Stunden hält die Batterie m. Beleuchtung ca. ? Bin nach 4-5 Tagen auf 58%. Denke mehr als 1,5 bis 2 Wochen wird er bei tägl. Nutzung nicht durchhalten

        • Michael sagt:

          PocketBook schreibt, dass der Akku bis zu einem Monat halten soll, je nach gewählten Einstellungen. In der Regel gehen die Hersteller dabei von einer halben Stunde täglicher Nutzung aus. Ich denke, dass die “bis”-Angabe ohne Beleuchtung gilt. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie lange du jeden Tag liest, aber ich denke, deine Angaben spiegeln die Akkulaufzeit schon gut wider. Allerdings wird sich die Akkuanzeige nach ein paar Ladezyklen einpegeln.

        • Niclaas sagt:

          Nach dem ersten Mal Aufladen war ich nach 11 Stunden bei ungefähr 40 %. Synchronisiert habe ich über Wlan.

          Weiter mitverfolgt habe ich es nicht, muss so ja auch bei intensiver Nutzung nicht jede Woche an die Steckdose.

  2. Martin T. sagt:

    Habe in bestellt, hoffe, dass er gegenüber meinem alten Touch Lux (2?) ein Sprung nach vorn ist und ich damit einige pdf Datein lesen kann (150 dpi?) aber vielen Dank für den “papielos” Code!

    • monika sagt:

      wie ist der schwarzwert und kontrast vom display? es sieht auf den fotos etwas wenig scharf aus? lg

      • Martin Tschierschke sagt:

        Die technischen Parmeter kann ich Dir nicht sagen, aber es ist möglich die für A4 gedachten PDF, darauf (- ich brauch dann jedenfalls meine Lesebrille) zu lesen. Der Kontrast wirkt genauso wie bei meinem älteren Pocketbook. Gerade wenn die Schrift so klein wird und ursprünglich farbig war, erhöht sich die Lesbarkeit durch mehr Beleuchtung. Und die kann ja gut auch von außen sein. Kurz ich bin zufrieden!

  3. Peter R. sagt:

    ……. leider gibt es noch immer keine Möglichkeit, Blocksatz zu erzwingen. …….

    Warum PocketBook das nicht hin bekommt mit dem Blocksatz, die wollen das wohl einfach nicht hin bekommen. Das finde ich sehr schade und nicht sehr kundenorientiert.

  4. Muller sagt:

    Ich habe viele alte, teilweise müffelnde Bücher (teilweise noch in Faktur) eingescannt, mit Scantailor aufbereitet, und möchte diese jetzt als png lesen.
    (OCR ist teilweise nicht machbar und steht, da nur für den Privatgebrauch gemacht, in keinem Verhältnis zum Aufwand.)
    Die Spanne der Bildabmessungen reicht bei 300dpi von A5 bis A4.
    Ist das Gerät wohl dafür geeignet?

    • Michael sagt:

      Die DIN-A5-Bücher werden wahrscheinlich am Besten angezeigt, bei den anderen müsstest du schauen, ob es dir reicht. Am Beste n probierst du es selbst aus (kannst ihn ja bei Nichtgefallen innerhalb von 14 Tagen zurücksenden).

      • Muller sagt:

        Es wäre schön, wenn einer der Leser dieser Seite weiterhelfen könnte.
        Ich schicke nur sehr ungern Bestellungen zurück.
        Eigentlich würde es so gesehen automatisch ein Inkpad X.
        Aber ausgerechnet dieses Gerät hat keinen Einschub für SD-Karten.
        Und viele Bücher haben als trotz dem sehr platzsparenden Format “png” locker mehrere hundert MB….

        • Niclaas sagt:

          Es wird wohl auf den Versuch ankommen. Wenn Du willst, schick mir ein Beispiel und ich fotografiere es Dir ab.

      • Dave sagt:

        Hallo, ist es möglich bessere english deutsch wörtbücher zu installieren? Die kennen jedes zweite Wort nicht, sonst ist der Reader ein Traum!

  5. Niclaas sagt:

    Ja klar, pbi und dic Format, einfach in den Ordner system/dictionaries (versteckter Ordner) kopieren und in den Einstellungen unter Sprachen die gewünschten auswählen. Beim nächsten öffnen des Buches stehen sie zur Verfügung. Viel Spaß damit.

  6. Niclaas sagt:

    Ich persönlich mag VanDale, Longman, Oxford, aber vielleicht ist ein guter Einstieg ein “freies” Wörterbuch zum Einstieg? Dict.cc stellt für Pocketbook (und andere) eine Wörterbuchdatei zur Verfügung. https://www.dict.cc/?s=about%3Cb%3E%3C/b%3E:wordlist

    Es gibt Konverter für Wörterbücher und hier kann man sich auch informieren, inkl. umfangreichem Beispielwörterbuch: https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=190769%22

    • Martin Tschierschke sagt:

      Vielen Dank!
      Was eigentlich nur schade ist, dass wenn das bereits enthaltene Wörterbuch keinen Match hat, man nicht mit einem Klick Google nach dem Wort fragen kann, sondern man muss dann nochmal markieren und suchen.

      • Mike sagt:

        habt ihr das auch bei mir springt der akku manchmal von 40 prozent auf 5 und dann muss mans anschließen das istt jetzt schon das zweite gerät mit dem problem.

  7. Niclaas sagt:

    Der Vorgänger hat das gerne schon mal gemacht, wenn er synchronisiert hat. Musste aber nicht angeschlossen werden, sondern stand dann “ewig” auf 5 %. Mit dem Lite ist es noch nicht vorgekommen, allerdings ist der bei mir auch meistens im “Flugmodus”.

  8. Axel RHD sagt:

    Vielen Dank für den – wie immer – gelungenen Testbericht.

    Nach dem zweiten Tolino Epos 2 mit extremer Randabschattung bei den Blättertasten gebe ich dort entnvervt auf.

    Der vorgestellte Pocketbook klingt sehr interessant. Allerdings bin ich Linkshänder und zumindest das war beim Epos problemlos einstellbar. Wurde da in der Oberfläche mittlerweile nachgebessert, oder muss ich wirklich das Gerät immer drehen, wenn ich zwischen Menü und Buch wechsle? Gilt das dann auch für alle anderen Reader aus dem Hause Pocketbook?

    Vielen Dank.

    • Michael sagt:

      …oder muss ich wirklich das Gerät immer drehen, wenn ich zwischen Menü und Buch wechsle?

      Ja, das ist immer noch so, wie im Test geschrieben. Ich finde es aber nur beim Inkpad Lite problematisch, da er als einziger seitliche Tasten hat.

      Bei allen anderen PocketBooks sind die Tasten ja unter dem Bildschirm. Bei diesen Geräten brauchst du den Bildschirm nicht drehen, denn alle Pocketbooks lassen sich wahlweise auch per Tippen auf dem Bildschirm weiterblättern. Sie habe dazu links und rechts auf dem Bildschirm Touchzonen zum Vor- und Zurückblättern. Hier mal ein Screenshot aus der Anleitung zum Inkpad 3, wie die Touchzonen verteilt sind.

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