Kobo Glo, Tolino Shine und Kindle Paperwhite im Vergleich

Mit dem tolino shine gibts ja nun einen neuen beleucheten eReader. Ich möchte ihn mal gegen die derzeit rund 30 € teureren Kindle Paperwhite und Kobo Glo antreten lassen.

Bildschirm

Alle drei Reader haben ein 6″-Pearl e-Ink-Display der neusten Generation mit 758 px (tolino und Kobo) bzw. 768 px (Kindle) in der Breite und 1024 px in der Höhe eingebaut. Die Auflösung beträgt bei allen dreien rund 212 ppi, was für eine scharfe Schrift sorgt und auch ohne eingeschaltete Beleuchtung sehr gut lesbar ist.

Alle Displays haben im Gegensatz zu den früheren e-Ink-Displays eine zusätzliche Schicht, die dafür sorgt, dass das Licht der LEDs mehr oder weniger gleichmäßig übers Display verteilt wird. Diese Schicht sorgt aber auch dafür, dass die Schrift generell nicht mehr ganz so kontrastreich dargestellt wird, als bei unbeleuchteten e-Ink-Displays.

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Die Beleuchtung von Kobo Glo und Kindle Paperwhite geht mehr ins gelbliche, die des Tolinos mehr ins bläuliche. Die Ausleuchtung ist beim Paperwhite am Besten, dicht gefolgt vom Tolino. Beim Kobo nimmt man den durchgehenden Schatten am unteren Bildschirmrand am stärksten wahr. Auch das Lichtband am oberen Rand tritt am Stärksten hervor.

Vom Kontrast der Schrift her liegt der tolino shine mit dem Kobo Glo gleichauf, beim Kindle Paperwhite ist sie im direkten Vergleich erheblich kräftiger. Das Ghosting, also das Stehenbleiben von Elementen nach dem Umblättern hingegen, ist beim tolino etwas stärker ausgeprägt als bei Kobo Glo und Kindle Paperwhite.

Die Beleuchtung lässt sich bei Kobo Glo und tolino shine über eine eigene Taste am Gerät ein- bzw. ausschalten. Beim Kindle Paperwhite ist sie hingegen immer eingeschaltet. Übers Menü lässt sich die Helligkeit bei allen drei Geräten ändern. Der tolino shine lässt aber keine gleichmäßige stufenlose Einstellung zu. Bis etwa 50% des Schiebereglers ändert sich die Helligkeit nur sehr wenig, danach wird sie mit einem Mal erheblich heller.

eBooks verwalten

Alle drei Geräte können per mitgeliefertem Mini-USB-Kabel befüllt werden. Während der Kindle nach dem Anstecken des Kabels sofort in den Transfermodus wechselt, muss dies bei Kobo und Tolino jedesmal explizit gewählt werden.

Bibliotheken mit Coveransicht

Alle drei eReader erlauben keinen direkten Zugriff auf das Dateisystem. Die eBooks werden bei allen in einer Bibliothek abgelegt. Bei allen Geräten können die eBooks in Regalen (Kobo) oder Sammlungen (Kindle & Tolino) einsortiert werden. Das erhöht die Übersichtlichkeit bei vielen eBooks signifikant. Der Kobo erkennt bei eBooks, die per Calibre aufs Gerät übertragen werden, die in den Metadaten des eBooks vorhandenen Tags und nimmt diese standardmäßig als Regalnamen her. Für den Kindle gibts ein entsprechendes Plugin, welches die Sammlungen allerdings erst nach einem Neustart des Geräts anlegt.

Werden die eBooks via USB-Kabel auf den Reader kopiert, erkennen Kobo und Kindle die neuen eBooks nach dem Abstöpseln des Kabels direkt und aktualisieren ihre Bibliotheken. Der tolino shine fragt jedesmal nach, welche eBooks in die Bibliothek übernommen werden sollen.

Cloudzugriff

Um der zu erwartenden Masse an Lesestoff Herr zu werden, greifen alle drei Reader auf eigene Archive im Netz (= Cloud) zu. Das heisst, dass die eBooks teilweise nicht zwingend auf dem Gerät vorgehalten werden müssen. Sie können bei Bedarf per WLAN erneut zum Lesen heruntergeladen werden.

Kindle

Beim Kindle landen alle bei Amazon gekauften eBooks automatisch in der Cloud, von der aus sie direkt aufs Gerät geladen werden, sobald eine WLAN-Verbindung besteht. Aber auch eigene Inhalte können auf die AmazonCloud geladen werden. Für diese Inhalte stehen 5 GB Speicherplatz bereit. Um gekaufte eBooks und eigene Inhalte zu löschen, muss man sich beim Amazon einloggen und kann dann jedes eBook nur einzeln löschen.

Tolino

Auch der tolino shine lädt alle im angeschlossenen Shop gekauften eBooks automatisch in die vom Shop bereitgestellte Cloud hoch. Über das Gerät oder den neu eingerichteten Thalia CloudReader können neue eBooks (PDF und EPUB) hinzugefügt werden.

Bei den Clouds von Weltbild und Hugendubel funktioniert der Upload von EPUB-Dokumenten nicht. Zudem wirft die entsprechende Fehlermeldung einen peinlichen Fehler aus:

 

Ein Upload von eBooks oder sonstigen Dokumenten per E-Mail geht nicht. Für gekaufte eBooks und eigene Inhalte stehen 25 GB Speicherplatz zur Verfügung. Um eigene Inhalte zu löschen, reicht es aus, sie direkt über die Bibliothek zu löschen. Um sie nur vom Gerät zu entfernen, muss die Funktion “Speicherplatz freigeben” benutzt werden, die über die Einstellungen erreichbar ist. Ein Löschen über eine Website ist nicht vorhanden.

Kobo

Der Kobo Glo schließlich lädt auch alle gekauften eBooks in die Kobo-eigene Cloud. Dort bleiben sie, bis sie gelöscht werden. Auf dem Gerät selbst kann für jedes gekaufte eBook gewählt werden, ob es nur vom Gerät gelöscht werden soll (= archivieren) oder auch aus der Cloud. Schneller geht das Löschen über die Website, die es im Gegensatz zum Kindle auch erlaubt, gleich mehrere eBooks auf einmal zu löschen. Dafür können eigene Inhalte nicht in die Kobocloud geladen werden.

eBooks lesen

Während Kobo Glo und tolino shine auf das als Quasistandard bekannte EPUB-Format setzen und somit auch mit der Onleihe zusammenarbeiten, setzt Amazon komplett auf sein eigenes eBookformat AZW3. Das kann im Prinzip das Gleiche wie EPUB (auch DRM), ist aber so ohne Weiteres nicht kompatibel zu den Geräten der anderen Hersteller.

Alle drei eReader können per Tippen und Wischen weitergeblättert werden. Das Lesen im Querfomat ist nur auf dem Kindle möglich. Tolino und Kobo bieten diese Option nicht. Ich finde, gerade bei Geräten, deren Gehäuse an einer Seite breiter ist, bietet sich das geradezu an. Damit liegen mir diese Geräte besser in der Hand. Im Hochformat habe ich in der Regel zu wenig Ablagefläche für meinen Daumen. Außerdem passt im Querformat mehr Text in der Breite auf den Bildschirm, was das Gefühl, ein echtes Buch zu lesen, bei mir etwas verstärkt. Mit etwas Gefummele (und einem eigenen Leseprogramm) kann dem Kobo allerdings das Lesen im Querformat beigebracht werden.

Bei allen drei Geräten kann sowohl Schriftart, als auch die Schriftgröße des eBooks verändert werden. Ist die Schrift allerdings im Buch vom Verlag fest vorgegeben, dann lässt sie sich bei Kobo und Tolino auch nicht ändern. Der Kindle kann es in den meisten Fällen aber dennoch. Der Kindle Paperwhite bringt 6, der Kobo 10 und der Tolino 5 Schriften mit. Der Kobo lässt sich zudem recht einfach um eigene Schriften erweitern, bei Kindle und Tolino geht das nur mit Tricks. Nur beim Kindle lässt sich die Schriftgröße während des Lesens per Zoomgeste direkt ändern. Bei den beiden anderen Geräten muss dazu jedesmal ins Menü gewechselt werden.

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Leseeinstellungen (Klicken zum Vergrößern!)

Alle drei Geräte erlauben es zudem, Randabstand und Zeilenhöhe zu verändern. Der Kobo bietet die meisten Schrifteinstellungen, weil er für jede der vorinstallierten Schriften zusätzlich Stärke und Schärfe einzustellen kann. Damit können beispielsweise flau erscheinende Schriften etwas verfettet werden, um sie kontrastreicher darzustellen.

Lesezeichen, Anmerkungen, Wörterbücher und Verlinkungen

Alle Reader können Lesezeichen speichern, indem immer kurz in die Ecke rechts oben getippt wird. das gesetzte Lesezeichen wird entweder durch eine umgeknickte Ecke (Kindle und Kobo) oder durch ein Lesezeichensymbol (Tolino) gekennzeichnet.

Alle drei Reader unterstützen das im eBook eingebettete Inhaltsverzeichnis. Zur einzelnen Seite springen können aber nur Kindle und Tolino. Eine Suche nach Textstellen ist mit allen Geräten möglich.

Auf Kindle und Kobo Textstellen markiert und ggf. dazu eine Anmerkung bzw. Notiz geschrieben werden. Die markierten Begriffe können durch ein Wörterbuch gejagt oder in der Wikipedia nachgeschlagen werden (letzteres nur Kindle). Der Tolino unterstützt derzeit beides nicht.

Alle Geräte unterstützen Wörterbücher, wobei nur Amazon und Tolino auch deutsche Wörterbücher zum Nachschlagen eines Wortes mitliefern.  Für Übersetzungen aus anderen Sprachen müssen entsprechende Wörterbücher nachinstalliert werden. Hier punkten Amazon und Kobo, über deren Shops sich hochwertige Wörterbücher nachkaufen lassen. Für den Tolino gibts keine Wörterbücher zum Nachkaufen, sie müssen selbst heruntergeladen und installiert werden. Immerhin sind sie kostenlos.

Um einen Begriff nachzuschlagen reicht es bei allen Geräten aufs Wort zu tippen. Kobo und Kindle zeigen die Erklärung direkt an, beim Tolino muss noch auf “Nachschlagen” getippt werden, um die Erklärung in einem eigenen Fenster anzeigen zu lassen. Soll das Wort übersetzt werden, muss auch beim Kobo weitergetippt werden, um das Wörterbuch auszuwählen. Der Kindle erkennt an der Sprache des ebooks, welches Wörterbuch aktuell gebraucht wird und verknüpft dieses automatisch.

Verlinkungen innerhalb eines eBooks können von Kindle und Tolino verfolgt werden. Auf dem Paperwhite öffnet sich das Linkziel in einem eigenen Fenster, welches sich über das Buch legt. In diesem Fenster kann der komplette Inhalt der Fußnote angezeigt werden, auch wenn er etwas länger ist. Der Tolino zeigt am unteren Bildschirmrand zwar eine “zurück”-Schaltfläche an, um zur vorherigen Stelle im Buch zurückzuspringen, allerdings vergisst er die Stelle, falls die Fußnote länger ist und einmal weitergeblättert wurde. Verlinkungen aus einem eBook ins Internet können Kindle und Kobo folgen. Beim Tolino passiert beim Antippen eines Links gar nichts.

Browser

Alle drei eReader haben einen Browser, der sich bei allen irgendwo in den Einstellungen findet. Allerdings lassen sich nur bei Kindle und Kobo Lesezeichen ablegen. Beim Kobo kann zusätzlich eine eigene Startseite eingestellt werden, während im Kindle auf den Verlauf zugegriffen werden kann. Der Browser im Kindle bietet insgesamt auch mehr Einstellungen. Der Browser auf dem Tolino unterstützt keines der vorgenannten Dinge.

Alle drei Browser senden die Kennung eines mobilen Gerätes, was speziell dafür entwickelte Webseiten veranlasst, die jeweilige mobile Ausführung anzuzeigen. Gut testen kann man dies, indem man die Wikipedia via: http://de.wikipedia.org aufruft. Wird die mobile Seite angezeigt, ändert sich die URL in http://de.m.wikipedia.org/.

Die Eingabe der Adresse gestaltet sich bei Kindle und Tolino problemlos. Das http:// kann weggelassen werden und auf der Tastatur ist der Punkt direkt vorhanden.Die Tastatur den Kindle zeigt Wortvorschläge an. Der Kobo verlangt zwingend ein http://, was fatal ist, da sich der Punkt und das Slash “/” in einer zweiten Ebene der Tastatur befinden. Somit macht es einem der Kobo unnötig schwer, eine URL einzugeben.

Eingabe der URL per Tastatur (Klicken zum Vergrößern!)

Nur der Browser des Kindle stellt diese Seite standardmäßig in ausreichend großer Schrift dar. Vergrößert man die Schrift beim Kindle wird sie nicht ins Browserfenster eingepasst. Man muss dann immer nach links und rechts scrollen, um sie komplett lesen zu können. Auf den beiden anderen Geräten ist die Schrift zunächst so klein, dass sie sich kaum erkennen lässt. Beim Kobo kann sie mit dem Schieberegler, der sich am unteren Bildschirmrand befindet vergrößert werden und beim Tolino soll sie dies nach einem doppelten Tippen auf den Bildschirm machen. Dort werden beim Scrollen rechts unten aber auch zwei Tasten angezeigt, mithilfe derer die Schrift vergrößert werden kann.

Standardmäßige Ansicht in der mobilen Version der Wikipedia (Klicken zum Vergrößern!)

Insgesamt erscheint mir die Schrift im Browser beim Kindle am besten lesbar, weil sehr dunkel und konstrastreich, beim Tolino kann man sie ebenso gut lesen, nur der Kobo schert hier aus und bietet eine flaue Schrift an, die kaum Kontrast bietet und sehr hell ist. Dazu kommt, dass man die Schrift im Browser — wie übrigens bei den beiden anderen Geräten auch — nicht weiter einstellen kann, sodass das Surfen im Netz mit dem Kobo den wenigsten Spaß macht, wenn man aufgrund der trägen Displays von Spaß reden kann.

Fazit

Die Kernaufgabe, nämlich das Lesen von eBooks, absolvieren alle drei Geräte hervorragend. Alle Displays stellen die Schrift sehr gut lesbar dar. Unterschiede ergeben sich hautsächlich in der Bedienung, dem Funktionsumfang und den zugrundeliegenden Konzepten.

Wer einen guten beleuchteten Reader außerhalb des Amazonökosystems sucht und nicht im Querformat lesen möchte, ist momentan mit dem tolino shine für rund 99 € am Besten bedient. Wer auf eine große Auswahl an Verlags- und Selfpublisher-eBooks Wert legt und eine sehr komfortable Anbindung des Gerätes an den Shop möchte, greift zum Paperwhite. Wer die Onleihe nutzen möchte, muss sich zwischen tolino shine und Kobo Glo entscheiden.

Update vom 20.11.2013 – Vergleich aktualisiert und an neuen KIndle Paperwhite und die Verbesserungen des Tolino Shine angepasst.

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Über Michael Sonntag

Als Herausgeber von papierlos-lesen.de beschäftige ich mich mit allem, was mit dem Lesen ohne Papier als Trägermaterial zu tun hat. Also mit eBook-Readern, Tablets und dem ganzen Drumherum.

31 Kommentare

Trackback  •  Kommentarfeed

  1. Thomas sagt:

    Hallo Michael,

    ich verfolge schon eine Weile deine Website aufmerksam und freue mich immer über neue Informationen über E-Reader.

    Bisher habe ich keines der oben genannten Geräte, spiele aber mit dem Gedanken, seit der Ankündigung des Tolino, mir diesen anzuschaffen.

    Vorab habe ich mir für mein IOS die Thalia sowie die PagePlace und Mediencenter App der Telekom heruntergeladen um darin etwas rumzutesten.
    Leider ist es mir bisher nicht gelungen, Bücher, die nicht über die Tolinoshops gekauft wurden in der Cloud abzulegen, sodass ich auch wieder über die Apps darauf zugreifen konnte.
    Kannst du mir bitte die Frage beantworten, ob ich eigene Bücher in die Cloud hochladen kann und diese dann auch öffnen kann? Natürlich handelt es sich um unterstützte Formate (epub bzw. PDF). Und wenn ja, wie stelle ich das verdammt nochmal an?

    Vielen Dank im Voraus, für die Hilfe und auch deine Gerätetests. Bitte weiter so!!!

    LG

    Thomas P.

    • Michael sagt:

      Weil mein tolino einer von Thalia ist, kann ich nur für die Thalialösung sprechen. Ich habe ja im Rahmen meines Vergleichs ein paar EPUBs und PDFs über den Cloudreader hochgeladen. Sie erscheinen alle sowohl in der Androidapp als auch auf dem tolino selbst. Ich hatte allerdings — wie ich oben ja geschrieben hatte — das Problem, dass EPUBs, die ich mit dem Firefox hochladen wollte, abgewiesen wurden. Mit dem Chrome gings dann.

      Wenn ich mir die iPadapp so anschaue, kann ich schon Ähnlichkeiten zum Cloudreader (die Androidapp sieht da ganz anders aus) entdecken. Inwiefern es das Uploadprobleme gibt, weiß ich nicht. Schreib doch mal den Support der App an, vielleicht findest du was raus. Wenn ja, wäre es klasse, wenn du dich hier nochmal melden würdest.

  2. Christine sagt:

    Hallo Michael,

    Danke für den aussagekräftigen Vergleich. Ich habe eine spezielle Frage.
    Ich möchte meiner Tochter in Namibia einen ebookReader schenken. Kann ich dann für sie hier in Deutschland Bücher bestellen und bezahlen und sie kann sich die Bücher dann von ihrem Computer aus runterladen. Bin etwas unsicher, Buchläden usw. sagen ja das geht.
    Gruß Christine

    • Michael sagt:

      Das sollte problemlos gehen, wenn sich deine Tochter von ihrem PC aus in deinen Kundenaccount beim jeweiligen Händler einloggt. Das geht bei Amazon, aber auch bei den anderen.

      Bei Amazon kannst du gleich nach dem Kauf bestimmen, auf welches Gerät das Buch gesendet werden soll (falls du dort mehrere Geräte angemeldet hast). Wenn der Kindle dann bei deiner Tochter in einem WLAN angemeldet ist, bekommt sie das Buch umgehend. Bei den anderen Shops muss sie sich zum Herunterladen der Bücher immer erst per PC (oder per Gerät) in dein Kundenkonto einloggen, um das Herunterladen der Bücher manuell anzustoßen.

  3. Christine sagt:

    Danke für die schnelle Antwort.
    Christine

  4. JOjo sagt:

    Hallo

    Ich finde es toll das du das machst.Ich habe ein Frage:Ich habe mir ein Tolino shine gekauft und darf ihn aber erst am Ostersonntag benutzen.Ich habe kein WLAN. Kann ich auch mir ein ebook auf dem Pc kaufen und dann den Tolino shine an den Computer schließen und drauf lade.

    Bitte Antworte schnell. Danke im Voraus.

  5. JOjo sagt:

    Hallo
    Danke für die schnelle Antwort.Jetzt freu ich mich noch mehr au Ostersonntag und klasse das du das machst.Mach weiter so.

  6. JOjo sagt:

    Hallo

    Ich finde das toll das du das machst und ich freu mich jetzt noch mehr auf Ostersonntag.Und danke das du so schnell geantwortest hast

  7. Jana A. sagt:

    Hallo Michael,
    ich bin am überlegen, ob ich mir den Tolino Shine kaufe (auch über deine Webseite wegen der Provision ;-) ). Meine wichtigste Frage lautet: “Kann ich mir auch ebooks über den Kindle-Shop auf den PC laden und diese dann auf den Tolino Shine laden, oder bin ich nur an bestimmt Anbieter des jeweiligen Herstellers gebunden?”
    Das wäre für mich die wichtigste Frage zu den ebook-Readern, denn soweit hat mich deine Webseite sehr hilfreich unterstützt.
    Vielen Dank vorab, mit freundlichem Gruß Jana

    • Michael sagt:

      Kann ich mir auch ebooks über den Kindle-Shop auf den PC laden und diese dann auf den Tolino Shine laden…

      Nein, das geht nicht

      oder bin ich nur an bestimmt Anbieter des jeweiligen Herstellers gebunden?

      Auch das nicht. Du kannst in allen eBookshops Bücher kaufen, die im EPUB-Format vorliegen. Und damit auch in der Onleihe eBooks ausleihen. Das Kaufen soll dir zwar über den Tolino erleichtert werden, aber leicht ist es nicht wirklich, das man immer vor jedem Kauf nochmal das Passwort eingeben muss. Dann doch lieber über den Shop des Vertrauens per PC gekauft und das eBook dann per mitgeliefertem USB-Kabel auf das Gerät übertragen. Vielleicht bringt dieser Artikel noch etwas mehr Licht ins Dunkel?

  8. Jana A. sagt:

    Hallo Michael, ich bin’s nochmal …,

    hier noch eine Anfrage. In einem deiner weiterführenden Infos steht folgendes:
    “Derzeit bieten die meisten eBookshops Bücher mit hartem Kopierschutz an. Das heißt, dass die Bücher, wie im Absatz drüber, über Adobe Digital Editions freigeschaltet werden müssen. Sind die sechs bis sieben Geräte freigeschaltet oder geht die Autorisierung für ein Gerät aus irgendeinem Grund verloren, kann das eBook nicht mehr gelesen werden.”
    Was ist wenn bei der Variante speichern auf den PC irgend wann die Festplatte defekt ist und gewechselt werden muß (Cookies) oder ein neues Betriebssystem auf den Rechner kommt?
    Sind dann meine gekauften Ebooks weg oder kann man die sich dann irgend wo wieder auf den PC spielen? Doch noch viele Fragen und ich freue mich auf Antwort.
    Vielen Dank vorab, eine schöne Woche und
    PS: der Thalia-Shop gefällt mir gut und hat eine sehr große Bücherauswahl ;-))

    • Michael sagt:

      Was ist wenn bei der Variante speichern auf den PC irgend wann die Festplatte defekt ist und gewechselt werden muß (Cookies) oder ein neues Betriebssystem auf den Rechner kommt?

      Angenommen, du entscheidest dich für den tolino. Dann brauchst du dir darüber wohl keine Gedanken mehr machen, da jedes gekaufte eBook in der Thaliacloud landet und von dort jederzeit auf den Reader heruntergeladen werden kann. Der Umweg über Adobe Digital Editions ist dann eigentlich nicht mehr nötig. Die ID brauchst du aber trotzdem, die gibts du im Reader selbst an.

      Nimmst du einen anderen Reader, dann musst du ihn nach dem neuen Aufsetzen des PCs erneut mit deiner ID authorisieren. Das Dumme ist nur, dass du die verbrauchten Geräte nicht im Nachhinein selber löschen kannst. Dazu musst du den Adobesupport kontaktieren. Ob du die eBooks dazu nochmal neu herunterladen musst, kann ich nicht genau sagen, zumal manche Shops die gekauften eBooks nur eine kurze Zeit zum nochmaligen Herunterladen bereitstellen.

      Wenn du mit alldem gar keinen Ärger willst, greifst du zum Kindle. Die eBooks, die du bei Amazon kaufst, stehen immer in deren Cloud zur Verfügung und können jederzeit auf den Reader (oder das PC-Programm) heruntergeladen werden. Eine Adobe-ID brauchst du dann auch nicht.

      Oder du gehst den in Deutschland illegalen Weg und befreist die gekauften eBooks vom Kopierschutz. Dann musst du dir um Adobe-IDs und so keine Gedanken mehr machen und kannst die eBooks zudem auch von einem Format ins andere konvertieren.

  9. Jay sagt:

    Hallo Michael,
    Super ausführlicher Artikel und dankend gelesen. Es gab beim Tolino Shine zuletzt ein Firmware Update, welches einige Funktionen wie z.B. Randabstand und Zeilenhöhe nachgeliefert hat. Vielleicht wäre ein kurzer Hinweis im Artikel gut, da Dein Artikel das erste ist, welches bei einer Google Suche auftaucht, wenn diese Produkte verglichen werden ;-).
    Wurde durch Deinen Artikel auch inspiriert und habe eine eigene Zusammenfassung gemacht mit ein paar Tabellen und dabei natürlich auch Deinen Artikel erwähnt und verlinkt.
    Bei Interesse

  10. Jay sagt:

    Kein Problem. Ging ja schnell.

  11. Herrmann sagt:

    Hallo Michael,
    ich habe demnächst vor, für Seminarteilnehmer eine große Menge eines eBook-Readers zu erwerben und suche dafür einen Anbieter, der mir einen Mengenrabatt gibt. Hast Du mit so etwas Erfahrung? Ich liebäugele mit dem Tolino, könnte mir aber auch einen Sony-Reader vorstellen.
    Für Seminare ist es interessant, dass die PowerPointPräsentationen, die ich in pdf-Dateien umwandle, gut auf dem Reader zu lesen sind. Dafür wäre eine Anzeige im Querformat sicherlich hilfreich. Weißt Du, ob bzw. wann ein entsprechendes Firmware-Update von Tolino kommt, das auch die Querformat-Anzeige ermöglicht? Ich hatte neulich in einem Hugendubel-Laden einen Verkäufer, der das großspurig, aber ohne Datum ankündigte, musste aber feststellen, dass er insgesamt wenig vertrauenswürdig war.
    Besten Dank im Voraus für Deine Antworten!
    Herrmann

    • Michael sagt:

      Wenn du PDFs anzeigen willst, sind die PocketBookgeräte sicher die Besten. Die können auch Querformat. Im Prinzip sollte der PocketBook Basic ausreichend sein. Setz dich doch einfach mal mit PocketBook in Verbindung, die haben auch einen Onlineshop.

      • Herrmann sagt:

        Hallo,
        danke für den Tipp!
        Die von Pocketbook waren sogar so nett, mir zwei Geräte (Touch und Touch-Lux) für zwei Wochen zum Testen zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis war jedoch ernüchternd …
        Zunächst: Als E-Book-Reader finde ich die Geräte sehr gut, mit vielen Funktionen und hoher Qualität, also empfehlenswert. Das Gerät mit Vordergrundbeleuchtung (Touch Lux) fand ich in der Praxis besser, denn schon eine schwache Beleuchtung am Abend führte dazu, dass das Lesen ohne Beleuchtung unangenehm bis unmöglich wurde.
        Aber zur Darstellung von pdf-Dokumenten sind sie dann doch nicht geeignet, habe ich herausgefunden. Hauptgrund: Der Prozessor scheint den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, auch dann nicht, wenn die pdf-Dateien relativ klein (bis 1 MB) waren. Der Anbieter hatte davor gewarnt, große pdf-Dateien (ab ca. 10 MB) zu verarbeiten. Doch auch bei den kleineren Dokumenten wurden der Seitenwechsel oder zusätzliche Funktionen so langsam, dass man beim Klick erst nach Sekunden eine Reaktion bemerkte, daher oft (wg. fehlender Sanduhr o.ä.) mehrfach klickte und dann gleich mehrere Seiten weiter war. Das nur als Beispiel. Ich habe inzwischen entdeckt, dass es einen Tablet-PC (Acer Iconia B1) gibt, der in derselben Preisklasse liegt und für die pdf-Dokumente wesentlich besser geeignet ist.
        So long, Herrmann

      • Michael sagt:

        Danke für deine umfangreiche Rückmeldung. Sie wird sicherlich einigen bei ihrer Entscheidung weiterhelfen.

  12. Petra Spanjer sagt:

    Hallo Michael,
    ich möchte mir einen Reader zulegen und schwanke zwischen TolinoShine, PocketBook Touch622 und PocketBook Touch Lux.
    Der Tolino scheint noch ein paar “Kinderkrankheiten” zu haben und der PocketBook Lux wird teilweise schlechter bewertet wie der 622 der leider kein Licht hat.
    Mit welchem Gerät hast du die besten Erfahrungen gemacht ? Ich möchte es hauptsächlich zum Lesen von Ebooks gebrauchen.
    Vielen Dank schon mal für eine Antwort.
    Petra

    • Michael sagt:

      Ich möchte es hauptsächlich zum Lesen von Ebooks gebrauchen.

      Das können alle drei hervorragend

      er Tolino scheint noch ein paar “Kinderkrankheiten” zu haben

      Er hat halt keine Verwaltungsfunktionen an Board. Wenn du vor hast, viele eBooks auf dem Reader abzulegen, bekommst du beim Tolino nur eine Liste, die alle Bücher anzeigt. Du kannst dir bspw. also nicht nur die Krimis anzeigen lassen. Oder nur die Liebesromane. Bei den PocketBooks hingegen kannst du deine eBooks in Ordner sortieren, wie du das auch von deinem PC her kennst. Ansonsten ist der Touch Lux schon mit dem Touch (oder 622) vergleichbar, nur dass er eben die Beleuchtung und das höher auflösende Display hat.

      Ich würde wohl eher zum PocketBook Touch Lux greifen, weil man ihn so konfigurieren kann, wie man möchte, weil er Tasten zum Blättern hat und weil man mit ihm auch im Querformat lesen kann.

      • Petra Spanjer sagt:

        Hallo Michael,
        vielen Dank für deine Antwort.
        Die Bücher in Ordner sortieren zu können ist schon ein wichtiger Punkt und das enthaltene Wörterbuch beim Lux reizt auch. Es wird wohl ein PocketBook Touch Lux werden.
        Natürlich über deine links.
        Petra

      • Michael sagt:

        Wenn du ihn dann hast, würde ich mich über eine Rückmeldung von dir freuen. Also ob und wie du mit dem Gerät klar kommst.

      • Petra Spanjer sagt:

        Hey Michael,
        bin froh das ich mich für den Pocketbook Lux entschieden habe.
        Komme gut mit den Ordnern und der Bedienung klar. Habe auch keine Probleme mit WLan. Aber doch noch eine Frage als E-Reader-Neuling.
        Habe ein Ebook im PDF-Format. Kann der Lux lesen, aber wenn ich die Schrift vergrößern will, schneidet er den Text an den Seiten einfach ab. (Der fehlt dann).
        Also mit Calibre von PDF in Epub umgewandelt. Jetzt lauter neue Zeilenanfänge mitten im Text. Geht miserabel zu lesen. Hast du einen Tip ? Danke für Deine Seiten, haben mir als Anfänger echt geholfen.
        Petra

      • Michael sagt:

        PDFs geben in der Regel kein gutes Quellmaterial zum Lesen her. Woran das liegt, habe ich vor einiger Zeit mal aufgeschrieben.

  13. Claudia sagt:

    Meinen Tolino habe ich nun gut 2 Monate. Insgesamt bin ich mit ihm zufrieden. Doch es gibt etwas das mich stört: Der Hintergrund bei ausgeschaltetem Licht müßte heller sein, denn ich kann die Schrift dadurch nicht immer lesen. Meistens schalte ich dann das Licht an, was natürlich wieder dem Akku Power entzieht. Ansonsten bin ich mit dem Reader sehr zufrieden. Auch die Hülle liegt total angenehm in der Hand (Schutzhülle Cover Basic 611 / 613). Den Kauf habe ich nicht bereut!

    Dein Blog gefällt mir wirklich sehr und ich lese immer mal wieder gerne was Du neues getestet hast. Weiter so!!! : )

    LG Claudia

  14. kai sagt:

    Hallo,
    ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Kobo Glo zu kaufen, allerdings würde ich aufgrund der schlechten Bewertungen dort gerne das hinterlegte Wörterbuch austauschen.
    Kannst du dazu kurz etwas sagen – ist das möglich (ich habe einen Kommentar gefunden, der sagte, es würde funktionieren) und welchen Aufwand das bedeutet?

    Vielen Dank und viele Grüße
    ka!

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